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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2018

etwas wirr

Zu nah
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Seit langem mal ein Buch, welches mich mit der Leseprobe angesprochen hat, welches aber dann leider nicht gehalten hat, was es mir versprochen hat. Dies lag an zwei Dingen. Zum einem ist der Plot ziemlich ...

Seit langem mal ein Buch, welches mich mit der Leseprobe angesprochen hat, welches aber dann leider nicht gehalten hat, was es mir versprochen hat. Dies lag an zwei Dingen. Zum einem ist der Plot ziemlich unausgegoren. Die Heldin ist selbst erst vor kurzem Opfer einer Straftat geworden und beginnt gerade wieder ihren Job. Das ist nicht neu und irgendwie konnte ich der Hauptdarstellerin nicht so recht abnehmen, dass sie Schwierigkeiten und ein Trauma hat. Erst mal im Fall drinnen spürt man nichts mehr davon. Die Zusammenhänge, die sie alle ermittelt, sind teilweise hanebüchen oder total überraschend, also nicht logisch aufgebaut. Außerdem wird vieles einfach nur erklärt, aber nicht in die Handlung eingebaut. Dadurch wirkt alles etwas abgehakt und unspektakulär.

Am Ende gehört stellt sich heraus, dass ihr Täter mit dem Fall auch zu tun hatte. Das war des guten für mich einfach zu viel.

Ich habe mich durchgequält und kann das Buch nicht wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 21.09.2025

nicht mein Fall

No Way Home
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T.C. Boyle - der Name war mir bekannt aber doch unbekannt. Das wollte ich mit "No way home" ändern.

Leider hat mir die Story überhaupt nicht gefallen. Im Mittelpunkt steht ein Mediziner, der eigentlich ...

T.C. Boyle - der Name war mir bekannt aber doch unbekannt. Das wollte ich mit "No way home" ändern.

Leider hat mir die Story überhaupt nicht gefallen. Im Mittelpunkt steht ein Mediziner, der eigentlich ein Workaholic ist und nur für seinen Job lebt. Als seine Mutter überraschend stirbt, sieht er sich genötigt, den Nachlass persönlich zu regeln und er fährt quer durchs Land nach Hause.

Zuhause wartet eine Verflossene und deren neuer Kerl. Beide waren sehr unangenehme Charaktere und sie handeln vorhersehbar und einfältig. Vor allem der Freund ist eine solche Nervensäge, dass mir ständig die Galle hochkam. Aber auch unser Mediziner glänzt nicht. Er ist unfähig Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Ich kam also keiner Person emotional nahe, fand alle unangenehm und eigentlich interessierte mich bald nicht mehr wirklich, wie die Story ausgeht. Nix für mich.

Veröffentlicht am 01.02.2025

nicht mein Geschmack

The Stars are Dying
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Leider, leider hat das Buch keine meiner Hoffnungen erfüllen können und ich habe es am Ende nur noch quer gelesen. Aber woran hat es denn nun gehakt?

Da ist zum einen die Welt, in der Vampire durch die ...

Leider, leider hat das Buch keine meiner Hoffnungen erfüllen können und ich habe es am Ende nur noch quer gelesen. Aber woran hat es denn nun gehakt?

Da ist zum einen die Welt, in der Vampire durch die Nacht streifen und die Heldin Astraea nach einem Gedächtnisverlust versucht herauszufinden, was ihr geschehen ist. Irgendwie bin ich nicht so richtig in diesem Universum angekommen. Weder Astraea noch der gefährliche Vampir Nyte kamen mir nahe. Weder knisterte es für mich zwischen den beiden richtig, noch fesselten mich die Rätsel. Es bleib alles so schwammig und nebulös erklärt.

Im Grunde war es vor allem der Schreibstil, der mir zu oberflächlich und blass war. Weder wurden die Emotionen gut transportiert noch das Stetting schön beschrieben. Der Plot blieb vorhersehbar und ohne Plotttwist oder neue Ideen. Es plätscherte einfach so vor sich hin. Schade. Nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 14.07.2024

schwierig zu lesen

Das Lied des Propheten
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„Das Lied des Propheten“ war mein erstes Buch von David Lynch. Ich hatte eine anspruchsvolle Dystophie erwartet und irgendwie habe ich das auch bekommen. Allerdings musste ich von Anfang an damit kämpfen, ...

„Das Lied des Propheten“ war mein erstes Buch von David Lynch. Ich hatte eine anspruchsvolle Dystophie erwartet und irgendwie habe ich das auch bekommen. Allerdings musste ich von Anfang an damit kämpfen, dass Lynch handwerkliche Stilmittel benutzt in dem er Satzzeichen und Absätze oder Kapiteleinteilungen weglässt und damit eine Art Fließtext schreibt, durch den ich oftmals etwas ziellos gestolpert bin. Wo beginnt ein Gespräch, wo endet eine Szene. Dinge, die sicherlich nur einen Rahmen für das Leseverständnis geben und ich hätte nicht gedacht, dass mich das Weglassen so stören würde. Auch ist die Sprache des Autors vor allem in seinen bildlichen Vergleichen eine Herausforderung für mich gewesen. Ich musste immer wieder innehalten. Das Gelesene nochmals lesen. Das Gelesene in eine Sinnhaftigkeit für mich bringen und verdauen. Langer Rede kurzer Sinn, ich habe mich schwer getan. Darunter hat mein Gesamteindruck sehr gelitten. Es war einfach kein Lieblingsbuch auch wenn die Geschichte hochinteressant und hochaktuell ist.

Eine Rezension sollte möglichst ehrlich sein und eine Rezension ist nur die Meinung einer einzelnen Person. Also für mich war das Buch leider nichts.

Veröffentlicht am 07.04.2024

mäßig spannend

Die Burg
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Ich hatte schon sehr lange nichts mehr von Ursula Poznanski gelesen und das Thema KI klang vielversprechend, also habe die "Die Burg" gelesen auch wenn ich keine realen Erfahrungen mit solchen Escape-Rooms ...

Ich hatte schon sehr lange nichts mehr von Ursula Poznanski gelesen und das Thema KI klang vielversprechend, also habe die "Die Burg" gelesen auch wenn ich keine realen Erfahrungen mit solchen Escape-Rooms habe. Aber aus Erzählungen von Bekannten hatte ich gewisse Vorstellungen.

Eine neue Escape-Welt soll von einer Handvoll Testern auf Herz und Nieren geprüft werden. Leider läuft von Anfang an einiges schief und ziemlich bald scheint es real um Leben und Tod zu gehen.

Ich fand den Plot irgendwie total unrealistisch. Klar, es gibt Tote und dadurch entsteht bei den Spieler eine gewisse Bedrohung. Aber vieles, was die KI ihnen vorgaukelt ist so überzogen, dass jeder gesunde Menschenverstand sagen muss, okay, das ist nicht real. Ich fand viele Szenen unnötig brutal und wirr, dafür fehlte es mir total am nötigen Suspense. Leider glauben viele AutorINNen, dass man die Spannung durch viel Action und lautes Getöse erzeugen könnte. Aber das ist hier überhaupt nicht gelungen. Es fehlten die leisen intensiven Töne. Auch, was die Charaktere betraf.

Für mich war das Buch gar nichts. Ich habe mich durchgequält und quergelesen.