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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2024

Guter Abschluss

DARK Heart GLOW
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Endlich habe ich nun diese Reihe beendet, was aufgrund des tollen Schreibstils und der großartigen Sprecher der Hörbücher gar nicht so schwer war. Außerdem hat der sechste und letzte Band die Reihe auch ...

Endlich habe ich nun diese Reihe beendet, was aufgrund des tollen Schreibstils und der großartigen Sprecher der Hörbücher gar nicht so schwer war. Außerdem hat der sechste und letzte Band die Reihe auch wirklich gut und emotional abgeschlossen.

Gerade am Anfang und am Ende war dieses Buch super spannend, aber auch sehr emotional. Das Ende kann sogar einiges an Dramatik bieten, denn es gibt den ein oder anderen Moment, mit dem ich persönlich nicht gerechnet hätte, es geschehen jedoch auch Dinge, die irgendwie passieren mussten. In der Mitte hat sich die Geschichte zwar etwas gezogen, aber das war auszuhalten. Außerdem war das, was in diesem Abschnitt geschieht, wichtig für den Verlauf der weiteren Handlung. So gibt es einiges zu verarbeiten und es tritt ein weiterer Gegner auf den Plan, der meinetwegen auch schon früher hätte auftreten können. Allerdings bekommt alles mit dieser Person noch einmal viel mehr Hintergrund und man versteht endlich, dass es noch mehr gibt, als nur Ximeno, was der Beziehung zwischen Muriel und Álvaro schaden könnte. Dieser findet im Übrigen ein sehr grausames Ende, welches das rächt, was er Muriel und den Männern angetan hat.

Schön fand ich auch, dass nicht nur Álvaro seine Liebe findet, sondern auch Eladen und Darko. Ebenso gab es wieder einige interessante Sexszenen, die man mögen kann, aber nicht muss. Es gibt aber ebenso viele böse Szenen, die schwer zu ertragen sind. Das Ende fand ich dafür dann sehr versöhnlich, selbst, wenn ich die schnelle Heilung Muriels nicht so ganz realistisch fand. Nun, so ist es aber einmal und passt irgendwie auch zur Geschichte und Muriel.

Alles in allem fand ich diesen abschließenden Band wirklich gut, der bis auf den Mittelteil wirklich spannend war, aber auch emotional, dramatisch und teilweise wirklich böse. Zudem muss ich zugeben, dass ich Muriel, Álvaro, Darko, Eladen und Yael schon ein bisschen vermissen werde.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Mädchen mit Agoraphobie trifft auf Rockstar

The Story of a Love Song
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Zwischen all den spicy Dark Romance Romanen musste nun auch mal eine normale Liebesgeschichte her und weil Rockstars für mich immer gehen, habe ich dieses Buch hier zur Hand genommen. Und auch, wenn das ...

Zwischen all den spicy Dark Romance Romanen musste nun auch mal eine normale Liebesgeschichte her und weil Rockstars für mich immer gehen, habe ich dieses Buch hier zur Hand genommen. Und auch, wenn das Dasein als Rockstar nur eher Mittel zum Zweck ist, hat mir die Geschichte tatsächlich wirklich gut gefallen, denn sie hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern war auch super süß und hatte sehr interessante Themen zu bieten. Außerdem war sie sehr gefühlvoll und hatte auch einen gewissen Witz zu bieten.

Was hier mit einem Briefwechsel zwischen sich fremd gewordenen Brieffreunden beginnt, entwickelt sich zu einer echt niedlichen Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, aber auch einiger Situationskomik. Es gibt aber auch einen ziemlich großen Konflikt, denn Luca leidet an Agoraphobie, was ihren Alltag ziemlich einschränkt. Dass Griffin hingegen im Gegenzug ein bekannter Rockstar ist und im Rampenlicht steht, kommt dem Ganzen nicht wirklich zugute. So gibt es viele verständliche Zweifel auf beiden Seiten, schließlich kann Luca kein Leben in der Öffentlichkeit führen und gleichzeitig will sie nicht, dass Griffin seinen Erfolg für sie aufgibt. Die größte Aufgabe der beiden ist dabei, einen Weg zu finden, der beiden gerecht wird. Nur ist das nicht so leicht, wie es sich anhört.

Ich muss sagen, dass die Autorinnen hier wirklich interessante Themen gefunden haben, die sie auch super umgesetzt haben. Gerade auch mit der Agoraphobie gehen sie sehr einfühlsam um und lassen Luca und Griffin ebenfalls sehr liebevoll miteinander agieren. Überhaupt finde ich die beiden echt süß und sie haben eine schöne Chemie miteinander. Aber auch einzeln sind sie großartige Charaktere. Schon allein die Tatsache, dass Luca ein Hausschwein namens Hortencia besitzt, ist wahnsinnig sympathisch und auch Griffin ist kein typischer Rockstar, lebt nicht den Lifestyle und sucht eher nach der wahren Liebe als sich seinen Groupies hinzugeben. Mein Lieblingscharakter ist allerdings Doc, der eigentlich Dr. Chester Maxwell heißt und Lucas Therapeut ist. Für sie ist er jedoch mehr ein väterlicher Freund, denn er ist immer für sie da. Außerdem ist er ein liebenswerter, exzentrischer Vogelfreund, ein verrückter Kauz, der einfach nur besonders ist.

