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Venatrix

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Ein dramatischer, penibel recherchierter und gekonnt erzählter zweiter Teil

Blankenese - Zwei Familien
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Im zweiten Teil der Familien-Saga rund um die Casparius und die Jacobson befinden wird uns in den Jahren 1939 bis 1949, also kurz vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Charlotte und Max Casparius ...

Im zweiten Teil der Familien-Saga rund um die Casparius und die Jacobson befinden wird uns in den Jahren 1939 bis 1949, also kurz vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Charlotte und Max Casparius werden wie Kurt Jacobson auf Grund ihrer jüdischen Wurzeln mit einem der Kindertransporte nach England geschickt. Sonja Casparius weigert sich die Reederei und die Mutter zu verlassen, nachdem schon der Vater untergetaucht ist. Kurt muss seine Jugendliebe Fanni zurücklassen, die als Kinderkrankenschwester mit Otto Casparius in der Kinderklinik zusammenarbeitet.

Wie der Untertitel schon andeutet, sind im Laufe der Zeit weitere schwere Entscheidungen zu treffen. Um die Reederei für die Familie vor der Enteignung zu schützen, muss Sonja die Ehe mit einem hochrangien Nazi eingehen, obwohl ihr Herz für einen französischen Zwangsarbeiter schlägt.

Kurt und Max kommen zunächst bei einem schrulligen Adeligen unter, der sich als Freund der Nazis entpuppt. Nach dem Bombardement Londons, werden die Kurt und Max getrennt und Kurt landet mit falscher Identität bei der Royal Air Force und wird Pilot, immer in Sorge, dass sein Betrug auffliegt. Nicht nur der Befehl, an Luftangriffen gegen Hamburg teilzunehmen, belastet sein Gewissen.

Und das Gewissen ist es auch, das Otto Casparius veranlasst, den Dient in der Kinderklinik zu quittieren und eine eigene Praxis zu eröffnen, in die ihm Sonja folgt. Doch den unmenschlichen Gesetzen des NS-Regimes entkommt er auch dort nicht. Zum einem muss er der Partei beitreten, um überhaupt praktizieren zu können und zum anderen muss er augenscheinlich behinderte Kinder in die Sonderkrankenanstalten überweisen, was ihm nach Kriegsende beim Entnazifizierungsverfahren in größte Schwierigkeiten bringen wird. Dass er heimlich jüdische Familien behandelt hat, wird ihm nichts nützen, da es dafür keine Zeugen mehr gibt.

Meine Meinung:

Der zweite Teil der Familien-Saga zeigt deutlich die Entwicklung, die die einzelnen Familienmitglieder durchmachen. Sonja und Kurt sind davon am stärksten betroffen. Aus dem verwöhnten Töchterl wird eine einfallsreiche Unternehmerin, die sich auch gegen so manche Heimtücke der Nazis zu wehren weiß. Auch Kurt verwandelt sich zu einem festen Charakter. Seine lange unerwiderte Liebe zur älteren Fanni wirkt auf mich wie ein Anker in seinem Leben. Sein schlechtes Gewissen als Pilot der RAF Bombenangriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung geflogen zu sein, kompensiert er mit seinem unentwegten, nicht ungefährlichen Einsatz während der Blockade Berlins durch die russischen Armee.

Das Thema Entnazifizierung, bei dem es sich die Bonzen abermals richten konnten und nahezu straffrei und als „nicht“ oder nur „minder belastet“ fröhlich ihren unsauberen Machenschaften weiter folgen konnten, während andere, wie zum Beispiel Otto, teilweise mit Berufsverbot belegt worden sind, ist sehr gut in das Geschehen eingeflochten. Dass Otto sich dann von den westlichen Siegermächten abwendet und sich von der russischen Propganda einlullen lässt, und nach Ostberlin übersiedelt, bietet Stoff für eine dritten Teil. Noch weiß er nicht, dass er eine Diktatur gegen eine andere eintauscht - dabei will er nur ein guter Kinderarzt sein.

Sehr gut sind die Gewissenskonflikte der jungen Menschen dargestellt. Die historischen Hintergründe sind, wie schon in den anderen Büchern von Michaela Grünig, penibel recherchiert.

Geschickt und gekonnt sind die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verknüpft. Die Familienmitglieder müssen mit Verlusten fertig werden, dürfen aber auf eine positive Zukunft hoffen. Und wir Leser auf einen dritten Band.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem penibel recherchierten und gekonnt erzähltem zweiten Teil der Familien-Saga rund um die Hamburger Familien Casparius und Jacobson 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.04.2024

Heiter morbide G'schichln aus Wien

Wiener Zuckerl
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Bunt wie die Zuckerl im Glas auf dem Cover sind die Geschichten, die uns Gerhard Loibelsberger in seinem neuen Buch erzählt,

Die Geschichten sind in Kategorien zusammengefasst:

Geschichten aus dem ...

