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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2024

Hmm....

Not Worth Saving
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Mal wieder eine etwas schwierige Rezension für mich. Ich fang mal vorne an: Als ich das Buch begann zu lesen, hab ich mal wieder vergessen, dass es eine Dilogie ist und somit das Buch also im Grunde „ohne ...

Mal wieder eine etwas schwierige Rezension für mich. Ich fang mal vorne an: Als ich das Buch begann zu lesen, hab ich mal wieder vergessen, dass es eine Dilogie ist und somit das Buch also im Grunde „ohne Ende“ endet. Das hatte ich vergessen und will es deswegen nicht in meine Rezension einbeziehen, denn ich mag solche Bücher nicht besonders gerne. Man muss also Band 2 lesen und ich mag lieber halbwegs in sich geschlossene Bücher.

Was leider auch hier das Problem ist, dass durch diesen Dilogiefaktor die Story unglaublich in die Länge gezogen wird ohne das wirklich etwas geschieht.

Nun begann das Buch eigentlich ganz gut: Brooke und Noah lernen sich kennen, es knistert gewaltig und das habe ich wirklich gespürt. Auch die Spannung mit Brookes Familie fand ich anfangs gut und dachte, okay da muss was vorgefallen sein, ich bin gespannt und dann? Nichts! Es wird nicht aufgeklärt (nur ansatzweise) und kennst selbst am Ende noch nicht das wirkliche Problem und musst Band 2 lesen!

Da der Schreibstil echt flüssig ist und weil ich Brooke und Noah zusammen mochte, gibt es drei Sterne und ich werde auch Band 2 lesen, weil ich wissen will, wie es endet, aber hätte ich vorher gewusst, dass das Buch so aufgebaut ist, dann hätte ich es nicht gelesen.

Und mal ganz ehrlich: Greysen, ihr Bruder, ist alles andere als vielschichtig dargestellt, sondern einfach nur als A*** und das finde ich auch ziemlich unlogisch, denn sonst wäre er doch sicherlich nicht mit Noah befreundet. Sein Charakter gegenüber seiner Schwester macht für mich überhaupt keinen Sinn…

Ich finde es schade und ich hätte beinahe 4 Sterne gegeben, aber um ehrlich zu sein war es einfach nicht so gut. Brooke und Noah wirkten gut zusammen, aber das war auch eigentlich das einzig Positive…

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Veröffentlicht am 10.04.2024

leider nichts für mich...

Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse
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Frühlingsgeheimnisse, der Auftaktband des großen Schwestern-Vierteilers, entführt die Leser auf eine Reise durch die unkonventionelle Welt der Frühlingsschwester Spring. Das Buch erzählt auf drei Zeitebenen ...

Frühlingsgeheimnisse, der Auftaktband des großen Schwestern-Vierteilers, entführt die Leser auf eine Reise durch die unkonventionelle Welt der Frühlingsschwester Spring. Das Buch erzählt auf drei Zeitebenen drei verschiedene Geschichten alle rund um das Daffodil Castle.

Mir fiel es persönlich sehr schwer, mit den Protagonisten warm zu werden. Die Charakterentwicklung wirkte auf mich oberflächlich, und ich konnte keine wirkliche emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen.

Die Liebesgeschichte, die ebenfalls Thema ist, war für mich nicht greifbar und auch die einzelnen Protagonisten waren für mich leider eher konstruiert, so wie die ganze Geschichte.

Ein weiterer Aspekt, der meine Leseerfahrung beeinträchtigte, war die Langatmigkeit des Buches. Die Handlung zog sich an manchen Stellen unnötig in die Länge, und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte an Fahrt verlor. Dies führte dazu, dass meine Aufmerksamkeit nachließ, und ich mich beim Lesen durch einige Passagen quälte.

Trotz dieser Kritikpunkte hat Frühlingsgeheimnisse auch positive Aspekte. Die Kulisse des wildromantischen Frühlings in Wales, gepaart mit Intrigen, Lügen und Liebe, verleiht dem Buch eine atmosphärische Note. Die Autorin schafft es, die Schönheit der Landschaft und die Geheimnisse von Daffodil Castle bildhaft zu beschreiben.

Insgesamt ist Frühlingsgeheimnisse ein Buch, das mit einer interessanten Idee und einer vielschichtigen Handlung beginnt. Allerdings könnte die Charaktertiefe verbessert werden, und eine straffere Erzählung würde dem Buch zugutekommen. Wenn man geduldig ist und sich auf die mystische Welt von Daffodil Castle einlassen kann, mag das Buch für einige Leser dennoch ansprechend sein. Für mich war es das leider nicht...

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Veröffentlicht am 10.04.2024

etwas zu oberflächlich...

Die Insel der Erkenntnis
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Matt, ein erfolgreicher Manager in den besten Jahren seines Lebens, steht unter enormem beruflichem Druck und hat nahezu alle Ziele erreicht, die er sich gesetzt hat. Sein beruflicher Aufstieg ist unaufhaltsam, ...

Matt, ein erfolgreicher Manager in den besten Jahren seines Lebens, steht unter enormem beruflichem Druck und hat nahezu alle Ziele erreicht, die er sich gesetzt hat. Sein beruflicher Aufstieg ist unaufhaltsam, begleitet von immer luxuriöseren Autos und einem exquisiten Lebensstil, der sich in einer teuren Penthouse-Wohnung und exklusiver Kleidung widerspiegelt. Trotz all dieser äußeren Erfolge fühlt er sich jedoch nicht wirklich glücklich. Um einmal richtig abschalten zu können, nutzt er die Wochenenden, um mit seinem eigenen Boot aufs Meer hinauszufahren. Dort erlebt er eine lebensverändernde Begegnung mit Menschen von einer Insel, die ihm eine neue Perspektive auf ein ausgewogenes Leben zeigen möchten. Sie lehren ihn, dass jeder sein eigenes Paradies finden kann, wenn er nur den Willen und die Bereitschaft dazu hat. Diese Erfahrung öffnet ihm die Augen für die Vielfalt des Lebens jenseits von materiellem Reichtum und oberflächlichem Luxus.

