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Veröffentlicht am 16.04.2024

Der Sieg des Guten

Café Alba
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Die junge Winzerstochter Francesca, verlässt auf Wunsch ihres Vaters ihre geliebte Familie und ihre Arbeit im Betrieb der Familie. Sie beginnt in einer größeren Stadt eine Stelle aus Hausmädchen. Sie ist ...

Die junge Winzerstochter Francesca, verlässt auf Wunsch ihres Vaters ihre geliebte Familie und ihre Arbeit im Betrieb der Familie. Sie beginnt in einer größeren Stadt eine Stelle aus Hausmädchen. Sie ist schüchtern und unsicher und die Hausherrin macht ihr den Start in das neue Leben nicht gerade leicht. Doch da ist die Köchin, die Francesca unter ihre Fittiche nimmt und ihr zeigt, wie alles geht. Schnell lebt sie sich dann ein und überzeugt die Hausherrin mit der Gründlichkeit ihrer Arbeit. Im Familiencafe freundet sie sich mit der Bedienung an und bei einem Besuch des Marktes lernt Francesca den Sohn des Hauses, Matteo, kennen. Konditorei und Backstube liegen in der Hand von Matteo und als sich ein Lieferengpass für Kakao ergibt, hat Francesca die richtige Idee - bei ihrer Familie gibt es viele Nüsse, die man doch für die Kakaoproduktion nützen könnte. Francesca und Matteo fahren zu Francescas Familie und nehmen eine riesige Menge an Nüssen mit in die Backstube. Francesca entwickelt dort an der Seite von Matteo ein neues Rezept für eine noch nie bekannte Nougatschokolade.

Dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt. Die Geschichte kommt allen Höhen und Tiefen ist einfach wunderbar geschrieben und macht Lust auf die Fortsetzung.


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Veröffentlicht am 16.04.2024

Leben können sich wiederholen

Der Wind kennt meinen Namen
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Isabel Allende ist immer für eine außergewöhnliche Geschichte gut. So auch in ihrem neuen Buch - ein sehr poetischer Buchtitel und ein exotisches Buchcover machen einfach neugierig. Und dann beginnt man ...

Isabel Allende ist immer für eine außergewöhnliche Geschichte gut. So auch in ihrem neuen Buch - ein sehr poetischer Buchtitel und ein exotisches Buchcover machen einfach neugierig. Und dann beginnt man in den Roman zu versinken - wie immer - mit einer schonungslosen Sprache bringt Allende vor. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Samuels, der nach der Progromnacht in Wien alleine nach England geschickt. Beim Abschiednehmen konnte ich den Schmerz der Mutter fast körperlich spüren. Ein fürchterlicher Gedanke, dass noch sehr junge Kind alleine auf den Weg in eine hoffentlich bessere Welt zu schicken. Über jedem neuen Kapitel steht der Name und das Datum, damit sich der Lesende gut orientieren kann. Und dann kommt Anita - ein kleines Mädchen - zur Geschichte dazu. Auch sie wird von ihrer Mutter an der amerikanisch mexikanischen Grenze getrennt und ist auf die Hilfe der Behörden angewiesen. Erschwerend kommt für sie dazu, dass sie blind ist. So lebt sie in ihrer eigenen Welt, von der sie nur durch eine engagierte Betreuerin und ihren Anwalt herausgeholt wird. Auch hier ist die Sprache schonungslos. Am Ende der Geschichte führt Allende die Schicksale dieser beiden Kinder zusammen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade der schonungslose Sprachstil hat die fürchterliche Situationen der Kinder unterstützt. Eine unbedingt lesenswerte Geschichte.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Wunderbare Geschichten aus dem Café Nube

Caffè sospeso
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Dieses Buch hat einzelne Geschichten, die alle im Café Nube in Neapel erzählt werden. Aber es sind keine Geschichten, die ich so einfach runterlesen konnte. Einige Geschichten haben mich zum Nachdenken ...

Dieses Buch hat einzelne Geschichten, die alle im Café Nube in Neapel erzählt werden. Aber es sind keine Geschichten, die ich so einfach runterlesen konnte. Einige Geschichten haben mich zum Nachdenken gebracht, andere haben mir allerdings nicht so gut gefallen. Doch in jeder Geschichte konnte ich etwas Besonderes entdecken. Es hat sich gelohnt dieses außergewöhnliche Buch zu lesen und mit diesen Geschichten ins Café Nube und zu deren Gäste zu gelangen. .

Und da es auch bei uns Cafés gibt, bei denen man einen zusätzlichen Kaffee zahlt, hatte mich dieses Buch von Anfang an sehr interessiert.

Ich habe mich gefreut, dass ich im zweiten Abschnitt des Buches den Erzähler - den Franzosen - besser kennenlernen durfte. Seine Geschichte hat mich berührt. Wunderbar finde ich die Aufforderung das Buch wie einen Caffé Sospeso weiterzugeben. Obwohl ich das Buch sehr gerne mag, werde ich dieser Auffordungen nachkommen und ich weiß, dass meine Freundin, die das Buch bekommt, genauso begeistert ist wie ich.

