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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2024

Leider lag mir der Erzählstil nicht

A Magic Steeped in Poison – Was uns verwundbar macht
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Der erste Eindruck war für mich - Wow! Was für eine tolle Welt! Und ich muss sagen, die Welt und die Idee der Autorin haben mich auch bis zum Ende der Geschichte wirklich begeistert. Das asisatisch angehauchte ...

Der erste Eindruck war für mich - Wow! Was für eine tolle Welt! Und ich muss sagen, die Welt und die Idee der Autorin haben mich auch bis zum Ende der Geschichte wirklich begeistert. Das asisatisch angehauchte Setting und auch die Idee hinter dem Magie haben mir gut gefallen. Die gesamte Idee mit dem Wettkampf rund um die Welt des Tees und dessen Zubereitung war auf jeden Fall mal etwas anderes und dadurch wirklich interessant.

Leider konnte mich der Erzählstil der Autorin aber nicht von sich überzeugen und hat mir dadurch das Lesen dieser eigentlich tollen Geschichte dann doch etwas schwer gemacht. Für mich passte an vielen Stellen die Schwerpunktsetzung nicht. In meine Augen wurde sehr viel Fokus auf Details und Nebensächlichkeiten gelegt, z.B. die Zubereitung von Speisen in der Küche, die aber nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hatten. Dann fehlte wieder Fokus und oft auch Ausarbeitung an Stellen, die ich total spannend gefunden hätte, zum Beispiel bei den verschiedenen Aufgaben im Wettkampf. Leider kam bei mir während des Lesens aufgrund dieser Schwerpunktsetzung auch nicht wirklich Spannung auf. Dadurch wirkte das Buch etwas in die Länge gezogen.

Zudem trifft die Autorin besonders am Ende eine Entscheidung, die auf mich gewirkt haben, als hätte an dieser Stelle schnell etwas passieren müssen und es waren nicht mehr genug Seiten da, um diese Wendung wirklich herbeizuführen. Das hat mich sehr irritiert und auch etwas gestört.

Zu den Charakteren konnte ich leider keine wirkliche Beziehung aufbauen. Die Protagonistin hat mir zwar gut gefallen, aber ein wirkliches Gefühl habe ich für sie nicht bekommen. Auch die anderen Teilnehmer, bis auf vielleicht zwei Ausnahmen, waren mehr Schatten im Hintergrund, als wirklich Teilnehmer an der Geschichte. So ging es mir mit sehr vielen weiteren Nebencharakteren, die für mich teilweise sehr viel unerklärlichen Raum bekamen, obwohl sie keine wirkliche Rolle in der Geschichte spielten, während andere Charakter, die für mich deutlich relevanter erscheinen, sehr nebensächlich waren.

Insgesamt hat diese Geschichte deutlich mehr Potential gehabt, als herausgearbeitet wurde. Dennoch hat mir das Buch gefallen und ich werde auf jeden Fall auch das zweite Buch lesen.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Ich hatte mir mehr erhofft

Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit
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Eine Geschichte über eine Vermischung von Wirklichkeit und der Welt eines Games - das klang in meine Augen sehr vielversprechend.

Der Anfang der Geschichte konnte mich auch direkt gut unterhalten und ...

Eine Geschichte über eine Vermischung von Wirklichkeit und der Welt eines Games - das klang in meine Augen sehr vielversprechend.

Der Anfang der Geschichte konnte mich auch direkt gut unterhalten und ich war wirklich neugierig auf das Abenteuer zwischen den Buchdeckeln, allerdings wurde meine Begeisterung von Kapitel zu Kapitel dann leider immer weniger. Ich hatte mir mehr Interaktionen mit der fiktiven Welt erhofft, diese waren aufgrund vieler Gegebenheiten aber leider sehr beschränkt. Die Beziehung der beiden Hauptcharakter zueinander hat mich zwar gut unterhalten, konnte für mich die Geschichte aber nicht ausreichend füllen. Auch die Entwicklung der Geschichte war dann nicht das, was ich mir erhofft hatte, und konnte mich leider auch nicht vollkommen abholen.

