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Veröffentlicht am 09.10.2017

Wow!!!

Als wir unsterblich waren
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"Als wir unsterblich waren" ist das erste Buch, das ich von Charlotte Roth gelesen habe...
...und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Hauptcharakter ist eigentlich die junge Alexandra, die nach dem Fall ...

"Als wir unsterblich waren" ist das erste Buch, das ich von Charlotte Roth gelesen habe...
...und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Hauptcharakter ist eigentlich die junge Alexandra, die nach dem Fall der Mauer (1989) ihre große Liebe in Westdeutschland findet. Nachdem aber ihre Großmutter beim Anblick dieses Mannes einen Herzinfarkt erleidet, taucht Alex ein in die Geschichte ihrer Großmutter: die junge Paula. Paula und ihre Freunde schlittern nach fröhlichen Kindheitstagen am Wannsee in Berlin hinein in den ersten Weltkrieg und anschließend auch noch in das Nazi-Deutschland. Wie alle Jugendlichen bleiben sie in dieser Zeit von Freundschaft, Liebe und Eifersucht nicht verschont, jeder der Freunde muss seinen eigenen Weg finden. und ihr Freund Clemens, der sie leider auch nach dem Krieg nicht heiraten möchte..

Historische Fakten sind gut berichtet, der Schreibstil und die Geschichte lassen den Leser unglaublich gut in die Zeit der beiden Weltkriege eintauchen.
Die Liebesgeschichte zwischen Paula und Clemens ist großartig beschrieben und lies mich letztendlich fast ein paar Tränen vergießen.
Charlotte Roth zeichnet in ihrem historischen Roman ein Happy End und ein tragisches Ende, lässt den Leser dabei die Entscheidungen der Personen mitfühlen und nachvollziehen.
Ich war von de, Roman gefesselt und kann ich nur empfehlen! Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

Veröffentlicht am 28.02.2026

Sahnehäubchen-Momente

Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer
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„Ich bin der Meinung, Weggabelungen im Leben tun sich immer dann auf, wenn sie gebraucht werden.“

„Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer“ ist ein weihnachtlicher Liebesroman von Julia Rogasch. Er erschien ...

„Ich bin der Meinung, Weggabelungen im Leben tun sich immer dann auf, wenn sie gebraucht werden.“

„Wintertee im kleinen Büchercafé am Meer“ ist ein weihnachtlicher Liebesroman von Julia Rogasch. Er erschien im September 2024 im Ullstein Verlag und ist in sich abgeschlossen.

Protagonistin Tilda hat keine leichte Zeit hinter sich. Nach einen schweren Schicksalsschlag hat sie ihre Buchhandlung geschlossen und arbeitet nun, eher wenig motiviert, bei einer Backzeitschrift. Dennoch ist sie zunächst skeptisch, als ihre Freundin Anni ihr ein gemeinsames Büchercafé auf Sylt vorschlägt. Was jedoch soll letztlich passieren und so wagt Tilda das Abenteuer. Auf Sylt überschlagen sich die Ereignisse dann mehr oder weniger und auch ein Mann scheint sich unerwartet in Tildas Leben zu schieben…
Obwohl im Grunde alles gut auszusehen scheint, zweifelt Tilda viel. Sie ist eher pessimistisch und erwartet meist das Schlecht im Menschen. Zumindest manchmal, denn in anderen Situationen fällt ihr Optimismus und Fröhlichkeit gar nicht schwer. Ihre häufig sehr abrupten Zweifel waren für mich aber zuweilen etwas viel. Durch die Ich-Perspektive werden sie aber gut dargestellt und authentisch beschrieben.
Umso mehr mochte ich daher jedoch ihre Freundin Anni, bei der deutlich optimistischere Ansichten den Alltag bestimmen und die damit ein guter Gegenpol zu Tilda ist. Ihre Gedanken teilt sie Tilda meist unverblümt mit, weshalb ich die Freundinnen auch als Team sehr gelungen gezeichnet fand!
Passend zu Tildas leicht zurückhaltender und zweifelnder Art entwickelt sich die Beziehung zu Oskar nur langsam. Tatsächlich macht sie für mich auch nicht den Hauptteil der Geschichte aus, das Büchercafé, Tildas Leben und eine besondere Autorin spielen eine ebenso zentrale Rolle.
Langweilig wird es zwischen den Seiten jedenfalls nicht und abgerundet wird die Handlung mit atemberaubenden Beschreibungen des Handlungsortes Sylt. Die Liebe der Autorin zu Insel wird in diesen Zeilen mehr als deutlich und man kann das Salz auf der Zunge und den Wind auf der Haut nahezu spüren. Auch die geschickte Verknüpfung mit einer Romangeschichte in der Romangeschichte war ganz besonders.
Geprägt ist der Roman außerdem von einem wertschätzenden und liebevollen Schreibstil bzw. einer entsprechend angepassten Wort- und Szenenwahl. Es ist die Liebe zum Detail, die man überall im Buch findet!
Insgesamt zeigen die Buchseiten auch eine deutliche Bücherliebe auf und ich glaube fest, dass Julia Rogasch hier einen Teil von sich selbst beschreibt.
Am Ende ist ein Friede-Freude-Eierkuchen Happy-End garantiert und die ein oder andere Überraschung lässt ebenfalls nicht auf sich warten!

