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Veröffentlicht am 05.10.2019

Sie sieht alles...

Melmoth
1

In dem Roman "Melmoth" von Sarah Perry, welches im Eichborn- Verlag erschienen ist, geht es um eine Sagengestalt, die für Helen Franklin immer mehr zur Realität wird. Die Rede ist von Melmoth, die Zeugin, ...

In dem Roman "Melmoth" von Sarah Perry, welches im Eichborn- Verlag erschienen ist, geht es um eine Sagengestalt, die für Helen Franklin immer mehr zur Realität wird. Die Rede ist von Melmoth, die Zeugin, die dazu verdammt ist, ewig auf der Welt zu wandeln und die Sünden der Menschen zu bezeugen.
Ein Schatten, ein Windhauch, Dohlen und Lilienduft - alles deutet auf die Anwesenheit von Melmoth hin. Helen und ihre Freundin Thea informieren sich in alten Schriften, Geschichten und Manuskripten über Melmoth. Dabei wird Helen immer bewusster, dass Melmoth auch ihre Sünde kennt und auf der Suche nach ihr sein könnte...

"Melmoth" ist kein unbekannter Name. Beispielsweise in dem Buch "Der Club Dumas" von Arturo Pérez-Reverte wird auf ein Buch verwiesen, dass "Melmoth, der Wanderer" heißt und von C.R. Maturin geschrieben wurde. In dem Buch von Sarah Perry werden mehrere Quellen angegeben. Daher liegt es nahe, dass es in anderen Kulturen eine Sage oder einen Mythos mit dem Namen Melmoth gibt. Diese Information finde ich sehr gut - das macht das Buch sehr lebendig für mich.

Die Spannung im Buch wird relativ konstant gehalten. Da es zwischendurch immer wieder Erzählungen aus der Vergangenheit bzw. aus den alten Manuskripten zu lesen gilt, und diese recht lang sind, entsteht bei manchen Menschen eventuell schnell der Eindruck von Langweiligkeit. Ich finde es gut und wichtig, dass diese Passagen nicht zu kurz geraten sind. Es soll uns Lesern schließlich mitnehmen und zeigen, wie Melmoth sich zeigt und wie sie agiert. Ebenso sollen wir natürlich auch Gefühle für die Figuren entwickeln. Das geht nun mal nicht auf 3 Seiten, da gehört schon mehr dazu. Sarah Perry hat die Balance zwischen "zu langen" und "zu kurzen" Erzählungen meines Erachtens nach gut gemeistert.

Die Geschichte hat mich voll mitgenommen. Ich bin sehr gut in die Erzählung eingestiegen und konnte dem Geschehen ebenso gut folgen. Wie schon oben erwähnt, es scheint einen reellen Hintergrund zu geben und das fasziniert mich wahnsinnig. Die Story, die Sarah Perry um die bestehenden Geschichten gesponnen hat, ist ihr toll gelungen.

Die Figuren wirken teilweise etwas unfertig. Zum Beispiel hätte ich mir bei Albína ein paar mehr Infos gewünscht. Aber im großen und ganzen war ich zufrieden mit den Figuren, die ich hier kennen lernen durfte.

Das Thema des Buches ist meiner Meinung nach, dass uns bewusst sein sollte, dass wir ein Gewissen haben und dass dieses nicht unendlich viel Kapazität hat. Bereinigt eure Seelen, seid euch darüber im Klaren, dass jede Tat auch seine Folgen hat. Melmoth ist mit ihren wachsamen Augen überall. Ich habe es so verstanden, dass Melmoth unser Gewissen darstellen soll. Sündigen wir oder machen einen Fehler, so wiegt es schwer in uns. Doch gestehen wir, tun Buße oder erleichtern unser Gewissen in sonstiger Weise, so verschwindet Melmoth, hat jedoch immer noch ein Auge auf uns.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es wirt hauptsächlich in einer Erzähler-Perspektive geschrieben. Aber zwischendurch wird der Leser persönlich angesprochen - "Sehen Sie, schauen Sie". Das gab mir das Gefühl, dass dieses Buch mir wirklich etwas vermitteln soll und ich fühlte mich direkt mit eingebunden. Es war nicht aufdringlich oder der gleichen. Diese Anreden wurden gekonnt platziert und auch nicht zu sehr ausgereizt.

Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen und auch nochmals lesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Alleine schon das Cover ist ein wahrer Hingucker, aber die Geschichte unter dem Cover ist auch nicht ohne! ;) An dieser Stelle ein großes Lob an die Person, die das Cover gestaltet hat. Wenn du dich für etwas tiefgründigere Geschichten interessiert, die auch gelegentlich Fakten aufzählen, so ist dieses Buch nach deinem Geschmack. :)

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 11.07.2018

Eine Mordserie mit Potenzial

Mädchen, Mädchen, tot bist du
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ACHTUNG: Es sind ganz kleine Spoiler enthalten!

