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Veröffentlicht am 03.09.2025

Zu Kämpfen lohnt sich immer wieder...

Perfect Redemption
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„Perfect Redemtion“ ist eine heiße Enemies to Lovers-Romance über Leidenschaft und Vergebung. Diesmal bekommt Jax seine eigene Story mit Blaire. 

Über einen Prolog geht es direkt in die gegenwärtige Story ...

„Perfect Redemtion“ ist eine heiße Enemies to Lovers-Romance über Leidenschaft und Vergebung. Diesmal bekommt Jax seine eigene Story mit Blaire. 

Über einen Prolog geht es direkt in die gegenwärtige Story zu Jax, der nach Los Angeles geflüchtet ist. Dort lebt auch sein Vater, jedoch hält er sich lieber fern von ihm. Jedoch bringt sich Jax einmal mehr in Schwierigkeiten und sein Vater holt ihn dort heraus, bevor er schlimmeres anstellt. Er setzt ihm die Pistole auf die Brust und stellt im Blaire an die Seite. Diese hat zwar ihre eigenen Sorgen, dennoch soll sie auf Jax aufpassen und ihn von den schlechten Dingen ablenken. Nach den ersten Fehlpässen schließen die beiden einen Pakt aufeinander aufzupassen. Was beide da noch nicht wissen, das sie einander gut tun, auch wenn das Chaos um sie herum ausbricht. Es endet in einem Epilog.

Die Handlung selbst spielt sich über mehrere Wochen ab. Die Kampfsport MMA (Mixed Martial Arts) tritt hier zwar in den Hintergrund, aber sie ist nicht weg und findet auch ihren Weg zurück. Die Charaktere haben diesmal ihre Kämpfe auf einen anderen Weg auszutragen und zu besiegen. Die Anziehungskraft zwischen den Protagonisten ist zu spüren, dennoch nicht sie eher eine Lauerstellung ein, da sie vielmehr mit sich selbst auszutragen haben. Es wird wieder dramatisch und schonungslos. Es ist nicht die typische Locestory, aber sie entwickelt zu etwas viel tieferen.

Den Schreibstil habe ich wieder als ist sehr angenehm empfunden. Auch die Gefühlslage sowie die Zerrissenheit der Protagonisten war immer zum greifen nah, auch wenn mich diese beiden Protagonisten weniger berührt haben. Es gibt aufregende und auch humorvolle Momente. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive aus den beiden Sichtweisen von Jax und Blaire im sichtbaren Wechsel wiedergegeben.
Das Buchcover wechselt diesmal zum rötlichen Hintergrund und passt sich dennoch zu seinem Vorgänger an.

Mein Fazit: Auf die Fortsetzung und die eigene Story von Jax habe ich mich sehr gefreut. Dennoch kann diese Geschichte nicht mit dem Vorgänger mithalten oder hat mich nicht so sehr berührt. Dennoch waren es gute Lesestunden und vergebe 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Das Nolan-Rudel und seine Geschichte...

Das Geheimnis des Penglais Hill
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„Das Geheimnis des Penglais Hill“ ist der Debütroman der Autrorin Haylie Parker und der Beginn einer Buchreihe, die eindeutig Neugierde erweckt.

Mit einem erklärenden und ausführlichen Prolog startet ...

„Das Geheimnis des Penglais Hill“ ist der Debütroman der Autrorin Haylie Parker und der Beginn einer Buchreihe, die eindeutig Neugierde erweckt.

Mit einem erklärenden und ausführlichen Prolog startet man direkt in die Handlung und in die Geschichte der Küstenstadt Aberystwyth in Wales und in die Werwolfgeschichte des Nolan Rudels, welche spannend und tragisch zugleich ist. Es ist ebenso der Beginn der Story von Claire, die ihre wahren Wurzeln gar nicht kennt und doch zufällig und wissbegierig auf die trifft. So bekommt sie die Chance die nächsten drei Jahre in Wales zu verbringen, dort zu arbeiten, zu forschen und auf den Spuren ihrer Mutter zu treffen. Dort trifft sie auf den Schlossherren Elijah, der nicht nur ihr Blut in Wallung bringt, ihr neuer Boss ist ein einziges Geheimnis und es reizt sie sehr, dieses zu entschlüsseln. Es endet in einem Epilog.