Mein Fazit: Ein Herzroman für die Seele mit Happy-End-Garantie. Genau so einen hat Julia Rogasch erneut geschrieben. Der Weihnachtsroman verspricht kuschelige, unkomplizierte und teilweise angemessen kitschige Lesemomente, in die man sich einfach fallen lassen kann.
Ich habe auch diesen Roman wieder sehr gerne gelesen und vergebe 4,5 von 5 Sternen sowie eine Weihnachtsbuchempfehlung für gemütliche Leseabende!

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Plötzlich verliebt

Liebe auf den ersten Blick
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„Bisher habe ich nicht an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt. Bis ich dich gesehen habe, wie du gut gelaunt und energisch jemandem das Leben gerettet hast.“

„Liebe auf den ersten Blick“ ist der neuste ...

„Bisher habe ich nicht an die Liebe auf den ersten Blick geglaubt. Bis ich dich gesehen habe, wie du gut gelaunt und energisch jemandem das Leben gerettet hast.“

„Liebe auf den ersten Blick“ ist der neuste Roman der Autorin Nelly Berlin und der zweite Band der Dilogie „Die Formel der Liebe“. Es handelt sich um eine romantische Komödie, welche unabhängig lesbar ist.

Erneut trifft Nelly Berlin mit ihrem Roman mitten ins Herz. Witzig und wortgewandt beschreibt sie, wie Emmy in Berlin ein neues Zuhause findet, ihre beste Freundin Helia plötzlich sämtliche ihrer Regeln über Bord schmeißt und die dritte Freundin im Bunde, Ina, ihren eigenen Weg geht.
Für mich war die Handlung insgesamt unerwartet und charmant. Die Figuren sind erneut sehr individuell und ungewöhnlich. Jeder hat das gewisse Etwas und ist alles andere als normal. Eine gewisse Übertypisierung findet genreentsprechend natürlich statt, passt aber absolut zu den Figuren. Emmy und Helia sind die Protagonistinnen, die personale Erzählperspektive wechselt zwischen ihnen, wobei die einzelnen Absätze entsprechenden mit ihrem Namen gekennzeichnet sind.
Die Handlung wird dadurch aus zwei Perspektiven erzählt und fast könnte man sagen, es handelt sich um zwei Geschichten, aus denen schließlich eine wird. Ich mochte diesen Romanaufbau sehr und auch mit Emmy und Helia konnte ich mich gut identifizieren. Beide verlieben sich in jemanden, mit dem sie eigentlich keine Beziehung eingehen sollten, doch die Gefühle sind einfach zu stark… Durch diverse Missverständnisse und Verwicklungen geht dann schließlich alles drunter und drüber, wobei ich den finalen Konflikt tatsächlich recht früh erahnt habe.
Meiner Lesefreude hat dies jedoch keinen Abbruch getan, denn insgesamt ist einfach alles stimmig und der Schreibstil unglaublich locker und einnehmend.
Mit vielen heiteren Momenten entwickelt sich die Handlung und mit ihr die Figuren. Die eher unsichere Emmy schafft schließlich einen großen Durchbruch für ihr neues Arbeitsprojekt, Helia erkennt, dass ihre eigenen Regeln vielleicht gar nicht immer sinnvoll sind.
Auch das Setting in Forschungslabor und Krankenhaus gefiel mir wieder sehr!
Ein bisschen vermisst habe ich allerdings die Figuren aus dem ersten Band der Buchreihe. Einige tauchen als Randfiguren durchaus auf, zwischendurch habe ich mich aber sogar gefragt, ob dieser Teil wohl vor Band 1 spielt? So ganz schlau bin ich hier nicht geworden, habe aber Elsie und Charline sehr vermisst.

