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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2025

Witziger Liebesroman

A Not So Meet Cute
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Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, und der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an humorvoll und bildhaft. Man hat die Protagonistin Lotti und ihre Umgebung sofort vor Augen. Aber auch Hux ...

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, und der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an humorvoll und bildhaft. Man hat die Protagonistin Lotti und ihre Umgebung sofort vor Augen. Aber auch Hux wird vielschichtig und lebendig dargestellt, genauso wie die Nebencharaktere der Geschichte.

Selten habe ich bei einer Geschichte so viel gelacht wie hier. Die Autorin hat einen interessante und ungewöhnliche Handlungsstränge erschaffen – ich sage nur: Milchpumpen Die sexuelle Anziehung zwischen Lotti und Huxley war für mich spürbar, und es wurde nie langweilig, wenn es um dieses Thema ging. Auch Lotti weiß in sexueller Hinsicht genau, was sie will.

Die Entwicklung von Hux im Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen. Immer mehr zeigt sich, dass in ihm ein liebevoller und fürsorglicher Kerl steckt. Auch Lotti hat sich weiterentwickelt, wobei ich ihre Entwicklung zeitweise als recht anstrengend empfand. Dadurch war die reine Liebesgeschichte zwischen den beiden für mich nicht immer greifbar, und ich konnte das Buch auch gut aus der Hand legen.

Abgesehen von diesem Punkt war die Geschichte jedoch sehr unterhaltsam, und der Schreibstil der Autorin hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Schöne Cozy-Geschichte aber nicht so spannend wie erwartet

Forever Never
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"Forever Never" ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Buchcover strahlt eine faszinierende und leicht düstere Atmosphäre aus, die sich auch in der Leseprobe widerspiegelt. Mich spricht ...

"Forever Never" ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Buchcover strahlt eine faszinierende und leicht düstere Atmosphäre aus, die sich auch in der Leseprobe widerspiegelt. Mich spricht das Buchcover auch viel mehr an als das E-Book Cover.

Das erste Drittel der Geschichte liest sich sehr gut, das winterliche Cozy-Setting gefällt mir besonders, und die Bewohner der Insel sind liebevoll ausgearbeitet. Durch den bildhaften und lebendigen Schreibstil der Autorin fühlt man sich mittendrin. Die Rückblicke fand ich spannend und interessant, und die Gefühle zwischen Brick und Remy waren für mich greifbar. Zudem noch die dunkle, drohende Bedrohung aus Chicago. Ich konnte die Verzweiflung von Remy und Brick sowie das Gefühl, beim Familienessen nicht dazuzugehören, deutlich spüren und litt gemeinsam mit den beiden mit. Bricks Bruder Spencer ist ein sympathischer Sonnenschein sowohl in den Rückblicken als auch in der Gegenwart. Seine und Audreys Geschichte wäre bestimmt auch interessant.

Leider fand ich die Geschichte ab dem Zeitpunkt, an dem Remy und Brick zueinander fanden, etwas zäh und langatmig. Obwohl ich Spicy Szenen gerne mag und lieber Geschichten mit solchen Elementen lese – und auch Dark Romance nicht abgeneigt bin –, war ich enttäuscht davon, dass sich die Handlung immer wieder darauf konzentrierte, wie groß Bricks bestes Stück ist. Ich hatte erwartet, dass die Geschichte spannender und actionreicher sein würde, aber erst zum Schluss nahm sie wieder Fahrt auf. Dadurch waren die Gefühle zwischen Remy und Brick nicht mehr so greifbar für mich.

Trotzdem habe ich die gemütlichen Lesestunden mit Remy, ihrer Familie, Brick und den herzlichen Bewohnern von Mackinac genossen. Wer eine schöne Geschichte mit winterlichem Setting sucht, wird hier sicherlich fündig. Basierend auf der Leseprobe hatte ich mehr Spannung und Drama erwartet, und die Spicy Szenen empfand ich nicht so ansprechend, obwohl ich normalerweise Geschichten mit viel Spice und Handlung bevorzuge. Dennoch schätze ich den Schreibstil der Autorin und die sorgfältig ausgearbeiteten Details sehr.

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Atmosphärischer Cold Case in Edinburgh

Die Gabe der Lüge
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Die Gabe der Lüge ist mein erster Cold Case, nach einem etwas holprigen Einstieg hatte ich entspannte Lesestunden.
Das Team um Karen kümmert sich auch in Corona-Lockdown Zeiten um ungelöste Fälle. Nach ...

