Ein poetischer Einblick in eine Seele, in der kleine Lichter wie in einem großen dunklen Universum aufblitzen. Die Gedichte sprechen von Schmerz und Leid und den menschlichen Abgründen, die sonst in Worte ...
Ein poetischer Einblick in eine Seele, in der kleine Lichter wie in einem großen dunklen Universum aufblitzen. Die Gedichte sprechen von Schmerz und Leid und den menschlichen Abgründen, die sonst in Worte schwierig zu fassen sind. Die Autorin bringt hier zum Ausdruck , wie die Schwere des Daseins getragen wird von ihrem tiefen Vertrauen zu Gott. Es ist keine leichte, erheiternde Poesie sondern Gedichte, die nachdenklich machen. Ich würde es metaphorisch beschreiben, als der Aufschrei einer verletzten Seele und das Flüstern eines tröstenden Herzens.
Erst war ich etwas kritisch, als ich die umfangreiche Personenübersicht samt Beschreibung der einzelnen Charaktere gelesen habe, da ich dachte, das wird sicherlich ein wildes und unübersichtliches Fantasy ...
Erst war ich etwas kritisch, als ich die umfangreiche Personenübersicht samt Beschreibung der einzelnen Charaktere gelesen habe, da ich dachte, das wird sicherlich ein wildes und unübersichtliches Fantasy Spektakel. Ich kam allerdings sehr schnell rein in die Geschichte und ich konnte sofort auch einen Bezug zu den beschriebenen Protagonisten und den Ideen hinter den Abläufen herstellen. Das Herz der Autorin kam hier deutlich zum Vorschein und ich konnte mich total fallen lassen in diese berührende und packende Geschichte des Universums und den Konflikten zwischen Dunkelheit und Licht. Es war schwer das Buch dann wegzulegen, weil ich mich so involviert in die einzelnen Abläufe gefühlt habe. Zwischen den actionreichen Ereignissen wurden immer wieder kleine aber tiefe Weisheiten von der Autorin liebevoll eingestreut. Mit den meisten Beschreibungen des Universums bin ich dabei komplett in Resonanz gegangen und konnte mich aus diesem Grund natürlich besonders gut darauf einlassen. "Die Hüter der siebten Wahrheit" beschreibt also nicht nur eine wunderbare Fantasiewelt sondern auch den Mikrokosmos unserer Menschlichkeit.
Eine wirklich mitreißende und packende Geschichte, die zwar auf einer exotischen Insel weit weg vom Leser spielt aber am Ende doch ganz nah und persönlich wirkt. Hier entwickelt sich das Geschehen an einem ...
Eine wirklich mitreißende und packende Geschichte, die zwar auf einer exotischen Insel weit weg vom Leser spielt aber am Ende doch ganz nah und persönlich wirkt. Hier entwickelt sich das Geschehen an einem abgeschiedenen und mystisch anmutenden Ort, der den Leser immer weiter in den Bann zieht. Mysteriöse Charaktere und Verkettungen der Vergangenheit führen zu einem dramatischen Zusammenprall zwischen Dunkelheit und Licht. Spätestens an dieser Stelle spürt der Leser, dass es auch um die eigene innere Auseinandersetzung der Energien dieser Welt geht. Mein persönliches Fazit: Vielleicht müssen wir wieder wie Kinder werden, um das feine Empfinden für die nicht sichtbaren Anteile unseres Lebens zu erkennen und um die dunklen Anteile transformieren zu können.
„Ganzheit – ganz praktisch“* von Benita Michael ist ein inspirierender und zugleich wunderbar zugänglicher Praxisleitfaden für alle, die sich mit Bewusstsein, innerem Wachstum und ...
⭐⭐⭐⭐⭐ *5 von 5 Sternen
„Ganzheit – ganz praktisch“* von Benita Michael ist ein inspirierender und zugleich wunderbar zugänglicher Praxisleitfaden für alle, die sich mit Bewusstsein, innerem Wachstum und den hermetischen Prinzipien beschäftigen möchten – ganz gleich, ob Einsteiger oder bereits auf dem Weg.
