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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2024

Spannendes Ende einer herausragenden Reihe

Don't Kill the Dragon
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Und hier haben wir ihn: den Abschluss der wirklich herausragenden Trilogie. Selten habe ich mich so nach den Folgebänden verzehrt wie bei dieser Reihe und das lag nicht nur an den durchaus fiesen Cliffhangern.
Es ...

Und hier haben wir ihn: den Abschluss der wirklich herausragenden Trilogie. Selten habe ich mich so nach den Folgebänden verzehrt wie bei dieser Reihe und das lag nicht nur an den durchaus fiesen Cliffhangern.
Es gibt zu diesem letzten Band nicht viel zu sagen, was ich nicht schon in den anderen Rezensionen erwähnt habe. Es war wieder durchaus spannend und auch was fürs Herz und alle möglichen Fragen haben sich für mich aufgelöst. Ich bin also rundum zufrieden.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man die Bücher wirklich möglichst an einem Stück lesen sollte, da sie quasi ein dickes Buch mit 3 Teilen sind. Es wird nicht wirklich was wiederholt und ich denke, gerade wenn zwischen den Bänden ein wenig Zeit verstrichen ist, tut man sich an manchen Stellen schwer. Aber, wenn ich ehrlich bin, da schon alle drei Bände erschienen sind, kann man gar nicht warten, sondern muss sowieso die ganze Geschichte in einem Rutsch lesen.
Eine wirklich gute Fantasygeschichte, auch für jüngere Leser, die wirklich alles bietet, was das Fantasyherz begehrt: eine tolle Charakterentwicklung, wundervoll beschriebene Wesen, Kampfszenen, Gefühl und ein tolles Leseerlebnis.

Ich empfehle es gern weiter

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Absolut empfehlenswert

James
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James ist die Geschichte des Sklaven Jim, der uns aus Mark Twains Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt ist. Dieses Buch erzählt uns also offen, ehrlich und oft schonungslos die Geschichte Jims und ich ...

James ist die Geschichte des Sklaven Jim, der uns aus Mark Twains Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt ist. Dieses Buch erzählt uns also offen, ehrlich und oft schonungslos die Geschichte Jims und ich kann dieses Werk wirklich jedem wärmstens ans Herz legen.

Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und Humor lässt Percival Everett Jim zu Wort kommen und bietet dem Leser so einzigartige Einblicke in eine Zeit, die wir doch zumeist aus der Sicht des weißen Mannes kennen. Jim ist intelligent. Er kann lesen und schreiben. Doch intelligent sein ist gerade für Sklaven gefährlich. Relativ am Anfang des Buches gibt es eine Szene, in der er den Kindern beibringt, wie ein Sklave zu denken und zu reden, um sie vor Problemen zu bewahren. Diese Szene, in der eigentlich so viel Bitterkeit mitschwingt, war so warm und humorvoll beschrieben, dass sie mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Die ganze Geschichte orientiert sich auch vom Aufbau stark an Tom Sawyer und ist doch so eigenständig, dass man sie problemlos genießen kann, sollte man das Meisterwerk nicht kennen.

Humorvoll, bissig, gesellschaftskritisch und fesselnd. Percival Everett schreibt so einzigartig und wundervoll, dass man sich am liebsten mit einer Tasse heißem Kakao und einer Decke zu ihm setzen will, um seinen Geschichten zu lauschen.

Dieses Buch verändert den Leser und ist absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Menopause und Mord

Morden in der Menopause
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Frauen in den Wechseljahren wird ja oft nachgesagt, dass sie schneller als gewohnt an die Decke gehen. Was, wenn man so heftig reagiert, dass dabei Tote entstehen?

Ich bin noch nicht in den Wechseljahren ...

Frauen in den Wechseljahren wird ja oft nachgesagt, dass sie schneller als gewohnt an die Decke gehen. Was, wenn man so heftig reagiert, dass dabei Tote entstehen?

Ich bin noch nicht in den Wechseljahren und in meiner Familie laufen die scheinbar auch immer recht glimpflich ab, dennoch finde ich, es ist absolut an der Zeit, so ein Buch zu schreiben. Wir begleiten Liv, die eine wundervolle Familie hat, mit all den Probleme, die jede Mutter kennt. Gerade zu Beginn des Buches habe ich immer wieder Sätze fotografiert und meinen Freundinnen über 40 geschickt, damit sie merken, wir sind nicht allein. Die meisten wollen dieses Buch jetzt auch lesen.

Liv bemerkt jedenfalls, dass ihr Nervenkostüm auch schon mal besser war und plötzlich pflastern Leichen ihren Weg. Gut, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber es ist mehr als eine Leiche.
Jedes Kapitel wird mit Infos über die Wechseljahre eingeleitet. Man lernt also nicht nur, dass man nicht allein mit seinen Problemen ist und es in anderen Familien nicht besser ist, sondern man lernt sogar wirklich informative Dinge. Jedes Kapitel ist absolut humorvoll geschrieben, Liv ist eine herrliche Person und die Geschichte pendelt zwischen spannend und zum Schreien komisch.

