Platzhalter für Profilbild

Lesemaus66

Lesejury Profi
offline

Lesemaus66 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesemaus66 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2024

Drei Frauen und viele Geheimnisse

Das Geheimnis von Dikholmen
1

In dem Roman „Das Geheimnis von Dikholmen“ von Michaela Abresch geht es um drei Frauen aus drei Generationen, die ein Geheimnis miteinander verbindet. Der Roman ist in unterschiedlichen Zeitepisoden unterteilt, ...

In dem Roman „Das Geheimnis von Dikholmen“ von Michaela Abresch geht es um drei Frauen aus drei Generationen, die ein Geheimnis miteinander verbindet. Der Roman ist in unterschiedlichen Zeitepisoden unterteilt, wobei Lillemor die zentrale Figur ist, um die sich die Ereignisse verweben.
Der Zeitraum 1960/ 1961 ist kursiv geschrieben, so dass auch optisch ein Unterschied zu der Geschichte zu erkennen ist, die dann in den Jahren 1968 und 2019 stattfindet. Sie beginnt damit, wie Alava die sich später Eira nennt 1960 ihre Familie verlässt. Warum sie dies tut, ist am Anfang noch nicht klar zu erkennen. Im Text steht, dass sie die Kinder vor sich selbst schützen will. Warum tut dies eine Mutter? Der letzte Satz im Prolog erschien mir wie ein Cliffhanger, da man sofort wissen will, wie es weiter geht.
Danach gibt es Zeitsprünge nach 1968 (Inga) und 2019 (Lillemor), wo man die weiteren Protagonistinnen der Geschichte kennen lernt. Im Verlauf des Buches wechseln diese Zeiten immer wieder.
Die drei Hauptprotagonistinnen Alva/ Eira, Inga und Lillemor ziehen sich über die angesprochenen drei Generationen, wobei sich der Hauptteil um Lillemor dreht. Sie stellt sich zu Beginn der Geschichte so dar, dass sie einen Verlust erlitten hat, es ist aber noch nicht zu erkennen wie sie ihren Ehemann und das Kind verloren hat. Sie geht auf eine Pilgerreise, um diesen Verlust zu verarbeiten und lernt sich dabei selbst neu kennen, wobei ihr die „Sprotte“ hilfreich zur Seite steht. Sie erkennt, dass sie sich in den Jahren der Ehe zunehmen selbstverleugnet hat und ihre Bedürfnisse zunehmend weniger eine Rolle gespielt haben. Ein zweiter Strang der Geschichte ist ihre Freundschaft zu Eskil, den sie seit Kindesbeinen kennt. Im weiteren Verlauf wird klar, wie die Figuren des Romans miteinander verstrickt sind.
Eskil ist das Kind von Inga und Jesper, wobei Jesper wiederum der Onkel von Lillemor ist.
Im ersten Moment denkt man, dass Lillemor und Eskil verwandt sind, aber das Ende bleibt bis zum Schluss spannend und offen, eben ein Geheimnis. Hendrike ist die Mutter von Lillemor und die Schwester von Jesper.
Spannend bis zum Schluss, da sich erst im letzten Teil der Geschichte ein Szenario auftut, wo es zu einer Erklärung kommt.
Das Buch „Das Geheimnis von Dikholmen“ ist meiner Meinung nach gut und spannend geschrieben. Für mich war es der erste Roman von Michaela Abresch den ich gelesen habe. Ich habe ihn mit Begeisterung gelesen. Der Schreibstil ist so, dass man das Buch gerne weiterlesen möchte, um zu wissen, wie die Geschichte weiter geht, es hat einen poetischen Stil, der mir gut gefallen hat. Gerade die Beschreibung der schwedischen Landschaft, der Schärengärten ist gut gelungen. Der Spannungsbogen wird über das Buch gehalten. In jedem Kapitel tauchen neue Erkenntnisse auf, die das Geheimnis lüften könnten.
Die verschiedenen Figuren in den Zeitsträngen sind am Anfang etwas verwirrend, ich habe mich jedoch sehr schnell eingefunden. Die Geschichte ist lebendig geschrieben, dass man sich die einzelnen Szenen gut vorstellen kann. Lillemor stellt sich als eine junge Frau dar, die ihre Bedürfnisse im Leben häufig zurück gestellt hat für andere und sich auf die Suche nach sich selbst begibt. Die beschriebene Pilgerreise wirkt zunächst etwas konstruiert, gerade mit dem Treffen der „Sprotte“, passt aber insgesamt gut in die gesamte Geschichte. Die Autorin hat die einzelnen Charaktere gewissenhaft dargestellt, dass ich zu jeder Figur sehr schnell ein Bild vor Augen hatte. Die Männer kommen zum Teil in dem Buch mit ihren Charakteren nicht so gut weg, was im Zeitkontext gesehen häufig wiederum passend ist. Gerade Jesper, als der sprunghafte, lebensfreudige, nicht treue Lebenspartner von Inga zeigt eine negative Seite, die aber wiederum dem wahren Leben entsprechen kann. Ingas Vater wird als Patriarch beschrieben und Eskil als der unstete der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat, aber dessen ungeachtet sehr liebenswert ist. Hier habe ich mich gefragt, ob es wirklich den Mann gibt, der einen Leben lang auf seine große Liebe wartet und seine Bedürfnisse zurück stellt?
Die weiteren weiblichen Figuren wie Eira, Inga, Hendrike und die „Sprotte“ sind von der Autorin so authentisch dargestellt, dass sie gleich in meinem Herzen angekommen sind.
Eira die verschroben und geistig verwirrt dargestellt wird, ebenso wie Inga in ihrer Verzweiflung als werdende Mutter, Henrika mit ihrem Verlust in der Kindheit oder „Sprotte“ als Lebensberaterin. Jede hat etwas für sich und stellt im Grunde genommen das wahre Leben dar.
Die angesprochenen Themen sind vielfältig und nicht immer einfach zu verarbeiten, ein gewisser Tiefgang liegt vor. Es geht um Verlust, Liebe, Findung, Reflexion und auch Aufbruch in eine neue Zukunft, gerade für Lillemor.
„Das Geheimnis von Dikholmen“ ist wirklich ein Geheimnis, wo sich in jedem Kapitel eine neue Seite des Lebens offenbart. Es handelt sich für mein Empfinden um ein lesenswertes Buch mit Themen aus Liebe, Beziehungen, Freundschaft, aber auch Verlusten, Krankheiten, Sterben und Einsamkeit. Die Autorin kann die Leserinnen und Leser mitnehmen, es entsteht das Gefühl immer mit dabei zu sein.
Die Autorin hat diese Themen gut dargestellt, ohne dass bei mir der Eindruck entstanden ist, dass es ein schweres Buch ist. Das Buch hat einen gewissen Tiefgang, ist aber gut zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 18.10.2025

