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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2024

humorvolles Academy-Setting

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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School of Myth and Magic ist eine humorvoll geschriebene Geschichte die man schnell zwischendurch lesen kann. Ich hatte in die Leseprobe reingeschaut und fand den Schreibstil sehr nahbar und witzig sodass ...

School of Myth and Magic ist eine humorvoll geschriebene Geschichte die man schnell zwischendurch lesen kann. Ich hatte in die Leseprobe reingeschaut und fand den Schreibstil sehr nahbar und witzig sodass ich es dannlesen wollte. Im Allgemeinen bedient sich School of Myth and Magic vieler klassischer Tropes, setzt diese zum Teil aber in einem innovativen Setting um. Dabei wird das Rad zwar nicht neu erfunden, es gibt aber dennoch ein paar unerwartete Umsetzungen.
Am Anfang hätte ich mir mehr Aufklärung über die Zwischenwelt und Wesen gewünscht. Vieles erfährt man am Rande als Infodropping und es wird gar nicht weiter ausgeführt. Auch bis Devin an der Schule ist passiert alles ziemlich plötzlich und so richtig weiß man nicht wie es gelöst wird, dass sie nun ihre gewohnte Umgebung verlässt.
An der Schule angekommen erwarten einen erstmal ein paar klassische Handlungen, Devin ist die Neue, die nichts von dieser Welt wusste und muss sich zunächst zurechtfinden. Ab etwa der Hälfte des Buches wird es nochmal spannender und es gibt ein paar unerwartete Wendungen.
Insgesamt würde ich das Buch als gut für zwischendurch einschätzen, es hat mich amüsiert und lies sich flüssig und schnell lesen, obwohl vieles im Setting und bei den Charakteren eher oberflächlich blieb. Dafür passiert viel an Handlung und trotzdem hat es Spaß gemacht zu lesen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 01.04.2024

außergewöhnlich und abenteuerlich

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Serpent and the Wings of Night ist ein aufregendes und außergewöhnliches Fantasy-Abenteuer mit einem sehr interessanten Setting. Ich finde es verdient den Hype durchaus, auch wenn ich mit ein paar Längen ...

Serpent and the Wings of Night ist ein aufregendes und außergewöhnliches Fantasy-Abenteuer mit einem sehr interessanten Setting. Ich finde es verdient den Hype durchaus, auch wenn ich mit ein paar Längen zwischendurch und flacheren Nebencharakteren ein paar Schwierigkeiten hatte.
Die Story, der Weltenaufbau und das Setting gefielen mir sehr gut. Auch der Spannungsbogen beginnt hoch, Oraya muss sich bereits im ersten Drittel des Buches einigen Herausforderungen stellen und beweisen. Leider hat es mich ca. ab der Hälfte etwas verloren, da zieht sich die Handlung etwas, gegen Ende nimmt es aber wieder Fahrt auf und überrascht mit unerwarteten Plottwists. Die Twists waren zwar nicht vorhersehbar, aber dennoch wirklich gut in die Geschichte eingebunden und kamen nicht plötzlich aus dem Nichts.
Oraya und Raihn waren gut durchdachte Charaktere die eine tolle Dynamik hatten. Nur einige Nebencharaktere blieben durch den starken Fokus auf die beiden leider eher flach, auch wenn diese durchaus bedeutsam für die Handlung waren.
Ich hätte mir außerdem gewünscht mehr über die Welt und auch das Kejari zu erfahren. Man ist in diesem spannenden Setting mittendrin, doch man weiß leider sehr wenig über die Hintergründe und über das, was drumherum passiert.
Trotzdem war es ein wirklich gutes Buch was mich mit einer einzigartigen und spannenden Geschichte überzeugen konnte und ich würde es definitiv weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 13.03.2024

hat mir gut gefallen

Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm
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In Sinthas Welt gehören die Städte und Straßen den Menschen. Das Reich der magischen Wesen sind die Wälder, dies ist über ein Friedenabkommen klar geregelt. Sintha ist halb Mensch und halb Qidhe und stets ...