Alles in allem haben die beiden Autorinnen hiermit, mit einem flüssigen und gut lesbaren Schreibstil, viel Emotionen und Witz, einen wirklich süßen Liebesroman geschaffen, der mich gut unterhalten und am Ende sogar beinahe zum Weinen gebracht hat. Nur, dass es bereits am Anfang ziemlich viel um Sex ging, wenn auch nur theoretisch, hat mich etwas gestört. Trotzdem kann ich das Buch absolut weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Unterhaltsam, spicy, böse

DARK Thrill GLOW
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Ja, es wird. So langsam aber sicher bin ich in Punta Umbria angekommen und lerne neben Muriel auch endlich die Jungs etwas mehr kennen und lieben. Dabei rückt vor allem Álvaro immer mehr in den Mittelpunkt ...

Ja, es wird. So langsam aber sicher bin ich in Punta Umbria angekommen und lerne neben Muriel auch endlich die Jungs etwas mehr kennen und lieben. Dabei rückt vor allem Álvaro immer mehr in den Mittelpunkt und man erfährt in diesem Band noch einmal richtig viele, verstörende und traurige Dinge aus seiner Vergangenheit. Die andern drei entwickeln sich dabei allerdings eher zu Nebenfiguren, die zwar noch immer wichtig sind, aber keine allzu zentrale Rolle mehr spielen. Ob das wohl etwas zu bedeuten hat?

Außerdem fand ich diesen Band wieder einmal echt unterhaltsam, noch witziger und auch spannender. Richtig gut haben mir die Schlagabtausche zwischen Muriel und den Jungs gefallen, ebenfalls deren innere Monologe, die mich teilweise sogar richtig zum Lachen gebracht haben. Obendrein wurde es auch wieder auf sehr interessante und kreative Art ziemlich spicy, was mich nicht immer angesprochen hat, aber dennoch irgendwie fasziniert. Nicht zuletzt hatte dieser Band aber auch zum Ende hin einige Szenen, die nichts für schwache Nerven sind und welche mir schon nahe gegangen sind. Wie abgebrüht und wahnsinnig Muriels Stalker wirklich ist, wird hier erst so richtig deutlich.

Ansonsten war das Buch aber wieder richtig super und flüssig geschrieben. Es ließ sich richtig schnell weg lesen, beziehungsweise hören und hatte wieder diese gewisse Sogwirkung. Die Sprecher haben ebenso erneut einen guten Job gemacht.

Diese Reihe und ich, wir könnten also alles in allem vielleicht doch noch Freunde werden, auch, wenn sie sicher kein Highlight wird, aber das muss sie auch nicht. Hauptsache, sie geht mit Band vier spannend weiter und kann mich ebenso weiterhin gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Spannender Jugend-Fantasyroman

Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
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Und wieder einmal konnte ich mit diesem Buch eines von meinem SuB befreien, das dort schon viel zu lange stand. Dieses hat mir sogar richtig gut gefallen, obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt und ich ...

Und wieder einmal konnte ich mit diesem Buch eines von meinem SuB befreien, das dort schon viel zu lange stand. Dieses hat mir sogar richtig gut gefallen, obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt und ich mir was ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt hatte. Dennoch hat es mich gepackt, unterhalten und war teilweise richtig spannend.

Schon der Schreibstil der Autorin ist super. Sie hat hier mit einfachen Worten, leicht lesbar und bildlich eine dystopische Fantasywelt erschaffen, die ich sehr interessant fand, denn Monster kamen in meinen bisher gelesenen Büchern in dieser Form noch nicht vor.

Überhaupt fand ich das Konzept hinter diesem Buch richtig toll, manchmal richtig spannend und die Charaktere gut gezeichnet. Dabei geht es vor allem um Vorurteile und um den Kampf für die eigene Freiheit, das oder der zu sein, was oder wer man ist, denn Kate wurde von Internat zu Internat abgeschoben und August verbietet sich selbst, zu sein, was er ist. Schön fand ich daran auch, dass die beiden sich, obwohl sie grundverschieden sind, im Laufe der Geschichte immer mehr annähern, ohne aber, dass eine Liebesgeschichte entsteht.

