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Veröffentlicht am 19.07.2024

Ein bisschen zu viel Erziehungsratgeber und zu wenig Liebesroman

Alaskan Boss - Liebe hoch zwei
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Samanthe Beck – Alaskan Boss. Liebe hoch zwei
(Captivity, Alaska 3)


Ein bisschen zu viel Erziehungsratgeber und zu wenig Liebesroman


Meine Meinung / Bewertung:
Die Reihe lässt sich ganz gut lesen. ...

Samanthe Beck – Alaskan Boss. Liebe hoch zwei
(Captivity, Alaska 3)


Ein bisschen zu viel Erziehungsratgeber und zu wenig Liebesroman


Meine Meinung / Bewertung:
Die Reihe lässt sich ganz gut lesen. Und aufgrund der vorangegangenen Bücher war mir zum Großteil schon klar womit ich es zu tun haben werden: einer schwangeren Einundzwanzigjährigen, die mit allem scheinbar alleine klarkommen muss. Mir war also bewusst, dass Schwangerschaft bzw. Elternschaft ein Thema sein würde. Allerdings hatte ich auf ein bisschen weniger Details und einem Schwerpunkt mehr auf der Liebesgeschichte gehofft.
Hinzu kommt, dass das Buch sich auch noch mit anderen Facetten von Problemen zwischen Eltern und Kindern beschäftigt. Und auch wenn mir eine dieser Nebenstorylines sehr gut gefallen hat und ich gerne noch mehr davon gelesen hätte, war es mir dadurch insgesamt etwas zu viel von alldem.
Es gab ein paar unterhaltsame Szenen mit weiteren Bewohnern von Captivity, die wir bereits in den Vorbänden kennenlernen durften. Diese Szenen haben mir gut gefallen, auch wenn sie sich für mich nicht immer harmonisch in das Gesamtgeschehen einfügten.

Mein Fazit:
Schöner Roman, der das Thema Familie in den Vordergrund stellt – wobei es für mich gerne mehr um die Liebe hätte gehen dürfen.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Fast eine Bruchlandung

The Hurricane Wars
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Thea Guanzon – The Hurricane Wars
(The Hurricane Wars 1)


Fast eine Bruchlandung


Meine Meinung / Bewertung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Doch leider war die freudige Spannung schnell ...

Thea Guanzon – The Hurricane Wars
(The Hurricane Wars 1)


Fast eine Bruchlandung


Meine Meinung / Bewertung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Doch leider war die freudige Spannung schnell weg. Denn ich bin überhaupt nicht gut in das Buch reingekommen. Das sogenannte „Worldbuildung“ hat für mich nicht funktioniert.
Ich bekomme von Seite eins an eine Vielzahl von ungewöhnlichen Begriffen an den Kopf geworfen – seien es Namen, Titel und militärische Positionen, Reiche und Länder, Götter, Erfindungen und was weiß ich nicht noch alles. Es waren viel zu viele Begriffe, die viel zu schnell und geballt auf mich losgelassen wurden. Ich fühlte mich, als müsste ich eine neue Sprache lernen.
Ich habe mehrfach überlegt abzubrechen, habe es aber letztlich durchgezogen. Zum Glück wurde das Buch irgendwann besser und es konzentrierte sich mehr auf einzelne Situationen, in denen ich mich auf die Fantasiewelt und -begriffe einlassen konnte. Es gab dann doch noch einige Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben – insbesondere solche mit Alaric, der mich mehr von sich überzeugen konnte als Talasyn. Am liebsten hätte ich beide ein paar Mal ordentlich geschüttelt, denn dann hätte die Geschichte vermutlich einen anderen Verlauf genommen.
Doch auch so hat es die Autorin doch noch geschafft meine Neugier auf den Fortgang der Geschichte zu wecken.
Auch das Nachwort, in dem sie beschreibt welche Gründe sie zu dieser Geschichte veranlasst haben, fand ich sehr interessant und erklärte für mich ein wenig, warum alles so fremd und leider auch zunächst unverständlich für mich war.

Mein Fazit:
Einführung in die Welt leider eher suboptimal gelungen. Doch dann gelingt dem Buch die Wende und lässt mich neugierig auf Band zwei zurück.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Ein Ausreißer

Doctor and CEO
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Louise Bay – Doctor and CEO
(Doctor 3)


Ein Ausreißer


Meine Meinung / Bewertung:
Ich habe schon einige Bücher von Louise Bay gelesen. Die Autorin ist für mich ein Garant für schöne Lesestunden – eigentlich. ...

Louise Bay – Doctor and CEO
(Doctor 3)


Ein Ausreißer


Meine Meinung / Bewertung:
Ich habe schon einige Bücher von Louise Bay gelesen. Die Autorin ist für mich ein Garant für schöne Lesestunden – eigentlich. Nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, aber es kommt für mich nicht an ihre anderen Bücher heran.
Keine Ahnung woran es liegt, aber von Anfang an fühlte es sich nicht wie ein Roman der Autorin an. Der Schreibstil kam mir irgendwie anders vor. Es war eine wilde Mischung aus erstaunlich kurzen Sätzen und sehr verschachtelten Wortkonstruktionen.
Die Geschichte selbst konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Auch finde ich den Titel des Buches überhaupt nicht passend, sondern eher verwirrend.


Mein Fazit:
Kein schlechtes Buch, aber bei weitem kein üblicher, typisch guter Louise-Bay-Roman.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Starker Anfang, den das Buch nicht halten konnte

King of Greed
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Ana Huang – King of Greed
(Kings of Sin 3)


Starker Anfang, den das Buch nicht halten konnte


Meine Meinung / Bewertung:
Anfangs fand ich das Buch echt toll. Ich habe die Protagonistin Alessandra dafür ...

