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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2024

Scheinwelt

Die Influencerin
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Die Influencerin von Rebecca Russ ist ein guter Einstiegsthriller - nicht zu brutal, blutig oder angsteinflößend.

Ich muss sagen, dass mich die Thematik sofort angesprochen hat. In der heutigen Zeit ist ...

Die Influencerin von Rebecca Russ ist ein guter Einstiegsthriller - nicht zu brutal, blutig oder angsteinflößend.

Ich muss sagen, dass mich die Thematik sofort angesprochen hat. In der heutigen Zeit ist doch so gut wie jeder auf Social Media Plattformen unterwegs und somit auch eine Menge Menschen auf Instagram. Die Geschichte hatte also schonmal potenzial.
Ich finde auch, dass die Rolle der Influencerin Sarah total authentisch war und gut beschrieben wurde welch eine Scheinwelt den Followern aufgezeigt wird.

Als Thriller fand ich Die Influencerin sehr einfach gestrickt. Erstmal kam ich nicht richtig in die Geschichte rein, fand die Hauptprotagonistin nicht sonderlich symphatisch und irgendwie fehlte mir das gewisse etwas.
Nach einigen Seiten ging es dann aber. Besonders gefallen hat mir die Perspektive der Unbekannten Person - davon hätte es durchaus mehr Einblicke geben können.

Das Ende war mir persönlich dann aber völlig überspitzt und einfach too much. Da kam zu viel auf einmal und irgendwie wirkte es wirr.
Fazit: Kann man lesen und ist für Zwischendurch ganz nett.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Ganz niedlich

Der Recyclosaurus
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Dieses Buch von Anka Schwelgin ist wirklich eine nette Idee - in der Umsetzung hat es mich allerdings nicht ganz überzeugt.

Der Recyclosaurus, ein plastikfressender Dino ist für Kinder sicher äußerst ...

Dieses Buch von Anka Schwelgin ist wirklich eine nette Idee - in der Umsetzung hat es mich allerdings nicht ganz überzeugt.

Der Recyclosaurus, ein plastikfressender Dino ist für Kinder sicher äußerst interessant und witzig. Die Illustrationen runden die Idee auch sehr gut ab. Der kleine Dino ist wirklich putzig. Auch wenn er ganz schön schnell wäschst.

Der Text auf den einzelnen Seiten ist sehr einfach und kurz. Da gibt es meiner Meinung nach definitiv Potenzial nach oben. So kam mir die Geschichte schon fast etwas langweilig vor.
Zum Ende gibt es eine kindgerechte Aufklärung rund um das Thema Plastik. Die finde ich sehr gut - widerum schon fast zu komplex für die angestrebte Altersgruppe und das völlige Gegenteil zu dem Inhalt der Geschichte.

Für die Geschichte können die Leser also durchaus jünger sein. Für den sachlichen Teil aber eher älter.

Mein Fazit: Nette Idee, aber irgendwie nicht ganz ideal umgesetzt.

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Veröffentlicht am 24.01.2024

Ganz Niedlich

Ein kleines Geheimnis – Spiel mit mir und ich verrat es dir!
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"Ein kleines Geheimnis" ist ein recht einfaches und kurzes Kinderbuch für junge Leser mit wundervollem Ende.

Das wirklich süß gestaltete Eichhörnchen fordert die kleinen Leser aktiv zum mitmachen auf. ...

"Ein kleines Geheimnis" ist ein recht einfaches und kurzes Kinderbuch für junge Leser mit wundervollem Ende.

Das wirklich süß gestaltete Eichhörnchen fordert die kleinen Leser aktiv zum mitmachen auf. Hierbei sind ganz witzig gemachte Aktionen dabei, aber auch Dinge die meiner Meinung nach etwas ungeschickt gestaltet sind. Zum Beispiel Interaktionen die man mit im Buch dargestellten Dingen machen soll. Hier hätte man sicher andere Einfälle nutzen können.

