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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2024

Jeder braucht jemanden, der einen so mag, wie man ist

So, wie du bist
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Worum es geht:
Liz arbeitet als Journalistin bei einem queeren Magazin. Sie lebt mit einigen ihrer Kolleginnen sogar in einer WG zusammen. Das Magazin steht nun vor dem Aus. Dann wird es doch noch von ...

Worum es geht:
Liz arbeitet als Journalistin bei einem queeren Magazin. Sie lebt mit einigen ihrer Kolleginnen sogar in einer WG zusammen. Das Magazin steht nun vor dem Aus. Dann wird es doch noch von 2 Privatinvestorinnen aufgekauft, Bailey und Daria. Sie wollen das Magazin retten, aber es muss einiges geändert werden, damit es sich auch rentiert. Liz eckt mit Daria sofort an. Diese selbstgefällige Person ist ihr ein Dorn im Auge, oder täuscht sie sich hier womöglich. Kann das Magazin gerettet werden?

Bei Liz handelt es sich um eine Frau, die sich selber nicht ganz im Klaren darüber ist, ob sie eher ein femininer Frauentyp oder doch lieber maskulin sein möchte. Das fand ich sehr interessant. Eine ihrer Mitbewohnerinnen ist eine non-binäre Person, wobei ich die Pronomen in diesem Buch als sehr gut gewählt empfunden habe. Es war nämlich trotzdem sehr angenehm zu lesen, da ich mich mit Pronomen wie z.B. sien immer eher schwertue. Die Übersetzung finde ich daher sehr gelungen. Im Mittelteil hat für mich die Story einen kleinen Durchhänger gehabt, ansonsten konnte man das Buch sehr flüssig lesen. Der Titel des Buches finde ich übrigens perfekt gewählt. Dies ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin und ich mag auf alle Fälle ihren Schreibstil. Daher gibt es von mir auch eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Romantische Fortsetzung der Bright Falls Reihe

Bright Falls 2. Astrid Parker Doesn't Fail
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Worum es geht:
Nachdem Astrid sich von ihrem Verlobten getrennt hat, stürzt sie sich in die Arbeit. Und sie bekommt die Chance. Sie darf als Innenarchitektin das in die Jahre gekommen Everwood Inn, welches ...

Worum es geht:
Nachdem Astrid sich von ihrem Verlobten getrennt hat, stürzt sie sich in die Arbeit. Und sie bekommt die Chance. Sie darf als Innenarchitektin das in die Jahre gekommen Everwood Inn, welches der süßen alten Dame Pru Everwood gehört, renovieren. Und der Knaller ist, dies auch noch für die Fernsehshow Innside America. Dabei wird sie auch mit einer Schreinerin unterstützt, und zwar Jordan Everwood, die Enkelin von Besitzerin Pru. Astrid und Jordan geraten ständig aneinander, haben grundsätzlich gegenteilige Ansichten. Die Produzentin ist dafür total begeistert von dem Zwist der beiden Frauen. Irgendwann fragt sich Astrid allerdings, ob sie als Innenarchitektin wirklich gut genug ist, denn im Grunde macht sie dies alles nur, um ihrer Mutter zu gefallen.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Storys um Bright Falls. Im ersten Buch haben wir Astrid, die Schwester von Delilah, bereits kennengelernt. Ich empfehle zunächst den ersten Teil zu lesen, ist aber nicht zwingend notwendig. Nach dem ersten Teil war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte mit Astrid. Das Buch ist sehr flüssig zu lese und teilweise auch lustig, allerdings nicht vergleichbar mit dem ersten Buch. Dafür ist dieses Buch viel romantischer. Zwischendurch empfand ich das Buch etwas langatmig, sodass ich stellenweise schon mal quergelesen habe. Ich war allerdings froh, dass ich weitergelesen habe. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Astrid und Jordan ein total süßes Paar sind. Dazu darf frau sich auch auf heiße Szenen freuen.
Von mir daher eine klare Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Süße Story der 60+ Generation, einschließlich Familiengeheimnisse

Betreutes Flirten für Spätberufene
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Worum es geht:

Die 61-jährige Ida betreibt ein Hotel im Sauerland und führt eher ein tristes Dasein. Denn das Hotel läuft nicht mehr besonders gut, genauso wie ihre Ehe. Bei allem, einschließlich Ida, ...

Worum es geht:

Die 61-jährige Ida betreibt ein Hotel im Sauerland und führt eher ein tristes Dasein. Denn das Hotel läuft nicht mehr besonders gut, genauso wie ihre Ehe. Bei allem, einschließlich Ida, ist der beste Lack halt schon ab. Trost findet sie bei ihren Freundinnen. Die vier alten Mädels der Grappa-Clique treffen sich in regelmäßigen Abständen und unterstützen sich, wo es nur geht. Dann taucht plötzlich ihre Großnichte Lilli auf. Lilli ist die Enkelin ihrer Schwester Franziska, von der sie seit 40 Jahren nichts mehr gehört hat. Und nun wird Lilli zu ihr ins Sauerland strafversetzt. Lilli hat eine lebhafte Fantasie und ihr kommt die zündelnde Idee. Ida soll ihr Hotel in ein Treffen für reiferes Semester zum Flirten und Kennenlernen umwandeln.

