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Veröffentlicht am 07.10.2017

Eine perfekte Krimikomödie

Mordsacker
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In ihrem neuesten Werk "Mordsacker" entführt uns die Autorin Cathrin Moeller an die Mecklenburgische Seenplatte. Hier machen wir halt in dem Dorf Mordsacker und lernen hier die unterschiedlichsten Leute ...

In ihrem neuesten Werk "Mordsacker" entführt uns die Autorin Cathrin Moeller an die Mecklenburgische Seenplatte. Hier machen wir halt in dem Dorf Mordsacker und lernen hier die unterschiedlichsten Leute kennen, allen voran unsere Protagonistin Klara Himmel und ihre Familie.

Aus tragischen Umständen hat es die gesamte Familie Himmel ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Klara, die Großstadtpflanze, findet, das hier der Hund begraben ist. Uns so Unrecht hat sie ja gar nicht. Um sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren, versucht es die chaotische Großstädterin als die perfekte Hausfrau. Doch leider scheitert Klara schon am simplen Käsekuchen. Doch dann wird ihr Mann, der hier eine Stelle als Dorfpolizist inne hat, zu seinem ersten Toten gerufen. Da ihr Göttergatte jedoch krank ist, wittert Klara ihre Chance, um endlich mal was zu erleben. Sie nimmt kurzerhand die Ermittlungen auf und bringt dann einige dunkle Dorfgeheimnisse ans Licht. Leider sind ihre Ermittlungen nicht ungefährlich, denn plötzlich schwebt Klara selbst in Lebensgefahr.

Für mich ist dies der zweite Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Und auch diesesmal hat mich die Autorin mit ihrem tollen Schreibstil wieder überzeugt. Die Geschichte ist die perfekte Mischung, sie ist unterhaltsam, aber auch hochspannend. Und es ist alles so wunderbar beschrieben. Man kann sich die Dorfbewohner so gut vorstellen. Doch am besten gefällt mir Klara. Ich kann mir vorstellen, dass es ihr nicht leichtgefallen ist, sich hier zurechtzufinden. Aber schon allein wenn man den Grund dafür kennt, bekommt mann ein Gänsehautfeeling. Und Klara sehe ich vor mir, wie sie von einer komischen Situation in die nächste stolpert. Da kann man sich beim Lesen wirklich das Schmunzeln nicht verkneifen, so wunderbar sind manche Begebenheiten. Und dann ist ja da noch ihr Mann Paul, den mir ja auch total sympathische und mit Leib und Seele in seinem Beruf aufgeht, wenn es denn seine Krankheit zulässt. Die beiden sind einfach ein tolles Gespann. Für mich ist dieses Buch ein gelungenes Gesamtpaket, dem es an wirklich nichts fehlt.

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Da fühlt man sich beim Lesen einfach pudelwohl. Auch das Cover ist für mich ein echter Hingucker- einfach traumhaft. Und für mich schreit die Geschichte nach einer Fortsetzung, denn in Mordsacker gibt es sicher noch einiges zu erleben. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

Veröffentlicht am 06.10.2017

Einfach köstlich!

Ziemlich beste Mütter
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Hanna Simons Roman "Ziemlich beste Mütter" hat mich total begeistert. Das perfekte Buch für Mütter, aber ich glaube auch Nicht-Mütter werden sie mit diesem Buch köstlich amüsieren.

Die Geschichte: Da ...

Hanna Simons Roman "Ziemlich beste Mütter" hat mich total begeistert. Das perfekte Buch für Mütter, aber ich glaube auch Nicht-Mütter werden sie mit diesem Buch köstlich amüsieren.

Die Geschichte: Da zieht Marie extra von München nach Berlin um Abstand zwischen sich und den Vater ihres mittlerweile 6jährigen Sohnes zu bringen. Denn Constantin will seine Verlobte heiraten und das ist zuviel für Marie. Doch bei der Einschulung ihres Sohnes Florians galub Marie im falschen Film zu sein. Das ist ja die Vorstufe zur Hölle - nur überehrgeizige Supermamis. Gott sei Dank lernt Marie noch Alexa, Katrin und Olivia kennen, die scheinen wenigstens normal zu sein. Es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft und da gibt es einiges zu tun. Denn Katrin will unbedingt schwanger werden, Alexa hat Angst vor einer dauerhaften Bindung und Florians Lehrerin wird gemobbt. Und dann wollen sie ja auch noch für Marie einen Mann finden.

Schade, das dieses tolle Unterhaltungsbuch, bei dem ich mir Tränen gelacht habe, so schnell zu Ende ist. Es ist ja alles so wunderbar beschrieben und in einigen Szenen findet man sich selber wieder. Und wie es so schön ist, gibt es sie ja überall - diese Helikoptereltern. Da kann ich Marie gut verstehen, dass ihr himmelangst wird. Man hat ja ständig das Gefühl, sein Kind nicht genügend zu fördern. Aber Kinder sollen doch auch noch Kinder sein. Und Gott sei Dank haben Marie und ihre Freundinnen auch diese Einstellung. Diese Freundschaft ist ja wirklich was ganz besonderes. Da hat sich Marie Gott sei Dank bald heimisch gefühlt. Doch mit dem Vater ihres Sohnes pflegt sie eine Dauerfreundschaft und da bewundere ich Marie. Constantin ist ja wirklich ein toller Typ. Und dann ist da noch Jakub, Maries alleinerziehender Nachbar. Doch irgendwie scheint bei den beiden dauernd etwas schief zu laufen. Ob das Schicksal mit Marie zum Ende doch noch ein einsehen hat. Doch wer wird ihr Herz am Ende erobern? Der schottische Playboy oder der sanfte und charmante Jakub.

