Profilbild von BooksHeaven

BooksHeaven

Lesejury Star
online

BooksHeaven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BooksHeaven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2024

Schöne Liebesgeschichte

Flawless
0

Meinung:

„Du hast hier ja einen ganz schön wütenden Scheißkerl, Eaton.“

Das Cover gefällt mir gut und wenn man das Buch in der Hand hält, fühlt es sich einfach nur gut an. Ich mag die Farbe und obwohl ...

Meinung:

„Du hast hier ja einen ganz schön wütenden Scheißkerl, Eaton.“

Das Cover gefällt mir gut und wenn man das Buch in der Hand hält, fühlt es sich einfach nur gut an. Ich mag die Farbe und obwohl nicht viel los ist, passt es doch irgendwie.

Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Rhetts und auch Summers Sicht gibt. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen und bekommt einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, die damit beauftragt wird den Bullenreiter Rhett in Schach zu halten, da dieser sich einen PR-Skandal erlaubt hat. Beide sind mit der Situation nicht glücklich, doch schon bald lernen sie sich besser kennen und haben auch Spaß zusammen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was auch an dem guten Schreibstil liegt. Summer und auch Rhett waren mir gleich sympathisch und das Bullenreiten war sowieso komplett neu für mich, daher war ich neugierig, wie das Thema in dem Buch umgesetzt wird.

Summer mochte ich gerne, sie ist immer professionell und hält ihre gesteckten Grenzen auch ein. Bei Rhett hat sich das ähnlich verhalten, denn obwohl sie in zuerst nicht leide konnte, war sie doch immer freundlich und hat ihm geholfen, weil es eben ihr Job war. Im Laufe des Buches sieht man aber auch eine emotionale Seite von ihr, was ich gut fand, denn so bekam sie mehr Tiefe als Charakter.

Rhett wirkte zuerst etwas schroff, aber wenn man seine Sicht las, merkte man gleich, dass er eigentlich gar nicht so ist und sich oftmals nur nach außen hin so gibt. Seine Einstellung zum Bullenreiten fand ich dämlich, denn er denkt, dass er nur das gut kann und falls er irgendwann aufhört zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Sein einziger Sinn im Leben ist das Reiten. Zum Glück macht auch er eine tolle Entwicklung durch, die ihn einiges hinterfragen lässt.

Zu Beginn von jedem Kapitel gibt es einen immer einen kurzen Chatverlauf. Ich fand die Idee echt cool und auch wenn die Chats nicht immer was mit dem Kapitel selbst zu tun hatten, waren sie meist witzig und haben alles etwas aufgelockert. Besonders wenn Summer mit Will geschrieben hat.

Das Bullenreiten wurde meiner Meinung nach genügend in das Buch integriert. Für Leute wie mich, die keine Ahnung davon haben, werden die Regeln zwischendurch erklärt und auch wie alles abläuft. Ich fand das gut, denn sonst hätte ich nicht gewusst, was jetzt eigentlich passiert, da sich Summer udn Rhett doch oft darüber unterhalten und Rhett auch manchmal reitet und dies beschrieben wird. Es war ein interessantes Thema, das ich so noch in keinem Buch hatte.

Etwas zu abenteuerlich war aber das Familienverhältnis von Summer für mich. Zwischen ihr und ihrem Vater ist alles gut und die beiden sind auch echt süß zusammen, aber ihre Stiefmutter und Halbschwester sind da ein ganz anderes Kalieber. Ebenso ihr Ex. Meiner Meinung nach war das einfach zu viel auf einmal. Winter, ihre Schwester, kam gegen Ende auch öfter vor und das ganze Drama, das noch produziert wurde, wurde nie aufgelöst und war einfach da. Das hätte man sich auch sparen können, da es keinen Mehrwert bringt. Für mich war ihre Familie zu viel, ein Thema hätte gereicht, aber hier wurden gleich drei Dramen vereint.