Ich empfehle dieses Buch jeder Frau, nein, jedem Menschen, insbesondere denen, die „achtsam morden“ gern gelesen haben. Nie wurde Verständnis für die Menopause in eine so herrlich komische Geschichte gepackt.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Spannende Dystopie nicht nur für Jugendliche

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Ich habe dieses Buch in drei Tagen durchgelesen, weil ich, nachdem ich reingefunden habe, einfach nicht mehr aufhören konnte.
Honesty ist eine Dystopie. In der Zukunft müssen die Menschen Medikamente nehmen, ...

Ich habe dieses Buch in drei Tagen durchgelesen, weil ich, nachdem ich reingefunden habe, einfach nicht mehr aufhören konnte.
Honesty ist eine Dystopie. In der Zukunft müssen die Menschen Medikamente nehmen, die sie dazu zwingen, die Wahrheit sagen zu müssen und ihre Gefühle zu unterdrücken. Wer dies nicht tut, ist ein Liar und wird verbannt. Nachdem während Corona ja aus allen Ecken zu hören war, dass keiner mehr seine Meinung sagen darf und angesichts des derzeitigen Weltgeschehens finde ich die Idee hinter dem Buch fantastisch und deswegen habe ich mich, obwohl ich nicht zur Zielgruppe gehöre, sehr darauf gefreut.

Da dies der erste Band der Reihe ist, dient er vorallem dazu, die Welt, die Protagonisten und das ganze System kennenzulernen. Dies klappt auch vorzüglich. Es fehlt zwar ein kleiner Blick in die Vergangenheit, wie die Welt wurde, wie sie ist. Das hätte man für interessierte Nerds wie mich evtl in ein Nachwort oder so packen können, aber eigentlich wurden alle Fragen geklärt und ich bin bereit für weitere Abenteuer.

Die Geschichte ist mittlerweile wirklich spannend und endet mit einem Cliffhanger. Es bleibt also spannend und ich bin sicher nicht die einzige, die sich auf den Folgeband freut.
Für Fans von tribute von Panem.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Alles über Hochbeete

Das große Hochbeet-Buch
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„Das große Hochbeet Buch- alles, was du wissen musst“ bietet wirklich alles, was man wissen muss. Und es ist so leicht zu lesen und gut aufgebaut, dass es sofort nutzbar ist. Statt eines Vorworts finden ...

„Das große Hochbeet Buch- alles, was du wissen musst“ bietet wirklich alles, was man wissen muss. Und es ist so leicht zu lesen und gut aufgebaut, dass es sofort nutzbar ist. Statt eines Vorworts finden wir einen kleinen Text, der uns sagt, welche Fragen in welchen Kapiteln beantwortet werden. Es lädt also dazu ein, gleich zum geeigneten Kapitel zu springen. Stehe ich ganz am Anfang, dann verrät mir das erste Kapitel, wie ich mein Hochbeet baue und auf was ich achten muss. Material, Höhe, Standort, Füllung, Form… alles kann und soll bedacht werden.
Dann folgen die wichtigsten Fragen und Probleme, die sich oft stellen. Tierchen und Pilze, die plötzlich im Hochbeet auftauchen, ist Noppenfolie mit Bio vereinbar, was sollte nicht ins Hochbeet? Für mich war auch hier alles sehr interessant.
Dann folgt das Herzstück: die Planung. Ich bin hellauf begeistert, wie praxisnah dieses Buch ist: Fruchtfolge, Pflanzpartner, Bewässerung… es bleiben keine Fragen offen und wer am Ende absolut überfordert ist und so viele Ideen hat, dass er nicht weiß, was er wie umsetzen soll, dem werden sogar noch durchdachte Pflanzpläne an die Hand gegeben, wie man wirklich das Maximum aus dem Hochbeet holt.
Der größte Pluspunkt dieses Buches sind für mich, neben den Themenhochbeeten, wirklich die Tabellen. Für nahezu jede Frage gibt es die passende, absolut verständlich geschriebene Tabelle, sodass ich sofort meine Antwort habe und nicht mit dreckigen Gartenhänden Abschnitt für Abschnitt lesen muss. Die Tipps sind sofort umsetzbar und man möchte auch direkt loslegen.

Dieses Buch ist ein absoluter Schatz für jeden Hochbeetgärtner und gerade für Anfänger ein Must Have. Ich werde mich jedenfalls nun an die Neuplanung meines Hochbeets machen, damit ich dieses Jahr noch mehr Spaß daran habe.