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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2024

der Zwischenhimmel und die neue Erde

Der Himmel
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Der Autor Randy Alcorn war als Pastor tätig bevor er eine Vielzahl von Büchern verfasst hat. In diesem Sachbuch hat er seine Sichtweise auf das Leben nach dem Tod, dem ewigen Himmel, veröffentlicht. Er ...

Der Autor Randy Alcorn war als Pastor tätig bevor er eine Vielzahl von Büchern verfasst hat. In diesem Sachbuch hat er seine Sichtweise auf das Leben nach dem Tod, dem ewigen Himmel, veröffentlicht. Er erhebt dabei selber keinen Anspruch auf die vollkommene Wahrheit . Der Autor bezieht sich immer auf biblische Texte und zieht daraus eigene Schlussfolgerungen, die der Leser für sich selber bewerten soll. Das Buch ist gut strukturiert aufgebaut und beinhaltet eine Vielzahl von Zitaten aus der Bibel und von anderen bekannten und unbekannten Autoren. Als katholischer Christ erkennt man schnell die evangelische Sichtweise einiger Dinge, so zitiert der Autor viel aus der Lutherbibel u. ä. Texten. Randy Alcorn räumt mit falschen Vorstellungen auf und begründet seine Meinung mit Zitaten . Die Chroniken von Narnia werden als Sinnbild und Erklärung für unsere Vorstellung vom Himmel angeführt, was gut einleuchtet und auch unterhält. An einigen Stellen zieht sich die Ausarbeitung durch eine Vielzahl von Wiederholungen in die Länge, so das das Lesen einiger Passagen langatmig wird. Insgesamt gesehen hat man nach dem Lesen des Buches eine positivere Sicht auf unser hiesiges Lebensende und eine breitgefächerte Vorstellung was danach im Zwischenhimmel und auf der neuen Erde noch kommen könnte. An der Vielzahl der Fragen, die der Autor angeht, erkennt man wie lange er sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Und an der Vielzahl von Quellenangaben wie viele Texte er durchgearbeitet hat , um in diesem Buch fundierte Aussagen treffen zu können. Ich empfehle das Buch jedem Christen, der sich mit dem Thema des ewigen Lebens auseinandersetzen möchte.

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Veröffentlicht am 08.02.2024

Famile und Freunde

The Fort
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Die Freunde Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky entdecken den von einem Hurrican freigelegten Zugang zu einer Bunkeranlage. Ein Millionär hat ihn zur Zeiten des kalten Krieges voll ausgestattet, ihn ...

Die Freunde Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky entdecken den von einem Hurrican freigelegten Zugang zu einer Bunkeranlage. Ein Millionär hat ihn zur Zeiten des kalten Krieges voll ausgestattet, ihn aber nie benutzt. Dieser Bunker , das Fort, wird jetzt der geheime Zufluchtsort der 5 Jungs. Jeder der Freunde hat andere Probeme zu bewältigen . Offensichtliche und gut verborgene Probleme. Als ein gewalttätiger Stiefvater und andere Jugendliche in das geheime Fort eindringen, kommt es zu einer gefährlichen Auseinandersetzung.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und unterhaltsam. Die Geschichte setzt sich mit den verschiedensten Aspekten des Erwachsenwerdens auseinander. Die erste Freundin, Freunde mit den unterschiedlichsten Stärken und Schwächen, Familienmitglieder , die bedrohlich werden, Gewalt, finanzielle Probleme, Geheimnisse , die man nicht gerne teilt. Die Handlung wird abwechselnd von den unterschiedlichen Freunden geschildert. Die charakterlichen und familiären Besonderheiten von Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky werden gut herausgearbeitet. Sprachlich hätten die 5 sich besser voneinander unterscheiden können. Mitchel trägt mit seinen Besonderheiten zu einer gewissen Situationskomik bei, wobei C.J. Probleme schon sehr erschreckend sind. Vor allem da er sie Verbergen will. Die Wichtigkeit von Vertrauen und Freundschaft , besonders wenn das familiäre Gefüge nicht stimmt, ist ein zentrales Thema des Buches. Das Buch macht dem Leser bewußt , das es oft notwenidg ist manches besser zu hnterfragen und nicht immer alles als gegeben und wahr hinzunehmen.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

den Menschen als Gotteskind erleben

Einfach Kind sein
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Die Autorin läßt den Leser mit ihren 35 Kurzgeschichten an ihrem Familienleben teilhaben. Im Mittelpunkt der Erzählungen stehen die Erlebnisse der Autorin mit ihren zwei Kindern und ihre daraus resultierenden ...

Die Autorin läßt den Leser mit ihren 35 Kurzgeschichten an ihrem Familienleben teilhaben. Im Mittelpunkt der Erzählungen stehen die Erlebnisse der Autorin mit ihren zwei Kindern und ihre daraus resultierenden Gedankengänge bezüglich ihres Glauben an den himmlichen Vater.

