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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2024

Reise durch die Zeit

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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In dem ersten Band der Reihe Breaking Waves steht Avery im Mittelpunkt. Es geht um sie und ihre Beziehung zu Jake, die Karriere als Musikerin und wie sie sich Herausforderungen stellt. Wir dürfen sie dabei ...

In dem ersten Band der Reihe Breaking Waves steht Avery im Mittelpunkt. Es geht um sie und ihre Beziehung zu Jake, die Karriere als Musikerin und wie sie sich Herausforderungen stellt. Wir dürfen sie dabei begleiten, wie sie wieder nach Harbour Bridge zurückkehrt und sich der Vergangenheit stellen muss.

Das Buch wechselt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Wir erleben die Jugend von Avery und die Entstehung der Freundschaft zwischen Isabella, Odina, Lee, Josie und eben Avery, als sie sich alle zum ersten Mal in einem Surfcamp begegnet sind.

Leider fehlte mir im Mittelteil etwas die Spannung, die aber zum Ende definitiv doch noch gegeben war und auch ein offenes Ende hat, sodass man auf jeden Fall Interesse hat zu erfahren, wie es im nächsten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Zutiefst persönliches Werk

feeling lost (and other weird feelings)
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„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt ...

„Feeling lost“ von Vanessa Ihmann ist ein zutiefst persönliches Werk, das sich anfühlt wie ein offenes Tagebuch – ein Blick in eine verletzliche, nachdenkliche und reflektierende Seele. Die Autorin schreibt über Themen wie Selbstzweifel, Depression, das Gefühl des Verlorenseins und die Suche nach sich selbst – und das mit einer Ehrlichkeit, die berührt und beeindruckt.

Besonders die kurzen Texte und einzelnen Zeilen haben mich emotional tief erreicht. Sie tragen eine poetische Kraft in sich, sind zart, ehrlich und oft sehr treffend formuliert. In solchen Momenten wirkt das Buch fast wie eine Umarmung – besonders für Leserinnen, die sich selbst gerade in einer Phase der Unsicherheit oder inneren Zerrissenheit befinden. Ein Beispiel dafür ist der Satz: „Man sieht es mir nicht an. Denn mein Lächeln ist meine Fassade.“ (S. 54) Solche Worte sind wie Spiegel, in denen man sich wiedererkennen kann.

Auch die Gestaltung des Buches ist besonders gelungen: Das schlichte, aber aussagekräftige Cover mit floralen Elementen und die liebevollen Illustrationen im Inneren runden das Leseerlebnis visuell sehr schön ab.

Trotz der berührenden Stellen habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Vor allem die längeren Texte fand ich oft schwerer greifbar – sie wirkten eher wie persönliche Tagebucheinträge als wie poetische Texte. Manche Gedanken wiederholen sich, was bei einem so persönlichen Buch verständlich ist, beim Lesen aber manchmal etwas ermüdend wirkt. Besonders in den längeren Abschnitten hätte ich mir gewünscht, dass die Sprache klarer und auf den Punkt gebracht ist. Zudem hat mir an manchen Stellen der Kontext gefehlt – ich wusste nicht immer, worauf sich bestimmte Gedanken oder Emotionen beziehen. Auch die plötzlichen Themenwechsel zwischen den Seiten haben mich manchmal überrascht und ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.
Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen. Die Themen und Ansätze sind stark und bewegend – und doch fehlte mir stellenweise das gewisse Etwas, das ein gutes Buch für mich zu einem besonderen macht. Ich war an einigen Stellen ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr Tiefe oder sprachliche Raffinesse erhofft hatte.

Und trotzdem: Vanessa Ihmann schafft es, schwierige Themen auf eine sehr zugängliche und sanfte Art anzusprechen – ohne zu dramatisieren, aber auch ohne zu beschönigen. Zitate wie
„Ich bin an dem Punkt, an dem ich nicht mehr denken kann, eben weil ich so viel denke.“ (S. 90) oder
„Unser Glück sollte nicht in den Händen anderer Menschen liegen. Das ist zu fragil.“* (S. 177)
haben mich zum Innehalten gebracht – weil sie Wahrheiten formulieren, die man selbst vielleicht schon gefühlt, aber nie ausgesprochen hat.