In Sinthas Welt gehören die Städte und Straßen den Menschen. Das Reich der magischen Wesen sind die Wälder, dies ist über ein Friedenabkommen klar geregelt. Sintha ist halb Mensch und halb Qidhe und stets mit Unsicherheiten und Misstrauen konfrontiert. Besonders aufpassen muss sie gegenüber der Vakàr, welche als magisches Volk für die Einhaltung des Friedensabkommens sorgen. Während eines Schneesturms muss Sintha in einem Gasthof Schutz suchen. Komplizierter wird es, als nicht nur ein Mord im Dorf geschieht, sondern Sintha auch mit keinem anderen als dem Anführer der Vakàr im Gasthof eingeschneit ist...
A Song to Raise A Storm klang von Anfang an spannend und wird diesem Eindruck auch gerecht. Die Handlung beginnt ziemlich direkt und man braucht einen Moment um sich in der Welt zurechtzufinden. Das Glossar half dabei sehr die ganzen unterschiedlichen Wesen auseinander halten zu können, ich habe beim Lesen öfters mal nach hinten geblättert um den Überblick zu behalten. Die Handlung ist gut nachzuvollziehen und vor allem durch die Mystery-Elemente sehr spannend. Ich war auch ein paar Mal auf der falschen Fährte und dachte zwischendurch wirklich ich hätte die Lösung, doch wie man es von Julia Dippel kennt, hatte sie mal wieder andere Pläne als das, was man beim Lesen vermutet.
Der Schreibstil war sehr schön zu lesen und sehr bildhaft. Die Charaktere waren gut aufgebaut und in ihrer Art sehr authentisch, was die Dynamiken der Beziehungen gut untermauerte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und das Ende war überraschend und ich brauche dringend Band 2!

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Veröffentlicht am 13.03.2024

nach einem schwierigen Einstieg begeisternd

THE TALE OF WYCCA: Demons (WYCCA-Reihe 1)
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Tale of Wycca braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen was auch daran liegt, dass die Charaktere sehr komplex sind, und man mit diesen und ihren Motiven erstmal warm werden muss. Man merkt dadurch aber auch, ...

Tale of Wycca braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen was auch daran liegt, dass die Charaktere sehr komplex sind, und man mit diesen und ihren Motiven erstmal warm werden muss. Man merkt dadurch aber auch, dass die Welt und die Charaktere für eine Trilogie aufgebaut werden und noch mehr kommen wird. Allerdings war nicht jeder Handlungsstrang für mich schlüssig, manchmal tauchten Ereignisse sehr plötzlich für mich als Leserin auf, obwohl dieses Ereignis etwas war, was in der Welt des Buches wohl sehr alltäglich ist. Das Magiesystem fand ich spannend und innovativ.
Allgemein herrscht in Tale of Wycca eine düstere Stimmung mit dystopischen Vibes. Der Stil ist nicht so flink zu lesen wie viele aktuelle YA-NA-Fantasy-Romane, trägt aber zur allgemeinen etwas komplexeren und düsteren Wirkung des Buches bei. Allerdings waren die vielen Perspektivwechsel zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.
Trotz der Schwächen hat es mich positiv überrascht, obwohl der Klappentext mehr verspricht als es tatsächlich bietet. Ich wünsche mir in den nächsten Bänden die Aufklärung einiger Dinge und dass der Anspruch den die Reihe verspricht erfüllt wird, werde die Reihe aber auf jeden Fall weiter verfolgen

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Hat mich positiv überrascht

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
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Avi lebt in einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind. Als Zwilling teilt sie sich heimlich das Leben mit ihrer Schwester Ana. Doch als Ana erkrankt sieht Avi keine andere Lösung als ihre Dienste ...

Avi lebt in einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind. Als Zwilling teilt sie sich heimlich das Leben mit ihrer Schwester Ana. Doch als Ana erkrankt sieht Avi keine andere Lösung als ihre Dienste bei einer Auktion anzubieten. Wer sie ersteigert hätte sie nicht erwartet: der erste Soldat des Fürsten. Ausgerechnet dieser wäre in der Lage ihr Geheimnis aufzudecken. Doch statt Hinrichtung erwartet Avi ein Auftrag bei den Sinnesspielen, Spiele, bei denen es darum geht zu siegen oder zu sterben.
Ich weiß nicht wirklich, was ich für ein Setting erwartet habe, aber mir war aus dem Klappentext nicht klar, dass es eine Dystopie ist, dennoch fand ich das Setting so von Anfang an super. Stolen Crown ist ein Standalone mit guter Geschwindigkeit. Die Charakterentwicklung ist ebenfalls gut, die Tiefe von Nebencharakteren hätte besser ausgebaut sein können, aber dafür war es für einen Standalone doch rund genug. Ich fand auch die Thematik der Sinnesspiele sehr interessant und außergewöhnlich umgesetzt, das war mal etwas anderes. Für mich war es ein Pageturner da auch der Schreibstil sehr zugänglich war und die Spannungskurve ein gutes Level hatte.

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