Die ist mein erstes Buch der Schriftstellerin und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr flüssig zu lesen. Die Geschichte ist zum Schmunzeln und da auch ein paar Geheimnisse hinter den Charakteren schlummern, ist die Geschichte auch interessant. Zwischendurch fand ich, dass das Buch einen Hänger hatte. Wer jetzt mit wem tanzt und so, war mir dann doch zu langweilig. Da habe ich etwas schneller gelesen und ich war froh, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe, da hier noch ein paar Dinge ans Tageslicht kamen, die dann ganz interessant waren. Der eine oder andere wird sich in dieser Familie und dem Freundeskreis von Ida sicherlich wiederfinden. Ida, die eher sehr naiv ist, hat so einige Dinge, die um sie herum passiert sind, nicht gesehen und womöglich nicht sehen wollen.

Wer ein nettes Buch zum Abschalten sucht, um gut unterhalten zu werden, der ist hier goldrichtig. Und wer ein kleines Weihnachtsgeschenk für eine 60+ braucht, dem kann ich das Buch ebenfalls empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Eine köstliche Mütter-Körpertausch-Geschichte

Tausche neues Leben gegen altes
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Worum es geht:
Wendy ist beruflich sehr erfolgreich und Mutter von 2 Kindern. Sie versucht Beruf und Haushalt unter einen Hut zu bekommen, hat aber immer ein schlechtes Gewissen ihren Kindern gegenüber. ...

Worum es geht:
Wendy ist beruflich sehr erfolgreich und Mutter von 2 Kindern. Sie versucht Beruf und Haushalt unter einen Hut zu bekommen, hat aber immer ein schlechtes Gewissen ihren Kindern gegenüber. Ihr Mann, ein Künstler, ist ihr dabei auch keine gute Unterstützung. Ihre neue Nachbarin Celeste ist Hausfrau und die absolute perfekte Mutter, wie es scheint. Wo Wendy gerade mal Zeit für ein schnelles Fastfood hat, kommt bei Celeste nur Biokost auf den Tisch. Celeste steht bei allen schulischen Aktionen an erster Front und ist Wendy ein Dorn im Auge. Insgeheim allerdings wären beide eher gerne so wie die andere.
Auf einem Nachbarschaftspicknick sagen sich die beiden mal gehörig die Meinung und betrinken sich hierbei, bis zur Besinnungslosigkeit. Am nächsten Morgen erwachen sie neben dem Ehemann der anderen und dann auch noch im falschen Körper.

Das Buch ist genau das, was ich von ihm erwartet habe. Ich habe herzhaft gelacht und wurde gut unterhalten. Die beiden Frauen tauschen ihre Körper und lernen dadurch das Leben der anderen kennen. Hierbei machen die beiden sehr sympathischen Charaktere eine Entwicklung durch. Und jede Mutter wird sich in dieser Geschichte wiederfinden. In uns allen steckt ein bisschen Wendy oder Celeste.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Manchmal ist der unmöglichste Kerl eben doch der richtige.

Trauzeugen küsst man nicht
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Worum es geht:
Kirby wird heiraten und zwar ihren Freund Ted, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
Natürlich ist Ted´s bester Freund John sein Trauzeuge. Und John ist Vorort, weshalb sich Kirby auch mit ...

Worum es geht:
Kirby wird heiraten und zwar ihren Freund Ted, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
Natürlich ist Ted´s bester Freund John sein Trauzeuge. Und John ist Vorort, weshalb sich Kirby auch mit ihm treffen soll. Was Ted jedoch nicht erzählt hat: John ist querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Kirby tritt in das eine oder andere Fettnäpfchen und John lässt sie das auch spüren. Er ist gemein und er ist extrem heiß.

Dies ist eine Neuauflage. Das Buch ist bereits unter dem Titel - Der Trauzeuge - Liebe und andere Handicaps – erschienen. Ich muss allerdings sagen, dass mir das Cover aus der Vorgängerversion besser gefallen hat. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kirby und John erzählt. John berichtet den Lesern von den Problemen, die er als behinderter im Alltag und in seinem Leben so hat, ohne jedoch dabei zu jammern. Es ist eine sehr schöne Geschichte und mal was ganz anderes. Das Buch ist sehr interessant, zum Teil auch spannend, es ist lustig und was fürs Herz. Die Geschichte ist flüssig zu lesen.
Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

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