Zwei normale Schulen in Amsterdam, an denen plötzlich in kurzer Zeit mehrere Mädchen Selbstmord begehen. Das sorgt für Aufsehen. Doch was steckt dahinter?

In ...

ACHTUNG: Es sind ganz kleine Spoiler enthalten!

Zwei normale Schulen in Amsterdam, an denen plötzlich in kurzer Zeit mehrere Mädchen Selbstmord begehen. Das sorgt für Aufsehen. Doch was steckt dahinter?

In dem Buch "Mädchen, Mädchen, tot bist du" von Mel Wallis de Vries, geht es um ein Thema, das immer wieder viele Jugendliche betrifft - Mobbing!
Ein junges Mädchen namens Leila wird tot in ihrem Zimmer aufgefunden. Sie hat sich an einem Dachbalken erhängt. In der Schule wird für sie eine Trauerecke eingerichtet und die Schüler aufgefordert, über ihre Gefühle und Gedanken zu sprechen. Denn, Suizid ist ein schlimmes Thema, über welches man grade im Jugendalter sprechen sollte.
Kurz darauf erhält eine andere Schülerin namens Kate einen Zettel mit Botschaften wie "Hast du schon Angst?" und "Ich sehe alles, was du tust." Sie denkt sich nicht viel dabei, immerhin ist sie ein starkes junges Mädchen, die sich auch gerne für andere einsetzt. Doch leider wird sie umgebracht. Warum? Das weiß niemand, außer dem Mörder selbst, der den Mord wie einen Selbstmord aussehen lässt.
Ebenso ergeht es Yara, die als nächstes Zettel mit Nachrichten bekommt. "Du bist die nächste"! Yara ist ein nettes Mädchen. Sie durchlebt die normalen Probleme, die die Pubertät mit sich bringt: Stress mit den Eltern, Zimmer aufräumen ist ätzend und die Schule nervt auch. Doch ihr geht es gut. Um so merkwürdiger ist es, dass sie sich plötzlich vor einen Zug wirft und sich so das Leben nimmt. Aber wieder war es nicht ihr eigenes Handeln, sondern das des Mörders.
Als nächstes steht Tess auf der Liste des Mörders. Sie ist ein wirklich kluges Mädchen. Erst frisch nach Amsterdam gezogen, hat sie von dem Tumult um die Selbstmorde nur durch Zeitungsartikel und Gerede in der Schule erfahren. Sie scheint sich dafür zu interessieren, wieso das alles passiert. Also nimmt sie die Sache selbst in die Hand, macht die besten Freundinnen der verstorbenen Mädchen ausfindig und hinterfragt die Umstände. Doch der Mörder ist ihr auf den Fersen und kann ihren Plan durchschauen. Er lauert ihr auf und... Was dann geschieht, das solltet ihr selbst herausfinden. Ich sage nur eins: es ist spannend!

