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Veröffentlicht am 14.03.2024

Modernes Bullerbü

Bella und die Böllersum-Bande
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Bella und die Böllersum-Bande ist eine humorvolle Dorfgeschichte über Zusammenhalt und Freundschaft für Kinder von Karin Gothe
Das Buchcover ist farbenfroh und ansprechend gestaltet. Es passt zum Inhalt ...

Bella und die Böllersum-Bande ist eine humorvolle Dorfgeschichte über Zusammenhalt und Freundschaft für Kinder von Karin Gothe
Das Buchcover ist farbenfroh und ansprechend gestaltet. Es passt zum Inhalt der Geschichte.
Es ist in einem handlichen Hardcoverformat erschienen. Die Schriftgröße und Kapitellänge ist schon etwas anspruchsvoller für den Leser.
Durch kleine schwarz-weiß Illustrationen wird die Geschichte immer wieder aufgelockert.
Inhalt:
Böllersum ist ein kleines Dorf in Norddeutschland, in dem die Kinder eine sorglose Kindheit erleben können und die Dorfbewohner zusammen halten. In diesem Dorf lebt sie 10-jährige Bella, die gemeinsam mit ihren Freunden die Dorfschule besucht. Diese Schule soll nun geschlossen werden und die Kinder sollen auf unterschiedliche Schulen in der Umgebung verteilt werden. Für Bella und ihre Freunde eine Entscheidung, die sie so nicht hinnehmen können und gegen die sie ankämpfen müssen. Zusammen schmieden sie einen Plan, protestieren und streiken und entwickeln viele Ideen. Aber werden sie damit auch ihr Ziel erreichen und die Schließung der Schule verhindern?

Meine Meinung:

Eine wundervolle Geschichte mit authentischen und charakterstarken Protagonisten erwartet uns in diesem Buch. Ein modernes Bullerbü.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Eine Geschichte zum Nachdenken

Frieda, Nikki und die Grenzkuh
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Frieda, Nikki und die Grenz-Kuh, heißt der Titel des Kinderbuches von Uticha Marmon.
Das Buchcover ist farbenfroh gestaltet und passt hervorragend zur Geschichte.
Im Buch befinden sich einige schwarz-weiß ...

Frieda, Nikki und die Grenz-Kuh, heißt der Titel des Kinderbuches von Uticha Marmon.
Das Buchcover ist farbenfroh gestaltet und passt hervorragend zur Geschichte.
Im Buch befinden sich einige schwarz-weiß Illustrationen. Dadurch wird die Geschichte aufgelockert und man versinkt tiefer ins Geschehen.

Auf den ersten Seiten werden die handelnden Personen ausführlich vorgestellt. Die Personen sind gut beschrieben, so dass man den Eindruck gewinnen kann, dass man sie persönlich kennt.
Das Inhaltsverzeichnis ist gut gegliedert und die einzelnen Kapitel umfassen ca. 15 Seiten, eine angenehme Länge zum Vorlesen oder selber lesen.

Zur Geschichte:
Die Autorin beschreibt das Leben in Elend, dass von Streitigkeiten zwischen den Nord- und Südelendern geprägt ist.
Daher schmiedet Nikki seine eigenen Pläne, um diese Konflikte zu lösen. Neben Landwirtschaft, Digitalisierung und Klimawandel lösen Frieda und ihre Freunde sehr kreativ die Probleme der Elender.
Die Kapitel sind übersichtlich gegliedert und die Personen werden am Anfang kurz vorgestellt.

Das Buch spielt uns nicht die übliche heile Welt vor. Ich finde es gut und empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Ein mutiges und wichtiges Buch

Mutter ohne Kind
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Eva Lindner hat sich mit ihrem Buch"Mutter ohne Kind - das Tabu Fehlgeburt und was sich ändern muss an ein schwieriges Thema herangewagt. Sie ist selbst eine Betroffene und kann mit ihren Erfahrungen anderen ...

Eva Lindner hat sich mit ihrem Buch"Mutter ohne Kind - das Tabu Fehlgeburt und was sich ändern muss an ein schwieriges Thema herangewagt. Sie ist selbst eine Betroffene und kann mit ihren Erfahrungen anderen Betroffenen Mut machen um dieses Geschehnis besser zu verarbeiten. Jeder dritte Schwangerschaft ende mit einer Fehlgeburt. Dies war mir nicht bewusst und ich finde es sehr erschreckend.
Das Buch ist auf jeden Fall ein Gewinn. Ich als Nichtbetroffene war zum Teil sehr erschüttert und mir kamen beim Lesen häufig die Tränen.