Eine herrliche Geschichte, die mir äußerst vergnügliche Lesestunden beschert hat. Die Aufmachung des Buches ist ja schon klasse. Und dann gefällt mir auch der schottische und polnische Dialekt in der Geschichte. Einfach herrlich. Ich habe mich beim Lesen pudelwohl gefühlt. Gerne gebe ich für dieses Gute-Laune-Wohlfühlbuch 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.10.2017

Eine spannende und berührende Geschichte

Sieben Tage voller Wunder
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Schon mit ihrem letzten Buch "Der Klang deines Lächelns" hat mich die Autorin Dani Atkins total begeistert. Aber diese Geschichte ist mit so vielen Emotionen, sie berührt mich bis in die Seele.

Unsere ...

Schon mit ihrem letzten Buch "Der Klang deines Lächelns" hat mich die Autorin Dani Atkins total begeistert. Aber diese Geschichte ist mit so vielen Emotionen, sie berührt mich bis in die Seele.

Unsere Protagonistin Hannah hat ihre Schwester in Kanada besucht und sich über einiges klar zu werden. Hier hat sie bei Kate und ihrer Familie 5 Wochen verbracht. Doch sie ist noch zu keiner Entscheidung gekommen. Wie soll es mit ihr und William, der sie betrogen hat, weitergehen. Soll sie Schluss machen oder ihrer Beziehung nochmals eine Chance geben? Auf dem Flughafen, während sie auf ihren Rückflug nach England wartet, fällt ihr ein Mann auf, dessen grüne Augen sie sofort in ihren Bann ziehen. Leider hat Hannah keine Gelegenheit mit diesem Mann nur ein Wort zu wechseln. Doch sie ahnt noch nicht, dass das Schicksal sie unter dramatischen Umständen wieder zusammenführt.

Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch in einem Stück durchgelesen und als ich es beendet habe, hatte ich feuchte Augen. Eine wirklich außergewöhnliche Geschichte, die Hannah und Logan zusammen erleben. Ich hatte an vielen Stellen richtiges Gänsehautfeeling. Sieben hochspannende und dramatische Tage dürfen wir die beiden begleiten. Wobei sie oft an ihre Grenzen gehen und über sich hinauswachsen. Die Autorin beschreibt alles so wunderbar, man kann sich diesen Flug, die Dramatik bildlich vorstellen. Und in meinem Kopfkino überschlagen sich die Bilder. Auch über die kanadische Wildnis kann ich mir nur ein genaues Bild machen. Wenn ich jetzt an manche Szenen denke, stellen sich die Härchen an meinen Armen auf.

Das herausragende Buch war spannend von der ersten bis zur letzten Seite und so voller Gefühle. Es ist für mich aber auch ein Mutmachbuch. Denn wenn man nur will, kann man vieles schaffen, von dem man gar nicht weiß, dass man es kann. Mich hat Hannahs und Logans Geschichte wirklich sehr zum Nachdenken angeregt, denn Wunder gibt es immer wieder.

Das Cover ist für mich schon so gefühlvoll. Für dieses besondere Werk vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin.

Veröffentlicht am 28.09.2017

C'est la vie!

Mon Dieu, was für ein Fest!
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Julia Staag entführt uns in "Mon Dieu was für ein Fest" nun bereits zum vierten Mal in die Berggemeinde Fogas. Für mich ist es der erste Besuch in diesem idyllischen Dörfchen hoch in den Pyrenäen. Und ...

Julia Staag entführt uns in "Mon Dieu was für ein Fest" nun bereits zum vierten Mal in die Berggemeinde Fogas. Für mich ist es der erste Besuch in diesem idyllischen Dörfchen hoch in den Pyrenäen. Und ich habe mich hier sofort wie zuhause gefühlt. Die Geschichte kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden (aber ich werde die ersten drei Geschichten auf alle Fälle noch lesen, möchte ich die Dorfbewohner doch richtig gut kennenlernen).

Der Inhalt: In Fogas, diesem charmanten Dorf im Herzen der Pyrenäen, freuen sich alle Bewohner auf das alljährliche traditionelle Sommerfest. Doch Henri Dédieu sorgt für einigen Aufruhr. Er ist der skrupelose Bürgermeister der Nachbargemeinde. Er hat einen schrecklichen Plan, er will das kleine Bergdorf Fogas eingemeinden. Die Stimmung im Ort wird immer angespannter und auf einmals überschlagen sich die Ereignisse ......

