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Veröffentlicht am 08.11.2024

Samische Wurzeln

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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Der Roman ALS WIR IM SCHNEE BLUMEN PFLÜCKTEN von Tina Harnesk handelt von dem samischen Ehepaar Mariddja und Biera Rija, das vor dem Tod noch den großen Wunsch hat, den geliebten Neffen wiederzusehen, ...

Der Roman ALS WIR IM SCHNEE BLUMEN PFLÜCKTEN von Tina Harnesk handelt von dem samischen Ehepaar Mariddja und Biera Rija, das vor dem Tod noch den großen Wunsch hat, den geliebten Neffen wiederzusehen, der als Kind bei ihnen lebte.

Mariddja ist durch und durch stolze Samin – sie lebt im Einklang mit der Natur und gemeinsam mit ihrem inzwischen dementen Ehemann Biera. Als sie eine Krebsdiagnose erhält, setzt sie alles daran, das Leben mit Biera wie gewohnt weiterzuführen und sich nicht kleinkriegen zu lassen. Denn das würde ganz und gar nicht zu ihrem Naturell passen. Und so setzt sie bei der Suche nach ihrem Neffen u.a. auch auf Sire, die Stimme in ihrem Handy.

Das Buch ist eine liebevolle Betrachtung der samischen Kultur und Gepflogenheiten, gemischt mit ganz normalen Alltagsproblemen alternder Menschen, die gerne zu Hause bleiben möchten. Der Zugang zur Welt der Samen blieb mir trotz interessanter Beschreibungen leider verwehrt, aber dennoch war es ein besonderes Buch.

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Veröffentlicht am 21.08.2024

Schleppend

In Zeiten des Todes
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Der Thriller IN ZEITEN DES TODES von Luca d´Andrea handelt von einem Serienmörder in Südtirol, der in den 1990er Jahren insbesondere Prostituierte tötet.

Dass es überhaupt eine Mordserie gibt, entdeckt ...

Der Thriller IN ZEITEN DES TODES von Luca d´Andrea handelt von einem Serienmörder in Südtirol, der in den 1990er Jahren insbesondere Prostituierte tötet.

Dass es überhaupt eine Mordserie gibt, entdeckt der junge Kommissar Luther Krupp mehr durch Zufall, als er nach der Ermordung einer jungen Prostituierten Auffälligkeiten in der Vergangenheit aufdeckt. So gab und gibt es immer wieder neue Mordfälle und es entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit. Hinzu kommt, dass die einzelnen Polizeibereiche nicht effektiv zusammenarbeiten, sondern auch mal gerne ihre eigenen Vorstellungen verfolgen. Parallel ermittelt indirekt auch ein junger Reporter der Stadtzeitung mit, der sich erst noch behaupten muss, was ihm immer wieder schwergemacht wird.

Obwohl ich die Beschreibung des Thrillers zunächst sehr spannend fand, hat sich dann beim Lesen aber eine gewisse Müdigkeit eingestellt. Durch etliche Wiederholungen kam die Handlung in meinen Augen nur schleppend voran und sie konnte mich auch oft nicht richtig fesseln oder mitnehmen. Schade, dieses Buch war leider nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 06.04.2024

Leider schleppend

Lichtjahre im Dunkel
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Der Roman LICHTJAHRE IM DUNKEL von Friedrich Ani handelt von Ladenbesitzer Leo Ahorn, dessen Verschwinden große Rätsel aufgibt und viele dunkle Seiten seiner Umgebung ans Tageslicht bringt.

Leo ist nicht ...

Der Roman LICHTJAHRE IM DUNKEL von Friedrich Ani handelt von Ladenbesitzer Leo Ahorn, dessen Verschwinden große Rätsel aufgibt und viele dunkle Seiten seiner Umgebung ans Tageslicht bringt.

