Die Box ist für die ersten Schritte auf dem Weg zum Lesen lernen einfach toll. Der Inhalt ist sehr abwechslungsreich und bringt den Kindern auf spielerische Weise die Buchstaben näher. Das Poster ist sehr ...
Die Box ist für die ersten Schritte auf dem Weg zum Lesen lernen einfach toll. Der Inhalt ist sehr abwechslungsreich und bringt den Kindern auf spielerische Weise die Buchstaben näher. Das Poster ist sehr schön gestaltet und durch die Gegenstände, Figuren oder Tiere daneben kann man einen besseren Bezug zu den Buchstaben herstellen. Das Memorie ist so gestaltet, dass man auch schon zu Beginn eine Möglichkeit hat, die passenden Karten zusammenzufügen, indem die Farben unterschiedlich sind. So wird es den Kindern einfacher gemacht sich ran zu tasten und die Lust am Spiel nicht zu verlieren. Die Bücher haben tolle Illustrationen und sind mit der großen Schrift und den kurzen Texten bestens geeignet um sich langsam an das Thema Lesen heranzutasten. Die Spielkarten mit der Silbentrennung sind schon ein etwas gehobeneres Level, können aber sehr gut eingesetzt werden um sich auch mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Das Lineal, die Postkarten zum Ausmalen und das Türstoppschild sind eine schöne Zugabe. Allen in Allem eine sehr schöne Box zum Einstieg in das Thema Buchstaben und Lesen.
Alexandra Flint nimmt ihre Leser und Hörer mit nach Seattle. Dort spielt die Geschichte von Harlow und Zack. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Länge der Kapitel ist ok. Die Protagonisten ...
Alexandra Flint nimmt ihre Leser und Hörer mit nach Seattle. Dort spielt die Geschichte von Harlow und Zack. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Länge der Kapitel ist ok. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich, wirken dabei aber authentisch und sympathisch. Das Cover lässt erahnen, dass es sich bei dem Campus um einen Elitecampus handelt und ist sehr schön gestaltet. Die Stimmen der Hörbuchsprecher sind angenehm und transportieren die Emotionen sehr gut. Der männliche Part ist allerdings an manchen Stellen etwas sehr leise.
Harlow ist eine Hackerin, die sich einer Gruppe angeschlossen hat, die ein wenig wie ein digitaler Robin Hood agiert. Doch als ihr Bruder eine teure Operation benötigt, nutzt sie ihr Können für einen Hack, der sie in Schwierigkeiten bringt. Als sie bei der Polizei sitzt, kommt der Direktor des Lakestone Campus zur Hilfe und bietet ihr eine einmalige Chance. Dafür muss sie allerdings mit dem Hacken aufhören und dieses Unterfangen wird schwerer als gedacht. Aber nicht, weil sie nicht will, sondern weil Alias noch Pläne mit ihr hat. Alias hat ihr damals geholfen an das Geld für die OP zu kommen und nun ist sie ihm einen Gefallen schuldig.
Zack kann durch einen Gendefekt nicht sprechen und ist daher meist mit einem Block und einem Stift unterwegs. Mit Chloe hat er eine gute Freundin, die in den gemeinsamen Runden im Cafe oft für ihn übersetzt. Er hat einen eingeschworenen Freundeskreis und könnte sogar in Oxford eine Chance bekommen. Er liebt die Literatur, aber ist auch im Bereich Jura sehr gut.
Beim ersten Aufeinandertreffen von Harlow und Zack läuft sie in ihn rein und ihr Kaffee landet auf seinem Shirt. Sie entschuldigt sich, bekommt aber keine Antwort. Als sie ihn dann mit seinen Freunden im Cafe wiedersieht, weiß sie warum er bei dem Zusammentreffen nichts gesagt hat. Zack erwischt sie dann, als sie sich mit ihrer Freundin aus dem Dark Net unterhält und kommt ihrem Geheimnis dabei gefährlich nah. Die Beiden verbringen seitdem immer wieder Zeit miteinander und es liefert Harlow sogar die zündende Idee für ihr IT Projekt mit Collin. Doch Harlow fühlt sich immer unwohler in ihrer Haut, da sie allen eine Lüge vorlebt. Sie möchte so gern einfach die Zeit am Lakestone nutzen um ihr Leben auf die Reihe zu bringen, doch sie hat einfach zu viele Baustellen, an denen sie gleichzeitig versucht zu arbeiten. Kann sie die Lüge aufrechterhalten und einen Weg aus Backwash finden?
