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Veröffentlicht am 02.05.2026

Zwei starke Frauen

Mit einem Lächeln
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Die Zukunftspläne von Lily und Valerie stehen fest, einen Turnierstall wollen sie eröffnen, da Valerie Profi Springreiterin ist. Als Lily dann gegen ihren Willen für ein halbes Jahr nach Wien in eine ...

Die Zukunftspläne von Lily und Valerie stehen fest, einen Turnierstall wollen sie eröffnen, da Valerie Profi Springreiterin ist. Als Lily dann gegen ihren Willen für ein halbes Jahr nach Wien in eine Consulting Firma beordert wird, sieht alles plötzlich anders aus. Ausgerechnet ihre Chefin Jara Winter macht es ihr sehr schwer, sich zu profilieren.
Was steckt nur hinter der Fassade dieser attraktiven Frau? Was muss sie erlebt haben, sich so einen Schutzpanzer aufzubauen. Während Lilys Freundin Val in die USA gereist ist, kriselt es zwischen beiden. Treue ist für beide halt auch nur ein Wort mit fünf Buchstaben. Und Jara hat noch einen geheimen Auftrag auszuführen, was die Geschichte sehr spannend macht.

Eine Geschichte, wie man es von Frau Schairer kennt. Auch in diesem Buch ist der Anfang des Kennenlernens der beiden Haupt-Potagonistinnen unglaubwürdig. Irgendwie hat mich die Geschichte ein wenig an Ellen erinnert, was eines ihrer besten Bücher neben “Sommer in Barock war.” Reitsport ist ein vielschichtiges Thema, da hat sie gut recherchiert. Interessant auch, was in den Chefetagen der Consulting Firmen zugeht.
Was die Sexszenen im Buch betrifft, die waren etwas kurz, bei den Regeln musste ich schmunzeln. Das passiert doch nicht im realen Leben, oder doch?

Ihre literarischen Fähigkeiten hat die Autorin mit diesem Buch gut dargestellt. Die Geschichte hat Tiefgang und war auch sehr spannend, es ist viel passiert. Ich hatte gute Unterhaltung und fieberte mit beiden Charakteren mit, wobei ich das Ende schon mehrere Seiten zuvor erahnen konnte. Wie immer in Schairers Büchern ist der Schluss immer so schnell gekommen. Liegt wohl daran, das Buch schnell zu beenden. Ich hätte gerne noch ein bisschen weitergelesen, eine Fortsetzung gibt es ja leider nicht.

Von meiner Seite aus empfehlenswert, hatte es an 2 Abenden ausgelesen, was mir nicht bei vielen Büchern passiert.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Lebensverändernder Roadtrip

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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Pasta, Pannen und ein lebensverändernder Roadtrip.

Lena ist stark engagiert und immer zuverlässig, deshalb ist sie auch ständig am Limit. Als Mutter im Vollzeitjob jongliert die Dauerleistende täglich ...

Pasta, Pannen und ein lebensverändernder Roadtrip.

Lena ist stark engagiert und immer zuverlässig, deshalb ist sie auch ständig am Limit. Als Mutter im Vollzeitjob jongliert die Dauerleistende täglich in einem Leben voller To - Dos. Sie glaubt nur wertvoll zu sein, wenn sie ständig etwas leistet. Bis ihr Körper die Reißleine zieht. Das Leben schickt sie auf eine Reise, was sie eigentlich nicht will. Nur widerwillig steigt sie in ihren alten VW Bus und fährt nach Italien.

Der durchgeplante Trip wird zu einem Sommer voller Überraschungen, es läuft nicht nach Plan. Angefangen beim steckengebliebenen Bulli bis zum Loslassen und Neuanfang. Man darf Neues ausprobieren, auch wenn man dabei nicht perfekt ist. Lena beginnt zu begreifen, sie muss nichts leisten, um liebenswert zu sein.

Wahre Liebe braucht keine Leistung, zwischen Romantik und Rost: Sein Herz wieder für die Liebe öffnen. Einfach dem inneren Rhythmus folgen. Mit Stefano durch die Gassen tanzen.

Eine schöne, unterhaltsame Geschichte mit vielen emotionalen Momenten, es berührt einen zutiefst, wenn man sein eigenes Leben reflektiert. Flüssiger Schreibstil und schöne Illustrationen, die den schönen Einband aufwerten.

Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Eine Liebe im sonnigen Orlando

LOST LOVER
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Im sonnigen Orlando lebt Joyce ihren Traum, als sie vor drei Jahren Frankfurt den Rücken kehrte. Traummann. Traumhaus. Traumtochter, so lässt es sich leben. Wenn da nicht auch Probleme wären. Tochter Rosa ...

Im sonnigen Orlando lebt Joyce ihren Traum, als sie vor drei Jahren Frankfurt den Rücken kehrte. Traummann. Traumhaus. Traumtochter, so lässt es sich leben. Wenn da nicht auch Probleme wären. Tochter Rosa ist krank, die Beziehung zum attraktiven Peter, einem Geschäftsmann, scheint eingerostet zu sein. Joyce fehlt auch ein Herzens Hobby, es ist wohl doch nicht alles Gold, was glänzt in Florida. Um die Beziehung zu retten begeben sich Joyce und Peter auf einen stürmischen Trip, wollen doch beide ihre Liebe etwas auffrischen. Dabei entdeckt Joyce eine schon sehr lange vergessene Erregung wieder für sich. In Sachen Sex loderte deren Feuer gewaltig. Alles sieht so perfekt aus bei den Beiden, als plötzlich Intrigen ans Licht kommen, die die Familienidylle abschwächen. Sie müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Es geht um Schuldgefühle und ungeplante Liebschaften und einen Schnappschuss, der alles in Frage stellt. Es sieht ganz danach aus, als hätte Joyce ihr Glück ein Verfallsdatum. Wer könnte das fehlende Puzzlestück zu ihrem Glück sein?

Hindernisse gibt es viele und auch enge Freunde der Familie begehen Missetaten. Wie bekämpft man Hassgefühle? Die Spannung steigt, als Rosalie krank wird, während sich die Eltern in NY vergnügen. Haben Trudy und Matthew etwas die Medikamente vertauscht? War Alkohol im Spiel? Mir ist allerdings nicht bekannt, dass man sich übergibt bei HRS. Ich hab das nämlich öfter.

Angenehmer flüssiger Schreibstil mit sympathischen Charakteren. Ich fühlte mich gut unterhalten, wenn auch der große Knall-Effekt für mich gefehlt hat. Einiges las sich zu innig und vollkommen an, deshalb war für mich manches schnell vorhersehbar. Die schwarze Schatulle und der Knicks ach wie süß. Ich musste schmunzeln

Ich vergebe vier Sterne, der Roman mit seinen 452 Seiten liest sich gut weg. Langeweile kam bei mir nicht auf. Romance Freunde kommen hier auf ihre Kosten. Veronica Fields kannte ich zuvor noch nicht, ich freue mich jetzt auf den Folgeband, der schon auf meinem Sub liegt.

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Mord im malerischen Ligurien

Azzurro mortale
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Commissario Grassi hat endlich Urlaub, den er gerne mit seiner Familie verbringen möchte. Seine Frau ist mit Sohn extra aus Rom angereist um ihrem Vito nahe zu sein. Dann erhält er einen Anruf, dass eine ...

Commissario Grassi hat endlich Urlaub, den er gerne mit seiner Familie verbringen möchte. Seine Frau ist mit Sohn extra aus Rom angereist um ihrem Vito nahe zu sein. Dann erhält er einen Anruf, dass eine männliche Leiche in dem kleinen Dorf angeschwemmt kam. Ein höchst rätselhafter Leichenfund in Corniglia. War es tatsächlich trockenes Ertrinken oder doch ein Verbrechen? Vorbei ist es mit dem Familienurlaub, damit nicht genug erfährt seine Frau dass Vito eine Mitbewohnerin hat. Sie ahnt Untreue. Toni wird ausquartiert und zieht zu ihrer Mutter im Ort.

Der Commissario hat eigenwillige Ermittlungsmethoden, die nicht nur ihn sondern auch seine Kollegin Ricci in höchste Gefahr bringen. Senior Umberto Im Pflegeheim wird fast umgebracht, was weiß der über den Toten und den Brückeneinsturz? Wer bezahlt eigentlich das Geld für das Heim, denn Umberto hat kaum finanzielle Ressourcen. Geht es am Ende um Drogengeschäfte und Korruption? War die Leiche nur ein Köder für die Polizei?