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Veröffentlicht am 01.03.2024

Nie das Leben anderer leben

Wiedersehen in Stockholm
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Den Anfang dieses Buches macht ein sehr besonderer Abend von Ella und Ben, eine Zufallsbekanntschaft. Obwohl Ella völlig begeistert von Ben ist, meldet sie sich nicht bei ihm und er sich nicht bei ihr, ...

Den Anfang dieses Buches macht ein sehr besonderer Abend von Ella und Ben, eine Zufallsbekanntschaft. Obwohl Ella völlig begeistert von Ben ist, meldet sie sich nicht bei ihm und er sich nicht bei ihr, obwohl sie ihm an diesem so besonderen Abend ihr Nummer gegeben hat. Zwölf Jahre später treffen sich beide auf einer großen Veranstaltung wieder. Und beide laufen voreinander davon, denn sie wissen nicht so recht wie mit diesem Zusammentreffen umzugehen. Ella, eine junge Journalistin, ist mit Leon liiert und hat ihre geliebte Schwester frühzeitig an Krebs verloren. Ella erhält den Auftrag über Fredrika Bergh, eine ältere sehr erfolgreiche Unternehmerin, die Biografie zu verfassen. Anfänglich ist dies schwierig, da sich Fredrika sehr verschlossen hält. Und auch Ella hat mit ihrem Leben mehr als genug zu tun. Und immer wieder taucht Ben auf, wenn Ella bei Fredrika ist. Im Laufe des Buches erfährt der Lesende, wie ähnlich das Leben von Fredrika und Ella ist, denn beide leben das Leben, das andere ihnen aufgelegt haben. Fredrika übernimmt den Job ihres Vaters als dieser verstirbt und heiratet Henry, ihren besten Freund. Ihre große Liebe, John, lässt sie nach Spanien ziehen und kommt auch im Laufe der Jahre nie wirklich auf die Idee nach ihm zu suchen. Und Ella hat sich mit ihrem besten Freund Leon zusammen getan, doch glücklich ist sie in der Beziehung nicht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ein flüssiger, gut lesbarer Schreibstil. Eine interessante Geschichte, die sowohl die das Leben von Fredrika auf der einen Seite mit einem Rückblick erzählt und auf der anderen Seite das Leben von Ella im jetzt und hier. Vielleicht ist dieses Buch auch ein Mitmachbuch für Menschen, die das Leben eines anderen leben, nur um es ihm oder ihr recht zu machen. Manchmal muss man mutig sein und sein Leben so leben, wie man es gerne möchte.

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Veröffentlicht am 23.02.2024

Eine bewundernswerte Wissenschaftlerin

Das verborgene Genie
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Schon das Cover und der Klappentext haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Auf dem Cover eine Frau im Stil der 50er Jahre - wie passend, denn das ist auch die Zeit von Rosalind Franklin, einer ...

Schon das Cover und der Klappentext haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Auf dem Cover eine Frau im Stil der 50er Jahre - wie passend, denn das ist auch die Zeit von Rosalind Franklin, einer bewundernswerten Wissenschaftlerin. Gerade in dieser Zeit herrschte vorrangig bei Frauen die Aufgabe, sich um Familie und das Haus zu kümmern. Das sieht Rosalind jedoch völlig anders. Und so lernt der Lesende eine bewundernswerte Frau kennen, die ihr Leben der Wissenschaft widmete.
Das Buch ist unterteilt in drei Teile: der erste Teil erzählt die Zeit als Rosalind in Paris gearbeitet hat. Hier herrschte ein fröhlicher Ton bei den Teamkollegen und das Arbeiten machte große Freude. Doch aufgrund von Liebeskummer und dem stetigen Drängen der Familie, führt es sie zurück nach London. Hier startet dann Teil zwei des Buches. Sie beschäftigt sich am Kings College mit der Struktur der DNA. Aber hier ist Neid und Missgunst und viele Intrigen zwischen den Kollegen, so dass sich Rosalind unwohl fühlt. Und es kommt, wie es kommen muss, zwei Kollegen eines anderen Colleges schnappen sich Rosalinds Entdeckungen und werden fortan gefeiert. Im dritten Teil des Buches wechselt Rosalind Franklin ans Birbeck College und forscht dort zur RNA.

Dieses Buch ist sicherlich keine einfache Geschichte, aber der Autorin, Marie Benedict, gelingt es komplexe Forschungsarbeiten auch für Laien verständlich zu beschreiben. Mir war Rosalind Franklin nicht bekannt und ich finde es bedauernswert, dass sie zu ihren Lebzeiten nicht die Anerkennung erhalten hat, die ihr zustand. Für mich ein sehr lesenswertes Buch.

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