Man kann die beschriebenen Erlebnisse der Autorin mit ihren Kindern gut nachvollziehen . Als Mutter hat man oft selber ähnliches erlebt. Aus jedem Erlebnis zieht die Autorin Schlüsse für ihren eigenen Glauben . Sie vergleicht ihre Elternschaft und ihre Beziehung zu ihren Kindern mit Gottes Beziehung zu uns. Sie belegt alles mit passenden Bibelstellen. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel sind gut strukturiert aufgebaut. Ihre Gedankengänge sind gut verständlich, Die einzelnen Geschichten sind sehr unterhaltsam. Die Autorin regt wirklich eine neue Sichtweise auf das eigene Erleben an. Sie sieht alles aus Sicht ihrer Kinder und versucht sich selber als Kind Gottes mehr zu verstehen. Die Autorin führt uns vor Augen wie Selbstverständlich wir alles betrachten und viel zu wenig in den kleinen Dingen Gottes Wirken sehen. Die Familiengeschichten sind oft tiefgründiger als es beim ersten Lesen erscheint. Als Mutter oder Großmutter bzw. als Vater oder Großvater kann man sich oft ein Beispiel an den Kindern nehmen , wenn es um unser Verstädnis zu unserem Vater im Himmel geht.

Das Buch regt an die eigenen Beziehung zu Gott zu überdenken und bewußter wahrzunehmen.

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Veröffentlicht am 18.01.2024

Toll angelegte Story, die weiterer Ausarbeitung bedarf

Wir waren frei
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Nach dem dritten Weltkrieg hat ein Teil der Menschheit auf dem künstlich erschaffenen Kontinent Lex überlebt. Sehr strikte Regeln und eine großflächige Überwachung der Bevölkerung unter dem Vorwand der ...

Nach dem dritten Weltkrieg hat ein Teil der Menschheit auf dem künstlich erschaffenen Kontinent Lex überlebt. Sehr strikte Regeln und eine großflächige Überwachung der Bevölkerung unter dem Vorwand der Sicherheit reglementieren das Leben. Besonders die Freiheit der Frauen wird beschnitten. Die 16-jährige Vinnie, die sich bisher eher behütet gefühlt hat, soll den unsympathischen Witwer Pax heiraten. Als sie das Tagebuch von Paul findet, der einer der ersten Bewohner von Lex war, erkennt sie das nicht alles wahr ist, was der Bevölkerung vermittelt wird. Sie beginnt zu rebellieren.

Zu Beginn des Buches war ich etwas enttäuscht, weil die Geschichte einigen andern bekannten Dystophien doch sehr ähnelt. Erst mit der Entdeckung von Pauls Tagebuch wird die Geschichte komplexer . Der Wechsel zwischen den zwei Zeitsträngen gelingt der Autorin sehr gut. Hintergründe der Entwicklung von Lex werden erläutert. Parallelen zu unserem Leben sind schnell zu erkennen. Klimaveränderungen, Krieg , zerstörte Lebensräume und Flüchtlingsströme sind nur allzu aktuelle Themen. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung spannend. Leider sind noch einige Schreibfehler vorhanden. Einige Handlungsaspekte sind etwas unbedacht und das Ende viel zu offen. Ich hoffe auf eine Fortsetzung, in der die toll angelegte Story weiter ausgearbeitet wird. Es wäre schade um das vorhandene Potenzial, wenn das Ende so stehen bliebe.

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Veröffentlicht am 27.12.2023

Glaube und Zweifel

Deine Spuren im Schnee
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Der kunstbegabte Stefan lernt die Mathematikstudentin Lenja kennen. Stefan ist eher Atheist, während Lenja fest in eine Kirchengemeinde eingebunden ist. Stefan hinterfragt Lenjas Glauben und Lenja beginnt ...

Der kunstbegabte Stefan lernt die Mathematikstudentin Lenja kennen. Stefan ist eher Atheist, während Lenja fest in eine Kirchengemeinde eingebunden ist. Stefan hinterfragt Lenjas Glauben und Lenja beginnt zu Zweifeln. Stefan macht sich Lenja zuliebe auf Glaubenssuche .


Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Erzählung wechselt zu Beginn zwischen zwei Zeitebenen hin und her, die sich aufeinander zu bewegen. Die einzelnen Szenen werden gut beleuchtet. Trotzdem bleiben die Hauptakteure zunächst eher blass. Da die Handlung nicht linear verläuft und nicht alles offen erklärt wird, hat der Leser einigen Interpretationsspielraum . Stefan ergreift ungewöhnliche Wege um Lenjas Glauben auf die Spur zu kommen. Die Beschreibung seiner Gedankengänge hat mich sehr angesprochen. Seine Argumente kann man gut nachvollziehen, gerade wenn man selber auf der Suche ist. Über Lenjas Zweifel und Gedanken hätte ich gerne noch mehr erfahren. Das Ende gefällt mir , weil trotz aller Zweifel und Unterschiede ein Zusammenkommen gelingt. Meiner Meinung nach hätte eine weitere Ausarbeitung der kurzen Erzählung gut getan, weil doch einiges der Interpretation des Lesers überlassen wird.

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