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Veröffentlicht am 06.02.2024

Ich liebe Psychologenstorys

Zimmer 55
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Ein Buch, was mich zum Nachdenken anregt.

"Zimmer 55" von Helena Kubicek Boye

Um was geht's:
Tief im dunklen Wald von Dalarna liegt Schwedens berühmteste Klinik für Forensische Psychiatrie. Hier werden ...

Ein Buch, was mich zum Nachdenken anregt.

"Zimmer 55" von Helena Kubicek Boye

Um was geht's:
Tief im dunklen Wald von Dalarna liegt Schwedens berühmteste Klinik für Forensische Psychiatrie. Hier werden Schwerverbrecher untergebracht, die zu krank sind, um ihre Strafe im Gefängnis zu verbüßen. Als die junge Psychologin Anna Varga in der renommierten Anstalt eine Stelle bekommt, freut sie sich über die Herausforderung: Endlich kann sie ihre Karriere voranbringen und Stockholm hinter sich lassen. Doch aus dem Traumjob wird bald ein Albtraum: Anna scheint verfolgt zu werden und erhält anonyme Briefe mit seltsamen Botschaften, die auf ein dunkles Geheimnis in Zimmer 55 hinweisen. Kurz darauf wird ein Patient tot aufgefunden. Was geht in der altehrwürdigen Anstalt vor sich? Wem kann Anna noch trauen? Und ist ihr Leben ebenfalls in Gefahr? 

Fazit:
Eine schöne Story, welche sich sehr flüssig liest, durch die kurzen Kapitel. In den Protagonisten konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Die Figuren wechselten sich je Kapitel immer ab und zeigt deren Geschehen. Ich mag generell solche Geschichten, welche um Psychologen handelt. Anna Varga ist mir sehr sympathisch. Anfangs war die Story etwas schlüpfrig, durch Miro und Lina. Die Story an sich baute sich auf und war im Buch gleichbleibend. Ich könnte mir vorstellen, dass es für die eingefleischten Thriller-Liebhaber nicht so spannend wäre. Die Story blieb für meine Begriffe am Ende offen, aber es soll im Laufe des Jahres der zweite Teil der Klinik herauskommen. Darauf freue ich mich schon. Denn ich will natürlich wissen, wie es weiter geht. Die Autorin hat eine tolle Geschichte herausgebracht.

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Veröffentlicht am 27.01.2024

Lasst Euch nicht verwirren

In den Stunden einer Nacht
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Was für eine Story. Echt verwirrend.

"In den Stunden einer Nacht" von Federico Axat

Um was geht's:
Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden ...

Was für eine Story. Echt verwirrend.

"In den Stunden einer Nacht" von Federico Axat

Um was geht's:
Mit siebenundzwanzig Jahren ist John Brenner bereits ein trockener Alkoholiker, von seiner Frau geschieden und hat eine vierjährige Tochter, die er seltener sieht, als ihm lieb ist. Eines Nachts wacht er auf dem Fußboden seines Wohnzimmers auf, ohne Erinnerung an die letzten Stunden. Neben ihm liegen eine leere Wodkaflasche, eine Pistole und die Leiche einer Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat. Ist er der Mörder, oder hat man ihm die perfekte Falle gestellt? Aber warum sollte ihm jemand einen Mord anhängen? John weiß, dass die Antwort in den Stunden liegt, die er vergessen hat. Als er beginnt nachzuforschen, trifft er im Internet auf einen Mann, der ebenfalls einen Erinnerungsverlust erlitten hat. Und der nachts von jener Frau träumt, die tot in Johns Wohnzimmer lag …

Fazit:
An dem Schreibstil muss man sich erstmal gewöhnen. War etwas anders. Allerdings ist das Buch echt verwirrend und der Leser wird durch die Irre geführt. Anfangs hab ich auch immer "Hä", "Wie", "Oh" gesagt. John tat mir echt Leid als Protagonist. Man hat sich die Orte zudem bildlich sehr gut vorstellen können, weil der Autor diese gut beschrieben hatte. Von Cover her gefällt es mir sehr gut. Ein Mann auf der Flucht. Einige Wendungen kommen in dem Buch vor und man weiss nicht so Recht, ist es echt, oder doch nicht? Klasse!

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Veröffentlicht am 26.01.2024

Mal was anderes

Der Stich
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Seit heute ist der neue Wissenschaftsthriller von Thilo Winter erhältlich. Über Bloggerjury vorab das Buch schon lesen dürfen.

"Der Stich" von Thilo Winter

Um was geht's:
Quito Mantezza kann es nicht ...

Seit heute ist der neue Wissenschaftsthriller von Thilo Winter erhältlich. Über Bloggerjury vorab das Buch schon lesen dürfen.