Ich habe erst vor kurzem einen ähnlichen Ratgeber gelesen und muss gestehen, dass mir dieser sehr viel besser gefallen hat. Der Aufbau des Buches ist sehr monoton, immer wieder erzählt am morgen eines Tages ein Bewohner ihm was interessantes, worüber er dann nachdenkt.

Wirklich schön fand ich eigentlich nur den Anhang, die Notizbücher, die Geschichte selbst hat mich leider nicht fesseln können. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass das Buch den ein oder anderen zum Nachdenken animiert, für mich war es leider einfach zu wenig.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

sehr melancholisch...

Bleib bei mir, Sam
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»Ich vergesse immer wieder, dass er ja für den Rest der Welt tot ist.«

✍️𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Dustin Thaos Schreibstil in “Bleib bei mir, Sam” ist einfühlsam und aufgrund des Young Adult Genres gut zu lesen. Die ...

»Ich vergesse immer wieder, dass er ja für den Rest der Welt tot ist.«

✍️𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Dustin Thaos Schreibstil in “Bleib bei mir, Sam” ist einfühlsam und aufgrund des Young Adult Genres gut zu lesen. Die Rückblenden und das allgemeine springen in den Kapiteln samt "kursiv" hat mir gut gefallen. Ich hatte keine Schwierigkeiten mich zurecht zu finden.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Julie, die Hauptfigur ist in ihrer Trauer um Sam, ihren Freund, gefangen und ihre Trauer, ihre Sehnsucht und ihre Verzweiflung sind greifbar. Sam, obwohl bereits verstorben, wird durch die Dialoge mit Julie und der Rückblenden lebendig. Bis auf Oliver und Mika sind für mich die anderen Charaktere leider sehr blass. Ich weiß nicht, ob es die Menge der Nebencharaktere war, aber da habe ich keine Verbindung gespürt.

𝑨𝒕𝒎𝒐𝒔𝒑𝒉ä𝒓𝒆
Die Atmosphäre in “Bleib bei mir, Sam” ist melancholisch und arbeitet ganz bewusst damit. Thao schafft es, die Trauer und den Verlust wirklich spürbar zu machen.

💫𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Dieses Buch hat es geschafft, dass ich mehrmals an ganz unterschiedlichen Stellen geweint habe und es wirklich emotional berührend fand, obwohl ich ja wusste, was mich erwartet.
Leider konnte mich aber die Handlung nicht vollständig überzeugen.
Ich war nicht bereit mich auf die Handygeschichte einzulassen, es passierte auch nicht soooo viel und ich hätte mir eine noch tiefere Auseinandersetzung mit der Trauerbewältigung gewünscht, denn Julie hat nicht immer die richtige Entscheidung getroffen.
Ich bin mir sicher, dass da bei keinem die Augen trocken bleiben und ich fand es schade, dass mich die Handlung selbst nicht noch mehr abholen konnte.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Mittelteil war nicht meins, aber ansonsten gut.

Poison Study
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Als ich die Neuauflage von “Poison Study” gelesen habe, war ich gespannt auf das Abenteuer, das mich erwartete. Dieser erste Band einer Reihe versprach eine Mischung aus Intrigen, Gefahr und einer Prise ...

Als ich die Neuauflage von “Poison Study” gelesen habe, war ich gespannt auf das Abenteuer, das mich erwartete. Dieser erste Band einer Reihe versprach eine Mischung aus Intrigen, Gefahr und einer Prise Magie.

✍️𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Der Anfang des Buches, in dem die Ausbildung zur Vorkosterin beschrieben wird, hat mich sofort gefesselt. Die Neugier, welche Gifte Yelena probieren muss und wie sie damit umgeht, war äußerst interessant. Allerdings ließ der Schreibstil ungefähr in der Mitte des Buches etwas nach. Die Handlung zog sich in dieser Phase und die Sprache wirkte zuweilen holprig.

𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Yelenas unbändiger Wille, nicht nur zu überleben, sondern auch zu leben, ist bewundernswert. Doch nicht nur Yelena, sondern auch einige Nebencharaktere sind wirklich gut gelungen. Valek mochte ich sehr & Ari und Janco habe ich direkt in mein Herz geschlossen. :). Einzig mit der Geschichte rund um den Kommandanten kam ich nicht zurecht. Es hat für mich absolut nicht reingepasst…
Den romantischen Slow Burn Teil fand ich gut und er hat sich mir auch gut erschlossen.

𝑨𝒕𝒎𝒐𝒔𝒑𝒉ä𝒓𝒆
Die Welt, die Snyder erschaffen hat, ist etwas mittelalterlich angehaucht. Die politischen Ränkespiele, die Gefahr und die ständige Bedrohung verleihen der Geschichte eine düstere Atmosphäre. Die Szenen wechseln so schnell, dass man kaum in einem Moment verweilt, aber ich hatte meist immer irgendwie eine Burg vor Augen und vieles andere konnte ich mir gar nicht wirklich vorstellen 🙂

💫𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
“Poison Study” hat mich nicht vollkommen überzeugt, aber dennoch fand ich die Idee der Vorkosterin und auch den Plot insgesamt sehr gut und bin mir sicher, dass ich auch Band 2 und 3 lesen werde.

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