Ein amüsanter Roman mit ein paar Kritikpunkten
From Lukov with Love - Wenn Liebe das Eis zum Schmelzen bringtIch habe dieses Buch gewählt, weil es sehr gute Bewertungen hatte und kann verstehen, warum es so gehypt wurde.
Auch mir hat das Buch in Summe gut gefallen, es gab aber einige Themen, die ich im Nachhinein ...
Ich habe dieses Buch gewählt, weil es sehr gute Bewertungen hatte und kann verstehen, warum es so gehypt wurde.
Auch mir hat das Buch in Summe gut gefallen, es gab aber einige Themen, die ich im Nachhinein dann doch etwas bemängelt habe.
Das Cover ist nicht besonders aufschlussreich, was den Inhalt betrifft, die Rückseite gibt da mehr her.
Jasmine ist 26 Jahre alt und ihr "Enemy" Ivan ist 30. Nicht immer konnte ich das Alter der Protagonist:innen wirklich glauben, da mir gewisse Handlungen eher so vorkamen, als wären sie erst Anfang 20.
Ich finde das Thema Eiskunstlauf sehr gut beschrieben und es hat von Anfang bis Ende eine große Bedeutung im Buch. Auch Jasmines und Ivans Begeisterung für diesen Sport ist klar ersichtlich.
Ich fand es schade, dass die beiden nicht wirklich Feinde waren. Sie konnten einander nicht besonders gut leiden, vor allem sie ihn nicht, aber das war es auch schon. Ich hätte es besser gefunden, wenn tatsächlich Situationen vorgekommen wären, in denen man die Feindschaft wirklich begreifen könnte. Beispielsweise hätte es zumindest in der Vergangenheit eine Rivalität hinsichtlich des Eiskunstlaufs geben können.
Für mein Gefühl kamen zu viele Themen aufeinander, die nicht mit der notwendigen Tiefe bearbeitet wurden: Lernschwäche, Stalking, Erwartungsdruck, finanzielle Probleme, Probleme mit dem Vater, ein Grippeanfall, ein Sturz. All das hat zwar dazu geführt, dass gewisse Handlungen besser nachvollziehbar waren, aber sie wurden nur gestreift und waren mir einfach zu viel.
Im Gegensatz dazu gab es einige Szenen, die aus meiner Sicht unnötig in die Länge gezogen wurden.
Und Ivan... natürlich war er fast perfekt. Der Beschützer von Anfang an, selbst, als sie es selber nicht wusste. Das war mir zu klischeehaft. Ich hätte es noch besser gefunden, wenn beide Seiten gewisse schwache Momente gehabt hätten.
Der Epilog war zwar süß, nach der ganzen Geschichte, die in der Originalversion ca. 485 Seiten in Anspruch genommen hat, aber zu viel des Guten bzw. sehr märchen- und klischeehaft.