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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2024

Ungewöhnliche Geschichten

Naturgeschichten rund um die Welt
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Dieses Buch enthält eine Sammlung von 50 kurzen Geschichten. Alle Geschichten haben etwas mit der Natur zu tun, doch in manchen ist das Natur-Element eher zweitrangig. 

Ich muss gestehen, die Geschichten ...

Dieses Buch enthält eine Sammlung von 50 kurzen Geschichten. Alle Geschichten haben etwas mit der Natur zu tun, doch in manchen ist das Natur-Element eher zweitrangig. 

Ich muss gestehen, die Geschichten sind nicht, was ich von dem Buch erwartet hatte. Von dem Titel her dachte ich, es ginge um Märchen, Legenden, usw. die entweder das Weltbild von anderen Kulturen vermitteln, zum Beispiel wie man bestimmte Naturereignisse erklärt, oder halt in der Kultur sehr bekannt sind. 

Stattdessen sind viele Geschichten etwas merkwürdig und ich war mir nicht sicher, ob sie eine Moral oder eine Botschaft enthalten. Die Märchen sind auch eher unbekannt, zumindest findet man online nicht so viele Informationen darüber. Das ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, aber ich hätte mir mehr Kontext gewünscht, um die Geschichten besser verstehen und interpretieren zu können.

Veröffentlicht am 21.03.2026

Cosy... und langweilig

The House Witch 1
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Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine ...

Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine Haushexe, aber hat keinen Gespür für Menschen, auch wenn er das Herz am richtigen Fleck trägt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist brutal ehrlich. Dies macht ihn zwar bei der königlichen Familie beliebt, doch dadurch schafft er trotzdem nichts großes zu bewirken.
Es gibt einen vielversprechenden Handlungsstrang, der leider im Hintergrund bleibt und bis zum Ende des Buches nicht einmal einen Höhepunkt erreicht. 
Diese Geschichte bleibt durchgehend ruhig und besteht aus einer Kette lose verbundener häuslicher Szenen, die Fins leben im Schloss darstellen.
Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aber nur sehr langsam und gefühlt ziellos vorangehen. Es gibt sogar 2 Kapitel, wo wir Fins Katze Kraken folgen... hier auch ohne wirklich zu wissen, wäre alles zur Handlung passt.
Ich habe das Buch bis zur Ende gelesen und es passiert wirklich kaum was.

Veröffentlicht am 26.04.2025

Langweilig und nichtssagend

Schauplätze der Weltliteratur
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Wer sich von diesem Buch eine einsichtsvolle Vorstellung literarischer Schauplätze und eine fundierte Einbettung in relevante soziale Kontexte erhofft, wird leider enttäuscht. Tatsächlich finde ich die ...

Wer sich von diesem Buch eine einsichtsvolle Vorstellung literarischer Schauplätze und eine fundierte Einbettung in relevante soziale Kontexte erhofft, wird leider enttäuscht. Tatsächlich finde ich die 2–3 Seiten pro Beitrag erstaunlich nichtssagend. Statt tiefere Einblicke zu bieten, wird häufig die Handlung und Ortbeschreibungen der jeweiligen Bücher zusammengefasst. Die Texte wiederholen oft nur, was schon in den Originalwerken zu lesen ist, anstatt interessante Details oder Kontexte zu liefern.

Für Leserinnen, die die vorgestellten Romane noch nicht kennen, mag sich hier und da ein kleines Wissenshäppchen finden, doch wirkliche Entdeckungen oder Einblicke bleiben aus.

Die Auswahl der Bücher ist breit gefächert, auch wenn der englischen Sprachraum im Mittelpunkt steht. Einige Titel waren für mich unerwartet: Zwar sind viele bekannte Autor
innen vertreten, doch es wurden nicht unbedingt die berühmtesten Werke ausgewählt. So wird bei Jane Austen beispielsweise Anne Elliot vorgestellt.

Insgesamt wirkt das Buch, als hätte ein Lehrer seiner Klasse die Aufgabe gestellt, kurze Texte über die Ortsbeschreibungen aus literarischen Werken zu schreiben, und diese Aufsätze wurden dann einfach als Buch veröffentlicht.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 24.02.2024

Gutes Konzept, Umsetzung nicht überzeugend

Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1)
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Dieses Buch darf man nicht lesen. Also bitte aufhören. Jetzt sofort! Buch schließen und wieder ins Regal stellen! Warum bist du noch hier? 

Dieses Buch hat das Ziel, Lesemuffel zum Lesen aufzuregen, dadurch, ...

Dieses Buch darf man nicht lesen. Also bitte aufhören. Jetzt sofort! Buch schließen und wieder ins Regal stellen! Warum bist du noch hier? 

Dieses Buch hat das Ziel, Lesemuffel zum Lesen aufzuregen, dadurch, dass es nicht gelesen werden will. Durch "reverse psychology" und witzige Texte soll das Interesse der Kinder geweckt werden. 

Ich finde das Buch nur teilweise gelungen. Es macht es für Lesemuffel nicht einfach, es zu lesen. Die Seiten sind nicht so bunt wie das Cover. Stattdessen haben die Meisten einen braunen Hintergrund, als hätte man auf Packpapier gezeichnet. Den schwarzen Text auf braunen Papier fand ich ein bisschen schwierig zu lesen. Auf den ersten ZWÖLF Seiten wird auch immer mehr erläutert, warum Lesen doof ist und man das Buch einfach ablegen sollte. Ich glaube, echte Lesemuffel würden nicht mehr als zwei Seiten schaffen. 

Wenn man es doch geschafft hat, zu dem Hauptinhalt zu gelangen, bekommt man AUFGABEN. Echt jetzt?

Veröffentlicht am 05.08.2023

Gute Idee, nicht so gut umgesetzt

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Marie Curie
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Mit der "Jeder kann die Welt verändern!" Kinderbuchreihe versucht der Autor Kinder dazu zu ermutigen, große und wichtige Träume zu haben.

Das Konzept sollte eigentlich wohlmeinende Eltern und andere ...

Mit der "Jeder kann die Welt verändern!" Kinderbuchreihe versucht der Autor Kinder dazu zu ermutigen, große und wichtige Träume zu haben.

Das Konzept sollte eigentlich wohlmeinende Eltern und andere Erwachsenen von kleinen Kindern begeistern. Doch die Umsetzung ist nicht so gelungen.

Die Illustrationen erinnern eher an jene von Pappbüchern und ich finde sie zu kindlich für die Zielgruppe (7+).

Der Text, hingegen, wirft mehr Fragen auf als er beantwortet. Zum Beispiel, warum heißt die Heldin Marie Curie auf dem Cover, dann Manja, dann Marie und am Ende auf dem Grabstein Marji Sklodowskiej, oder warum Russland die polnische Schule wo Maries Vater unterrichtete geschlossen hat.

Darüber hinaus finde ich einige Sachen wenig durchdacht, insbesondere bei einem Buch, das sich als inspirierend beschreibt. Marie ist durchgängig als kleines Kind gezeichnet, auch wenn sie im Erwachsenenalter ist und mit anderen Erwachsenen zusammen gezeigtwird. Es wird auch betont, was für Talente sie schon als Kind hatte und wie besonders sie war: sie könnte mit vier schon lesen und in der Schule ein Gedicht auswendig aufsagen, nachdem sie es nur einmal gehört hatte.

Für eine Reihe die sich "Jede
r kann die Welt verändern" nennt bekommt man eher die Botschaft: du kannst nur Großes erreichen, wenn du schon besonders bist.

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