Hingegen Rhetts Familie, die war toll. Ich liebe seine Brüder und seinen Vater und welche Beziehung sie zueinander haben. Es gab eine Szene in einer Bar, in der Rhetts Bruder ihn immer wieder Getränke bestellt hat, die mit Milch sind, obwohl Rhett keine Milch mag und sein Bruder und Summer hatten den Spaß ihres Lebens. Ich fand die Szene auch richtig witzig und genau solche Momente gefallen mir bei Familien in Büchern unglaublich gut. Hier hat die Autorin alles richtig gemacht.

Im Mittelteil hat die Geschichte für mich aber ein wenig nachgelassen. Es gab immer wieder kurze Zeitsprünge und Szenen wurden nur kurz angeschnitten. Hier hatte ich das Gefühl, als würde ein Stück der Story fehlen und es war auch schade, dass man viele Häppchen bekommen hat, aber nichts wurde da genauer ausgeführt.

Die Liebesgeschichte hat mir durchwegs gefallen. Summer und Rhett nähern sich langsam an und finden gemeinsam heraus, was sie wollen. Ich mochte die beiden zusammen, sie sind ein tolles Paar und haben sich gegenseitig unterstützt, wo es nur ging. Das Ende fand ich fast schon ein bisschen zu kitschig, aber es passte zum Rest des Buches.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, die ein interessantes Setting hat. Das Bullenreiten wurde ausreichend erklärt und floss somit gut in die Story mit ein. Summer und Rhett waren als Paar richtig süß, das einzige, das mich wirklich gestört hat, waren die vielen Dramen in Summers Familie. Für mich war das einfach viel zu viel. Ich gebe dem Buch daher vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.04.2024

Interessant Geschichte

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
0

Meinung:

Das deutsche Cover finde ich persönlich schrecklich, die Dame darauf sieht aus wie von einem Cover aus 2010 und so hätte ich mir das Buch nicht genauer angeschaut, hätte ich es nicht schon auf ...

Meinung:

Das deutsche Cover finde ich persönlich schrecklich, die Dame darauf sieht aus wie von einem Cover aus 2010 und so hätte ich mir das Buch nicht genauer angeschaut, hätte ich es nicht schon auf englisch gelesen.

Der Schreibstil ist wirklich gut, sehr düster und auch die Atmosphäre hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Man hat keine positiven Gefühle beim Lesen, es ist eher alles auf der düsteren Seite, was aber wirklich gut zu dem Buch und der Geschichte passt.

Ich mochte Effy wirklich gerne und bewundere sie dafür, dass sie so lange in dem Haus bleiben konnte, denn schon am ersten Tag, wird ihr das Leben da nicht leicht gemacht.

Preston mochte ich gerne, er wirkt zuerst sehr unfreundlich, aber mit der Zeit legt sich das und am Ende war er einer meiner Lieblinge.

Es war kein Highlight für mich, aber insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen. Effy und Preston sind interessante Charaktere und man merkt schnell, dass in dem Haus etwas nicht stimmt. Die Atmosphäre in dem Buch ist durchgehend düster und manchmal gibt es schon Szenen, bei denen einem mulmig wird. Schnell habe ich Vermutungen angestellt und mit manchen hatte ich auch recht. Einzig die Liebesgeschichte hat mir hier gestört, da sie nicht wirklich zu dem Buch gepasst hat. Aber ansonsten war es ein toller Einzelband.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2024

Mega spannende Twists am Ende

Asrai - Das Portal der Drachen
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Heulen des Alarmsignals riss mich aus meinen Träumereien und sorgte dafür, dass ich mich abrupt aufsetzte.

Das Cover sieht wahnsinning ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das Heulen des Alarmsignals riss mich aus meinen Träumereien und sorgte dafür, dass ich mich abrupt aufsetzte.

Das Cover sieht wahnsinning cool aus, wobei ich schon immer eine Schwäche für Drachen hatte, also vielleicht liegt es daran. Ich mags, wie düster es ist und dass die wichtigsten Drachen der Geschichte einen Platz darauf bekommen haben.

Der Schreibstil der Autorin war gewohnt gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive, wodurch man besonders Elaja besser kennen lernt. Die Beschreibungen waren wie immer toll.