Schöner Cosy Crime mit viel Landschaft

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
1

Das Buch "Mörderische Brise" ist das Auftaktbuch zu einer neuen Serienvon Nina Ohlandt und Jan F.Wielpütz.
Der Prolog erscheint mir zunächst etwas düster und unheilvoll, ergibt aber zum Ende des Buches ...

Das Buch "Mörderische Brise" ist das Auftaktbuch zu einer neuen Serienvon Nina Ohlandt und Jan F.Wielpütz.
Der Prolog erscheint mir zunächst etwas düster und unheilvoll, ergibt aber zum Ende des Buches einen Sinn.
Die Hauptfigur ist Hannah Bülow, Kommissarin die nach einem persönlichen Schicksalsschlag zu ihreralten Freundin Constanze nach Ostersande an der Ostsee zieht.sie arbeiten dort auf der Dienststelle zusammen.
Es wird eine Leiche am Strand entdeckt, die früher zu der Clique der beiden gehörte.
Sehr schnell wird klar, dass eine frühere Geschichte von Hannah und Constanze noch nicht zu Ende ist und unterschwellig die Geschichte begleitet. Im Verlauf kommt es zu einem weiteren Mord.
Die Charaktere sind für mich gut dargestellt, wobei ichmit Constanze nicht warm geworden bin. Einen Teil des Ausgangs der Geschichte fand ich vorhersehbar.
Den Anteil den der Vater von Constanze als Babysitter hatte fand ich konstruiert. Wer lässt seine Kinder von jemandem der fremd Ist beaufsichtigen.
Insgesamt ein schöner Cosy Crime der die Landschaft um die Wismarer Bucht gut beschreibt, wobei gemäß dem Genre der Anteil der kriminalistischen Geschichte nicht im Vordergrund steht, sondern andere Nebenschauplätze, wie Liebe, Freundschaft, Vertrauen, aber auch Misstrauen und Verrat. Sie sehr kann einen die eigene Vergabgebheit beschäftigen, bis man loslassen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.08.2025

Schöne Geschichte aus Tausendundeiner Nacht

Der Duft der fernen Insel
1

Sarah Lark schreibt das Buch als Christina Rey. Die Ankündigung auf dem Cover hat mich etwas irritiert, da mir nicht klar ist, warum eine Autorin unter einem Pseudonym schreibt und dann aber
ihren korrekten ...