"Der Stich" von Thilo Winter

Um was geht's:
Quito Mantezza kann es nicht fassen, als ihm das Stipendium am College in Key West, Florida, fristlos gestrichen wird. Jemand scheint verhindern zu wollen, dass sich der Biologiestudent gegen Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Moskitos einsetzt. Er klagt gegen die Kündigung und muss miterleben, wie sein Anwalt im Gerichtssaal tot zusammenbricht. Als Augenblicke später auch die Richterin ohnmächtig wird, bricht Panik im Justizgebäude aus. Während die Behörden noch rätseln, was die Ursache für die Todesfälle ist, gelingt es Quito herauszufinden, was wirklich hinter der rätselhaften Seuche steckt: der Stich einer bislang unbekannten Mückenart ...

Fazit:
Das Cover zeigt schon, worum es geht. Die Bücher von Thilo Winter sind generell so schlicht, aber doch sehr prägend gestaltet.
Mücken, wer kennt es nicht! Die Biester, die im Sommer im Schlafzimmer um einen Summen. Urghs...
In dem Buch geht es um diese Biester. Genmanipulierte Moskitos quasi.
Alles fängt mit einer Flucht auf dem Wasser an. Hier wird detailliert die Charaktere beschrieben. Dann findet man sich im Gerichtssaal wieder, wo die Richterin und der Anwalt tot umfällt. Und die Geschichte beginnt.
Finde ich sehr gut umgesetzt und spannend. Bis dato habe ich noch keinen Wissenschaftsthriller gelesen. Aber es hat was. In allem werde ich mir noch andere Bücher vom Autoren vornehmen.

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Solider Krimi

Glutspur
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Ein neuer Krimi der gelesen wurde.

"Glutspur" von Katrine Engberg

Klappentext:
Drei Tote – ein Geheimnis

Der Selbstmord eines Häftlings auf Freigang, der Tod einer Museumsangestellten und ein dreieinhalb ...

Ein neuer Krimi der gelesen wurde.

"Glutspur" von Katrine Engberg

Klappentext:
Drei Tote – ein Geheimnis

Der Selbstmord eines Häftlings auf Freigang, der Tod einer Museumsangestellten und ein dreieinhalb Jahre zurückliegender Mord an einem Journalisten – diese Fälle können keine Gemeinsamkeit haben. Oder doch? Die ehemalige Polizistin Liv Jensen, die sich gerade als Privatdetektivin in Kopenhagen selbstständig gemacht hat, versucht genau das herauszufinden. Unterstützung erhält sie dabei von Hannah Leon, einer Krisenpsychologin, die gerade selbst einen Schicksalsschlag erlitten hat, und Nima Ansari, einem iranischen Automechaniker, der in einem der Fälle unter Mordverdacht gerät. Gemeinsam stoßen sie auf eine dunkle Vergangenheit, die jemand unbedingt geheim halten will. Mit allen Mitteln … 

Fazit:
Die Kapitel sind relativ lang und zwischendrin abgegrenzt mit Sternchen. Vom Schreibstil etwas schwer zu lesen. Hier Bedarf es an Konzentration, da einige Fremdwörter auftauchen. Die Story im allgemeinen fand ich spannend. Es wurde die Sichtweisen der Personen beschrieben. Allerdings kein Buch für mal schnell zum lesen. In allem sehr gelungen, aber nicht der Oberknaller, wie bei anderen Büchern, die ich schon rezensiert habe.

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Veröffentlicht am 14.11.2023

Story klasse

Die Fremde in meinem Haus
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Was für ein interessantes Buch. Die Kapitel sind relativ kurz, was sich gut lesen lässt.

"Die Fremde in meinem Haus" von JP Delaney

Hier geht es um Susie, eine Musikerin, die damals ihr geborenes Kind ...

Was für ein interessantes Buch. Die Kapitel sind relativ kurz, was sich gut lesen lässt.

"Die Fremde in meinem Haus" von JP Delaney

Hier geht es um Susie, eine Musikerin, die damals ihr geborenes Kind Sky zur Adoption freigab. Jahre später bekam sie eine Nachricht "Hallo, ich bin Anna und deine leibliche Tochter." Susie trifft der Schlag und die Geschichte nahm ihren Lauf.

Vom Cover her, ist das Buch schon spannend aufgebaut. Der Klappentext liest sich interessant. Die Anfänge vom Buch fesseln einen. Was mir aber nicht gefällt, die Ich-Erzählung, welche teilweise in den Buch beschrieben wird. Das verwirrt mich. Von der Geschichte her finde ich die Story aber klasse.

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