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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Interessant, aber etwas schwach umgesetzt

If We Were Gods
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Olivia ist überglücklich. Sie darf an der Arcane Academy studieren. In den 5 talentierten Studenten aus Professor Goodwells Kurs findet sie schnell Freunde. Gemeinsam bereisen sie die Arkanen Ebenen. Doch ...

Olivia ist überglücklich. Sie darf an der Arcane Academy studieren. In den 5 talentierten Studenten aus Professor Goodwells Kurs findet sie schnell Freunde. Gemeinsam bereisen sie die Arkanen Ebenen. Doch sie wollen weiter nach unten und begeben sich heimlich auf die unbekannten und verbotenen Ebenen.
Lara Große hat hier eine interessante und neue Welt erschaffen. Diese ist gut ausgearbeitet, aber die Komplexität hat mich, besonders zu Anfang, etwas erschlagen. Ich musste mich ziemlich konzentrieren um hier rein zu kommen.
Die Storyline an sich fand ich interessant, wenn auch nicht sooo überraschend.
Olivia ist der Hauptcharakter des Buches. Leider ist sie mir aber bis zum Ende hin nicht so sympathisch geworden. Irgendwie waren auch alle anderen sehr distanziert und farblos. Ich konnte deren Gefühle und Handlungen oftmals nicht so richtig nachempfinden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass im Laufe des Buches einfach sehr viele verschiedene Lebensweisen und Entwicklungen untergebracht und „abgearbeitet“ wurden.
Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich flüssig lesen.
Leider konnte mich die Geschichte der Academy-Studenten nicht so richtig mitreißen.

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Veröffentlicht am 05.09.2024

Hatte mir mehr erhofft

Eulenschrei
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Eine grausame Mordserie erschüttert Berlin. Die Ermittler Carlotta Weiss und Nils Trojan tappen im Dunkeln. Es scheint keine Verbindung der Opfer zu geben. Nur durch Carlottas außergewöhnliche Ermittlungsmethoden ...

Eine grausame Mordserie erschüttert Berlin. Die Ermittler Carlotta Weiss und Nils Trojan tappen im Dunkeln. Es scheint keine Verbindung der Opfer zu geben. Nur durch Carlottas außergewöhnliche Ermittlungsmethoden kommen Sie dem Täter immer Näher.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass es sich um hier um mein erstes Buch von Max Bentow handelt. Ich kannte also die vorherige Reihe nicht, was meiner Meinung nach aber auch nicht weiter schlimm war.
An den Schreibstil musste ich mich anfangs irgendwie erstmal gewöhnen. Er ist auf keinen Fall schlecht, aber auch nicht so einnehmend und fesselnd wie ich es mir gewünscht hätte. Erzählt wird nicht aus der Ich-Perspektive. Ich mag das eigentlich immer ganz gern. So konnte man aber leider die Hauptcharaktere nicht besonders gut kennenlernen. Man hat als Leser nicht so viel über Carlotta und Nils erfahren und auch über sonst keinen. Ich hatte das Gefühl, alle Geschichten, also sowohl die der Opfer und Familien als auch die der Ermittler, wurden kurz angerissen, aber es blieb dann nicht genug Zeit um hier weiter ins Detail zu gehen.
Leider konnte ich mich auch in keinen Protagonisten hineinversetzen und Sympathiepunkte kann ich leider auch keine vergeben.
Einige Situationen blieben ungeklärt oder ergaben für mich nicht so viel Sinn, bzw. die Entwicklung war mir zu unrealistisch und von zu vielen Zufällen abhängig.
Nichtsdestotrotz fand ich die Grundidee gut und kam zügig durch das Buch.

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Nicht überzeugend

An Optimist's Guide to Heartbreak
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Lucy und Cal waren einst gute Freunde. Nachdem sie sich aufgrund eines schrecklichen Ereignisses einige Jahre aus den Augen verloren haben, möchte sie die Freundschaft wieder aufleben lassen. Sie bewirbt ...