Ich mochte „Liebe auf den ersten Blick“ aber trotzdem sehr gerne und hatte ein schönes Wohlfühlleseerlebnis. Der Roman ist witzig, ohne dabei albern zu sein und verknüpft so RomCom mit einer ausreichenden Portion Ernsthaftigkeit. Die einzigartigen Figuren machen aus dem Buch etwas besonderes und können schnell ins Herz geschlossen werden.
Weil mir Band 1 ein wenig besser gefallen hat, vergebe ich 4,5 von 5 Sternen, aber definitiv eine Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ein Welpe zieht ein

Der Welpen-Alltags-Helfer
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„Sehr viele Probleme mit Hunden entstehen, weil wir ihnen nicht richtig zuhören! Auf die Körpersprache achten zu lernen, ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um Verhaltensproblemen vorzubeugen."

„Der ...

„Sehr viele Probleme mit Hunden entstehen, weil wir ihnen nicht richtig zuhören! Auf die Körpersprache achten zu lernen, ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um Verhaltensproblemen vorzubeugen."

„Der Welpen-Alltags-Helfer“ ist ein Hundesachbuch von Petra Frey. Es erschien im Dezember 2023 und ist ein wunderbarer Einstieg in das Leben mit einem kleinen Vierbeiner.

Kompakt, wissenschaftlich basiert, leicht verständlich und wohlwollend - so beschreibt die Autorin den Umgang mit Welpen für Hundehaltende.
Dabei ist das Buch in vier Abschnitte unterteilt. Zunächst geht es um die Vorbereitung auf einen Welpen, dann um die ersten Tage mit Hund und schließlich um Trainingsanleitungen und Beschäftigungsideen.
Der Aufbau war für mich chronologisch sinnvoll und passend. Der Lesende kann sich im Buch entlang hangeln und erhält zunächst einmal praktische Tipps, die ihn auf das zukünftige Leben vorbereiten. Dabei findet sich natürlich auch eine kleine Einkaufsliste. Immer wieder weist die Autorin darauf hin, dass Welpen individuell sind und der Ratgeber (sowie alle anderen Tipps, die man so findet) nicht pauschal anzuwenden, sondern immer individuell zu betrachten sind. Damit dies gelingt, bleibt es im Ratgeber nicht bei langweiligen Trainingsanleitungen. Der Lesende erhält ausreichend Hintergrundwissen darüber, wie Hunde lernen, wie man mit Fehlern umgehen kann, wie Körpersprache zu identifizieren ist und wie man unerwünschtes Verhalten verhindert.
Man merkt deutlich, wie wichtig es Petra Frey ist, dass mit den Welpen wohlwollend und liebevoll umgegangen werden sollte - vorausschauendes Handeln ist die beste Prävention für unerwünschte Dinge. Strafen und Schimpfen ist Fehl am Platz und so wird auch mit einigen hartnäckigen Hundemythen aufgeräumt! Die Erklärungen sind gut verständlich und werden abgerundet durch anschauliche Wissenskästchen, Fallbeispiele, Fotos und sogar Videos, die man sich online anschauen kann.
Fachbegriffe werden sparsam eingesetzt und so ist das Buch leicht lesbar und wirklich nicht langweilig oder zäh!
Von mir gibt es insgesamt nicht viel auszusetzen, lediglich an manchen Stellen hätte ich mir die Erklärungen ein wenig ausführlicher gewünscht. Mir ist allerdings auch bewusst, dass man über Hunde und Training tatsächlich viele viele Seiten füllen kann und so ist das wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Der Fokus des Ratgebers liegt eindeutig auf guter Verständlichkeit und dem Wunsch, dem Hundehaltenden einen wohlwollenden Blick auf den Welpen/den Hund zu geben. Wie oft wird uns, gerade on den Medien, ein anderes Bild präsentiert, welches einfach nicht der Wahrheit entspricht.
Von mir daher eine große Empfehlung und ein großes Lob an Petra Frey. Für mich ist dieser Ratgeber ein guter Einstieg in das Leben mit Hund, der Tipps und Hilfestellungen für den Alltag gibt. Abseits von „Sitz, Platz, Bleib“ gibt es praktische Hilfestellungen und Ideen, die wirklich gut umsetzbar sind!