Bunt wie die Zuckerl im Glas auf dem Cover sind die Geschichten, die uns Gerhard Loibelsberger in seinem neuen Buch erzählt,

Die Geschichten sind in Kategorien zusammengefasst:

Geschichten aus dem alten Wien
Geschichten aus dem neuen Wien
Geschichten aus Österreich

In ersten Teil dürfen wir mit Oberinspector Joseph Maria Nechyba über den Naschmarkt flanieren und treffen dort alte Bekannte wie den Planetenverkäufer mitsamt seinem Papagei und so manche andere Gestalt aus dem Nechyba-Universum.

Über die Geschichte aus dem neuen Wien mit Vizeleutnant Haas in der Wiener Karlskaserne musste ich herzlich lachen. Mein Mann ist 1986, nach seinem Studium, in eben diese Kaserne eingerückt. An den „Klanen mit der roten Birn, der im Kasernenhof laut und schroff herum gebrüllt hat“, kann er sich nicht (mehr) erinnern. Wohl aber daran, dass die ganze Kompanie die Tramway-Schienen auf der Erzherzog-Karl-Straße ausschaufeln musste, war doch der Jänner 1986 einer der letzten schneereichen Winter. Auf die Soldaten des Bundesheeres ist immer Verlass, auf den Winter weniger.

Im dritten Teil, der sich erfundenen oder tatsächlichen Verbrechen widmet, lugen wir über den Tellerrand Wiens hinaus. Ob in Röschitz, Venedig oder der Steiermark - das Verbrechen schläft nie. Und diesmal darf ich einem Berufskollegen begegnen: dem Geometer Aloysius Kranewetter, der das Verschwinden seines Gehilfen beklagt.

Diese heiter morbiden Geschichten und G’schichtln lese ich immer wieder gerne. Sie sind vielfältig und zeigen, dass die „gute alte Zeit“ nur alt aber nicht gut war.

Das „Wiener Zuckerl“ ist eine Schöpfung der Heller Zuckerlfabrik, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die halbe Welt mit köstlichen Süßigkeiten versorgt hat. Ein längliches Zuckerl, das mit einer Fruchtmasse in verschiedenen Geschmacksrichtungen gefüllt ist. Ja, IST - denn es gibt sie noch oder wieder, diese blau-weißen Zuckerl, die wie Schiffe daherkommen. Die muss man, entgegen anderer saurer Drops, zerbeißen, um an ihren Inhalt zu gelangen. Zerbeißen muss man Gerhard Loibelsbergers Buch nicht, es wäre schade drum, sondern lesen.

Fazit:

Das Buch ist wie ein Sackerl Zuckerl - ich kann nicht damit aufhören, bis es leer, respektive alle Geschichten gelesen sind. Gerne gebe ich dieser Wiener Köstlichkeit 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.04.2024

Sehr informativ

REMIND Dein Gehirn kann viel mehr, als du glaubst
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Dieses Buch habe ich mit großem Interesse gelesen!

Die Neurowissenschaftlerin Yvonne Diewald beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Gehirn, seinen Funktionen und seiner Lernfähigkeit. Ausschlaggebend ...

Dieses Buch habe ich mit großem Interesse gelesen!

Die Neurowissenschaftlerin Yvonne Diewald beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Gehirn, seinen Funktionen und seiner Lernfähigkeit. Ausschlaggebend dafür war der persönliche Schicksalsschlag rund um ihren zu früh geborenen Sohn, dem die Ärzte wenig Chancen auf kognitive Lernfähigkeit gegeben haben.

In diesem klar strukturierten Buch erfahren wir in fünf Abschnitten, die noch in weitere Kapitel geteilt sind, was das Gehirn so alles zu leisten vermag.

Teil 1: Was ist neuronale Programmierung
Teil 2: Wie unser Gehirn tickt und neuronale Programme erstellt
Teil 3: REMIND - Die Musterlösung für dein Problem
Teil 4: Bedienungsanleitung für dein Gehirn
Teil 5: Anhang

Diese „Bedienungsanleitung“ für das menschliche Gehirn ist sehr gut strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Neben theoretischem Input wie Wissenswertes über die Gehirnfunktionen per se, bietet Yvonne Diewald gleich Übungen an, die das zuvor Gelesene auch praktisch anwendbar machen.

Sehr gut gefällt mir, dass das menschliche Gehirn mit einem Computer verglichen wird, den man programmieren kan.