Insgesamt eine Geschichte mit einer tollen fiktiven Welt, einer Handlungsentwicklung die mich nicht ganz abholen konnte und zwei interessanten Hauptcharakteren, die für mich die Geschichte aber am Enden nicht ausreichend tragen konnten. Für mich leider nicht das erhoffte Highlight.

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Veröffentlicht am 19.07.2023

Eine schöne Geschichte für Pferdeliebhaber und Ostwindfans

Moon - Tara und das Mondlichtpferd
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Tara ist traurig. Es reicht nicht, dass sich ihre Eltern getrennt haben, nun muss sie mit ihrer Mutter auch noch aufs Land ziehen. Und dann liegt ihr neues Zuhause auch noch direkt neben einem kleinen ...

Tara ist traurig. Es reicht nicht, dass sich ihre Eltern getrennt haben, nun muss sie mit ihrer Mutter auch noch aufs Land ziehen. Und dann liegt ihr neues Zuhause auch noch direkt neben einem kleinen Gnadenhof. Und als ob das noch nicht genug wäre, überredet ihre Mutter Tara auch noch auf dem Hof auszuhelfen. Und dabei hatte Tara sich doch geschworen sich von Pferden fern zu halten. Als dann eines Abends ein seltsames Licht vom Gnadenhof in Taras Zimmer fällt, beschließt sie bei den Pferden nach dem Rechten zu sehen. Und so begegnet Tara Moon, dem neuen Pferd auf dem Gnadenhof, das auf jeden Fall ein Geheimnis hütet. Doch warum kann nur Tara das Geheimnis von Moon sehen und was hat es damit auf sich?

Der Einstieg in die Geschichte hat mich nicht ganz überzeugen können. Es wirkte auf mich sehr wie eine Standardgeschichte, die erstmal nichts besonderes an sich hat. Es hat dann etwas gedauert, bis ich mich in die Handlung eingefunden hatte. Es passiert zwar durchaus nicht wenig, allerdings finde ich die Beschreibung der Handlung an vielen Stellen zu kurz gehalten und somit zu flüchtig. Ich konnte mich somit nicht so wirklich in die Geschichte fallen lassen.

Die Charaktere finde ich gelungen, allerdings konnte ich niemanden so wirklich in mein Herz schließen. Alle Figuren, besonders Tara, besitzen aber individuelle Charakterzüge und einen eigenen Charakter. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung und die Ausarbeitung der Pferde. Hiermit konnte die Autorin mich auf jeden Fall überzeugen.

Insgesamt war diese Geschichte für mich einen nette Geschichte für zwischendurch. Die Handlung wirkt auf mich etwas zu wenig ausgearbeitet und die Probleme lösen sich in meine Augen zu glatt. Dennoch kann ich das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Tolle Idee, die Umsetzung hat mich aber leider nicht komplett abgeholt

Waraka
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Arkyn ist der Prinz von Waraka, einem Land, dass von der Furcht der gottgleichen Großen Schlange, dem Hüter der Schlange Skarf und den Bestien außerhalb der Stadt geprägt wird. Und als Prinz muss Arkyn ...

Arkyn ist der Prinz von Waraka, einem Land, dass von der Furcht der gottgleichen Großen Schlange, dem Hüter der Schlange Skarf und den Bestien außerhalb der Stadt geprägt wird. Und als Prinz muss Arkyn lernen Furcht zu verbreiten um seine Herrschaft zu sichern. Doch Arkyn möchte nicht, dass die Menschen von Waraka ihm aufgrund von Furcht folgen. Und so beginnt er seine eigene Rebellion. Gemeinsam mit seinem Seelentier flieht er aus seinem goldenen Gefängnis hinein in die gefürchtete Wildnis. Dort trifft er nicht nur Saga, die eine unglaubliche Reise hinter sich hat, sondern auch auf viele weitere Menschen, die in seinem Land leben. Eine lange Reise und ein großes Abenteuer für den Prinzen und seine Begleiter beginnt. Werden sie ihr Ziel erreichen und die furchtbasierte Herrschaft von Waraka beenden?