Insgesamt ist „Feeling lost“ ein sehr persönliches Buch, das einen besonderen Zugang zu emotionalen Innenwelten ermöglicht. Es ist nicht immer poetisch im klassischen Sinne, aber es ist ehrlich – manchmal roh, manchmal zart und oft tröstend. Für alle, die sich gerade selbst ein Stück weit verloren fühlen oder nach Worten suchen, die das Unaussprechliche greifbarer machen, kann dieses Buch eine wertvolle Begleitung sein.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Heftiges Buch

Girl in Pieces
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Ich muss sagen, ich habe es nicht so krass erwartet. Natürlich habe ich den Klappentext gelesen und die Triggerwarnung, aber bei einem Jugendbuch habe ich niemals so ein Buch erwartet. Kathleen Glasgow ...

Ich muss sagen, ich habe es nicht so krass erwartet. Natürlich habe ich den Klappentext gelesen und die Triggerwarnung, aber bei einem Jugendbuch habe ich niemals so ein Buch erwartet. Kathleen Glasgow schreibt wirklich schonungslos ehrlich und für meinen Geschmack zu genau und brutal für ein Jugendbuch. Natürlich ist es auch ein Stück weit die Wahrheit und einfach nicht beschönigt, aber bei diesem Buch muss man wirklich auf sich aufpassen. Daher auch von mir noch einmal der Hinweis: lest das Buch nur, wenn ich psychisch stabil genug seid!

Bei "Girl in pieces" geht die Geschichte um Charlotte. Charlotte ist zerbrochen. Mit nur siebzehn Jahren hat sie mehr verloren, als die meisten Menschen im Leben. die Themen die Charlotte beschäftigen sind
selbstverletzendes Verhalten, Depression und den Kampf gegen innere Dämonen. Jede neue Narbe macht Charlottes Herz ein wenig härter, doch irgendwann begreift sie, dass sie mehr ist, als die Summe ihrer Verluste – und beginnt zu kämpfen!

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Das Ende der Geschichte von Will & Layken

Weil wir uns lieben
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Band 3 setzt genau dort fort, wo Band 2 endete. Es wird wieder aus der Sicht von Will erzählt, jedoch zeitgleich in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Es gibt quasi Rückblicke auf all die entscheidenden ...

Band 3 setzt genau dort fort, wo Band 2 endete. Es wird wieder aus der Sicht von Will erzählt, jedoch zeitgleich in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Es gibt quasi Rückblicke auf all die entscheidenden Momente aus den ersten beiden Bänden.

Demnach gibt es wenig neue Story und das hat mir etwas gefehlt. Zur Vervollständigung der Reihe empfehle ich dennoch es zu lesen, aber sage direkt vorab, nicht mit zu hohen Erwartungen an neues.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Schwer reinzukommen, aber an sich spannende Story

WHISPERS. Die Wahrheit wird dich zerstören
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Also ich habe für dieses Buch deutlich länger gebraucht, als ich gewöhnlich Bücher fertig habe. Mir fiel es schwer in die Geschichte reinzukommen und war etwas überfordert zunächst.

Achtung Spoiler:
Vier ...

Also ich habe für dieses Buch deutlich länger gebraucht, als ich gewöhnlich Bücher fertig habe. Mir fiel es schwer in die Geschichte reinzukommen und war etwas überfordert zunächst.

Achtung Spoiler:
Vier Studenten rücken in den Fokus, als während einer Challenge von Whispers, oder in Person Noktura, ein weiterer fünfter Student umgebracht wird. Bis zum Ende des Buches ist nicht 100% klar, wer die Tat begonnen hat. Deepika, Jacob, Willow und Benedict versuchen alles um ihre dunklem Geheimnisse zu wahren und der Mörder zu finden. Doch wer war es und ist die Person doch unter Ihnen?

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