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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2024

Hat mich jetzt nicht so sehr berührt

Weil ich dich liebe, deine Annie
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Annie und Sam führen - so scheint es - eine glückliche Ehe und ein gut laufendes Lokal. Abgesehen vom unerfüllten Kinderwunsch und dass Annie eine schreckliche Diagnose erhält.
Sie schafft es nicht, Sam ...

Annie und Sam führen - so scheint es - eine glückliche Ehe und ein gut laufendes Lokal. Abgesehen vom unerfüllten Kinderwunsch und dass Annie eine schreckliche Diagnose erhält.
Sie schafft es nicht, Sam die Wahrheit zu sagen und schreibt ihm eine Art Handbuch, wie er sein Leben meistern kann, wenn sie nicht mehr bei ihm ist. Das ist bitter nötig, denn Sam wird als hilfloser Trottel dargestellt, der nicht alleine nach Hause findet.
Durch einen Zufall findet Annies Mutter, zu der sie eigentlich gar keine Beziehung hat, den Leitfaden und nimmt Annie kurzerhand mit nach New York zu einem Spezialisten.
Und dann ändert sich alles.
Um es kurz zu machen:
Ich wurde mit keinem der Protagonisten wirklich warm. Die ganze Geschichte wurde für mein Empfinden doch recht emotionslos runtergeleiert und die fehlende Kommunikation zwischen Sam und Annie hat mich nur noch genervt und geärgert.
Schade, die Story hätte Potential gehabt - aber da gibt es bessere Romane in dieser Richtung.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Sparks versucht Thriller

Wenn du mich siehst
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Das war nichts - meiner Meinung nach.
Vorweg: ich mochte die meisten seiner Bücher ganz gerne und "Wie ein einziger Tag" gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern.
Die erste Hälfte liest sich wie ...

Das war nichts - meiner Meinung nach.
Vorweg: ich mochte die meisten seiner Bücher ganz gerne und "Wie ein einziger Tag" gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern.
Die erste Hälfte liest sich wie ein typischer Sparks: Frau verliebt sich in Mann - Mann verliebt sich in Frau. Viele rosa Wolken und alles ist wunderbar. So bleibt es natürlich nicht und ist ja so schon auch im Klappentext beschrieben. Demnach hatte ich die Entwicklung in eine andere Richtung schon erwartet. Dass Sparks hier aber versucht, sein nicht vorhandenes Talent für einen Spannungsroman auszuleben, nicht. Sorry, das war mir zu viel. Hilssheriff Colin wirkt absolut unglaubwürdig, Anwältin Maria total doof, hilfsbedürftig und unrealistisch und Spannung kommt nicht wirklich auf.

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Veröffentlicht am 08.06.2024

Zäh

Wer Wind sät
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Leider kommt "Wer Wind sät" bei Weitem nicht auf das Niveau von z B. Schneewittchen oder anderen Neuhaus-Büchern. Sehr schade, denn eigentlich lese ich ihre Bücher sehr gerne Hier aber musste ich mich ...

Leider kommt "Wer Wind sät" bei Weitem nicht auf das Niveau von z B. Schneewittchen oder anderen Neuhaus-Büchern. Sehr schade, denn eigentlich lese ich ihre Bücher sehr gerne Hier aber musste ich mich durch die Seiten quälen - für mich zu viele Personen, (wer war nochmal wer?) zu viele banale Nebenhandlungen, (Pias neuer "Klunker" oder Bodensteins Ausflug in die Schweiz) logische Lücken in der Erzählung und letztendlich ein Thema, das mich persönlich nicht interessiert hat.
Sorry, mir hat's nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Greg Iles bestes Werk?

24 Stunden
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Nun: ich kenne seine anderen nicht - und werde sie nach diesem hier wohl auch nicht kennenlernen.
An sich ein interessanter Plot und bis zur Hälfte auch ganz gut gelungen.
Drei Erpresser/ Entführer kidnappen ...

Nun: ich kenne seine anderen nicht - und werde sie nach diesem hier wohl auch nicht kennenlernen.
An sich ein interessanter Plot und bis zur Hälfte auch ganz gut gelungen.
Drei Erpresser/ Entführer kidnappen kleine Kinder, fordern ein relativ geringes Lösegeld und schließen das Ganze innerhalb 24 Stunden ab und die Kinder kommen wohlbehalten an ihre Eltern zurück. Hat bis jetzt 5 mal funktioniert.
Bei Abby ist das anders: sie ist zuckerkrank; zudem wollen sich ihre Eltern nicht so einfach den Gangstern fügen.
Wie schon erwähnt: nach etwa der Hälfte läuft nicht nur die Entführung, sondern auch Greg Iles Geschichte aus dem Ruder. Ich hatte so den Eindruck, dass er sich irgendwie total verfahren hat und selbst nicht mehr wusste, wer mit wem und wessen Telefon gerade wo telefoniert....alles ziemlich wirr und durcheinander. Absolutes negatives Highlight dann der Showdown: so was von unrealistisch und übertrieben

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Veröffentlicht am 21.10.2023

Habe mehr erwartet

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Leider kommt Band zwei bei weitem nicht an den hervorragenden ersten Teil der Charitee-Reihe heran und hat mich ziemlich enttäuscht.
Rahel, eigentlich eine jüdische Lehrerin aus Frankfurt, geht nach Berlin ...

Leider kommt Band zwei bei weitem nicht an den hervorragenden ersten Teil der Charitee-Reihe heran und hat mich ziemlich enttäuscht.
Rahel, eigentlich eine jüdische Lehrerin aus Frankfurt, geht nach Berlin an die Charitee um dort als erste Ärztin überhaupt angestellt zu werden. Als Frau werden ihr etliche Steine in den Weg gelegt; aber sie ist stark und geht ihren Weg. Inzwischen freundet sie sich mit Barbara an - ebenfalls eine starke Frau, die jedoch aus ganz anderen Verhältnissen stammt. Zudem verliebt sie sich in Michael, einem Flieger Bis dahin liest sich das alles ganz gut, auch wenn mir hier schon die Erzählungen aus der Charitee selbst zu kurz kommen.
Nun, dann folgt der erste Weltkrieg und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich nun ein Sachbuch über Flugzeugbau oder einen Kriegsroman lese...
Für mich wurde das Ganze spätestens ab dem letzten Drittel ziemlich langweilig und ich habe den Text nur noch überflogen. Schade, ich hatte eine Erzählung erwartet, in der es um die Charitee geht.
Einen Stern gibt es über für die wirklich gute Recherche und einen für das gelungene erste Drittel.
Dennoch werde ich wohl auch Band drei lesen.

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