Außerdem ist nicht alles so, wie es scheint. Während man anfangs noch denken könnte, dass Kate die toughe Rebellin ist, stellt sich immer mehr heraus, dass auch sie Ängste hat und einen weichen Kern, dass sie sich eigentlich eine Familie wünscht, aber von ihrem Vater nur mehr oder weniger geduldet wird. Währenddessen ist August nicht das Monster, sondern viel mehr Mensch, als manche Menschen in diesem Buch. Er ist mir hier am meisten ans Herz gewachsen, da er für mich ein sehr sympathischer Junge ist, der so sehr versucht, gut zu sein.

Zudem fand ich die verschiedenen Monster recht gut geschrieben, denn es gibt drei verschiedene Arten, die allesamt anders jagen, fressen und auch leben. Das größte Monster ist hier aber dennoch oftmals noch der Mensch, denn für mich ist Kates Vater kein guter Anführer, auch, wenn es so scheint, aber da wären wir wieder dabei, dass man sich hier nicht so sicher sein kann. Das hat das Buch auch sehr interessant gemacht und spannend.

Ich kann jedenfalls nur sagen, dass ich, nachdem ich erst einmal richtig in diesem Buch drin war, von der Geschichte echt mitgerissen wurde. Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Idee hinter der Geschichte. Außerdem finde ich, dass man bei diesem Buch auch zwischen den Zeilen lesen kann.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Verboten, spicy und richtig gut geschrieben

Birthday Girl
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Von diesem Buch hatte ich zwar schon einiges gehört, wusste aber dennoch nicht so richtig, was es mit der Geschichte auf sich hat. Ich hatte mir weder den Klappentext durchgelesen, noch war mir bewusst, ...

Von diesem Buch hatte ich zwar schon einiges gehört, wusste aber dennoch nicht so richtig, was es mit der Geschichte auf sich hat. Ich hatte mir weder den Klappentext durchgelesen, noch war mir bewusst, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Umso überraschter war ich, wie gut es mich tatsächlich unterhalten konnte.

Die Geschichte beginnt dabei schon mit einer sehr interessanten und witzigen, gleichzeitig aber auch irgendwie traurigen Szene im Kino, wo Jordan unverhofft auf den doppelt so alten Pike trifft. Noch am selben Abend erfährt sie, dass es sich bei ihm auch noch um den Vater ihres Freundes Cole handelt, was dazu führt, dass die beiden bei Pike einziehen. Doch dann nähern sich Jordan und Pike, während Cole wenig Zeit für seine Freundin übrig hat, immer mehr an. Es wird immer intensiver und damit beginnen auch die Zweifel und das Gewissen meldet sich bei beiden immer wieder, denn eigentlich fühlen sie sich zueinander hingezogen, andererseits ist da der große Altersunterschied, als auch die Tatsache, dass Jordan mit Cole zusammen ist, auch, wenn diese Beziehung ihre Probleme mit sich bringt.

Das alles hat die Autorin mit einem sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil nachvollziehbar und realitätsnah zu Papier gebracht. Der Konflikt war sehr gut ausgearbeitet und ich konnte alle Seiten in dieser Geschichte sehr gut verstehen. Ebenso gab es einige spicy Szenen, die auch richtig gut geschrieben waren, aber mit einer niveauvollen Sprache. Überhaupt mochte ich die Chemie zwischen den beiden Protagonisten und habe sie viel lieber zusammen gesehen als Jordan und Cole, denn dieser war mir etwas unsympathisch.

Dennoch waren alle Charaktere wirklich gut geschrieben, sehr realistisch und größtenteils liebenswert, wobei mir vor allem Jordan und Pike richtig gut gefallen haben. Jordan ist nämlich eine toughe, junge Frau, die zwar teilweise noch etwas kindlich wirkt, aber selbstbestimmt leben will. Pike ist dagegen ein gestandener Mann, der versucht, Cole als Vater gerecht zu werden, gleichzeitig aber auch aufgrund eines ausgeprägten Beschützerinstinkts oder auch einfach nur aus Eifersucht, gegenüber Jordan, manchmal etwas über die Stränge schlägt. Allerdings wirkte das auf mich nicht nervig, sondern teilweise sogar eher erheiternd. Nur, dass Pike sehr oft als echt alter Mann hingestellt wurde und sich teilweise auch so verhält, hat mich ein bisschen gestört, denn mit achtunddreißig Jahren ist man einfach noch nicht alt.

Insgesamt mochte ich dieses Buch jedoch richtig gern und ich wurde super gut unterhalten, auch, weil die Sprecher des Hörbuchs richtig gut waren. Es gab ein paar witzige, teilweise emotionale, manche süße und einige prickelnde Szenen und die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Obendrein fand ich den Schreibstil großartig. Deshalb kann ich das Buch nur weiterempfehlen, wenn man verbotene Liebesgeschichten mit gut geschriebenen Sexszenen mag.

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