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Veröffentlicht am 27.02.2024

Auf nach Ägypten

Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra
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Normaler Geschichtsunterricht kann schon manchmal etwas langweilig sein. Gut wenn es dann eine Möglichkeit gibt durch die Zeit zu reisen. Die Freunde Kim, Julian und Leon haben diese Möglichkeit und reisen ...

Normaler Geschichtsunterricht kann schon manchmal etwas langweilig sein. Gut wenn es dann eine Möglichkeit gibt durch die Zeit zu reisen. Die Freunde Kim, Julian und Leon haben diese Möglichkeit und reisen zusammen mit der Katze Kija in das Ägypten der Pharaone und treffen dort auf niemand geringerin als Kleopatra die berühmte Königin vom Nil. Doch die Königin stirbt plötzlich und die Drei glauben nicht an die Theorie mit dem Selbstmord....

Das Buch ist ein spannender Kinderbuch für Kinder ab neun Jahre. Durch die drei unterschiedliche Charaktere der jungen Detektive hat jedes Kind die Möglichkeit sich mit einem der drei zu identifizieren und gedanklich mit ihnen das Rätsel zu lösen. Selbst ich habe sehr gerne mitgerätselt.

Das Buch hat nicht zu viele aber sehr passende Illustrationen in schwarz weiß. Ich finde bei dem Alter Bilder noch wichtig, um den Kindern dabei zu helfen sich alles bildlich vorstellen.

Die Zeitdetektive ist aber mehr als nur ein Krimi, denn ganz nebenbei gibt es viel über das alte Ägypten zu erfahren. So macht Geschichte fast so viel Spaß, als würde man selbst durch die Zeit reisen
Sehr gefallen hat mir, das am Ende des Buches noch einmal kurz über Kleopatra berichtet wurde und es ein umfangreiches Glossar gab

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Zwei unterschiedliche Leben

Das Mädchen mit dem blauen Stern
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Dieses Buch hat mir die Tränen in die Augen getrieben und mich sehr nachdenklich zurück gelassen.
Zwei Mädchen deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten treffen zufällig an einem unwirklichen Ort ...

Dieses Buch hat mir die Tränen in die Augen getrieben und mich sehr nachdenklich zurück gelassen.
Zwei Mädchen deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten treffen zufällig an einem unwirklichen Ort aufeinander. Die Eine Ella
wächst im Wohlstand auf und muss auch in dem von den Nazis besetzten Krakau keine Not leiden. Ihre Sorgen gelten der Stiefmutter, die sich mit einem Deutschen einlässt . Die Andere Sadie, eine Jüdin, die gerade noch der Räumung des Ghettos entkommen ist und nun in der Kanalisation lebt unter unvorstellbaren Bedingungen. An einem Gitter lernen sie sich kennen und Ella riskiert viel um Sadie zu helfen.

Der Roman erzählt abwechselnd aus Ellas und aus Sadies Sicht. So erlebt man zunächst einmal zwei sehr unterschiedliche Leben. Wobei die von Sadie sehr unter die Haut geht. Ich hatte das Gefühl mit ihr im Versteck zu sitzen und durch die Kanäle zu kriechen. Ella dagegen entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer sehr mutigen Frau die mich beeindruckt hat.
Ein emotionaler und bachwirkender Roman gegen das Vergessen.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Wir waren doch Freundinnen

Sturmmädchen
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In Kindertagen waren Margot. Käthe und Elli Freundinnen. Doch in der Zeit in der sie lebten wird diese Freundschaft fast unmöglich. Margot ist Jüdin, Käthes Familie lässt sich von den Parolen der Nazies ...

In Kindertagen waren Margot. Käthe und Elli Freundinnen. Doch in der Zeit in der sie lebten wird diese Freundschaft fast unmöglich. Margot ist Jüdin, Käthes Familie lässt sich von den Parolen der Nazies mitziehen und Elli ist für alle nur das Hinkemädchen, da sie einen Klumpfuß hat und das reicht um sie von allem auszuschließen.