Der Jugendkrimi "Mädchen, Mädchen, tot bist du" hat mir gut gefallen. Er ist sehr spannend und man will unbedingt immer wissen, wie es weiter geht.
Die Spannung ist gut verteilt. Mal ist es spannender (natürlich in den Mordszenen am meisten) und mal ist es mäßig, wenn zum Beispiel der Alltag der Mädchen beschreiben bzw. durchlebt wird. Der Ausgleich dazwischen ist aber gelungen.
Das Thema der Geschichte ist für die Zielgruppe sehr gut gewählt. Leider ist Mobbing immer noch ein viel zu großes Thema. Gerade durch das Internet wurde es immer schlimmer. Man muss nicht einmal mehr der Person persönlich sagen, was man alles an ihr schrecklich oder hässlich oder sonst was, findet. Man kann es einfach im Internet auf sozialen Plattformen schreiben und viele andere teilen und kommentieren ihre Meinung dazu. Das ist feige und wirklich schlimm. Mit Mobbing geht daher auch leider viel zu häufig der Suizid mit einher. Viele Jugendliche, die sich in solchen Situationen leider nicht mitteilen, werden anfällig für diese falschen Gedanken. In dieser Geschichte wird das deutlich hervorgehoben, was mir sehr gut daran gefällt. Jugendliche sollten wissen, dass sie nicht alleine mit dem Thema sind und sich vor allem auch nicht alleine darum kümmern müssen. Teilt euch mit, seid stark und mutig - dann wird alles gut!
Die Figuren wurden immer sehr schön beschrieben. Nicht zu ausführlich, aber ausreichend genug, um sich gut in sie hineinversetzen zu können. Man konnte mit ihnen fühlen. Zumindest bei den Hauptfiguren. Die Nebendarsteller, z,B, Polizei oder "beste" Freundinnen, konnte man hingegen meistens gar nicht verstehen. Die Polizei nimmt die Angst bezüglich möglicher Drohungen an den Mädchen nicht ernst, was ich wirklich sehr erschreckend fand. Ebenso wie die Freundin von Kate, Romee, die sich niemals für den Jungen auf dem Schulhof eingesetzt hätte. Sie schaut weg und beschimpft ihre Freundin auch noch, warum sie "so dumm" sei und sich nicht einfach aus der Sache heraus gehalten habe. Was ich persönlich sehr interessant war, ist, dass man auch immer wieder in die Figur des Mörders Einblicke erhält. Es wird oft aus seiner Perspektive geschrieben, was der Geschichte nochmals einen Zuschlag an Spannung gibt. Man kann so auch viel rätseln, wer der Mörder ist oder ob es sogar mehrere sein könnten.
Der Schreibstil ist für Jugendliche sehr gut. Es ist flüssig geschrieben und es werden umgangssprachliche Aspekte eingebracht, die heutzutage benutzt werden. Es wird über Facebook, Instagram und generell Sozial Media geschrieben, was den Zahn der Zeit trifft. Auch zwischendurch im normalen Sprachgebrauch eingegliederte englische Wörter einzusetzen, ist etwas, was heute auch recht verbreitet ist. Durch diese sprachlichen Mittel wird die Geschichte realistisch. Inhaltlich schafft die Geschichte den Bezug zur Realität, wodurch es nicht abwegig erscheint, dass so etwas auch im wahren Leben stattfinden könnte.
Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen. Durch die verschiedenen Charaktere, in die man sich immer wieder hineinversetzen darf, ist es immer spannend und interessant gehalten.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, auch wenn ich nun keine "Jugendliche" mehr bin. Doch konnte ich die Mädchen immer irgendwie verstehen, wie sie gehandelt haben, wie sie sich gefühlt haben.. oft dachte ich, dass ich mich genau so gefühlt habe, als ich noch etwas jünger war. Mir hat das Lesen der Geschichte auch klar gemacht, dass Suizid und Mobbing immer noch ein großes Thema ist. Gerade Jugendliche sind davon betroffen und die "Opfer" von Mobbing-Attacken werden immer jünger. In der Grundschule geht es leider heutzutage schon los. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch auch als eine Schullektüre gehandhabt werden könnte. Es ist vielleicht nicht das beste Buch in dem Bereich, aber auf jeden Fall ein gutes. Es lässt sich vor allem auch wunderbar leicht lesen und regt (zumindest bei mir) den Verstand an.
Jedoch, es gibt Passagen, da hätte ich es schön gefunden, wenn da noch auf den Hintergrund eingegangen wäre. Dann wäre es noch etwas interessanter geworden. Aber das hält nicht vom Lesespaß bei diesem Buch ab.
Dies war mein erstes Lesejury-Buch und ich bin super froh, dass es das war. Es hat mir gezeigt, dass ich auf jeden Fall hier weiter dabei sein möchte. Es war ein klasse Einstiegsbuch!
Ich kann es nur empfehlen, es ist definitiv ein wirklich gutes Buch!

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  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Geschichte
Veröffentlicht am 27.10.2025

Wenn "in Bücher eintauchen" zur Realität wird

Die Buchreisenden - Eine Tür aus Silber und Lügen
3

Hier handelt es sich um den zweiten Band der Dilogie der "Buchreisenden" von Akram El-Bahay.

Adam und Elisa sind auf der Suche nach den magischen Worten, welche die Schlösser der Silbernen Türen öffnen. ...

Hier handelt es sich um den zweiten Band der Dilogie der "Buchreisenden" von Akram El-Bahay.

Adam und Elisa sind auf der Suche nach den magischen Worten, welche die Schlösser der Silbernen Türen öffnen. Diese Türen sind plötzlich in literarischen Werken aufgetaucht und lassen sich nur anhand seltsamer Sätze öffnen, die von Figuren der Geschichte gesagt werden. Das alles gehört gar nicht in die jeweiligen Bücher.
Schuld daran ist Elisas Mutter, die verschwunden ist. Ob sie sich hinter der Silbernen Tür befindet? Doch die Libronauten, zu denen Adam einst gehörte, suchen ebenfalls nach den wirren Sätzen. Um ihr Ziel zu erreichen machen sie vor nichts und niemandem Halt.

Ein spannender Wettlauf, nicht mit der Zeit, sondern in Weltliteratur! So reisen unsere Figuren beispielsweise in Shakespeares "Sommernachtstraum" oder auch in die bekannte Artussage. Doch sie müssen stets achtsam und mutig sein. Denn nicht jeder Teil der Geschichten ist ausgeschrieben und es gibt so einige Gefahren in den ungenannten Bereichen.