Das Buchcover ist nicht mein Geschmack, aber es passt hervorragend zum Thema des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich.

Die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten deutlich, wie schockierend eine Fehlgeburt und alle Abwandlungen davon für die Betroffenen sind. Die Einleitung ist direkt, schwer zu verdauen, emotional mitreißend und persönlich. In den darauffolgenden Kapiteln, alle in Frauennamen unterteilt, präsentiert sie uns die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherchen zum Thema auf eine sehr gut verständliche Art und macht das Ganze nahbar, indem sie Geschichten von Müttern ohne Kind in ihrem Umfeld erzählt.

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Veröffentlicht am 01.02.2024

Eine berührende Geschichte

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
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Das Duo Tsokos und Tsokos hat einen wunderschönen Roman über Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge geschrieben.
Das Buchcover hat mich sofort angezogen. Der ältere Herr mit Schirm und Vogel auf ...

Das Duo Tsokos und Tsokos hat einen wunderschönen Roman über Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge geschrieben.
Das Buchcover hat mich sofort angezogen. Der ältere Herr mit Schirm und Vogel auf der Schulter, sitzend auf einer Bank in harmonischen Farbtönen eingebettet, finde ich hervorragend.
Zur Geschichte:
Heinz sitzt in einem Seniorenheim die Zeit ab, doch ein unerwarteter Brief bringt ihn dazu in einen Flixbus einzusteigen und sich auf den Weg nach Warnemünde zu machen. Im Brief ging es um seine Jugendliebe Rita, die irgendwann verschwand. Auf der Fahrt erzählt er eine haarsträubende Geschichte nach der anderen., doch wird er sich am Ziel der Wahrheit stellen?
Meine Meinung:
Auch wenn es zwischendurch einige Längen gab, so ist es doch unterhaltsam und mit einer Prise Humor geschrieben. Heinz, der sein Leben lang immer wieder Geschichten erfunden hat, unterhält uns auf der Fahrt nach Rostock wirklich grandios mit seinen Erzählungen, die Fakten und Fiktion verbinden. Sei es die Stasi, die Mauer und deren Öffnung, geheime Kinderheime und und und – hier bekommen wir einen wirklich spannenden Einblick in die Geschehnisse der ehemaligen DDR und es hat wirklich Spaß gemacht, von und über Heinz zu lesen. Und obwohl das Ende vorhersehbar war, ging es mir doch zu Herzen.

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Veröffentlicht am 08.01.2024

Historischer Roman

Die Mönchin
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Ich lese sehr selten historische Romane und war gespannt auf die Mönchin.
Das Buchcover ist wunderschön gestaltet. Es wirkt geheimnisvoll und mystisch.
Im Hintergrund die Kirchen- oder Klostertür ist hervorragend ...

Ich lese sehr selten historische Romane und war gespannt auf die Mönchin.
Das Buchcover ist wunderschön gestaltet. Es wirkt geheimnisvoll und mystisch.
Im Hintergrund die Kirchen- oder Klostertür ist hervorragend zum Titel gewählt.

Zur Geschichte:
Die Mönchin von Peter Orontes entführt die Leser ins Herzogtum Oberösterreich des Jahres 1405 und präsentiert die fesselnde Geschichte von Adrian von Bitterstedt, einem gelehrten Benediktinermönch mit einer geheimen Mission.
Das Buch handelt von Adriana, die sich als Mönch Adrian ausgibt, um in einer Abtei nach sehr alten, für ihre Bewegung wichtigen Dokumenten zu suchen. Währenddessen versucht sie auch noch diversen Geheimnissen innerhalb der Abtei auf den Grund zu gehen.
Dem Autor Peter Orontes gelingt es hervorragend, die Stimmung der damaligen Zeit auferstehen zu lassen. Der Tagesablauf im Kloster wird geschildert, so dass man einen Einblick in das Leben der Mönche bekommt.

Empfehlen würde ich den Roman nur bedingt Fans von klassischen Historienromanen (Ken Follet, Donna Cross, Iny Lorenz, Daniel Wolf, Noah Gordon)

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