Ana Huang – King of Greed
(Kings of Sin 3)


Starker Anfang, den das Buch nicht halten konnte


Meine Meinung / Bewertung:
Anfangs fand ich das Buch echt toll. Ich habe die Protagonistin Alessandra dafür gefeiert, dass sie ihrer Traurigkeit und Enttäuschung entkommen möchte und ihrem Mann Dominic es nicht länger durchgehen lässt, dass er scheinbar lieber Zeit mit seiner Arbeit verbringt als mit ihr. Das fand ich erfreulich überraschend und einen starken Auftritt zu Beginn des Buches.
Nach und nach bekam ich dann ein wenig Mitleid mit Dominic, da es für ihn mehr als überraschend kam. Es gab keine ausgesprochen Warnung und er war zu beschäftigt, um selber etwas von den Missverständnissen seiner Ehe zu bemerken.
So oder so war das allerdings eine wirklich gute Ausgangslage für das Buch – und vor allem eine, die ich so noch nicht gelesen habe.
Weniger gut gefallen haben mir die Rückblenden, von denen ich einfach grundsätzlich kein Fan bin. Dadurch wurde mir das Buch auch teilweise zu melancholisch und schwerfällig. Auch wurde einiges in die Hintergrundgeschichten der Charaktere eingebaut, dessen Wert für die Handlung mir nicht ganz erschloss.
Insbesondere ein (Neben-)Handlungsstrang konnte mich in seinem Finale nicht überzeugen und ließ die Charaktere auf für mich unverständliche und nicht zu ihnen passende Art und Weise handeln.

Mein Fazit:
Starker Anfang, der sich leider aufgrund von zahlreichen Rückblenden und eines gewissen (Neben-)Handlungsstrangs für mich nicht halten konnte.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Ein Buch voller (Vater-)Komplexe

Wildfire
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Hannah Grace – Wildfire
(Maple Hills 2)


Ein Buch voller (Vater-)Komplexe


Meine Meinung / Bewertung:
Zu Beginn war es mir etwas zu chaotisch, da man sich in einer Situation mit verschiedenen Nebencharakteren ...

Hannah Grace – Wildfire
(Maple Hills 2)


Ein Buch voller (Vater-)Komplexe


Meine Meinung / Bewertung:
Zu Beginn war es mir etwas zu chaotisch, da man sich in einer Situation mit verschiedenen Nebencharakteren wiederfindet. Zwar kamen mir die Namen bekannt vor, doch habe ich Band eins nicht erst gestern gelesen, sodass es mir schwerfiel mich zu orientieren.
Doch dann fokussierte es sich mehr auf die Storyline zwischen den Protagonisten Russ und Aurora. Und ich muss sagen, dass diese insbesondere am Anfang viel Schönes an sich hatte. Durch den Kontrast von laut und leise in der Charaktergestaltung entsteht eine ganz eigene Dynamik, die sich gut lesen lässt.
Auch das Setting mit dem Sommercamp hat mir gut gefallen. Besonders der Umstand, dass man die ganze Zeit daran erinnert wurde, dass die Geschichte in einem Sommercamp spielt, ohne dass die Hintergrundgeschichte – hier in Form der Kinder – in den Vordergrund tritt.
Doch leider gab es auch ein paar Sachen, die mir nicht so ganz gefallen haben. Eine ganz besonders. Auf diese werde ich unterhalb meiner Rezension eingehen, da ich nichts zu ihr sagen kann ohne zu spoilern. Das Buch geht für mich an mancher Stelle zu unnatürlich zu tief. Wie aus dem Nichts kommt es zu tiefgründigen Gesprächen und erhellenden Erkenntnissen, die sich in dem unmittelbaren Zusammenhang nicht natürlich anfühlten, sondern zu übertrieben.


Mein Fazit:
Alles in allem eine gute Sommercamp-Romanze, die aufgrund der Sache im P.S. einen extra Stern Abzug bekommt.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!



P.S.: ENTHÄLT SPOILER!
Aurora und Russ haben beide Vaterkomplexe, auf jeweils andere Art. Bei Aurora führt dies dazu, dass sie Bestätigung für ihre Taten braucht. Hierfür gäbe es so viele Möglichkeiten, doch die Autorin hat sich für eine Möglichkeit entschieden, die in meinen Augen problematisch ist. Und zwar handelt es sich um eine intime Szene, in der sich die beiden das Erste mal nahekommen und Aurora feststellt, dass Russ nicht nur bezogen auf seine Körpergröße überdurchschnittlich groß ist, sondern auch an anderer Stelle, was sie kurz an ihrer Kompatibilität zweifeln lässt. Im Praxistest zeigt sich, dass die Zweifel unbegründet waren und Russ’ erster Kommentar dazu ist „braves Mädchen“ – ein Ausdruck, der für mich an dieser Stelle einfach gar nicht geht. Er wird auch später noch einmal genutzt – mit dem minimalen Unterschied, dass Russ jetzt weiß, dass Aurora Bestätigung in Form von Lob ersehnt. Aber dann doch bitte nicht mittels eines Ausdrucks, mit dem man zum Beispiel Hunde für ihren Gehorsam lobt! Der Ausdruck stößt mir so übel auf, dass ich versucht war, dem Buch nur einen Stern zu geben. Aber das wäre den restlichen unzähligen Wörtern in dem Buch nicht fair gegenüber und außerdem ist es meine persönliche Abneigung gegen einen Ausdruck – noch dazu in diesem Zusammenhang. Das sollte nicht entscheidend für die Gesamtbewertung sein, weshalb ich letzlich einen Stern dafür abziehe.

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