Die Gabe der Lüge ist mein erster Cold Case, nach einem etwas holprigen Einstieg hatte ich entspannte Lesestunden.
Das Team um Karen kümmert sich auch in Corona-Lockdown Zeiten um ungelöste Fälle. Nach einem Hinweis einer Bibliothekarin sichten Sie Skripte und den Nachlass eines verstorbenen Schriftstellers.
Die Autorin hat eine tolle atmosphärische Stimmung geschaffen. Richtig gut hat mir Edinburgh als Spielort und die vielen kleinen typischen Details für England wie etwa die Vorliebe für Teekekse gefallen. Durch den atmosphärischen Schreibstil der Autorin transportiert Sie auch die Situation der Corona-Lockdown Zeit sehr authentisch. Ich finde es gut, dass diese schwere Zeit für die Nachwelt festgehalten wird, aber stellenweise empfand ich es schon sehr bedrückend.
Der Fall selber empfand ich aufgrund des Skriptes etwas vorhersehbar, aber gerade zum Schluss hin mit seinen Wendungen und Herangehensweisen doch spannend und interessant.
Eine Leseempfehlung für alle, die es nicht zu „eklig“ in Kriminalfällen mögen und die entspannt noch mal die Coronasituation durchleben können.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Süße Geschichte für zwischendurch

Nothing Like You
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Das Cover ist mir direkt aufgefallen, die kleinen Akzente und pastelligen Farben haben mich sofort angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Das hat mir das Lesen von Allys und ...

Das Cover ist mir direkt aufgefallen, die kleinen Akzente und pastelligen Farben haben mich sofort angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Das hat mir das Lesen von Allys und Jax Geschichte leicht gemacht.

Ally hatte es wirklich nicht leicht in der Vergangenheit und auch ihr Start an der Universität ist nicht gerade leicht. Sie ist trotz allen Widrigkeiten eine starke Protagonistin, die sich mit viel Disziplin und Willen durchkämpft und nicht so schnell aufgibt und das, obwohl ihr Leben schon in frühen Jahren nicht gerade rosig war.

Auf den zweiten Blick ist mir auch Jax sehr sympathisch geworden und auch er versucht für seine Ziele zu kämpfen.

Am Anfang der Geschichte konnte ich Allys Notlage sehr gut nachempfinden, doch, nach dem sie Jax etwas besser kennengelernt hatte, konnte mich die Geschichte leider nicht mehr so wirklich fesseln. Es wurde ziemlich schnell alles rosig zwischen den beiden Protagonisten und auch die Päckchen, die, die beiden mit sich tragen, wirkten so leicht. Es gab einige wirklich süße Momente zwischen Ally und Jax. Am Ende des Buches, nahm die Geschichte wieder fahrt auf und konnte mich dann auch wieder fesseln.
Ein bisschen Schade fand ich das ich bis zum Schluss das Gefühl hatte die Nebencharaktere wie Mona oder Hedge nicht wirklich zu kennen.

Das Päckchen, was Jax zu tragen hat, ist natürlich nicht schön aber ich fand es gut, dass die Autorin dieses sehr wichtige Thema hat einfließen lassen und gut beschrieben mit welchen Vorurteilen und Problemen die betroffenen Leben müssen und das oft nahestehende Personen aus Mitleid die Wünsche und Ziele nicht ernst nehmen.

Trotz der eigentlich schwierigen Themen und Hintergründe der Protagonisten eine leichte aber romantische Geschichte die man gut zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

Einfühlsame Geschichte über Verlust und Liebe

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
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Hendrik ist bei dem Einbruch in eine Massentierfarm ums Leben gekommen. Seine Freundin Freya und Familie verkraften den Verlust nur schwer. Hinzu kommt, dass Hendrik vorgeworfen wird, den Wachmann auf ...

Hendrik ist bei dem Einbruch in eine Massentierfarm ums Leben gekommen. Seine Freundin Freya und Familie verkraften den Verlust nur schwer. Hinzu kommt, dass Hendrik vorgeworfen wird, den Wachmann auf der Massentierfarm angegriffen zu haben und deswegen erschossen worden ist. Dieses Bild passt so gar nicht zu Hendrik.

Am Anfang der Geschichte ist Freyas Trauer sehr gewaltig und ich konnte ihre Verzweiflung sehr gut nachempfinden. Dazu wurde es spannend als sie zusammen mit Emil, Hendriks Drillingsbruder, versucht Hendriks Tod noch mal neu zu betrachten. Die Geschichte hat mich am Anfang gefesselt und die emotionale Mischung aus Trauer, Wut und Spannung mir sehr gut gefallen. Doch leider muss ich gestehen, dass die Geschichte dann zwar fröhlicher weiter ging und das Setting wirklich traumhaft war, aber mich überhaupt nicht mehr gefesselt hat und ich das Buch leider sehr gut weglegen konnte. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt, aber irgendwie war für mich die Verbindung zu Freya und Emil nicht mehr greifbar. Erst am Ende der Geschichte, als die beiden gegen viele Vorurteile und Widerspruch aus der Familie ankämpfen mussten, fand ich die Geschichte wieder fesselnder.

Wirklich gut hat mir aber gefallen, dass die Autorin die verschiedenen Seiten von Trauer aufgezeigt hat und nicht immer alles schwarz und weiß ist. Auch das Setting in Norwegen hat mir sehr gut gefallen. Das auffällige und detaillierte Buchcover mit Farbschnitt ist ein wirkliches Schmuckstück im jeden Bücherregal.

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