Der Roman ist aus der Sicht von Elli geschrieben und spielt in den Jahren 1938 und 1939. Elli ist am Beginn der Geschichte ein naives junges Mädchen das von seiner Mutter zu sehr beschützt wird und so viel zu wenig von dem mitbekommt was um die herum geschieht. Doch im Laufe des Romans entwickelt die sich zu einer starken und mutigen Frau die über sich hinaus wächst. Anhand von Elli erfahren wir auch Margots Schicksal. Erschreckend und tief traurig wird ihre Geschichte erzählt. Die Autorin erzählt von den furchtbaren Umständen unter denen sie und ihre Familie und viele andere Leben mussten, aber auch von denen die ihr Leben riskieren um zu helfen.

Mich hat der Roman sehr bewegt und ich werde wohl nach lange an Elli zurück denken.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Ernestine ist einfach großartig

Mord im Filmstudio
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Wenn Ernestine und Anton auf Mörderjagd gehen, wird es garantiert ein besonderer Fall. Und auch in dem mittlerweile achten Teil der Reihe schafft es die Autorin einmal mehr einen perfekten Mix aus spannenden ...

Wenn Ernestine und Anton auf Mörderjagd gehen, wird es garantiert ein besonderer Fall. Und auch in dem mittlerweile achten Teil der Reihe schafft es die Autorin einmal mehr einen perfekten Mix aus spannenden Krimi und der einzigartigen Welt der Ernestine zu schaffen.

Dieses Mal geht es in die Wiener Stummfilm Zeit. Ernestine und Anton werden als Statisten engagiert und dafür dürfen sie im Schloss Schönbrunn in Rokoko Kostümen Walzer tanzen. Alleine dafür lohnt es sich das Buch zu lesen. Einfach herrlich wie Anton mit rosa Schleifen hadert und wie präzise die Filmwelt beschrieben wird. Doch wie soll es anders sein, ein Mord lässt nicht lange auf sich warten und das Rätselraten beginnt.

Ich war begeistert und wusste oft gar nicht ob ich nun über die amüsnten Szenen lachen sollte oder doch lieber rätsel wer der Mörder ist. Ein spannender Krimi in einer wunderbaren Kulisse und herrliche Charaktere. Einfach ein perfekter Mix.
Der Roman ist zwar Teil einer Reihe, aber es ist nicht unbedingt nötig alle Teile der Reihe zu kennen. Obwohl es sich natürlich immer lohnt von Ernestine zu lesen.

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Veröffentlicht am 20.01.2024

Ein besonderes Paar

Die Elemente des Lebens
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Was für eine besondere Liebesgeschichte.
Was für eine bemerkenswerte Frau.

Ich liebe Romane über historische Personen die obwohl sie einiges geleistet haben, zu unrecht in Vergessenheit geraten sind. ...

Was für eine besondere Liebesgeschichte.
Was für eine bemerkenswerte Frau.

Ich liebe Romane über historische Personen die obwohl sie einiges geleistet haben, zu unrecht in Vergessenheit geraten sind. Eine dieser Frauen war Mèlanie d'Hervilly und ihr hat Susanne Lieder hier ein Denkmal gesetzt.

Als junge Frau reist Mèlanie von Paris nach Köthen um sich von den Homöopathen Samuel Hahnemann behandeln zu lassen. Sie findet so viel mehr als eine Behandlung. Sie findet ihre große Liebe in Samuel obwohl dieser fünfundvierzig Jahre älter ist als sie. Und sie findet ihre Bestimmung in der Homöopathie.

Die Autorin hat es geschafft die Liebe der Beiden in einem wunderbar warmen Ton zu beschreiben. Diese ganz besondere Beziehung zwischen den Beiden war schon bei ihrem Kennenlernen spürbar. Ja das berühmte Knistern lag in der Luft und es ging auch im Laufe der Geschichte nicht verloren. Auch wenn Mèlanie und Samuel so ein harmonisches Paar waren, war in ihrem Umfeld nicht jeder begeistert von dem Paar, was wohl vor allem am Alterunterschied lag. Aber die Liebe war stärker.
Auch mit ihrer Berufswahl eckt Mèlanie an. Eine Frau als Homöopathin in einer Zeit als man sowieso Zweifel an der Homöopathie hatte, eigentlich unvorstellbar. Nicht für Mèlanie. Wer als Mann verkleidet durchs Land reist und dabei die Frauenherzen anzieht, lässt sich doch davon nicht beirren.

Ein wunderbares Buch über eine Frau die wir nicht vergessen sollten

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