Die Handlung ist sehr einnehmend und spannend aufgebaut. Die geschichtlichen Hintergründe und die Geheimnisse hinter der Handlung haben mich dabei fasziniert. Auch die ganze Entstehung und der Familienzusammenhalt um ein Rudel ist aufschlussreich und sehr interessant erzählt. Was mich persönlich etwas störte, sind die doch auftauchenden textlichen Fehler, die einem im Lesefluss stören. Dazu kommt, dass es natürlich unvermeidlich um einen Kampf gehen wird, doch dieser wurde mir zu einfach und zu schnell gelöst. Im Vorfeld geht es viel um die Anziehungskraft und die Seelenverwandtschaft. Dieses Feld wurde umfassend ausgeschöpft und gerne hätte ich hier auch noch etwas mehr Gefühl gespürt, als nur die pure Anziehungskraft. Die knisternden Momente, die eine erotische geladene Dauerstimmung erzeugen geben Würze, jedoch würde mich zum Ende hin noch viel mehr zum Hintergrund und Fortgang interessieren. Jedoch hoffe ich hier auf die Fortsetzung, die sich zwar um ein anderes Paar dreht, jedoch auch diese Story hier weitererzählen soll.

Claire (22) ist Doktorandin der Geschichtswissenschaften und bisher bei ihrem Vater aufgewachsen. Sie ist naturverbunden und ein innerer Drang zwingt sie in die Heimat ihrer Mutter zu reisen. Dort war sie gern gesehen, doch was wirklich damals geschehen ist, scheint ein unausgesprochenes Geheimnis zu sein. Sie ist ehrgeizig genug dieses lösen zu wollen. Es dauert auch nicht lange, das sie erste Veränderungen an sich wahrnimmt, die endlich die vergangenen Rätsel lüftet.

Elijah (25), Alpha seines Rudels, Beschützer, Alpha durch und durch und immer auf das Wohl der anderen bedacht. Er ist ein charismatischer und beeindruckender Charakter. Seine Seelenverwandte hat er noch nicht gefunden und alles drängt darauf hin einen Thronfolger zu zeugen. Als er dann auf Claire trifft, benimmt er sich untypischer Weise entgehen seiner Prinzipien und die Regeln des Rates.

Der Schreibstil ist angenehm und einladend, durch seine Hintergründe und teils neckende Erzählweise. Es liegen Temperament und Emotionen in der Luft. Passend zum Genre in seiner Gestik, Sprache und Darstellung sehr eindeutig und stimmig. Die einzelnen Kapitel haben eine unterschiedliche Leselängen In der Ich-Perspektive mit sichtbaren Charakterwechsel wird die Geschichte von Claire und Elijah wiedergegeben.
Das Buchcover zeigt einen heulenden Wolf bei Vollmond in einer mystischen und wunderbaren Atmosphäre. Für mich passt es sehr gut zur Grundstory.

Mein Fazit: Eine Werwolfgeschichte die definitiv neugierig auf mehr macht und ein gutes Debüt zeigt. Jedoch ist hier noch jede Menge Luft nach oben und freue mich auf mehr von der Autorin. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Philly im Wandel

Falling in Philly / Saving ground
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"Saving ground" ist Teil 1 der Reihe "Falling in Philly". Die Autorin empfiehlt für das volle Lesevergnügen sollten die Romane in der richtigen Reihenfolge gelesen werden und um mit der abgeschlossenen ...