Im gesamten ist das Buch aber für die angestrebte Zielgruppe geeignet. Die dicken Pappseiten halten einiges aus, die Bilder sind nicht überfüllt und schlicht gestaltet und die Texte kurz. Ich würde sogar sagen es ist für jüngere gedacht.
Meine 2,5J. alte Tochter hatte Spaß, allerdings auch direkt beim 2. Lesen die Aktionen im Kopf was das Leseereignis natürlich schnell verkürzt und langweilig erscheinen lässt.

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Veröffentlicht am 24.10.2023

Verlust und Leidenschaft

Selbst in dunkelster Nacht
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"Selbst in dunkelster Nacht" von Ali Kassemyar ist ein sehr flüssig geschriebener New Adult Roman.

Abwechselnd liest man die Geschichte aus der Sicht der zwei Protagonisten Liora und Kieran.
Beide haben ...

"Selbst in dunkelster Nacht" von Ali Kassemyar ist ein sehr flüssig geschriebener New Adult Roman.

Abwechselnd liest man die Geschichte aus der Sicht der zwei Protagonisten Liora und Kieran.
Beide haben in ihrer Vergangenheit etwas gemeinsam - Sie haben Verlust erlebt und ihr Leben wird davon ganz schön beeinflusst. Themen wie Mobbing, Trauer, Trauma und Tod werden angeschnitten - was ich wirklich gut umgesetzt und wichtig finde. Man kann sich schnell in die Geschichte hinein fühlen.
Aber nicht nur der Verlust verbindet Liora und Kieran. Auch die gemeinsame Leidenschaft zu Blumen bringt sie zusammen, denn sie werden Arbeitskollegen in einem kleinen Blumengeschäft das wirklich wundervoll beschrieben wurde.

Gut gefallen hat mir die kleine Gefühlsachterbahn der beiden und die wirklich langsame Annäherung. Es wirkte nichts überstürzt und wirklich realistisch.

Absolut meine Probleme hatte ich mit Kieran´s Geschichte. Diese wird dem Lesenden wirklich lange verborgen gehalten und hat sich für mich dann irgendwie enttäuschend entpuppt. Zumindest habe ich irgendwie etwas "größeres" erwartet.

Alles in allem lässt sich das Buch aber wirklich gut zwischendurch lesen. Ob ich mir allerdings den zweiten Teil auch holen werde, weiß ich noch nicht. So ganz überzeugt hat mich der erste Teil leider nicht.


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Veröffentlicht am 03.07.2023

Wenig Hilfreich

Träumer
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"Träumer" befasst sich mit dem Thema Berufswunsch was früher oder später bei jedem Kind Thema wird.

Wir begleiten ein Gespräch zwischen Aron und seinem Vater. Der Vater kategorisiert in "Macher, Denker ...

"Träumer" befasst sich mit dem Thema Berufswunsch was früher oder später bei jedem Kind Thema wird.

Wir begleiten ein Gespräch zwischen Aron und seinem Vater. Der Vater kategorisiert in "Macher, Denker und Träumer" was meiner Meinung nach für Kinder zu abstrakt wirkt. Für mich als Erwachsene Person kann ich mir eine Vorstellung machen - aber für Kinder fehlt mir hier eine Erklärung. Das muss der Vorleser dann übernehmen.
Im Fokus steht der "Träumer" der wohl auch auf den Sohn Aron zutrifft. Dieser driftet ab in eine Welle der Fantasie die wirklich wundervoll illustriert ist. Die wirren Begriffe /Laute die dort von den Wesen beschrieben sind empfinde ich hier leider eher als störend und unpassend. Ohne hätte mir nichts gefehlt.

Im Allgemeinen gefallen mir die Illustrationen im Buch wirklich richtig gut. Aber die Geschichte ist für mich nicht wirklich rund. Das Gespräch wird angeschnitten, aber so wirklich hilfreich ist es nicht. Mir fehlt die Frage nach den Vorlieben des Kindes was ja durchaus eine Orientierung zum Berufswunsch sein könnte.

Fazit: Leider hat mich das Buch demnach echt enttäuscht. So schön die Illustrationen auch sein mögen, aber der Rest ist Flopp.

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