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Neu denken

Winterträume in der kleinen Pension am Meer
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„Mit Menschen, die einen liebten, im Hintergrund konnte man jede noch so stürmische See bezwungen.“

„Winterträume in der kleinen Pension am Meer“ ist der neuste Roman von Julia Rogasch. Er erschien im ...

„Mit Menschen, die einen liebten, im Hintergrund konnte man jede noch so stürmische See bezwungen.“

„Winterträume in der kleinen Pension am Meer“ ist der neuste Roman von Julia Rogasch. Er erschien im September 2025 im Ullstein Verlag und ist unabhängig lesbar.

Ein weiteres Weihnachtsfest auf Sylt, ein weiterer Ausflug in eine Wohlfühlgeschichte. Mit ihrem neusten Roman entführt Julia Rogasch ihre Leser*innen wieder einmal auf die Herzensinsel Sylt. Clara ist dort aufgewachsen und nach einer schweren Trennung zurückgekehrt - in die Heimat und auch in die Pension ihrer Eltern. Dort arbeitet sie mit und obwohl ihr Herz eigentlich für die kreative Arbeit im eigenen Laden schlägt, kümmert sie sich seit dem Tod ihres Vaters um die Pension. Immerhin war dies sein Lebenstraum. Gleichzeitig ist es finanziell schwierig, denn die Buchungen sind rückläufig und die Konkurrenz groß…
Kurzum, es ist alles nicht so leicht und dies wird auf den ersten Seiten mehr als deutlich. Claras Gedanken kreisen um die finanzielle Schieflage und für mich wird diese im ersten Buchdrittel tatsächlich ein wenig zu oft wiederholt und fokussiert - für mich war der Buchanfang dadurch ein wenig zäh. Gleichzeitig ist sie aber eben auch ein Hauptthema, das Clara umtreibt und durch die Ich-Perspektive werden eben gerade ihre Gedanken deutlich. Ab dem zweiten Drittel etwa nimmt die Geschichte dann aber deutlich an Fahrt auf, die finanzielle Situation der Pension ist nun weniger präsent, aber natürlich weiterhin wichtig. Der neue Gast Severin erweckt Claras Interesse und ist dabei irgendwie ziemlich mysteriös. Die beiden kommen sich näher und gemeinsam unternehmen sie schöne Dinge auf der Insel. Neue Ideen finden ihren Raum und Claras Blich richtet sich mehr nach vorne, als nach hinten.
Das Setting ist dabei wieder einmal wunderschön und die Kulisse bildhaft beschrieben. Man merkt in jeder Zeile, wie sehr die Autorin Sylt liebt und ehrlich gesagt, möchte ich nach jedem Roman ebenfalls ein bisschen mehr dorthin reisen!
Natürlich läuft mit Clara und Severin nicht alles glatt und typisch für entsprechende Romane gibt es einen Haufen Missverständnisse und Vorverurteilungen. Wie so oft hätte ich mir gewünscht, dass die Figuren miteinander reden und keine voreiligen Schlüsse ziehen. Ein bisschen Aufregung muss aber nunmal sein und die schließliche Auflösung konnte ich tatsächlich nicht vorhersehen! Besonders gefallen hat mir, dass auch bekannte Figuren aus vorherigen Roman auftauchten und wieder ein Hund - Paul - eine Rolle spielte.
Insgesamt ist der Schreibstil einfach angenehm, das Setting gemütlich und die Handlung flüssig. Das Buch transportiert Achtsamkeitsmomente und Ideen für den eigenen Umgang mit Sorgen und Problemen. Familienrituale, die Wertschätzung zeigen, prägen die Handlung. Manche Erkenntnisse regen zum Nachdenken an und im Umgang mit Konflikten kann man sich bei Claras Familie wohl eine Scheibe abschneiden! Beim Lesen kommen Weihnachtsstimmung und Meerliebe auf und die heimelige Atmosphäre lädt zum Wohlfühlen ein.

Kurzum, für mich wieder ein wunderschöner weihnachtlicher Ausflug nach Sylt mit schönen Momenten und Herzenswärme. Wer einen unkomplizierten und charmanten Roman sucht, wird hier sicher fündig und so gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen!!

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