"Saving ground" ist Teil 1 der Reihe "Falling in Philly". Die Autorin empfiehlt für das volle Lesevergnügen sollten die Romane in der richtigen Reihenfolge gelesen werden und um mit der abgeschlossenen Handlung zu enden, sollte der Epilog ausgelassen werden.

Wie bereits oben erwähnt, empfiehlt die Autorin, für eine Ende zum 1. Teil gegebenenfalls den Epilog wegzulassen. Dieser ist aber genauso geheimnisumworben um macht gerade neugierig auf mehr wie auch schon der Prolog. Leider löst sich dieses Rätsel auch noch nicht auf und wird in der Buchreihe weiter behandelt. Es geht um das Immobilienimperium von Maxwell Harrington. Auch sein mittlerer Sohn William ist teil des Harrington Real Estates und bekommt ein neues Projekt übertragen. Hierfür engagiert er die Architektin Arianna Blossom, die sogar von New York nach Philadelphia umzieht und vor vorne neu beginnt. Sie hat einen Schlussstrich von ihrem alten Leben gemacht und ist so auch wieder näher an ihrer Familie dran. William ist alleinerziehender Vater und hat der Liebe bisher keine neue Chance gegeben, zu weit ist er noch in seinen eigenen Gedanken gefangen. Aber er ist auch ein Arbeitstier und beide stürzen sich gemeinsam in ihre neue Aufgabe, mit erfolgt und kommen sich so unweigerlich näher. Doch dafür muss man sich auch frei von alten Zwängen fühlen.

Die erste Hälfte des Roman plätschert vor sich hin, zieht sich für mich auch etwas, bevor es so richtig los geht. Man lernt jedoch einiges zu den den verschiedenen mitwirkenden Charakteren. Diese mochte ich auch alle recht gerne nur das Oberhaupt der Familie ist eine ganz besondere Persönlichkeit und schwierig zu verstehen. Die Handlung kommt ohne großen Drama aus, das was da ist wird genutzt und auch wieder in Harmonie gebracht. Die zweite Hälfte war dadurch auch etwas rasanter und griffiger mit einigen Hürden. Auch wenn es sich zum Ende so dreht wie es sich ein jeder wünscht, bleiben dennoch ein paar Aspekte offen, nicht relevant für dieses Ausgang, aber für eine gute Symbiose hätte es sich für mich runder angefühlt. Sehr positiv, dass sich mal eine Stadt genommen wird, über die man so sonst nicht liest und ihre Brennpunkte auch wo anders hat.

Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm, es ist lebendig, es gibt etwas zum schmunzeln, skurrile Situationen, aber auch Zeit für Romantik und eine neue Liebe. Die fesselnde Spannung, die zu Beginn und am Ende hervorgerufen wird, hätte ich mir auch noch mehr mittendrin gewünscht. Die einzelnen Kapitel habe eine unterschiedliche Leselänge. Arianna und William erzählen aus der Ich-Perspektive ihre Sicht der Dinge.
Das Buchcover ist dunkel gehalten und passt sehr gut zu dieser Boss-Romance mit Blick auf die Stadt und einem Boss im Vordergrund.

Mein Fazit: Durch den Prolog habe ich die ganze Zeit auf etwas Bestimmtes gewartet und letztlich steht doch die Liebesgeschichte und ein Brennpunkt in Philly im Vordergrund. Es liest sich super, doch mich konnte der Roman nicht voll und ganz einnehmen.

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Veröffentlicht am 16.08.2022

Frauenpower und die verflixte Poledancestange

Spin this Heart
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Mit „Spin this Heart“ lese ich meinen ersten Roman von der Autorin Justine Pust. Es geht hinein in das aufregende Chicago zwischen Familiendiskrepanzen, Tanz, Humor und einer verflixten Polestange.

Es ...

Mit „Spin this Heart“ lese ich meinen ersten Roman von der Autorin Justine Pust. Es geht hinein in das aufregende Chicago zwischen Familiendiskrepanzen, Tanz, Humor und einer verflixten Polestange.