Ein toller Abschluss der Reihe! Der Schreibstil und der ldeenreichtum von Akram El-Bahay ist wie immer grandios. Ab und zu gab es hier nur leider stellen, die etwas wirr waren und ein ziemliches Hin und Her hatten, sodass ich manche Stellen mehrfach lesen musste. Doch das tat dem ganzen keinen Abbruch. Es war ein wahres Vergnügen, diese Reihe zu lesen und ich bin sehr neidisch, dass ich nicht auch einmal so in dieser Art und Weise hinter die Worte reisen kann.

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  • Handlung
  • Erzählstil
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  • Fantasy
Veröffentlicht am 11.05.2025

Wortwörtlich in Geschichten eintauchen

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
1

Der erste Band der Buchreisenden-Dilogie hat mich rasend schnell in seinen Bann gezogen. Die Vorstellung, tatsächlich in Bücher reisen und sich dort seine Lieblingsstellen, -figuren etc. ansehen zu können, ...

Der erste Band der Buchreisenden-Dilogie hat mich rasend schnell in seinen Bann gezogen. Die Vorstellung, tatsächlich in Bücher reisen und sich dort seine Lieblingsstellen, -figuren etc. ansehen zu können, ist für jeden bibliophilen Menschen ein toller Gedanke! Das Konzept, wie dies vonstatten geht, hat mir auch besonders gut gefallen.

Adam gehört zu den Libronauten, welche die Reisen in Bücher anbieten. Doch als sich auf einer Reise eine silberne Tür ohne Schloss in einer Geschichte zeigt, die dort schlichtweg nicht hingehört, überschlagen sich die Ereignisse. Obwohl Adam bei den Libronauten aufgewachsen ist, muss er feststellen, dass diese wohl nicht nur Gutes im Sinn zu haben scheinen. Er lernt Elisa kennen, welche ihm eröffnet, dass Libronauten scheinbar Figuren aus Geschichten in die reale Welt entführt und eingesperrt haben. Doch warum tun sie das und was hat das alles mit den Türen zu tun, welche sich noch in anderen Geschichten finden lassen? Gemeinsam begeben sich Elisa, Adam und der Rest einer illustren Runde auf gefährliche Abenteuer in der Literatur.

Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der eine Stern Abzug erklärt sich dadurch, dass sich die Protagonisten (noch) nicht ganz entfaltet zu haben scheinen. lch bin nicht immer von Aussagen und Handlungen überzeugt. Aber da die Protas selbst noch nicht viel über sich zu wissen scheinen, schiebe ich das erstmal darauf, da ich bereits andere Bücher des Autoren kenne, wo es anders ist.
Der Schreibstil ist hier ein absolutes Highlight. Man fliegt durch die Seiten und, ja, reist förmlich in das Buch und die beinhaltenden Geschichten. Alles ist so wunderbar beschrieben, da bedarf es kaum Vorstellungskraft. Trotzdem ist es eine sehr kurzweilige Geschichte, bei der immer etwas passiert und sich neue ldeen in den Köpfen der Lesenden manifestieren können.

lch bin sehr gespannt auf den zweiten Band der Dilogie, welcher im Oktober 2025 erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Unwahrscheinliche Fotos und ihre Geheimnisse

Magische Bilder
1

"Der Meister der siebten Familie" ist der zweite und finale Band der Magische Bilder-Dilogie von Akram El-Bahay.
In diesem Teil wird die Suche nach den gefangenen Meistern auf die nächste Ebene gehoben. ...

"Der Meister der siebten Familie" ist der zweite und finale Band der Magische Bilder-Dilogie von Akram El-Bahay.
In diesem Teil wird die Suche nach den gefangenen Meistern auf die nächste Ebene gehoben. Nicht nur, dass Art, Amin, Wu und natürlich das wundervolle Radio die letzten Bilder suchen und betreten - auch ihr Feind, Nicéphore mit seinen Inquisotoren, ist ihnen auf den Fersen.

Doch Nicéphore ist nicht der einzige Feind. Wie schon im ersten Band ist ebenfalls hier in jedem magischen Bild ein Wächter zugegen, der Art und seine Gefährten aufzuhalten versucht. Doch was genau verbindet Art und ihn? Was hat Nicéphore vor? Und wie steht es um die Gefühle zwischen Art und Wu?

Ein spannender zweiter Band, der so rasant ist, dass man beim Lesen wirklich spürt, wie sich die Figuren fühlen müssen. Denn auch sie stehen dauerhaft unter Spannung und es bleibt kaum Zeit zum Erholen.

Eine tolle Dilogie, aus der auch gerne hätte mehr werden können. Ich stelle mir eine mehrteiliges Reihe vor, die noch mehr Tiefgang hat. Doch so, wie die beiden Teile sind, ist es vollkommen gut und auf jeden Fall zu empfehlen.

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