Von der ersten Seite an nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise zu uns selbst und zu der tiefen Erkenntnis, dass alles im Universum miteinander verbunden ist. Besonders beeindruckend ist, wie es ihr gelingt, die sieben hermetischen Gesetze klar, verständlich und dennoch eindrucksvoll zu erklären. Selbst wenn einem manche Inhalte bereits bekannt sind, entfaltet das Buch durch seine strukturierte und praxisnahe Herangehensweise eine ganz eigene Wirkung – vor allem für Neulinge ist es ein idealer Einstieg.
Die zentrale Botschaft des Einsseins zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk. Es wird spürbar, wie eng wir mit der Natur, den Tieren, Pflanzen und letztlich mit allem, was existiert, verbunden sind. Dabei lädt das Buch dazu ein, wieder bewusst hinzuhören – sowohl nach außen als auch nach innen. Es geht darum, innezuhalten, loszulassen und Veränderungen zuzulassen. Besonders schön wird vermittelt, dass unsere innere Haltung und Energie direkten Einfluss auf unser Leben und unsere Umwelt haben.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die zahlreichen praktischen Übungen und Anleitungen. Jedes Thema wird durch kurze, prägnante Erläuterungen ergänzt, die direkt in die Umsetzung führen. Die Autorin teilt dabei auch persönliche Erfahrungen und anschauliche Beispiele, die das Verständnis vertiefen und den Leser auf eine sehr persönliche Weise erreichen. Dadurch wird das Konzept der Ganzheit – Körper, Geist und Seele im Einklang – greifbar und lebendig.
Besonders eindrucksvoll sind die Verbindungen zwischen physikalischen und philosophischen Ansätzen, die neue Perspektiven eröffnen und echte Aha-Momente schaffen. Der Aufbau des Buches – vom Großen ins Kleine – fühlt sich an wie eine Reise, die schließlich bei einem selbst ankommt. Dort wird man mit wirkungsvollen Übungen empfangen, die zur Selbstreflexion und inneren Arbeit einladen. Gerade die Ansätze zum Umgang mit herausfordernden Emotionen sowie die klaren Erklärungen zu Meditation, Reflexion und Kontemplation haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Viele der vorgestellten Übungen lassen sich mühelos in den Alltag integrieren und entwickeln schnell das Potenzial zu wertvollen Ritualen. Sie motivieren, stärken und bringen spürbar mehr Ruhe und Klarheit ins Leben.
Insgesamt ist dieses Buch eine liebevoll gestaltete, inspirierende und gleichzeitig praktische Anleitung für ein bewussteres, erfüllteres Leben. Es vermittelt auf einfache Weise tiefgehende Inhalte und erinnert daran, wie kraftvoll jeder Einzelne ist. Ein Werk, zu dem man immer wieder zurückkehren möchte – absolut empfehlenswert!
„Das Lied des Vogelhändlers“ von Ralf H. Dorweiler hat mich insgesamt richtig gut unterhalten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen – einmal während des dritten Kreuzzugs um 1190 und dann wieder etwa ...
„Das Lied des Vogelhändlers“ von Ralf H. Dorweiler hat mich insgesamt richtig gut unterhalten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen – einmal während des dritten Kreuzzugs um 1190 und dann wieder etwa zehn Jahre später in der Heimat. Man möchte bei beiden Handlungssträngen unbedingt wissen, wie es weitergeht und fiebert darauf hin, wie sich alles am Ende zusammenfügt.
Besonders berührend fand ich die Kapitel rund um Franziska im Kreuzzug. Ihre Erlebnisse gehen unter die Haut und wirken sehr eindrucksvoll geschildert. Generell schafft es der Autor, sowohl die Figuren als auch die Schauplätze lebendig werden zu lassen – egal ob im Heiligen Land oder auf den Burgen im Schwarzwald. Man hat oft das Gefühl, direkt dabei zu sein.
Auch das Vogelthema zieht sich kreativ durch das ganze Buch, sei es in kleinen Anekdoten oder in den Kapiteln selbst, was ich eine schöne, besondere Note fand. Die Mischung aus historischen Ereignissen, Intrigen und Machtkämpfen sorgt zusätzlich für Spannung.
Alles in allem ein atmosphärischer historischer Roman mit interessanten Figuren und einer gelungenen Erzählstruktur – definitiv lesenswert!