Da ich mich schon mit ähnlichen Themen wie NLP beschäftigt habe, ist es mir leicht gefallen, die Thesen von Yvonne Diewald zu verstehen. Diejenigen Leser, die zum ersten Mal mit diesem Thema und den komplexen Gehirnstrukturen in Kontakt kommen, müssen aufmerksam an dieses Buch heran gehen. l

Fazit:

Gerne gebe ich dieser interessanten und lesenswerten Lektüre, die beweist, dass unser Gehirn viel mehr kann, als wir glauben, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2024

Eine gelungene Fortsetzung

Bedrohliche Provence
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„Man kommt nicht mit einem Messer zu einer Schießerei!“

Der pensionierte Ex-Commissaire Albin Leclerc fühlt sich nach wie vor unterbeschäftigt, da hilft weder das Boule-Spiel noch die Tatsache, dass Mops ...

„Man kommt nicht mit einem Messer zu einer Schießerei!“

Der pensionierte Ex-Commissaire Albin Leclerc fühlt sich nach wie vor unterbeschäftigt, da hilft weder das Boule-Spiel noch die Tatsache, dass Mops Tyson Vater geworden ist. Das war ja eine einmalige Angelegenheit, zu der Albin nichts beigetragen hat. Die jungen Möpse haben ein neues Zuhause gefunden.

Da kommt der Anruf seines alten Bekannten Arnault Langlois, der sich Sorgen um seine Nichte Sandrine und deren Lebensgefährten gerade recht. Von den beiden, die als Krankenschwester bzw. als Apothekengehilfe in der nahen Klinik arbeiten, fehlt jede Spur. Wenig später wird das Paar erschossen aufgefunden. Verwirrung stiftet ein ausgedrucktes Foto der jungen Ehefrau eines reichen Rotlichtbosses in ihrem Auto. Wollten die beiden die Frau entführen? Als dann ein weiteres Paar ermordet wird, bei dem man ebenfalls das Foto findet, steht die offizielle Polizei, Leclercs ehemaligen Kollegen Catherine Castel und Alain Theroux, vor einem Rätsel.

Dann entdeckt man eine Spur nach Afrika und zu einem Sondereinsatz der französischen Armee. Doch die Mordserie ist noch nicht zu Ende. Will sich hier jemand für erlittenes Unrecht rächen? Und welche Rolle spiel Gabriel Martinet vom französischen Inlandsgeheimdienst, der Catherine Castel schon mehrmals das Leben schwer gemacht hat?

Albin Leclerc, der seine ganze Erfahrung und seine Chuzpe in die Waagschale wirft, zieht den einen oder anderen Faden aus seiner eigenen Vergangenheit und stößt buchstäblich auf einen Mann, der nichts mehr zu verlieren hat.

Meine Meinung:

In diesem 10. Fall zieht Albin Leclerc wieder aller Register. Während seine ehemaligen Kollegen Castel und Theroux
streng nach Polizeihandbuch vorgehen (müssen), kann Albin die eine oder andere Abkürzung nehmen, was aber Castel und Theroux regelmäßig auf die Palme treibt. Blöderweise gibt der Erfolg Albin recht. Ich denke, er wird irgendwann einmal zu oft, die Verbrecher jagen.

Dieser Provence-Krimi lässt sich leicht und locker an einem Nachmittag lesen. Diesen 10. Fall finde ich einen Hauch fesselnder als den vorherigen. Der Autor die Spannung hoch halten, was auch an der Figur von . Das liegt zum größten Teil an den tiefschürfenden und doch humorvollen Dialogen zwischen Albin und Mops Tyson.

Schmunzeln musste ich über die Szene an der Bar:

„Man kommt nicht mit einem Messer zu einer Schießerei, lautet ein geflügeltes Wort. Und wie verhielt es sich, wenn man einen noch verkorkten Moët mitbrachte? Fraglos war man ebenfalls ein Dummkopf. Es sei denn, man hatte keine andere Wahl und dachte sich: Besser als gar nichts. So wie Albin, der die grüne Flasche wie eine Keule hielt und sich auf die Bar zubewegte.“

Fazit:

Wieder lassen falsche Spuren, die eine oder andere überraschende Wendung und eine schlüssige Auflösung das Krimileserherz höher schlagen. Dazu noch etwas Provence-Feeling und schon ist der Lesenachmittag perfekt. Von mir gibt es 5 Sterne für diese gelungene Fortsetzung.

Veröffentlicht am 01.04.2024

"Hohes Gehalt?" JA, bitte - "Leistung? Überstunden?" SICHER, NICHT!

Verzogen, verweichlicht, verletzt
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Susanne Nickel ist Autorin und Unternehmensberaterin. Sie erlebt tagtäglich, wie die, als Generation Z bezeichneten jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind, bei vielen Arbeitgebern ob ...

Susanne Nickel ist Autorin und Unternehmensberaterin. Sie erlebt tagtäglich, wie die, als Generation Z bezeichneten jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind, bei vielen Arbeitgebern ob ihrer Einstellung zu Arbeit und Leistung für Kopfschütteln sorgen.