Lucy und Cal waren einst gute Freunde. Nachdem sie sich aufgrund eines schrecklichen Ereignisses einige Jahre aus den Augen verloren haben, möchte sie die Freundschaft wieder aufleben lassen. Sie bewirbt sich kurzerhand als Aushilfe in Cals Werkstatt und setzt alles daran, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken.
Leider kam ich gar nicht so gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist zwar recht angenehm, meiner Meinung nach aber nicht besonders einnehmend oder fesselnd. Das entscheidende Ereignis aus der Vergangenheit wird sehr lange geheim gehalten und auch am Ende nur wage beschrieben.
Der Klappentext wirbt hier mit Lucys optimistischer Art. Für mich kam diese „everyday Sunshine-Eigenschaft“ allerdings gar nicht so deutlich rüber. Klar, sie ist schon ein überwiegend positiver Mensch, aber ich kann jetzt gar nicht sagen, dass die lockere happy Art so deutlich spürbar war.
Generell bleiben die Charaktere für mich ziemlich unnahbar und nicht besonders sympathisch. Besonders Cals Reaktionen konnte ich oft gar nicht nachvollziehen. Vielleicht lag das auch daran, dass man die Geschichte fast nur aus Lucys Sicht liest.
Auch wenn das Ende einen Cliffhanger parat hatte, war der Rest des Buches leider eher trist und schleppend zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Leider nicht ganz mein Geschmack

All That We Never Were (1)
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Als Leahs Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen ist ihr Bruder ihr einziger Halt. Doch auch Oliver kann die Mauern die sie um sich gebaut hat nicht einreißen und so verschanzt sich Leah immer mehr. ...

Als Leahs Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen ist ihr Bruder ihr einziger Halt. Doch auch Oliver kann die Mauern die sie um sich gebaut hat nicht einreißen und so verschanzt sich Leah immer mehr. Als Oliver beruflich wegziehen muss soll sie so lange bei dessen besten Freund Axel wohnen. Doch bisher wusste keiner, dass Leah seit vielen Jahren viel mehr für Axel empfindet als für einen Freund.
Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Aufgrund des Klappentextes hatte ich auch zugegebenermaßen etwas anderes erwartet. Ich dachte an eine typische lockere Lovestory, aber so war dieses Buch überhaupt nicht.
Der Schreibstil ist eher traurig und düster. Klar, zu Leahs Stimmung passt das, aber auch Axels Passagen, die in diesem Buch dominieren, waren eher deprimierend. Mir kam alles sehr monoton vor und einige Stellen haben sich ganz schön gezogen.
Man erlebt zwar Leahs Entwicklung mit und die zwischen ihr und Axel, aber es passiert sonst nicht wirklich viel, außerhalb der Traumabewältigung. Es werden überwiegend Ereignisse aus der Vergangenheit und Leahs Eltern erwähnt, insbesondere vom Vater.
Auch wenn ich das Thema eigentlich ziemlich interessant fand konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 08.01.2024

Konnte mich nicht begeistern

Bastards
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Jade lernt erst FBI-Agent Landon und kurz darauf Bad-Boy Caleb kennen. Beide Männer haben es ihr angetan und bald schon kann sie nicht entscheiden für wen ihr Herz mehr schlägt.

Dies war mein erstes ...


Jade lernt erst FBI-Agent Landon und kurz darauf Bad-Boy Caleb kennen. Beide Männer haben es ihr angetan und bald schon kann sie nicht entscheiden für wen ihr Herz mehr schlägt.

Dies war mein erstes Buch von J.S. Wonda. Ich kannte den Schreibstil noch nicht, aber habe schon viel gehört.

Die Autorin schreibt teils brutal und vulgär und an spicy Szenen mangelt es definitiv nicht. Ich habe eigentlich kein Problem damit, aber oft war ich einfach verwirrt und fand es total unpassend.

Jade konnte mich auch gar nicht von sich überzeugen. Ihr Verhalten war oft merkwürdig und nicht nachvollziehbar. Zudem fand ich es schon kritisch wie hier gewisse Handlungen verharmlost wurden.

Auch Caleb und Landon fand ich nicht wirklich sympathisch oder authentisch.

Der Anfang des Buches war eigentlich vielversprechend, aber im weiteren Verlauf war ich etwas gelangweilt. Die Grundidee war interessant, die Umsetzung hätte meiner Meinung nach besser sein können.

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