Es geht direkt in die Handlung und sogleich merkt man die besondere magische Anziehung und das knistern zwischen Carmen und Tian. Obwohl beide eher wie Katz und Maus sind, sie triezen und reizen sich gerne, testen ihre Grenzen aus, aber der eine oder andere Flirt verirrt sich auch dabei. Doch beide meiden das Feuer, schützen sich nach außen und bloß nicht so viele Gefühle zulassen. Doch was man sofort bemerkt, sind die tollen Freunde um sie herum und wie innig dieses band ist, besonders bei des drei Mädels, Carmen, Brooke und Juliette. Katastrophen und Niederlagen schweißen sie nur enger zusammen. So kommt auch Juliette auch die Wahnwitzige Idee alle drei zu einen Poledancekurs anzumelden, den kein geringerer als Tian leitet. Das stellt Carmen vor einer persönlichen Herausforderung, das sie nur Dinge gern tut, in denen sie auch gut ist. Aber die Herausforderung treibt sie zu Höchstleistungen an. Dadurch kommen sie beide auch unfreiwillig näher und sie finden sogar eine gemeinsame Basis. Doch ihre persönlichen Niederlagen und Zukunftsaussichten stellen sie auf eine Probe und die Frage, was wollen sie wirklich?

Die Beschreibungen über Chicago und ihre Bewohner sind transparent und einladend, auch wenn alles seine Schattenseiten hat. Ich mag das Thema Tanz, auch wenn es hier eine untergeordnete Rolle spielt, aber man spürt die Vibes. Die Handlung ruht sich nicht lange auf Nebensächlichkeiten aus und schreitet schnell voran. Auch wenn der Romanaufbau und die Gefühlsebene eher eine Nummer kleiner beginnt. So nähert man sich langsam an die Charaktere und ihre Eigenheiten heran und taucht immer mehr in sie hinein. Einige Konfrontationen scheinen hier vorprogrammiert zu sein, dennoch wird man in ihrem Umgang und mit der Lösung überrascht. Das Ende verläuft wie erwartet, auch wenn mich ein paar Nebenbegebenheiten noch interessiert hätten.

Carmen, eine Femme Fatal, wunderschön, ehrgeizig, was was sie will, ist sehr erfolgreich, sehr selbstkritisch und nicht gut im versagen, aber viel besser im kämpfen und sich wieder aufzurappeln und das Problem bei den Hörner zu packen. Man kann ihr nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen und sie hat immer ein klares Ziel vor Augen. Sie überzeugt mit purer Leidenschaft und festem Willen.

Tian, Tänzer durch und durch, mit dem Traum seine Leidenschaft auf beruflich erfolgreich zu verkörpern. Gerne würde er Tanz studieren, jedoch stehen da auch noch andere Interessen im Vordergrund. Er weiß mit seinem Sexappeal zu spielen, ist ein hervorragender Lehrer und liebt das Feuer zu reizen. Daneben ist er ein ehrenwerter Freund, sorgt sich um Familie und seinem Vierbeiner und ist immer mit zu Stelle wenn es wieder heißt einen Krisenstab zu bilden.

Den Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich liebe diesen wunderbaren Umgang mit Wörtern, verbunden mit einer poetischen Ader und einem Mix aus Gefühl, Emotionen und dem gewissen Etwas an Frische. Alle Beschreibungen und Handlungen hatte man direkt vor Augen. Die Charaktere der Story wurden sehr gut verkörpert und es wird sich auf das nötigste konzentriert. Die Kapitellängen haben eine unterschiedlich Leselänge und tragen zusätzliche kleine Titel. In der Ich-Perspektive wird im stetigen sichtbaren Wechsel aus der Sicht von Carmen und Tian durch die Geschichte geführt. Die Dialoge sind spritzig, ernst, dynamisch und auch sexy.

