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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2021

Eine sympathische Heldin

Jeder Tag ist eine Schlacht, mein Herz
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Das Cover in den tollen bunten Farben ist sehr ansprechend. Schade finde ich, dass der Rücken - den man ja meistens nur sieht (wenn es im Regal steht) - nicht in einer eyecatcher Farbe gehalten ist. Der ...


Das Cover in den tollen bunten Farben ist sehr ansprechend. Schade finde ich, dass der Rücken - den man ja meistens nur sieht (wenn es im Regal steht) - nicht in einer eyecatcher Farbe gehalten ist. Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig und ich musste die ersten 2 Seiten 3x lesen bis ich mit gekommen bin. Das dran bleiben lohn sich.Zelda ist eine sympathische junge Frau - in ihrer Andersartigkeit regt sie nachdenken über Vorurteile an. Sie zeigt auch wenn man einen Traum hat und ihn verfolgt ist vieles möglich. Jede(r) kann ein Held sein - dafür muss man nur sein Leben leben und nicht von anderen leben (vorschreiben/bestimmen/einschränken) lassen.
Empfehlen würde ich es allen Jungen und jung gebliebenen die sich nicht nur in
Zelda sondern vielleicht auch in ihrem Bruder Gert wieder finden. Geschwisterliebe und zusammen halt ist wichtig - und wie Zelda und Gert zeigen - keine Einbahnstrasse sondern ein Gegenseitiges geben / nehmen und füreinander da sein.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Biografischer Roman

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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Christien B. beschreibt in dem Buch die Aufarbeitung ihrer Ehe nach dem Tod Ihres Mannes. Meinen Lieblingssatz habe ich gleich am Anfang gefunden - Es sind nicht nur seine Stapel - dieser Satz motiviert ...

Christien B. beschreibt in dem Buch die Aufarbeitung ihrer Ehe nach dem Tod Ihres Mannes. Meinen Lieblingssatz habe ich gleich am Anfang gefunden - Es sind nicht nur seine Stapel - dieser Satz motiviert mich nun schon zu Lebzeiten meine Bücher und sonstigen Stapel aufzuräumen und abzubauen. Leider ist insgesamt gesehen das Buch nicht mein Fall. Der Schreibstil der mit niederländischen Worten durchsetzt ist und leider auch durch die unpersönliche Note die der Roman durch die Abkürzung des Namens ihres Mannes mit A. macht es schwierig. In vielen Dingen und Szenen merkt man, dass Christien Soziologin Jahrgang 1949 ist - gerade im Emanzipationsbereich - und doch hätte ich dort von einer studierten Vorreiterin mehr Courage im privaten Bereich gewünscht und erhofft. Eine Biografie in Romanform mit Szenen aus einer Ehe die keinen etwas angehen. Eine Leseempfehlung kann ich hier nicht abgeben - weiß leider nicht für welche Lesegruppe es interessant und lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

11 ist keine gerade Zahl

Elf ist eine gerade Zahl
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Die Geschichte der schwer erkrankten Paula und ihrer alleinerziehenden Mutter Katja wird aus der Sicht von Katja erzählt. Als Paula erneut an Krebs erkrankt erzählt Katja ihr eine Geschichte. Diese Geschichte ...

Die Geschichte der schwer erkrankten Paula und ihrer alleinerziehenden Mutter Katja wird aus der Sicht von Katja erzählt. Als Paula erneut an Krebs erkrankt erzählt Katja ihr eine Geschichte. Diese Geschichte in der Geschichte hat mich eher gestört und war mir zu düster. Einem schwer kranken Kind/Jugendlichen erzählt man eher eine heiter/fröhliche Geschichte als eine so düstere. Der Schreibstil war an manchen Stellen etwas schwer verständlich und ich musste manche Stellen 2mal lesen um sie zu verstehen. Auch das Ende hat den Eindruck hinterlassen da fehlt noch was. Entweder ist dies Absicht da eine Fortsetzung folgen soll oder mir hat sich der Grund dieses Endes nicht erschlossen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht geben - für Jugendliche finde ich es zu düster und zu wenig informativ wie man sich mit so einer Krankheit fühlt und für Erwachsene passt das ganze auch nicht.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

50er Jahre Roman

Es geht mir gut
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Das Cover ist ansprechend und der Schreibstil gut zu lesen. Der Inhalt ist leider etwas deprimierend. Die Ehe in der Krise wirdd aus der Sicht der beiden Partner beschrieben. Leider reden die beidne nicht ...

Das Cover ist ansprechend und der Schreibstil gut zu lesen. Der Inhalt ist leider etwas deprimierend. Die Ehe in der Krise wirdd aus der Sicht der beiden Partner beschrieben. Leider reden die beidne nicht miteinander sondern leben nebeneinander her. Man erfährt weshalb die beiden geheiratet haben und kann so nachvollziehen wie eins zum anderen führt(e). Ein richtiges Ende gibt es leider nicht - zuviel bleibt insgesamt der Fantasie des Lesers überlassen. Beide gehen fremd - keiner kümmert sich liebevoll um die Kinder - Gemeinsamkeiten der Eheleute gibt es leider auch keine. Ich hoffe keiner der Leser(+innen) führt eine solche Ehe - dann sollte man das Buch als Anlass nehmen mit dem Partner zu sprechen.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Landleben am Ammersee

Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart
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Das Cover mit den Gummistiefeln ist sehr hübsch doch auch sehr klischeehaft. Der Schreibstil ist etwas eigen und mit ausländischen Wörtern gespickt - was nicht sein muss und das Lesen unnötig erschwert. ...

Das Cover mit den Gummistiefeln ist sehr hübsch doch auch sehr klischeehaft. Der Schreibstil ist etwas eigen und mit ausländischen Wörtern gespickt - was nicht sein muss und das Lesen unnötig erschwert. Viele Klischees werden aufgegriffen und in einem Zitatgewimmel untergebracht. In vielen Punkten ist es mir auch zu Ammersee spezifisch - Geld aus der Stadt zieht auf s Land. Dass die Einheimischen nicht unbedingt von den Zugezogenen begeistert sind hängt auch viel von den Zugezogen ab. Es ist etwas Sozialstudie, viel Erfahrungsbericht und nur wenig wirklich Informationsreich. Ich konnte den Sinn des Buches nicht ergründen und auch als Sachbuch hilft es einem nicht weiter wenn man in der Überlegung eines Umzuges steht. Einzig dass das Landleben als Landlust verzerrt dargestellt wird (in den Medien etc.) kommt klar zum Ausdruck. Für wen das Buch lesenswert ist kann ich leider nicht sagen.

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