Leo ist nicht mehr zufrieden mit seinem ererbten Schreibwarenladen und denkt darüber nach, ihn um ein Cafe zu erweitern. Problem: Ihm fehlt das nötige Kleingeld. Seine Frau ist ihm weder moralisch noch finanziell eine große Hilfe, daher hält er sich immer öfter in der Kneipe Blaues Eck auf, wo er den anderen Gästen mitunter arg auf die Nerven geht. Als er dann wie aus dem Nichts verschwindet, dauert es eine Weile, bis die Suche nach ihm auch wirklich startet. Zunächst mit Hilfe von Privatdetektiv Tabor Süden, danach wird auch die Polizei tätig. Immer weitere Puzzleteile fallen an ihren Platz bis zur Aufklärung des Falles.

Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen. Es gibt einige Handlungsstränge, die zu einem interessanten Ende führen, aber zwischendurch gibt es doch viele Längen und Situationen, die nicht so recht nachvollziehbar sind. Ich fühlte mich leider nicht richtig von den einzelnen Personen abgeholt. Schade, denn die Inhaltsangabe klang für mich zunächst vielversprechend.

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Veröffentlicht am 07.03.2024

Schwieriges Thema, schwieriges Buch

Die Wahrheiten meiner Mutter
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Der Roman DIE WAHRHEITEN MEINER MUTTER von Vigdis Hjorth befasst sich mit dem schwierigen Verhältnis zwischen Mutter und Tochter im fortgeschrittenen Alter.

Johanna ist vor 30 Jahren aus Norwegen ausgewandert ...

Der Roman DIE WAHRHEITEN MEINER MUTTER von Vigdis Hjorth befasst sich mit dem schwierigen Verhältnis zwischen Mutter und Tochter im fortgeschrittenen Alter.

Johanna ist vor 30 Jahren aus Norwegen ausgewandert und in die USA gezogen. Hierfür hatte sie sowohl berufliche als auch private Gründe und hat ihren Schritt auch nicht bereut. Ihre norwegische Familie hingegen, und hier vorrangig die Mutter, kommt damit jedoch überhaupt nicht klar, so dass zwischen den beiden Eiszeit herrscht.
Als Johanna nach drei Jahrzehnten aus beruflichen Gründen zurück in Norwegen ist, ist die große Frage, ob es eine Annäherung mit der Mutter geben kann oder nicht.

Ich fand das Buch sehr langatmig geschrieben. Im Grunde hat Johanna aus meiner Sicht die Situation ständig hin- und hergekaut mit nur winzigen Fortschritten. Die Hintergründe ihrer eigenen Jugend und auch der Jugend der Mutter wird nur zwischendurch kurz angerissen. Allerdings ist das Warten darauf wieder gefüllt mit ständigen Wiederholungen von Phrasen. Immerhin hat man am Ende des Buches eine Idee, warum die Situation sich so entwickeln konnte.
Leider kann ich das Buch aber nicht weiterempfehlen. Schade!

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Veröffentlicht am 16.02.2024

Verzweifelte Suche nach der Wahrheit

Trabant
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Der Roman TRABANT von Stefan Sommer handelt von dem knapp 30-jährigen Georg Himmel, der eine überstürzte Autofahrt auf sich nimmt, um seinen Eltern beizustehen.

Eigentlich möchte Georg in Kroatien seinem ...

Der Roman TRABANT von Stefan Sommer handelt von dem knapp 30-jährigen Georg Himmel, der eine überstürzte Autofahrt auf sich nimmt, um seinen Eltern beizustehen.

Eigentlich möchte Georg in Kroatien seinem Freund Vedad bei seiner Trauung zur Seite stehen. Als er dann aber eine verwirrende Nachricht von seinem Vater erhält, gerät er in Panik und macht sich auf den umständlichen Weg nach Hause – und das alles mit seinem altersschwachen Corsa. Unterwegs fallen ihm immer Situationen aus seinem Leben ein, die mit den Eltern und dem Familienglück zusammenhängen. Auch seine große Leidenschaft für das Weltall, die ihm den Spitznamen Juri einbrachte, kommt nicht zu kurz. Unterwegs erlebt er so manche kuriose Situation.

Das Buch hat zwar einen roten Faden und es werden immer wieder Rückblendungen gezeigt, aber so richtig konnte ich die Panik und die mitunter verschachtelten Gedankengänge von Georg leider nicht nachvollziehen oder mich hineinversetzen. Auch die Auflösung am Ende des Buches war schwächer erzählt als erwartet. Trotzdem ein interessanter Ausflug.

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