Das Buchcover ist sehr hübsch, in blauen Farbtönen gehalten und verrät rein gar nichts zur Handlung. Schön hätte ich auch gefunden, wenn es etwas mit der Leidenschaft zum Tanz verbunden hätte. Im Inneren findet man sogleich auch eine wunderbare Playlist.

Mein Fazit: Ein wunderbarer Spagat zwischen Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Charaktere die Lust auf mehr machen, tolle Nebenschaukampfplätze und starke Charaktere, die auch mal schwach sein dürfen.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Mehr Schein als Sein...

Das Gift deiner Lügen
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Nachdem ich von dem Debüt „Die stille Kammer“ der Autorin Jenny Blackhurst damals so begeistert war und mich „Das Böse in deinen Augen“ leider nicht mehr so überzeugen konnte, wage ich mich mit „Das Gift ...

Nachdem ich von dem Debüt „Die stille Kammer“ der Autorin Jenny Blackhurst damals so begeistert war und mich „Das Böse in deinen Augen“ leider nicht mehr so überzeugen konnte, wage ich mich mit „Das Gift deiner Lügen“ mal wieder an einen Psychothriller von ihr. Vielen Dank an die Community und Austauschplattform Lesejury von Bastei Lübbe, für die ich dieses Buch in einer Leserunde lesen, bewerten und natürlich rezensieren durfte.

Die Leseprobe zu diesem Roman konnte mich ja schon erreichen und schnell erkannte man, dass es in die Richtung "Desperate Housewives" geht. Durch einen interessanten Prolog wird man kurz vorgewarnt, um was es überhaupt geht und danach ging es sofort in die Handlung und die kleine heile Welt von Severn Oaks. Nach und nach lernt man die vielen verschiedenen Charaktere kennen, aber auf Grund der Einteilung, bin ich mit diesen nicht durch einander gekommen und war sofort in der Geschichte angekommen. Im ersten drittel gab es auch noch soviel zu entdecken, der Mittelteil flachte etwas ab und zum Ende hin wurde es dann wieder spannender und eine Aufdeckung nach der anderen ereilte einen.
Die Autorin hat auch wie sonst schon wieder auf Blutvergießen verzichtet, es passieren Unfälle und es geschehen Dinge, jedoch wird hier mehr auf die Psyche gebaut und auch nicht tief ins Detail gegangen.

In Hinsicht zu der genannten Serie, wie auch zu „Pretty little liars“ hat es mir sehr gefallen. Ich mag solch einen Aufbau, jedoch hatte dieser Roman weniger mit einem Psychothriller zu tun. Da erwarte ich einfach mehr, als hinter die Fassade einer kleinen skurrilen Welt einzutauchen und hinter geschlossener Gardine auf ihre Geheimnisse, Intrigen, Lügen, Macht, Geld, Mobbing und Vertuschungen zu schauen. Ausnahmslos jeder ist in irgendetwas verstrickt und manche Auflösungen waren wirklich sehr gut verpackt, so dass man an der Nase herumgeführt worden ist.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen und ich war sofort in den Geschehnissen drin. Die sehr gute bildhafte Beschreibung, auch die Vorstellung der vielen Charaktere hat dazu geführt, sich eine typisch amerikanische Anlage aus dem TV vor Augen zu führen.Die einzelnen Kapitel haben eine ungefähre gleichbleibende kurze Leselänge und dadurch fließ der Text noch schneller dahin. Die Handlung wird aus den verschiedenen Perspektiven der vielen Charaktere in der Erzählperspektive wiedergegeben. Die einzelnen Charakteren waren für mich individuell und ausreichend herausgearbeitet.

Das Cover ist mal wieder eine Augenweide und es lässt sich daraus auch nichts zur Handlung erahnen. Und den Titel versteht man ganz gut, wenn man das ganze Buch gelesen hat und somit versteht, um wen es hier wirklich geht.

Mein Fazit: In meinen auch leider kein Pyschothriller in diesem Sinne, aber dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten.

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