Schade, dass diese absolute Traumreise nach Frankreich so schnell zu Ende gegangen ist. Ich habe die Zeit in Fogas wirklich sehr genossen und könnte mir vorstellen, hier eine lange Zeit zu verbringen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herrlich. Ich kann mir alles bildlich vorstellen und mein Kopfkino bekommt jede Menge zu tun. In Fogas leben ja wunderbare Menschen. Auch sind die einzelen Charaktere so traumhaft geschildert, dass ich mir jeden einzelnen bildlich vorstellen kann. Ich mache zuerst einen kleinen Streifzug durch das Dorf und mache eine kurze Rast in der Bar, genieße hier meinen Pastis und fühle mich in der schnuckeligen Auberge pudelwohl. Man hat das Gefühl sofort unter guten Freunden zu sein. Auch wenn es natürlich auch hier wenige schwarze Schafe gibt. Und auch in Liebesdingen gibt es ja einige Verirrungen und Verwirrungen. Die Geschichte beinhaltet eigentlich alles, was man sich von einem guten Roman wünscht. Sie ist unterhaltsam, spannend und man genießt einfach das Leben in Fogas. Ist ja interessant, was den Dorfbewohner alles einfällt um ihr Dorf zu retten. Und an manchen Stellen konnte ich mir das Schmunzeln wirklich nicht verkneifen.

Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für tolle unterhaltsame Lesestunden. Die Aufmachung des Buches finde ich auch klasse, vor allem auf der Innenseite die Landkarte. Man kann sich ein genaues Bild machen. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf meine nächste Reise nach Fogas.

Veröffentlicht am 26.09.2017

Arme Loretta!

Mausetot im Mausoleum
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"Mausetot im Mausoleum" ist nun bereits der 9. Band aud der Feder der Autorin Lotte Mink, in dem meine Lieblingsermittlerin aus dem Ruhrpott die Hauptrolle spielt. Ich bin einfach Loretta-süchtige und ...

"Mausetot im Mausoleum" ist nun bereits der 9. Band aud der Feder der Autorin Lotte Mink, in dem meine Lieblingsermittlerin aus dem Ruhrpott die Hauptrolle spielt. Ich bin einfach Loretta-süchtige und habe mich schon riesig auf diese Ruhrpott-Krimödie gefreut.

Der Inhalt: Im Moment hat es Loretta nicht leicht und irgendwie ist ihre Fröhlichkeit verschwunden. Wäre ja auch kein Wunder, da steht die entgültige Trennung von ihrem Lebensgefährten Pascal bevor. Außerdem arbeitet Lorette jetzt nur noch nachts und da wäre es kein Wunder, wenn sie neben der Spur steht. Und dann scheint sie plötzlich einen heimlichen Verehrer zu haben, der ihr durch seine Blumenbotschaften etwas mitteilen will. Eigentlich ist es gut, das sie das Fotografieren als neues Hobby entdeckt hat. Auf ihren Streifzügen lernt sie dann den Hobby-Fotografen Stefan Neumüller kennen. Doch bevor sie ihn näher kennenlernen kann, ist Stefan tot. Plötzlich wird Loretta klar, das ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist - der auch über Leichen geht - um Loretta für sich zu gewinnen.

Voll Begeisterung habe ich mich auf dieses neue Abenteuer von Loretta gestürzt. Ich habe ja immer das Gefühl nach Haus zu kommen. Man trifft auf so viele Bekannte, die für mich schon richtig gute Freunde geworden sind. Da ist Frank, der mich mit seinem Dialekt immer wieder zum Schmunzeln bringt. In seinem Büdchen fühle ich mich pudelwohl. Und dann sind da Diana, Doris, Isolde und Bärbel. Mit den Mädels kann man immer rechnen. Sie verbindet alle eine wunderbare Freundschaft. Und meine Lieblingsprotagonistin - und ermittlerin hat ja dieses Mal ganz schön zu kämpfen. Loretta hat mir ja wirklich leid getan, aber es hat sich ja irgendwie abgezeichnet, dass die Beziehung mit Pascal nicht gut gehen kann. Dafür ist Loretta viel zu gerne Ermittlerin. Aber dieses Mal war Loretta nicht so fröhlich und schlagfertig wie sonst, aber das wird schon wieder. Die Blumengrüße und die damit verbundenen Botschaften haben manchmal für Gänsehaut gesorgt. Und dann alles immer im Nebel, war ganz schön gruselig. Sie ist ja wirklich mutig. Aber es ist ja wirklich von Seite zu Seite spannender geworden und ich habe gehofft, dass für Loretta alles ein gutes Ende nimmt. Den Schlagabtausch den Loretta immer mit der Kommisar führt, ist ja auch genial. Es ist einfach perfekt!

Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch mit Suchtgefahr. Mir hat diese unterhaltsame Lektüre, das für mich wieder ein Meisterwerk ist , abolute Traumlesestunden beschert.

Das Cover, dass auch diesesmal wieder von Ommo Wille stammt, ist einfach spitzenmäßig. Wenn man weiß, was Loretta im Mausoleum erwartet, bekommt man schon ein gewisses Kribbeln. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die 10. Ruhrpott-Krimödie mit Loretta.