Sarah Lark schreibt das Buch als Christina Rey. Die Ankündigung auf dem Cover hat mich etwas irritiert, da mir nicht klar ist, warum eine Autorin unter einem Pseudonym schreibt und dann aber
ihren korrekten Namen mit angibt.
Der Duft der fernen Insel ist eine wunderschöne Geschichte die von einer jungen Lehrerein aus England handelt, die nach einer Operation sehend wurde und an einer Schule für blinde Kinder unterrichtet.
Eve bekommt die Chance nach Sansibar zu emigrieren, um dort eine erblindete Tochter des Sultans als Gouvernante zu unterrichten. Sansibar ist eine Insel die für Gewürze bekannt ist, aber auch für den Sklavenhandel. Dort wird der Islam als Kultur und Religion gelebt.
Für Eve eine völlige neue und unbekannte Welt.
Sie lernt bereits auf dem Weg zum Sultanspalast Fanny und Ethan kennen. Fanny wird sie begleiten, als Dolmetscherin und Ethan ist dort als Diplomat und Übersetzer tätig.
Die Tochter des Sultans lebt im Harem und ist dort als eher verzogenes und wildes Kind bekannt. Durch ihre Blindheit wurde ihr vieles nachgesehen.
Als der Sultan stirbt und es eine starke Konkurrenz der beiden Brüder um die Nachfolge geht, wechselt Nunu mit Eve und Fanny auf eine Gewürzplantage die ihr vererbt wurde.
Nunu und Eve verlieben sich beide in Ethan, der dort dann als Verwalter tätig wird. Was für Ethan fast schreckliche Folgen gehabt hätte.
Nunu entwickelt mit ihrer Blindheit ein feines Gespür für ihre Sinne und beginnt sich verstärkt mit Düften und Parfümkompositionen zu beschäftigen.
Im Weiteren erlebt Nunu viele Wechsel. Sie muss einen gewalttätigen Mann heiraten, flieht nach Europa mit einem weiteren Mann und findet dann irgendwann ihr eigenes Glück.

Ich habe die Geschichte als sehr wechselhaft und in einigen Teilen auch als etwas langatmig empfunden, gerade im zweiten und dritten Abschnitt war es etwas zäh. Die Beschreibungen der Insel, der Gewürze und der Menschen sind sehr bildhaft und auch die Protagonisten konnte ich mir gut vorstellen. Gerade im ersten Teil wo der Harem, Stonetown, die Menschen dort und das Zusammenleben der Frauen beschrieben werden. Der Sklavenhandel wird in der Geschichte mit einbezogen und ich konnte mir ein Bild von der Grausamkeit aus diesem Teil der Geschichte von Sansibar gut vorstellen, was die Insel aber sicherlich auch stark geprägt hat mit den Plantagen.
Auch die weiteren Orte an denen die Geschichte spielt sind gut heraus gearbeitet. Teilweise konnte ich die Gewürze, Aromen und Öle fast selbst riechen beim Lesen.
Das Buch hat von mir vier Sterne bekommen, da die Autorin für mein Empfinden in einigen Bereichen der Geschichte zu ausschweifend ist, es kommen immer wieder neue Handlungsaspekte und Orte hinzu und zum Schluss muss sich alles sehr schnell finden und das Buch ein Ende finden. Es ist schön, das zum Schluss jeder und jede ihren Platz gefunden hat, aber das Ende erscheint fast etwas kitschig.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.12.2024

Ein Mord zum Dinner mit Ankündigung

Der Krimidinnermord
2

Der Krimidinner Mord ist der dritte Band einer Reihe von Colleen Cambridge.
Sie ist eine New- York Times Bestsellerautorin, die unter einem Pseudonym schreibt.
Mit dem Krimi bedient Cambridge einen guten ...

Der Krimidinner Mord ist der dritte Band einer Reihe von Colleen Cambridge.
Sie ist eine New- York Times Bestsellerautorin, die unter einem Pseudonym schreibt.
Mit dem Krimi bedient Cambridge einen guten „Whodunit“ Krimi.

Der Leser begleitet die Haushälterin von Agatha Christie während ihrer Mordermittlungen, denn in ihrer Gegenwart passiert immer etwas und sie kann besser und geschickter ermitteln, als der Inspector.
Phyllida Bright wird abends zu einer Gesellschaft eingeladen, wo sie den Haushalt
von Agatha Christie in ihrer Abwesenheit vertritt. Ein Landsitz in der Nähe, der von einem Ehepaar angemietet wurde. Es sollte eine Leiche zum Dinner serviert werden. Was als Spaß gedacht war, wurde für den Gastgeber Herrn Wokesley bitterer ernst, da er wirklich ermordet wurde.
Der Leser ist in die Ermittlungen, die von Phyllida durchgeführt werden, immer dabei und kann miträtseln und ermittelt, wer könnte der Täter oder die Täterin sein.
Es werden falsche Fährten gelegt, scheinbar zunächst unwichtige Details entpuppen sich als ausschlaggebenden Hinweis und zum Schluss, war es nicht der Gärtner 😊
Daneben gibt es Einblicke in einen britischen Haushalt, wo Anfang des 20. Jahrhunderts der Staubsauger seinen Einzug hielt und die Organisation und den Ablauf dort auch etwas durcheinander gebracht hat.
Das Buch bekommt von mir 4 Sterne da es sich gut liest, die Protagonisten sind sehr gut, fast bis ins Detail dargestellt und der Lesefluss ist angenehm. Einen Stern Abzug gebe ich für den dann doch sehr überschaubaren Ausgang des Krimis und das es zum Ende hin doch, im wahrsten Sinne des Wortes, etwas schnell gehen musste.
Phyllida ist „very british“ mit ihren Vorlieben und Abneigungen und auch ein kleiner Flirt mit dem Chauffeur findet seinen Platz.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 12.08.2024

