Der Tag bricht an...
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anInhalt:
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst ...
Inhalt:
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.
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Nachdem ich neben der ursprünglichen Trilogie auch Panem X gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Panem L und die Geschichte von Haymitch. Auch wenn man bereits weiß, dass es trotz der gewonnenen Hungerspiele nicht gut ausgehen wird, blieben bisher viele Fragen unbeantwortet.
Der Schreibstil von Suzanne Collins ist flüssig und gut zu lesen. Es ist durchweg spannend und ich konnte mich nur schwer von dem Buch lösen.
Angenehm überrascht hat mich gleich zu Anfang der junge Haymitch. Er ist ein einfühlsamer und cleverer junger Mann der seine Familie unterstützt und sein Mädchen über alles liebt. Man möchte sich garnicht vorstellen was noch alles passieren muss um ihn zu der zukünftigen Version zu formen.
Auch die weiteren Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen, denn sie sind so vielschichtig dargestellt und zum Teil nicht annähernd so wie man anfangs denkt. Außerdem stolpert man über viele Bekannte Namen die in der Haupttrilogie ebenfalls eine Rolle spielen und so die Teile miteinander verknüpfen.
Die Entwicklung der Spiele, das vorführen der Tribute sowie die Vertuschungen des Kapitols waren wieder erschreckend und faszinierend zugleich. Man erkennt eine deutliche Weiterentwicklung zu den Spielen aus X, in jeglicher Hinsicht. Alles ist intensiver, brutaler und ausgeklügelter als vorher. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber für mich passte alles perfekt zusammen.
Das Ende hat mir wirklich das Herz gebrochen und das, obwohl man vorher schon grob weiß wie es ausgeht. Zu sehen wie Snow und das Kapitol Haymitch im Nachgang fertig machen war einfach schrecklich. Der Epilog hingegen glättet einen wenig die Wogen und lässt Hoffnung für Haymitch aufkommen.
Für mich eine tolle Ergänzung zu den anderen Panem Büchern und ein Muss für alle Fans. Ein großartiges Buch und absolut lesenswert.