Als das Sams aus Versehen seinen Papa schrumpfte
Die Olchis und das Sams. Die kaputte WunschmaschineOh weh! Eigentlich wollten das Sams und Bruno Taschenbier, sein Papa, nur die kaputte Wunschmaschine vorbeibringen. Doch im Labor von Erfinder Professor Bruno Brausewein passiert dem Sams ein fatales Missgeschick: ...
Oh weh! Eigentlich wollten das Sams und Bruno Taschenbier, sein Papa, nur die kaputte Wunschmaschine vorbeibringen. Doch im Labor von Erfinder Professor Bruno Brausewein passiert dem Sams ein fatales Missgeschick: Es sprüht Herr Taschenbier aus Versehen mit Verjüngungsspray ein, so dass sein erwachsener Papa plötzlich wieder zu einem Baby wird! Ob die Olchis dabei helfen können, das Schlamassel wieder in den Griff zu bekommen?
„Die Olchis und das Sams - Die kaputte Wunschmaschine“ ist der Auftakt der neuen Reihe „Die Olchis und das Sams“ von Erhard Dietl und Paul Maar, empfohlen für Kinder ab sechs Jahren.
Erstmals kommen das Sams von Paul Maar und die Olchis von Erhard Dietl in einer gemeinsamen Geschichte zusammen. Die schöne Idee, die seit Jahrzehnten bekannten Figuren aufeinandertreffen zu lassen, stammt von den beiden Autoren. So entstand das Konzept einer neuen Reihe.
Der Auftaktband beinhaltet 14 Kapitel. Er erzählt, wie es dazu gekommen ist, dass das Sams die Olchis kennengelernt hat. Dabei spielt die Geschichte einerseits in Gammelsberg, wo das Sams und Herr Taschenbier wohnen, und andererseits auf der Müllkippe der Olchis in Schmuddelfing. Für das Verständnis der in sich abgeschlossenen Geschichte ist es nicht notwendig, die Figuren bereits vorher zu kennen.
In dem ersten Buch gibt es zwei Dinge zu meistern: die Reparatur der Wunschmaschine und die Zurückverwandlung von Herrn Taschenbier. Dazu sind mehrere Hindernisse zu überwinden. Auf den knapp 110 Seiten ist das Abenteuer kurzweilig und amüsant. Es birgt mehrere Überraschungen.
Auch in sprachlicher Hinsicht überzeugt die Geschichte. Sie vereint die für das Sams typischen Reime und den einzigartigen Olchi-Wortschatz. Zugleich ist der Text witzig und für Kinder gut verständlich.
Die Illustrationen von Stephanie Stickel sind im bewährten Stil gezeichnet und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Sie ergänzen die Geschichte auf schöne Weise.
Mein Fazit:
„Die kaputte Wunschmaschine“ ist ein gelungener Start in die Reihe „Die Olchis und das Sams“ von Erhard Dietl und Paul Maar. Wir sind bereits gespannt, was uns im zweiten Band erwarten wird.