Die Wahrheit kann weh tun, auch wenn sie zum Schutz der Person gedacht ist. Doch sollte nicht jeder selbst entscheiden dürfen, vor was er geschützt werden will? Die Sprache findet auf so vielen Ebenen statt, dass man nicht immer die gleiche Sprache sprechen muss, um sich zu verstehen. Alexandra Flint verbindet in ihrem Roman einige schwierige Themen und zieht damit ihre Leser in den Bann.
Henri Faber nimmt seine Leser mit nach Wien. Die Kapitel beginnen immer mit der Angabe aus wesen Sicht geschrieben wird und zu welcher Zeit. Der Timeline der Story kann man somit sehr gut folgen. Der Schreibstil ...
Henri Faber nimmt seine Leser mit nach Wien. Die Kapitel beginnen immer mit der Angabe aus wesen Sicht geschrieben wird und zu welcher Zeit. Der Timeline der Story kann man somit sehr gut folgen. Der Schreibstil ist zudem flüssig und angenehm zu lesen. Die Protagonisten wirken authentisch, aber nicht immer sympathisch. Das Cover ist sehr interessant gestaltet, denn man sieht einen Hirn-MRT-Scan und spürt die Blutstränge. Im Laufe der Geschichte kann man das auch sehr gut mit den Geschehnissen in Verbindung bringen.
Hauptprotagonisten des Thrillers sind Jacket, Mo und Er.
Jacket ist der Star-Ermittler in Wien und heißt eigentlich Johann Winkler. Er hat ein Blutbad überlebt, dabei ein junges Mädchen gerettet und einen Organhandelring auffliegen lassen. Über diese Geschehnisse hat er dann ein Buch geschrieben und steht seitdem sehr im Rampenlicht. Seine Kollegen reden hinter seinem Rücken und sehen ihn auch gar nicht mehr so recht als Kollegen an. Es soll eine Buchfortsetzung geben und als er an einen Tatort kommt, der in unmittelbarer Nähe zu seiner Wohnung liegt, muss er mit dem Schlimmsten rechnen. Alles was er dort sieht, erinnert ihn an das Skript zu seinem 2. Buch.
Mo hat sehr zu kämpfen, denn er wird immer wieder mit Rassismus konfrontiert. Er ist ausgebildeter Ermittler, wird aber nur in der IT eingesetzt und das macht ihn unzufrieden. Auch seine Beziehung leidet darunter. Als er dann an den Tatort von Jacket gerufen wird, kann er gar nicht glauben, dass er endlich an Ermittlungen teilnehmen kann, doch was da auf ihn zukommt, führt ihn an seine Grenzen.
Er lebt im Verborgenen und tötet Menschen. Doch mit welchem Motiv und warum steht das irgendwie im Zusammenhang mit dem Blutbad und deutet immer wieder auf eine Beteiligung von Jacket hin. Wer ist er und was verbirgt er?
Jacket muss sich eingestehen, dass er nicht alles kontrollieren kann und das ausgerechnet Mo an seiner Seite ermitteln soll, passt ihm gar nicht. Doch mit jedem weiteren Opfer zieht sich die Schlinge um seinen Hals zu und er weiß langsam nicht mehr wem er vertrauen kann. Wer möchte seine Karriere zerstören oder gibt es da doch eine Seite an ihm, die ihm so gar nicht bewusst ist? Nachdem in Österreich ein Rechtsruck erfolgt sieht Mo seine Zukunft in diesem Land kritisch und versucht diese Angst so gut es geht vor seinen Kollegen geheim zu halten. Da Jacket mit seinen eigenen Problemen kämpft, kann er seine Ermittlungen relativ ungestört durchziehen und versucht die Zusammenhänge zu verstehen. Dabei zeigt er Verständnis, doch immer wieder kommen ihm auch Zweifel, was er wirklich glauben kann. Welche Erinnerungen sind wahr und was sollten die Opfer gestehen? Oder soll Jacket etwas gestehen, von dem er nichts mehr weiß?
Ein spannungsgeladener Thriller der immer wieder mit Wendungen glänzt und den Leser aktiv miträtseln lässt, wer hinter dem Verbrechen steckt. Zudem werden auch aktuell politische Problem mit angesprochen und versucht die Stimmung im Land zu reflektieren. Wieviel ist ein Leben wert und wie gefährlich ist der Rechtsruck in den Ländern? Henri Faber bringt all diese Aspekte in ein gutes Gleichgewicht und erschafft daraus einen spannenden Thriller.
Nicole Wollschläger nimmt ihre Leser wieder mit nach Kophausen, wo Philipp Goldberg in seinem 8. Fall ermittelt. Die Charaktere sind authentisch und sympathisch und zeigen ihre ganz eigene Entwicklung ...