Zu Beginn lernt man Elaja, eine Heilerschülerin, kennen. Sie hat komische Träume und als sie auf Ian, einen Drachenreitter trifft, ist er sich sicher, dass sie ebenfalls eine ist. Durch einen Test wird klar, dass in Elaja Magie schlummert, nur hat sie selber keinen Drachen und kein Geld für ein Drachenei, damit sie Prüfungen absolvieren könnte. Gut, dass Ian da Rat weiß.

Der Einstieg in das Buch ist mir halbwegs leicht gefallen, ich musste mich nur erst an Elaja gewöhnen, denn sie war zu Beginn manchmal ziemlich nervig. Außerdem gab es viele Namen, Orte und andere Infos, sodass es ein bisschen gedauert hat, bis ich mich in der Welt zurecht gefunden habe.

Elaja ist schon erwachsen, aber manchmal benimmt sie sich wie ein kleines Kind. Das wurde im Laufe des Buches zwar viel besser, aber besonders im ersten Drittel war sie recht nervig. Sie ist trotzig, hört nicht auf andere und bringt sich selbst und andere Person bewusst in Gefahr, weil sie ihren Kopf durchsetzen will. Während ihrer Ausbildung hat sie das dann ein wenig abgelegt, worüber ich sehr froh war.

Ian konnte ich zuerst sehr schwer einschätzen, er wirkte unfreundlich und so als würde er etwas verbergen. Sobald er un Elaja aber mehr miteinander zu tun haben merkt man schon, dass er doch ein netter Kerl sein kann, denn er hilft ihr auch wo es nur geht. Allerdings umgibt ihn immer noch eine gewisse Aura, so als würde man nicht alles von ihm wissen und das hält sich hartnäckig durchs ganze Buch, daher konnte ich ihm auch nie zu 100% vertrauen.

Ich möchte damit beginnen zu sagen, dass man das Buch nicht mit Fourth Wing vergleichen sollte. Drachen erleben gerade einen Aufschwung, daher haut gefühlt jeder ein Drachenbuch raus, aber sie sind nicht alle gleich und man sollte sie auch nicht mit super gehypten Büchern wie FW vergleichen. Ja, es geht hier um Drachen, aber die Geschichte ist ganz anders und wenn man sich etwas Ähnlichies erwartet, wird man enttäuscht werden.

Wie ich schon sagt war ich zuerst etwas verwirrt, wegen der ganzen Infos, aber mit der Zeit kommt man sehr gut in die Welt rein und findet sich dann auch zurecht. Die Drachen fand ich allesamt cool und interessant, allerdings habe ich die Verbindung zwischen Reiter und Drache nicht ganz durchblickt. Der Reiter gibt dem Drachen über eine Schuppe Anweisungen, ohne Reiter kann der Drache schon auch fliegen, aber nicht so gut? Und es kam auch oft durch, dass Drachen nicht immer mit den Entscheidungen der Reiter einverstanden sind, sich aber beugen. Was ich so gar nicht verstehe, denn Drachen sind gefährlich, erhaben und dann tun sie das, was die Reiter wollen, obwohl sie es besser wissen? Das ist wirklich der einzige Punkt, den ich etwas komisch fand.

Einen Drachen kauft man sich, oder zumindest ein Ei und Elaja hat keinerlei Geld um sowas zu tun, daher hilft ihr Ian aus. Nun hat sie einen Drachen und die Ausbildung kann beginnen. Der Unterricht und alles was damit zusammenhängt wird nicht im Detail beschrieben, es vergehen zwei Jahre und man bekommt nur hin und wieder Infos, wie sie Elaja anstellt. Das mag wild klingen, aber für mich hat es gepasst, denn die Zeit in der Ausbildung ist meiner Meinung nach gar nicht so wichtig. Es ist nur wichtig, dass Elaja einen Drachen reiten kann und sich besser auskennt.

Nachdem sie nun mitten in der Ausbildung ist, kommt die Geschichte auch mehr in Fahrt. Nicht nur Ian kommt wieder öfter vor, sondern auch andere Dinge geschehen. Ich hatte irgendwann eine Ahnung, wie das Buch enden könnte und wollte schon enttäuscht sein, weil es so vorhersehbar war, aber die Autorin hatte andere Pläne. Im letzten Drittel passiert so viel, die Ereignisse überschlagen sich und es wird immer rasanter, man hat gar keine Verschnaufpause mehr, weil so viele Geheimnisse aufgedeckt werden, so viele Fragen werden beantwortet und am Ende war ich baff. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit diesen Enthüllungen, und natürlich gibt es da einen fiesen Cliffhanger.

Nicht zu vergessen ist die Liebesgeschichte. Ich persönlich fand es gut, dass diese nicht im Vordergrund steht und sich eher schleichend entwickelt. Die beiden verbringen auch nicht super viel Zeit gemeinsan, da wäre alles andere unrealistisch gewesen. So spielt die Liebesgeschichte keine große Rolle bis zum Ende und auch da ist sie eher nebensächlich. Ich mochte die Entwicklung, man lernt Ian von einer anderen Seite kennen und Elaja lernt mehr über sich selbst und ihre komischen Träume, da Ian mehr zu wissen scheint und sich langsam öffnet.

Fazit:

Ich habe das Buch richtig gerne lesen, allein schon weil ich Drachen liebe. Die Geschichte ging am Ende in eine ganz andere Richtung als erwartet und Elaja hat dabei die volle Breitseite abbekommen. Die Drachen in dem Buch fand ich genial, Makon und Shy allen voran, denn von ihnen hat man am meisten gelesen. Die Darstellung der Drachen war cool, nur das Vehältnis zu den Reitern habe ich nicht ganz durchblickt. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2024

Es wurde immer besser

Immortal Longings
0

Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag den Stil davon und irgendwie passt es zu Atmosphäre in dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin war zuerst sehr ungewohnt und ich habe etwas gebraucht, ...

Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag den Stil davon und irgendwie passt es zu Atmosphäre in dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin war zuerst sehr ungewohnt und ich habe etwas gebraucht, bis ich mich damit anfreunden konnte, aber dann fand ich es gelungen. Auch dass es unterschiedliche Perspektiven gibt war gut für das Buch.

Bei dem Buch hatte ich zuerst richtige Schwierigkeiten, weil es kein Worldbuilding gab, nichts erklärt wurde und ich einfach nur verwirrt war. Irgendwann aber hat sich das geändert und das Buch hat mir immer besser gefallen. Calla war eine harte Protagonistin und irgendwann kommt raus wieso und ich war baff. Man muss aber wirklich lange durchhalten, bis das Buch spannend wird. Ich habe fast aufgegeben, bin aber froh, dass ich es durchgezogen habe. Die Idee mit dem Körper wechseln war super, aber eben auch nicht ganz ausgereift. Viele Fragen blieben unbeantwortet und ich habe immer noch das Gefühl, dass die Autorin das ganze System selbst nicht ganz versteht. Dennoch mochte ich es irgendwie, es ist schwer zu erklären.

Fazit:

Am Ende gab es eine mega Enthüllung, die mir im Traum nie einfallen würde. Ich war so überrascht und spätestens da wusste ich, dass ich Band zwei lesen muss. Obwohl ich am Anfang kurz davor war das Buch abzubrechen, habe ich durchgehalten und ab der Hälfte wurde es so gut, dass ich tatsächlich vier Sterne vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2024

Gute Vampirgeschichte mit eher wenig Action

Requiem für einen blutroten Stern
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es wird Morgen über dem altem Fabrikgelände.

Das Cover sieht richtig toll aus und ich mags, dass Dinge aus dem Buch darauf eingearbeitet ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es wird Morgen über dem altem Fabrikgelände.

Das Cover sieht richtig toll aus und ich mags, dass Dinge aus dem Buch darauf eingearbeitet wurden, wie die Sprize oder auch Big Ben.

Der Schreibstil der Autorin war gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, was hier aber sehr gut passt. Es wurde auch alles sehr ausführlich beschrieben, sodass man als Leser keine Probleme hatte sich irgendwas vorzustellen.

Zu Beginn lernt man Cedric kennen, einen Pianist, der krank ist. Er möchte seine Familie nicht verlassen und sucht nach einer Heilung, die ihm eine Ärtzin zusichert. Doch er weiß nicht, wo er da hineingezogen wird und wie sich sein Leben verändern wird.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, ich mochte Cedric sofort und auch die Welt hat mir gefallen. Man merkte schon, dass hier einige übernatürliche Dinge geschehen, aber es dauert, bis wirklich zur Sprache kommt um was es geht. Lange erfährt man nur Dinge über Cedric und seine Familie und liest sehr viel über den zweiten Handlungsstrang, von Dorian und den anderen Kindern.

Cedric mochte ich gerne, er ist zwar kein geselliger Mensch und oftmals komisch drauf, aber insgesamt ist er ein guter Kerl. Auch später hält er an seinen Prinzipien fest und tut das, was er für richtig hält. Ich mochte besonders die Beziehung zu seinen Kindern und seiner Frau, Ruth, denn man sah, dass er sich bemühte ihnen ein guter Ehemann und Vater zu sein.

Dorian ist der zweite Hauptcharakter, obwohl eigentlich eine andere Person viel wichtiger für das Buch ist. Ich fand ihn ok, aber seine Kapitel haben mich schnell gealngweilt und ich wollte immer mehr von Cedric lesen. Dorian ist noch ein Kind und dementsprechend waren auch die Kapitel. Manchmal war es spannend, aber insgesamt fand ich ihn und damit seine Sicht sehr langweilig und auch ein wenig komisch. Sein Charakter war ganz klar nicht mein Fall.

Ich würde das Buch als historischen Roman mit überantürlichen Elementen beschreiben. Es geht nicht primär um Vampire und das dann auch erst recht spät. Ich mochte das Setting, es hatte was, aber zwischendurch fehlte mir dann doch ein wenig die Spannung und Action. Wie schon erwähnt dauert es recht lange, bis Vampire überhaupt ins Spiel kommen und auch da sind sie nicht blutrünstigen Monster, wie man sie erwarten würde. Es läuft hier alles eher gesittet ab, was keinesfalls schlecht ist, aber auch wenig Aufregendes mit sich bringt.

Die Spannung sollte wohl durch die Kapitel von Dorian erzeugt werden. Ich hatte lange keine Ahnung, wie die Verbindung zwischen ihm und Cedric sein würde und es hat auch da gedauert, bis irgendwas passiert ist. Zwar wurde es dann besser, aber insgesamt fand ich seine Kapitel doch sehr viel schwächer. Das Waldhaus, die Villa, Gregor und die anderen Kinder waren neu, aber nicht ganz mein Fall. Gegen Ende fand ich alles dann nur noch recht absurd und ich konnte die Handlungen von Dorian nicht nachvollziehen, daher war ich immer froh, wenn seine Kapitel vorbei waren.

Bei Cedric hingegen mochte ich alles. Auch wenn nicht alles spannend war, wurde es doch nie langweilig und ich habe mich immer auf seine Kapitel gefreut. Bei ihm erfährt man auch mehr über die Vampire, war mir gefallen hat. Ich fand es interessant, wie anders sie hier dargestellt werden und wie man überhaupt zu einem Vampir wird.

Es gibt ansonsten nicht viel zu sagen, denn wenn ich so drüber nachdenke passiert nicht viel, erst gegen Ende kommt etwas Spannung auf, was ich auch gut fand. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht und fand das Ende echt gut gemacht. Anders als erwartet, auf jeden Fall, aber doch interessant.

Fazit:

Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut, auch wenn mir vor allem die Kapitel von Dorian nicht so sehr gefallen haben. Cedric und seine Entdeckung der Vampire hingegen hat das Buch für mich interessant gemacht und, auch wenn es komisch klingt, las ich vor allem gerne wie er und Ruth sich zusammenraufen und ihre Ehe in die richtige Richtung lenken. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere