Eine Krimikomödie mit der Betonung auf Komödie.
Denn hier geht es zu wie im Tollhaus.
Alles ist bis zum Gipfel überzogen. Wie viel Tote es gibt, habe ich gar nicht mehr gezählt.
Teilweist ...
Sauhaxn, von Dorothea Böhme
Eine Krimikomödie mit der Betonung auf Komödie.
Denn hier geht es zu wie im Tollhaus.
Alles ist bis zum Gipfel überzogen. Wie viel Tote es gibt, habe ich gar nicht mehr gezählt.
Teilweist musste ich echt laut loslachen, teilweise konnte ich aber nur die Augen verdrehen.
Wer auf totalen Klamauk steht ist hier goldrichtig. Mir war es dann doch etwas zu viel des guten.
Deshalb von mir 3 Sterne.
Inhalt und meine Meinung
Hier spricht das Weihnachtsfest selber zu uns.
Es erzählt seine Geschichte von der ...
Weihnachten
Ein Fest packt aus, von Gideon Böss
Cover:
Ein tolles Cover, das mir gut gefällt.
Inhalt und meine Meinung
Hier spricht das Weihnachtsfest selber zu uns.
Es erzählt seine Geschichte von der Entstehung bis heute. Viele Aspekte werden Berücksichtigt. Allerlei Bräuche, aus Deutschland und anderen Ländern.
Wie die verschiedenen Konfessionen und Glaubensrichtungen damit umgehen. Viele Informationen zu Begleiterscheinungen des Weihnachtsfests, wie Krippe oder Weihnachtsbaum, auch die Heiligen um Weihnachten werden teilweise beschrieben. Viele Ereignisse mit Jahreszahlen, die im Verlauf der letzten 2000 Jahre eine Rolle gespielt haben.
Wir können lesen, wie Weihnachten an Bedeutung gewinnt und es dann aus dem christlichen Rahmen gelöst wird und zum globalen Konsumfest der Menschen wird.
Ich habe mir mehr Humor oder witzige Stellen erhofft.
Autor:
Gideon Böss wurde 1983 in Mannheim geboren und lebt heute in Berlin. Er ist Sachbuch- und Romanautor. Die Idee zu »Weihnachten, ein Fest packt aus« kam ihm, als er sich im Hochsommer unerwartet in einem ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen in Rüdesheim am Rhein wiederfand.
Mein Fazit:
Für mich eine Mischung aus Sachbuch und teilweise zum nachdenken anregende Hommage an das Weihnachtsfest, mit einer gewaltigen Menge Stolz auf sich selber. Interessant und nett zu lesen, aber nichts was mich vom Hocker reißt.
Von mir 3 Sterne.
Cover:
Ein wunderschönes Cover, mit hohem Erkennungswert, das super zur Serie passt.
Inhalt und meine Meinung:
‚Dies ist nun der 3. Band der Hildur-Reihe ...
Hildur
Der Schatten des Nordlichts, von Satu Rämö
Cover:
Ein wunderschönes Cover, mit hohem Erkennungswert, das super zur Serie passt.
Inhalt und meine Meinung:
‚Dies ist nun der 3. Band der Hildur-Reihe und ich habe sie alle gelesen.
Beim 1. Band war ich schon etwas skeptisch, der 2. Band hat mir dann gut gefallen, doch beim 3. nun habe ich das Gefühl, der Autorin geht die Luft aus.
Ich möchte das Buch grob in 4 Teile aufteilen.
Der 1. Teil hat mir gut gefallen, Wir wurden neugierig gemacht was es mit diesen Weihnachtsgesellen (die werden dann aber leider vernachlässigt), die der Mörder anscheinend nachahmt auf sich hat und die Rückblicke die wir auf Jakob und Lena werfen durften brachten mir ein „aha, ja so war das“.
Der 2.Teil war dann etwas nervig. Viel zu viele Rückblicke auf Jakob und Lena, das kenne ich ja alles schon.
Im 3. Teil wurde es dann etwas unübersichtlich und langatmig. Und dass sich Jakob so gar nicht in der Gewalt hat wirkt einfach nur lästig.
Im 3. Teil wird es dann nochmals etwas spannend, aber die Wendungen und „Auflösungen“ kommen dann zu plötzlich und zu einfach.
Im Epilog wird dann nochmals alles in Frage gestellt und die „Auflösungen“ als nichtig dargestellt.
Ja ok, es ist schon realistisch, dass oft die Hintermänner davon kommen und einfach weiter machen, aber hier frage ich mich u.a. woher sollen die von den familiären Verhältnissen von Hildur wissen.
Was mich auch sehr gestört hat: am Ende von vielen Kapiteln gab es oft einen Cliffhänger, der dann aber im ganzen Buch nicht mehr aufgegriffen wurde.
Z.B. ihm war ein seltsamer Gedanken gekommen. Er musste so schnell wie möglich mit Hildur reden. Aber er spricht Hildur dann nie auf etwas an.
Für mich macht es den Eindruck wie wenn die Kapitel einzeln geschrieben worden wären und beim zusammenfügen nicht mehr genau auf solche Dinge geachtet worden ist.
Mein Fazit:
Hier wurde zu viel reingepackt, aber nicht sehr gut durchdacht oder verwoben. Einiges wurde einfach unter den Teppich gekehrt somit ergibt sich kein glaubwürdiges Ganzes. Vor allem am Ende, wenn ich die ganze Handlung nochmals Revue passieren lasse.
Ich vergebe hier 3 wohlwollende Sterne.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut.
Es versprach mir eine gewisse Leichtigkeit (Seifenblase) die ich aber nicht gefunden habe.
Eher dass alles im Leben zerplatzt, ...
Ein anders Leben, von Caroline Peters
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut.
Es versprach mir eine gewisse Leichtigkeit (Seifenblase) die ich aber nicht gefunden habe.
Eher dass alles im Leben zerplatzt, wie eine Seifenblase.
Inhalt und meine Meinung:
Bei der Beerdigung ihres Vaters, denkt die Tochter (die Erzählerin des Buches deren Namen wir nie erfahren) an ihre ungewöhnliche Familienkonstellation, bzw. eher an ihre exzentrische Mutter: Hanna.
Eine sehr komplizierte Familie und wer war Hanna eigentlich?
Im Nachhinein beleuchtet die Tochter (aus der Ich Perspektive) viele Situationen und Episoden von Hannas Leben.
Der Schreibstil ist durchaus interessant und flüssig gestaltet.
Doch ich muss sagen, auch am Ende des Buches bin ich Hanna nicht näher gekommen und kann vieles aus ihrem Leben oder Hanna selber, nicht verstehen.
Autorin:
Caroline Peters, geboren 1971, zählt zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. 2016 und 2018 wurde Caroline Peters zur Schauspielerin des Jahres gewählt. «Ein anderes Leben» ist ihr erster Roman.
Mein Fazit:
Komplizierte Familienverhältnisse, teilweise sehr verwirren.
Von mir 3 Sterne.
Inhalt und meine Meinung:
Es geht hier um drei Frauen: Helene, Marguerite und Odette.
Die Geschichte ...
Der Sommer, in dem alles begann, von Claire Léost
Cover:
Recht melancholisch, wie das ganze Buch.
Inhalt und meine Meinung:
Es geht hier um drei Frauen: Helene, Marguerite und Odette.
Die Geschichte spielt sich auf verschiedenen Zeitebenen ab und handelt hauptsächlich in einem kleinen Dorf in der Bretagne (im Landesinneren).
Mich konnte die Handlung nicht fesseln. Teilweise wirr und verwirrend erzählt, nicht immer chronologisch.
Die handelnden Personen bleiben für mich farblos und distanziert, so dass ich keinen Bezug bekommen habe. Die Frage nach Marguerites Mutter wird (für uns Leser) irgendwann ganz nebenbei und recht unspektakulär aufgelöst.
Die ganzen „Liebesgeschichten“ sind für mich auch regt flach/schwach erzählt.
Das Ende wird dann nochmal kurz dramatisch. Das wertet das ganze Buch etwas auf.
Autorin:
Claire Léost wurde 1976 in der Bretagne geboren und lebt heute in Paris. Ihr erster Roman »Le monde à nos pieds« wurde für das französische Fernsehen verfilmt. Ebenso wie ihr zweiter Roman »Der Sommer, in dem alles begann«, für den sie 2021 den Literaturpreis der Bretagne erhielt.
Mein Fazit:
Eine Geschichte die keinen Eindruck hinterlässt.
Von mir 3 Sterne.