Bestien, Glaube und eine raue Welt - das klang für mich nach einer tollen Geschichte. Und anfangs konnte mich das Buch auch abholen. Mir hat Arkyn als Protagonist gut gefallen und ich konnte mich schnell mit ihm als Hauptfigur anfreunden. Auch der Einstieg in die Geschichte war interessant und vielversprechend.

Leider konnte die Geschichte mich dann nicht ganz gefangen halten. Der Spannungsbogen konnte mich im Verlauf der Geschichte nicht ganz einfangen und ich bin sowohl beim Lesen, als auch später beim Hören immer wieder abgeschweift. Die Entwicklung der Charaktere und die Beziehungen zueinander konnte mich dann auch nicht so wirklich abholen.

Insgesamt war die Geschichte von der Idee in Ordnung, die Umsetzung konnte mich dann aber nicht ganz abholen.

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Veröffentlicht am 21.06.2023

Tolle Idee, faszinierende Welt und eine ganze Menge privater Probleme

SOL. Das Spiel der Zehn
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Reino del Sol wurde vor vielen tausend Jahren von Gottheiten geschaffen, noch heute leben ihre Nachfahren, die Halbgötter, in dieser Welt. Doch diese Welt wird ständig von dunklen Mächten bedroht. Um diesen ...

Reino del Sol wurde vor vielen tausend Jahren von Gottheiten geschaffen, noch heute leben ihre Nachfahren, die Halbgötter, in dieser Welt. Doch diese Welt wird ständig von dunklen Mächten bedroht. Um diesen Mächten die Stirn zu bieten muss alle zehn Jahre ein Opfer für die Sonnengottheit Sol erbracht werden. Wer für das Opfer ausgewählt wird, entscheidet sich in einem großen Wettkampf, bei dem die Halbgötter antreten. Auch Teo wird für diesen Wettkampf ausgewählt. Zusammen mit seiner besten Freundin Niya, dem Außenseiter Xia und den anderen Teilnehmern kämpft Teo in diesem Wettbewerb nicht nur um den Sieg, sondern auch um sein Leben.

Die Grundidee hinter dieser Geschichte erinnert ein bisschen an z.B. Tribute von Panem, die Geschichte löst sich von diesem Vorbild allerdings sehr deutlich und es gibt nur sehr wenige Parallelen. Durch den Wettbewerb gibt es in der Geschichte sehr viele spannende Momente und eine rasante Handlung. Für mich sind aber besonders die Prüfungen etwas zu kurz gekommen und ich hätte mir hier etwas mehr Seiten gewünscht.

Stattdessen liegt ein starker Fokus auf den Protagonisten, ihrem Privatleben und ihren Gedanken. Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Buch mit LGBTQ+ Inhalten, dies spiegelt sich nicht nur im Schreibstil, sondern auch in der Charaktergestaltung wieder. Zwar habe ich bisher wenig in diesem Bereich gelesen, insgesamt stört es mich aber nicht. Allerdings war der Fokus auf diesen Bereich für mich in diesem Buch zu viel. In meine Augen wird die Unsicherheit von Teo und die daraus entstehenden Probleme, sowie allgemeine hormongesteuerte Szenen so viel, dass der Wettbewerb und auch der Fantasy-Anteil zu kurz kam.

Die Charaktergestaltung ist im Allgemeinen sehr vielfältig und bunt. Die Diosas finde ich genial und ich konnte mir diese optisch mit ihren farbenfrohen Facetten wunderbar vorstellen. Diese Welt hat mir wirklich gut gefallen.

Insgesamt hat mir die Grundidee der Geschichte wirklich gut gefallen. Mir hätte allerdings ein stärkerer Fokus auf die Handlung und weniger Fokus auf das Privatleben der Protagonisten deutlich besser gefallen.

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