Die Mörderjagd im athmosphärischen Ligurien hat mich gut unterhalten, ich fand Toni mit ihrem scharfen Verstand sehr amüsant. Als Millionärsgattin war sie sehr überzeugend. Die Region wurde so vielfältig beschrieben, da möchte man direkt mal Urlaub machen. Die schöne Landkarte am Ende der Lektüre werten das Ganze noch zusätzlich auf.

Der Krimi war nicht blutig, die Spannung war vorhanden, aber man konnte dem Autor einige Passagen nicht wirklich glauben. Die Sache mit Grassi und dem Oldtimer fand ich eher lächerlich. Das Ende hat mich dann doch überrascht, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Der Auto hat einen verständlichen Schreibstil und erfrischende Protagonisten. Spreche gerne eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 25.04.2024

Sehr beklemmend

Geordnete Verhältnisse
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Die Geschichte wird abwechslungsreich von beiden in der Ich-Form erzählt. Es geht um eine toxische Beziehung und Macht und Kontrolle über den Partner. In drei Abschnitten erfahren wir über das Leben der ...

Die Geschichte wird abwechslungsreich von beiden in der Ich-Form erzählt. Es geht um eine toxische Beziehung und Macht und Kontrolle über den Partner. In drei Abschnitten erfahren wir über das Leben der beiden Hauptprotagonisten. Da ist Philipp, der so gerne einen Freund in der Schule wollte und nie bekam. Dann kommt Faina aus der Ukraine in die Kleinstadt. Die beiden freunden sich an und Philipp ist glücklich, endlich jemanden zu haben, mit dem er Zeit verbringen kann. Beide haben rote Haare. Die schwierigen Verhältnisse, in der er aufgewachsen ist, lassen mich schon seine Aggressivität anderen gegenüber nachvollziehen. Ohne Vater aufwachsen und eine Alkoholabhängige Mutter, die oft fremden Besuch über Nacht mitbringt, was soll da aus solchen Kindern werden? Sein Einnässen hatte er nie wirklich unter Kontrolle, das war beim ersten Date schon schlimm. Und hat sich auch mit 25 nochmal bestätigt. Dass ihm öfter die Hand ausrutscht in der kontrollierten Beziehung mit Faina ist für mich nicht nachvollziehbar, und das hätte bei dem Babygeschrei überhaupt nicht sein müssen. Warum er sich vor Sex ekelt will mir nicht so richtig in den Sinn. Und Sex in einer Schwangerschaft kommt schon überhaupt nicht infrage. Philipp ist so kontrolliert, dass er selbst beim Anblick in die volle Spüle explodiert und Fainas Mutter anbrüllt. 

Fainas Vorstellung vom Leben ist auch etwas seltsam. Sie verlässt die Kleinstadt und Philipp, um nach Berlin zu gehen. Arbeiten und endlich ihre Sexualität ausleben. Dann  gerät sie in schlechte Gesellschaft, wird schwanger und weiß nicht von wem. Mit hohen Schulden kehrt sie nach Hause zurück. Philipp ist erfreut und nimmt sie wieder auf. Sie zahlt einen hohen Preis dafür und trotzdem gehen beide zusammen nach Berlin zurück. Es wird immer dramatischer dort, die Spannung wird hochgehalten. Körperliche Nähe und Eifersucht fördert nicht den Erhalt einer Beziehung. Wenn Freundschaft und Zuneigung in gefährliche Abhängigkeit übergehen, ist die Gefahr groß, gebrochen zu werden. Was nicht aufhört weh zu tun, ist, dass vieles eine Lüge ist, aber niemand will Faina glauben. Die Aussagen der Eltern finde ich unverschämt. Hat Faina etwa eine mentale Störung? Was passiert mit der kleinen Mara? 

Das Buch hat mir gut gefallen, wobei einiges für mich auch unglaubwürdig ist. Ich möchte nicht spoilern, deshalb erwähne ich es hier nicht. Der Schreibstil war flüssig, die Geschichte auch spannend geschrieben mit guter Artikulation. Nach 287 Seiten geht ein unheil drohender Plot zu Ende, den ich so nicht erwartet habe. Es kam auch ein wenig zu schnell für mich.

Ein lesenswerter Roman, den ich gerne weiterempfehle. 

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