Nicole Wollschläger nimmt ihre Leser wieder mit nach Kophausen, wo Philipp Goldberg in seinem 8. Fall ermittelt. Die Charaktere sind authentisch und sympathisch und zeigen ihre ganz eigene Entwicklung seit dem Beginn der Elbreihe. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man kann als Leser der Timeline gut folgen. Das Cover ist passend zur Reihe und der Geschichte gestaltet.
Hauptprotagonisten sind Philip Goldberg und sein Ermittlerteam. Diesmal haben sie es mit einer Reisegruppe zu tun, die in Kophausen nach einer Panne gestrandet sind und einem Mord bei dem die Leiche durch einen Geocache gefunden wurde.
Geritt will in den Ferien gemeinsam mit seinen Töchtern auch Cache Suche gehen und hat sich in den Tagen vor ihrem Besuch schon einmal die Stelle angeschaut, wo der neuste Cache versteckt ist. Der alte Bauernhof, wo es immer noch Rätsel über das Verschwinden des ehemaligen Besitzers gibt, ist das Ziel. Dort angekommen machen sich die Mädchen auf die Suche und als Geritt beim Ausgraben hilft, wird ihm schnell klar, dass das kein normaler Cache ist. Er informiert die Polizei und damit beginnt der Fall für Philip, Hauke und Peter.
Zeitgleich muss eine Reisegruppe auf dem Weg nach Sylt ihre Fahrt unterbrechen, denn ihr Bus hat eine Panne. Das Team Rund um Philip organisiert die Unterbringung der Reisenden und beobachtet dabei einen Kastenwagen aus Dortmund, wo sich der Fahrer auffällig verhält. Die Ermittler treffen immer wieder auf die Reisegruppe und befragen sie, ob sie etwas Ungewöhnliches gesehen haben und ob sie den weißen Transporter schon vorher auf der Strecke mal gesehen haben. Hauke nutzt diese Befragungen auch immer wieder, um mit der hübschen Reiseleiterin Freija zu flirten, denn seine Beziehung ist am Ende. Er hat allerdings Angst Peter davon zu erzählen, denn immerhin hat er damals das Dating organisiert und macht schon Pläne für einen 4er Urlaub.
Philip muss sich bei der Reisegruppe mit einem Paar rumschlagen, was gerne Detektiv spielt und ganz eigene Behauptungen zu der Leiche und den Geschehnissen anstellt. Dabei gehen ihre Verdächtigungen auch immer wieder in Richtung des Vogelkundlers Ulrich. Doch hat der etwas verrückte Ulrich wirklich etwas mit dem Mord zu tun oder können Leo und Ansgar den Mann einfach nicht leiden?
Elbschatz ist der 8. Fall von Philip Goldberg und steht den Vorgängern in nichts nach. Der Krimi ist spannend und fesselnd geschrieben und bereitet einfache ein Lesevergnügen. Immer wieder finden sich die 3 Ermittler in gefährlichen Situationen wieder und müssen neben den Morden auch private Probleme lösen.
Nikki Busch hat hier ein Kinderbuch geschaffen, wo sich die Kleinen aktiv mit der Umwelt und den Folgen ihres Handels auseinandersetzen könne und anbei erfahren, wie sie durch kleine Veränderungen ihr ...
Nikki Busch hat hier ein Kinderbuch geschaffen, wo sich die Kleinen aktiv mit der Umwelt und den Folgen ihres Handels auseinandersetzen könne und anbei erfahren, wie sie durch kleine Veränderungen ihr Leben Umweltschonender gestalten können.
Der Schreibstil ist kurz und bündig und hält die wichtigsten Punkte fest. Das Buch ist abwechslungsreich gestaltet und ausgewogen, zwischen Texten, Rätseln, Rezepten und DIY-Anleitungen.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und lädt dazu ein, das Buch einfach zur Hand zu nehmen.
Mit dem Buch kann man Kindern leicht und zum Teil auch spielerisch erklären, warum es so wichtig ist mehr auf die Umwelt zu achten. Warum es zum Beispiel wichtig ist Müll zu trenne und kurze Wega auch mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen.
Die Kinder werden aktiv aufgefordert sich mit ihrem Verhalten auseinanderzusetzen und vielleicht auch eine umweltschonendere Variante zu probieren.
Es gibt viel zu entdecken und unserer Natur und ohne diese kann der Mensch nicht existieren.
Wir Alle sollten mehr auf die Umwelt achten und da ist so ein Buch mit kreativen Ansätzen wirklich praktisch.