Eine schöne Geschichte mit historischem Hintergrund

Die Löwin von Jerusalem
2

Ruben Laurin ist das Pseudonym des bekannten Autors Thomas Ziebula.
Laurin hat die biblische Geschichte aus dem AT in einen Roman verfasst, der sehr nah an der grundlegenden Geschichte ist, nur überwiegend ...

Ruben Laurin ist das Pseudonym des bekannten Autors Thomas Ziebula.
Laurin hat die biblische Geschichte aus dem AT in einen Roman verfasst, der sehr nah an der grundlegenden Geschichte ist, nur überwiegend aus der Sicht Bathsebas erzählt.
Einige Passagen wurden dazu erfunden, was aber für einen Roman legitim ist. Insgesamt erscheint das Buch gut recherchiert. Im Buch selbst geht es um Bathseba, die sich sehr jung, mit bereits 16 Jahren in David den zukünftigen König von Israel verliebt und verzweifelt versucht den Plan umzusetzen, dass sie seine Frau wird. Sie wird aber von ihrem Vater einem älteren rauen Mann Uriah versprochen, für das der Vater ein gutes Brautgeld bekommt. Der Vater lässt sich auch nicht davon abbringen, als er erfährt, dass Uriah nicht sehr gut mit Bathseba umgehen wird. Im Roman wird auch das Thema „David erschlägt Goliath“ aufgeführt mit Szenen aus dem Krieg, wie es sich hätte zugetragen haben können. Da die Geschichte wahrscheinlich bekannt ist, werde ich nicht weiter darauf eingehen.
Das Buch selbst ist schön aufgemacht. Das Cover zeigt eine Frau von hinten, vor einem königlichen Gebäude, sie hat etwas in der Hand. Es erscheint so, als wenn sie etwas dorthin bringen möchte. Das lässt Vorahnungen zu.
Auf der Innenseite befindet sich eine Karte von Israel und den übersetzten Songtext von L. Cohen zu dem Lied „Halleluja“, der Bezug nimmt auf die biblische Geschichte. Im Weiteren eine Zeittafel und die beteiligten Personen. Das macht Lust darauf das Buch zu lesen und sich auch mit der Erzählung zu beschäftigen.
Meiner Meinung nach liest es sich als historischer Roman recht gut, wobei die Zeitsprünge innerhalb des Buches nicht immer nachvollziehbar sind, und der Lesefluss unterbrochen wird, da man sich orientieren muss in welcher Zeitphase man sich befindet. Den ersten Teil fand ich sehr spannend, gerade die Szene wo Bathseba das erste Mal auf David trifft und sie gemeinsam die Löwin bekämpfen. Ein Band was sie durchgehend zusammen geschweißt hat.
Einige Szenen fand ich eher verstörend gerade, wo es um Vergewaltigungen von Bathseba durch Uriah geht. Dann gab es wiederum Szenen, die eher erotisch wirkten.
Dazwischen Beschreibungen des Krieges mit Blut, Verlust und Gewalt. Insgesamt eine sehr herbe Mischung. David konnte ich mir zunächst nicht als Vater des nächsten König Salomon vorstellen, da er für mich eher als Ehebrecher, Kämpfer, Unruhestifter und nicht beziehungsfähigen Mann dargestellt hat. Das hat sich geändert, nachdem er zum Schluss sich sehr um seinen neugeborenen Sohn Salomon bemüht hat.

Bathseba wird als mutige Frau, als Löwin dargestellt, die Risiken eingeht, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, die aber auch nicht immer klar in ihren Entscheidungen ist. Teilweise wirkt sie etwas fanatisch in ihrer Begierde nach David. Sie hätte den eigenen Tod riskiert, wenn sie mit David keine Ehe hätte eingehen können.
Insgesamt bekommt das Buch 4 Sterne von mir, da ich mich mit einige Szenen etwas schwergetan habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre