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silvia1981

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Veröffentlicht am 21.10.2017

"Ein Mann, ein Wort!"

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman
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Das Buch "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell war für mich eine gelungene Leseabwechslung. Ich war sehr neugierig auf das Buch, auch wenn es sich um einen Jugendroman ...

Das Buch "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell war für mich eine gelungene Leseabwechslung. Ich war sehr neugierig auf das Buch, auch wenn es sich um einen Jugendroman handelt. Die anderen Bücher der Autorin, unter anderem "Fangirl", in welchem Simon Snow und die Welt der Magier bereits eine Rolle spielt, kenne ich bisher nicht. Tatsächlich konnte ich das Buch, wie im Klappentext angekündigt, schließlich nicht mehr weglegen und habe eine tolle, magische Geschichte vorgefunden. Eine Geschichte, die sehr schön in Bezug auf Freundschaft, Vertrauen und Liebe unter Jugendlichen ist. Aber eine Geschichte, die sehr in die Tiefe geht und dem Leser durchaus Durchhaltevermögen und Konzentration abverlangt. Erzählt wird sie durchwegs aus der Sicht verschiedener Personen. Gerade der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer, es hat an die 150 Seiten gebraucht, bis ich richtig hinein gekommen bin. Man wird mit Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, mit denen man nicht viel anfangen kann, ebenso Personen und Lebewesen, die man zu Beginn nicht zuordnen kann. Sich dies alles einzuprägen, weil es für die weitere Geschichte doch von Bedeutung ist, fand ich schwierig. Ist man dann richtig angekommen, erklärt sich vieles nach und nach und man ist in der Welt der Magier, Vampire, Feen und Bratzen gefangen und das Interesse ist groß zu erfahren, was es mit dem Magier, Schulleiter und Oberster der Zauberwelt, dessen Plänen zur Revolution, den Alten Familien, dem Hexenzirkel, dem drohenden Krieg, dem Schatten, dem Tod von Baz` Mutter und zuletzt natürlich dem größten und mächtigsten Zauberer Simon auf sich hat. Etwas enttäuscht war ich von den Zaubersprüchen, die oftmals sehr lächerlich in Form von Kinderreimen ect. sind. Hier hätte ich mir mehr Phantasie erwartet.

Die Personen sind Großteils sehr gut ausgearbeitet und Simon, Baz sowie Penelope sind mir schnell ans Herz gewachsen. Simon besitzt einen Haufen Magie und weiß nicht, damit umzugehen. Außerdem ist er der Auserwählte und der Erbe des Magiers, auch wenn keiner so recht weiß warum. Simon kennt seine Eltern nicht und wurde vom Magier in einem Waisenhaus entdeckt. Er ist ein "Normaler" mit magischen Kräften und besucht die Schule in Watfort, die Schülern mit magischen Fähigkeiten vorbehalten ist. Die Geschichte handelt bereits vom letzten Schuljahr. Der Schatten, der schon immer hinter Simon her ist, ist eine große Bedrohung nicht nur für ihn, sondern für die ganze Welt der Magier. Dazu bahnt sich zwischen dem Magier und den Alten Familien ein Krieg an. Zum Ende hin wird es sehr turbulent. Und die Autorin schließt die Geschichte mit dem Epilog sehr passend ab. Von mir gibt es hierfür vier glänzende Sterne.

Veröffentlicht am 21.10.2017

Sehr gutes und aktuelles Thema

Dann schlaf auch du
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Der Roman "Dann schlaf auch du" von Leila Slimani ist mir seit seiner Vorstellung im Gedächtnis geblieben, weshalb ich es nun endlich lesen wollte. Das Cover ist auf alle Fälle eine Eyecatcher und die ...

Der Roman "Dann schlaf auch du" von Leila Slimani ist mir seit seiner Vorstellung im Gedächtnis geblieben, weshalb ich es nun endlich lesen wollte. Das Cover ist auf alle Fälle eine Eyecatcher und die Szene mit dem Kinderkarussell kommt auch im Roman kurz vor - Myriam hatte geplant mit ihren Kindern dorthin zu gehen, bevor sie sie tot bzw. leblos zu Hause gefunden hat... Die Autorin hat für ihren Roman ein sehr gutes und aktuelles Thema gewählt, das für mich auf alle Fälle mit Ausschlag gebend war, das Buch unbedingt lesen zu wollen. Wie Myriam und Paul geht es heutzutage vielen Eltern. Dass der Beruf für die Frau eine deutlich wichtigere Rolle einnimmt als früher. Auch wenn man sich wie Myriam auf die Zeit zu Hause mit den Kindern freut, früher oder später kommt die Ernüchterung, dass alles längst nicht so einfach ist, wie es scheint, dass man einfach wieder das Bedürfnis hat, alleine herumzulaufen, andere Gesprächsthemen als die Kinder haben will, dass man sich wieder eine andere Aufgabe wünscht, in der man neue Verantwortung übernehmen kann und nicht nur Mutter ist - ich kenne es aus eigener Erfahrung!

Myriam erhält in dieser für sie schwierigen Phase ein Stellenangebot von ihrem ehemaligen Kommilitonen Pascal und geht völlig in ihrer neuen Aufgabe auf. In Louise finden sie eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, auf die sie sich immer mehr verlassen, sich ihre Arbeitszeiten immer weiter ausdehnen und es schließlich Louise ist, die die Fäden der Familie in der Hand hält. Nach und nach lernt man Louise näher kennen. Ihre inzwischen erwachsene Tochter, ihren verstorbenen Ehemann und dessen Vermächtnis an sie, ihre Lebensverhältnisse, ihre Gefühle und Gedanken. Wie kann man einer fremden Frau in einem derartigen Ausmaß seine Familie anvertrauen? Für mich persönlich nicht denkbar, aber die Autorin hat einen Fall aufgezeigt, in dem es durchaus Realität sein kann. Es ist nachvollziehbar, warum Louise am Ende so gehandelt hat, was sie dazu getrieben hat. Es ist auch nachvollziehbar, warum Myriam und Paul sich nicht von Louise getrennt haben, nachdem es Differenzen gab, zu sehr waren sie in ihrer Situation verfahren, zu sehr hing Myriam in ihrem Beruf fest und brauchte dringend die Unterstützung. Ein Horrorszenario, das mich mit Sicherheit so schnell nicht loslassen wird. Denn selbst wenn man die Fäden nicht wie in dem hier geschilderten Ausmaß abgibt kann man sich nie sicher sein, bei wem die eigenen Kinder wirklich sicher sind...

Der Roman lässt sich mit seinen 222 Seiten und großer angenehmer Schrift sehr schnell lesen und ließ sich mir deswegen nicht mehr aus der Hand legen. Generell hat mich der Schreibstil jedoch leider nicht ganz überzeugt, die Kapitel waren mir zu kurz und abgehakt, die Spannung und Intensität des Erzählstils zu wenig, als dass mir der Atem gestockt hätte. Man weiß vom ersten Kapitel an, wie die Geschichte endet und kann so nur nach und nach erahnen, warum Louise so gehandelt hat. Den tatsächlichen Auslöser erfährt man jedoch auch am Ende nicht so richtig. In meinen Augen hätte die Geschichte mehr Potential gehabt. Deswegen gibt es vier glänzende Sterne von mir.

Veröffentlicht am 21.10.2017

Alle Facetten eines erfüllten Lebens

Durch alle Zeiten
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Auf den Roman "Durch alle Zeiten" von Helga Hammer war ich sehr gespannt, weil ich es sehr interessant fand, die Geschichte einer starken Frau zu verfolgen, die von den fünfziger Jahren bis in die Gegenwart ...

Auf den Roman "Durch alle Zeiten" von Helga Hammer war ich sehr gespannt, weil ich es sehr interessant fand, die Geschichte einer starken Frau zu verfolgen, die von den fünfziger Jahren bis in die Gegenwart reicht. Eine Zeitspanne, in der sich gesellschaftlich viel verändert hat, beginnend von der Kriegszeit und der Armut, der Schande eines unehelichen Kindes, die Stellung der Frau in der Familie und der Gesellschaft bis zur Gegenwart, wo vieles ungezwungener und freier geworden ist. Dazu die archaische Bergwelt Österreichs, die ich selbst kenne, selbst gerne Almhütten besuche und mich schon oft gefragt habe, welche Geschichten sie wohl zu erzählen haben.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist sehr lebendig, schonungslos und bewegend. Die kurzen Kapitel wechseln stets zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dadurch muss man gedanklich zwar ständig umschalten, jedoch hat es für mich die Geschichte extrem spannend gemacht, so dass ich das Buch nicht mehr zu Seite legen konnte und an einem Tag verschlungen habe. Ich konnte mich auch bildlich gut hinein versetzen, ebenso kam viel Gefühl bei mir an.

Die Protagonistin Elisabeth hat es nicht einfach in ihrem Leben. Geboren in einer kinderreichen Familie, die mit Armut zu kämpfen hat. Sie hat aber schon als junges Mädchen den großen Willen, mehr in ihrem Leben erreichen zu wollen und setzt sich durch, eine gute Ausbildung machen zu dürfen. In Niklas findet sie ihre große Liebe, der ist jedoch bereits mit einer standesgemäßeren Frau verlobt und als sie dies erfährt, geht sie schwer enttäuscht als Kindermädchen nach England. Nach Niklas hat Elisabeth zwei weitere Geliebte, für die sie jedoch auch nicht mehr als eine Affäre ist. Ihre zwei Ehemänner liebt sie nicht und gerade unter Josef, dem Vater ihres dritten Kindes, leidet sie sehr. Während er sich herum treibt und auf Sauftour geht, hat sie alle Hände voll damit zu tun, den Hof, die Kinder und die Tiere zu versorgen, obwohl es ihr gesundheitlich immer wieder schlecht geht. Gerade in dieser für sie vermutlich schwersten Zeit hilft ihr nur die wieder aufgeflammte Affäre mit Niklas und die Hoffnung, dass am Ende für sie doch noch alles gut wird...

Bezüglich des Covers bin ich etwas zwiegespalten. Es zeigt vermutlich den glücklichen Moment auf der Hochzeit, auf der sie Niklas kennen lernt. Aber es sagt viel zu wenig über die ganze Geschichte aus und hätte mich wahrscheinlich in der Buchhandlung nicht dazu bewogen, das Buch in die Hand zu nehmen. Ein einfarbiger freundlicher Hintergrund und zwei bis drei kleine Bilder darauf, auch von der Bergwelt bzw. dem Brandstätterhof, hätte mich mehr angesprochen. Schön finde ich, dass es die Protagonistin Elisabeth auch im realen Leben gibt, die Autorin mit ihr seit dreißig Jahren befreundet ist und die Freundschaft sehr tief sein muss, was mitunter das größte Gut im Leben ist. Etwas schade finde ich, dass nur ein Teil der Geschichte der Wirklichkeit entspricht und ein Großteil der Phantasie entsprungen ist. So verstehe ich auch nicht, warum das Ende der Geschichte nicht der Realität entspricht, welche ich als ein schöneres Ende empfinde. Gerne wüsste ich, welcher Teil tatsächlich wahr ist und ob Elisabeth wirklich so viele Wendungen und Enttäuschungen in ihre Leben hinnehmen musste. Definitiv ist Elisabeth eine bewundernswerte und sehr starke Frau, die im Leben viel mitmachen musste und dadurch immer stärker wurde, aber im Grunde einfach nur ein schönes Leben und Liebe wollte und es freut mich sehr für sie, dass sie die letzten Jahre ihres Lebens doch noch in Ruhe und erfüllender Liebe leben durfte! Von mir gibt es hierfür vier glänzende Sterne und eine klare Kaufempfehlung!

Veröffentlicht am 20.10.2017

Tatsächlich ein Krimi!

Nachts am Brenner
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Der Krimi "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter stand seit der Vorstellung auf meiner Wunschliste, weil ich den Brenner kenne und mich alleine dieser Ort neugierig gemacht hat, zudem hat der geschichtliche ...

Der Krimi "Nachts am Brenner" von Lenz Koppelstätter stand seit der Vorstellung auf meiner Wunschliste, weil ich den Brenner kenne und mich alleine dieser Ort neugierig gemacht hat, zudem hat der geschichtliche Hintergrund mein Interesse geweckt und auch die Aussicht auf "Ein Highlight des deutschsprachigen Krimi-Jahrgangs" hat mich dazu bewogen das Buch unbedingt lesen zu wollen. Das Cover finde ich gelungen und im Großen und Ganzen wurden auch alle meine Erwartungen erfüllt. Dies ist mein erster Krimi um Commissario Grauner und obwohl es bereits zwei Fälle davor gibt haben mir keine Informationen gefehlt, um leicht hineinzufinden.

Schon die Erzählungen zu Beginn vom Brenner und verschiedenen Orten und Gegenden in Südtirol haben mir sehr gefallen, insbesondere weil ich einige davon selber schon besucht habe und dies schöne Erinnerungen geweckt hat. Der Autor schafft von Anfang an Spannung und baut einen Krimi auf, der sich wirklich so nennen kann und in dem es um nichts anderes als den Fall geht, also nicht detaillierter um das Privatleben der Ermittler, wie man es öfter vorfindet, abgesehen davon, dass der Fall für Commissario Grauner Licht ins Dunkel um den Tod seiner Eltern bringt. Dies bewirkt allerdings auch, dass die Personen allesamt nicht wirklich greifbar und sympathisch werden und alles sehr kühl herüber kommt, Gefühle kamen bei mir kaum auf. Der Fall wird immer komplexer und behandelt am Ende sogar drei verschiedene Ermittlungsstränge, bleibt aber trotzdem übersichtlich genug, um dem Geschehen gut folgen zu können. Der Leser kann bis zum Schluss nicht wirklich erahnen, wer der Mörder der beiden alten Männer war und die Auflösung fand ich gelungen, lediglich der Epilog rief eine gewisse Verwirrung hervor. Die geschichtlichen Hintergründe fand ich gut in den Fall eingebunden und hätten für mich noch ausführlicher dargestellt werden können, zumal ich mich im Moment sehr für Geschichte interessiere. Diesbezüglich fand ich auch die Empfehlung weiterführender Literatur des Autors in seinen Dankesworten sehr hilfreich.

Ich kann auf alle Fälle meine Leseempfehlung für diesen Krimi aussprechen und werde bei Gelegenheit sicher auch die ersten beiden Fälle noch nachholen.

Veröffentlicht am 20.10.2017

Das Glück ist hier und jetzt, oder es ist gar nicht

Herrn Haiduks Laden der Wünsche
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Das Buch "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" von Florian Beckerhoff hat mich aus zwei Gründen neugierig gemacht. Zum Einen das tolle Cover - man möchte unbedingt mehr über den kleinen Laden erfahren, was ...

Das Buch "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" von Florian Beckerhoff hat mich aus zwei Gründen neugierig gemacht. Zum Einen das tolle Cover - man möchte unbedingt mehr über den kleinen Laden erfahren, was darin vor sich geht, was es mit Herrn Haiduk und seinen Kunden auf sich hat. Zum Anderen natürlich der Titel und die Idee hinter dem Buch. Das Thema Glück bzw. Wünsche der Menschen hat mich geradezu dazu aufgefordert, das Buch zu lesen!

Der Autor hat in seinem Buch ganz besondere Charaktere erschaffen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Monsieur l`auteur, einem Mann, der vor ein paar Jahren gegenüber Herrn Haiduks Laden gewohnt hat und einen Roman geschrieben hat, von dem Herr Haiduk begeistert war. Als die beiden sich eines Tages wiedersehen beschließt Herr Haiduk dem vermeintlichen Schriftsteller eine ganz besondere Geschichte zu erzählen - die Geschichte von Alma, die auf der Straße eine Lottoquittung gefunden hat, mit der der Jackpot in Höhe von 13 Millionen Euro geknackt wurde, und den rechtmäßigen Besitzer finden möchte. Alma ist eine sehr eigenwillige junge Frau, von der man lange nicht so recht weiß, was man von ihr halten soll. Aber zum Ende hin erfährt man Hintergründe, die verständlich machen, warum sie sich so verhält.

Die bisher sehr stille Alma blüht plötzlich auf in ihrer selbst gestellten Aufgabe, herauszufinden, wer der Besitzer der Quittung ist. Sie möchte heraus finden, welches Leben er führt und ob der Gewinn ihm gut tun würde. Als bekannt wird, dass der Gewinner seinen Spielschein in Herrn Haiduks Laden abgegeben hat, stürmen sehr viele Menschen den Laden, um auf ihren Anspruch zu bestehen. Alma möchte mit jedem dieser Menschen ein persönliches Gespräch führen um zu erfahren, welcher Mensch er ist und sich ein Bild davon zu machen, ob er lügt oder die Wahrheit sagt. So trifft sie im idyllischen Hinterhof, der definitiv mit zum Zauber der Geschichte beiträgt, in der kommenden Woche viele sehr unterschiedliche Menschen, mit sehr unterschiedlichen Charakteren und Geschichten, sehr verschiedenen Wünschen und Plänen, was sie mit dem Gewinn machen würden. Auch das Verhalten ist sehr verschieden, jedoch alle werden sie mehr oder weniger gierig und verrückt, wo ihnen ein so großer Gewinn in Aussicht steht, und werden mehr oder weniger erfinderisch, welche Lügen sie Alma auftischen. Ebenso ist die Reaktion, wenn sie als Lügner enttarnt werden, sehr interessant. Immerhin ein Teil davon kann sogar positiv aus den Gesprächen hervor gehen und sein Leben wird dadurch in andere Bahnen gelenkt. Als schließlich auch noch die Presse Wind von der ganzen Geschichte bekommt und ein Journalist einen Artikel in die Zeitung setzt, eskaliert die Situation in Herrn Haiduks Laden total.

Der Autor präsentiert dem Leser schließlich ein unerwartetes und besonderes Ende, das auf alle Fälle gut zu der Geschichte passt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass der Text ein paar sehr schöne Weisheiten enthält, die sich der Leser neben der Frage nach Wünschen und Glück an sich selbst auf alle Fälle zu Herzen nehmen kann. Leider hat mich der Schreibstil allgemein nicht richtig mitgerissen und ich empfand es Großteils als zäh und mühsam, weiterzulesen. Erschwert hat mir das Lesen auch, dass die Geschichten von heute und damals - also das aktuelle Geschehen, in dem Herr Haiduk seine Erinnerungen erzählt, und die Erinnerungen selbst - ineinander verschwimmen. Dies hätte meiner Ansicht nach mit Absätzen besser voneinander getrennt werden müssen. Ich vergebe deswegen vier von fünf Sternen.