In vier Abschnitten beleuchtet die Autorin die aktuelle Situation und versucht Lösungen aus dem Dilemma zu finden:

Was läuft falsch am Arbeitsmarkt?
Eine Generation auf dem Egotrip?
Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?
Und jetzt? Welche Lösungen gibt es?

Zunächst stellt Susanne Nickel das „Haus der Generationen“ vor. Auch wenn es sich hier um Daten aus Deutschland handelt, kann das meiste auch auf Österreich übertragen werden.

Generation Silent (1929-1945)
Generation (Baby)Boomer (1945-1964)
Generation X (1965-1979)
Generation Y (1980-1994)
Generation Z (1995-2010)

Die Autorin berichtet über ihre Erfahrungen mit Personalchefs, die händeringend Mitarbeiter suchen und an der Erwartungshaltung der Bewerber schier verzweifeln. Ich kann auch ein kleines Beispiel anbieten, obwohl ich üblicherweise bei Personalentscheidungen nicht mitzureden habe, aber diesmal bei Vorstellungsgesprächen dabei war. Wir (eine österr. Bundesdienststelle) hatten unlängst eine Lehrstelle für den Lehrberuf „Verwaltungssassistenz“ (also eine Bürostelle) ausgeschrieben. Ein Bewerber (25 Jahre) hat gemeint, er möchte nur 20 Stunden pro Woche arbeiten, die aber dafür vollständig im Homeoffice, das Gehalt natürlich für die Vollzeit, die Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter seiner Wahl und einen Dienstwagen. Unserem HR-Chef ist die Spucke weggeblieben.

„Die Generation Z zeigt, dass sie sich schwertut mit der Realität und dem Leben der anderen, es zählt vorrangig das eigene.“

Die grundsätzlich Kernaussage des Buchs ist „Die deutsche Wirtschaft ist auf die junge Generation angewiesen, was heißt, dass Unternehmen gezwungen sind, sich auf Veränderungen einzustellen. Sie müssen reagieren.“ Ja, das unterschreibe ich gleich. Aber auf solche oder ähnliche unverschämten Forderungen einzugehen, halte ich nicht wirklich für sinnvoll. Was kommt dann als Nächstes?

Susanne Nickel provoziert natürlich, bietet aber auch, nachdem sie die verschiedenen Perspektiven einige Ideen zur Abhilfe an. Die zehn Fragen eines HR-Managers an die Bewerber halte ich für einen interessanten und einfachen sowie kostenlosen Ansatz. Man könnte ähnliche Fragen auch dem Bestandspersonal stellen, damit die „ihre“ Firmen nicht verlassen. Ich kenne einige altgediente KollegInnen, deren Leitspruch ist „Für das Gehalt mache ich das nicht. Die Verantwortung übernehme ich nicht. Das steht nicht in meiner Arbeitsplatzbeschreibung.“

„Viele Wünsche der Z-ler – etwa in Bezug auf Führung, Flexibilität und ehrliches Feedback – sind inzwischen Forderungen aller Generationen.“

Auffällig bei der Generation Z ist, dass sie, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht, sofort gekündigt wird. Job-Hopping ist ein weit verbreitetet Phänomen. Es scheint, als ob Ausdauer oder Durchhalten, wenn es einmal eine Durststrecke gibt, nicht mehr vorhanden sind. Es muss immer alles JETZT, SOFORT, AUF DER STELLE passieren, wenn nicht, wird gekündigt - das entspricht oft dem Verhalten eines Kleinkindes im Trotzalter. Vermutlich, weil viele der Generation Z Einzelkinder sind, deren Eltern ihnen die Wünsche erfüllt haben, noch bevor sie ausgesprochen worden sind.

Meine Meinung:

Das Buch ist einerseits unterhaltsam, gut zu lesen , trotzdem regt es zum Nachdenken an. Nach zunächst sehr kritischen Beispielen zur Generation Z versetzt sich die Autorin gegen Ende des Buches in deren Perspektive und regt einen Dialog zwischen den Generationen an.

Autorin Susanne Nickel will in diesem Buch nicht nur Missstände aufzeigen, warnen und zur Diskussion anregen, sondern praktikable Lösungen finden und zum konkreten Handeln auffordern. Denn sie glaubt: Die Generation Z und die Boomer könn(t)en viel voneinander lernen. Gut gefallen hat mir die klare Struktur und die konstruktive Kritik, die auch die Firmenchefs nicht außen vor lässt. In dieser schwierigen Lage ist partnerschaftliches Miteinander der Generationen das Gebot der Stunde.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch, das zu Diskussionen anregt, um ein partnerschaftliches Miteinander unterschiedlicher Generationen zu erreichen, 5 Sterne.