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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2024

Fesselnd und spannend

Sie kann dich hören
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Inhalt: Millie Calloway hat einen neuen Job als Haushalts- und Putzhilfe bei dem superreichen Ehepaar Douglas und Wendy Garrick. Schon beim Vorstellungsgespräch weist Douglas Millie darauf hin, dass seine ...

Inhalt: Millie Calloway hat einen neuen Job als Haushalts- und Putzhilfe bei dem superreichen Ehepaar Douglas und Wendy Garrick. Schon beim Vorstellungsgespräch weist Douglas Millie darauf hin, dass seine Frau Wendy krank ist und in ihrem Zimmer nicht gestört werden soll. Doch die Geräusche aus dem Zimmer, das Weinen und ein blutbeflecktes Nachthemd, lassen Millie keine Ruhe …

Meine Meinung: „Sie kann dich hören“ ist die Fortsetzung von „Wenn sie wüsste“, kann aber problemlos als Einzelband gelesen werden.
Der unglaublich leichte, flüssige und einnehmende Schreibstil der Autorin, verbunden mit den kurzen Kapiteln und der fesselnden Handlung, machten das Buch für mich zu einem Pageturner und ich hatte es viel zu schnell durchgelesen.
Millie macht inzwischen ihren Collegeabschluss nach und möchte anschließend Sozialarbeiterin werden. Bis es soweit ist, muss sie ihr Geld aber noch mit Putzjobs verdienen.
Millie ist eine eher ungewöhnliche Protagonistin. Sie ist vorbestraft und hat schon einiges in der Vergangenheit getan, was ihre Arbeitgeber nicht unbedingt wissen sollten. Sie hat Ecken und Kanten, aber ihr Herz am rechten Fleck. Ich mag sie wirklich sehr gern und konnte mit ihr mitfiebern, auch wenn sie sich manchmal ziemlich naiv verhält.
Wer Teil 1 gelesen hat, ahnt natürlich recht schnell, dass hier nicht alles so ist, wie es scheint und auch der Aufbau der Geschichte ist leider wieder ähnlich. Wieder gibt es Perspektivwechsel und einige Wendungen. Trotzdem fand ich das Buch absolut unterhaltsam und spannend. Auch das Ende hat mir gut gefallen.
Eine Geschichte voller Spannung, Intrigen und Geheimnissen.


Veröffentlicht am 28.03.2024

Düster und spannend

Krähentochter
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„Krähentochter“ ist bereits der dritte Band der Berling und Petterson Reihe, spielt aber zeitlich früher, nämlich im Jahr 1986, als Sanna noch ganz am Anfang ihrer Karriere stand. Aus diesem Grund ist ...

„Krähentochter“ ist bereits der dritte Band der Berling und Petterson Reihe, spielt aber zeitlich früher, nämlich im Jahr 1986, als Sanna noch ganz am Anfang ihrer Karriere stand. Aus diesem Grund ist dieser Teil auch super ganz ohne Vorwissen zu lesen.
Maria Grund schreibt in ihrem typischen ruhigen Stil, mit relativ kurzen Sätzen und Kapiteln und erzählt die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven. Schnell herrscht die in Schweden-Thrillern so beliebte düstere und bedrückende Atmosphäre und die Spannung nimmt permanent zu. Irgendwann war ich so gefesselt von diesem Buch, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Sanna ist eine sympathische und beeindruckende Protagonistin und ich mag sie wirklich sehr gern. Sie ist nicht nur klug und mutig und lässt sich auch nicht so schnell von den Dorfbewohnern, sowie ihrem Vorgesetzten einschüchtern, sondern folgt ihrem scharfsinnigen Instinkt.
Durch die vielfältigen undurchschaubaren Charaktere hatte ich sehr viele Verdächtige, denn der Fall ist nicht so leicht zu durchschauen. Am Ende nimmt die Spannung dann noch einmal zu.

Fazit: Ein spannender und fesselnder Schweden Thriller mit einer düsteren Atmosphäre und einer tollen Protagonistin.

Veröffentlicht am 04.03.2024

Niedliches Sachbilderbuch für kleine Bücherwürmer

Kennst du mich? Ich bin ein Kaninchen!
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Dieses umweltfreundlich produzierte und in Deutschland hergestellte Sachbilderbuch wird für Kinder ab 2 Jahren empfohlen. Die zauberhaften Illustrationen sind mit eher gedeckten, unaufdringlichen und mineralölfreien ...

Dieses umweltfreundlich produzierte und in Deutschland hergestellte Sachbilderbuch wird für Kinder ab 2 Jahren empfohlen. Die zauberhaften Illustrationen sind mit eher gedeckten, unaufdringlichen und mineralölfreien Farben gedruckt.
Auf acht Doppelseiten, auf denen es viel zu entdecken gibt, erzählt ein kleines Wildkaninchen über sich und seine Familie. So erfährt man auf nette und kindgerechte Weise viel Interessantes über diese niedlichen Tiere. Über ihr Aussehen, ihre Nahrung, ihre Feinde, ihren Lebensraum und anderes. Sehr schön finde ich, dass die Kinder direkt angesprochen werden. Z.B.: Zitat: "Siehst du das große Kaninchen? Das ist mein Papa."
Auf der letzten Seite gibt es einen Steckbrief mit einem Passfoto des kleinen Kaninchens, was ich besonders witzig finde. Hier werden die wichtigsten Merkmale der Wildkaninchen noch einmal zusammengefasst, und auch eine Spur der Pfotenabdrücke ist zu sehen.
Fazit: Ein Sachbilderbuch, das schon den kleinen Bücherwürmern auf spielerische Weise lehrreiches Wissen vermittelt. Meine Enkel und ich schauen uns dieses kleine und handliche Pappbilderbuch sehr gerne an.

Veröffentlicht am 07.02.2024

Zauberhaftes kleines Buch

Mein erstes Buggybuch: Fühl mal! Lieblingstiere
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„Fühl mal! Lieblingstiere“ ist ein ganz zauberhaftes Papp-Bilderbuch für die ganz Kleinen im Alter von 6 - 12 Monaten. Es hat die passende Größe für kleine Kinderhände und durch die dehnbare textile Aufhängung ...

„Fühl mal! Lieblingstiere“ ist ein ganz zauberhaftes Papp-Bilderbuch für die ganz Kleinen im Alter von 6 - 12 Monaten. Es hat die passende Größe für kleine Kinderhände und durch die dehnbare textile Aufhängung (waschbar bei 30 Grad) mit dem Ring, kann es unterwegs am Kinderwagen oder Buggy befestigt werden, damit es für das Kind in greifbarer Nähe ist und auch nicht verloren geht.
Die Tiere, die auf den einzelnen Seiten zu sehen sind, sind den meisten Kindern in dieser Altersgruppe schon bekannt, sei es aus ihrem Umfeld oder aus anderen Bilderbüchern: Hund, Katze, Hase, Maus , Schaf und Esel. Jedes Tier auf der rechten Seite hat ein Fell, das zum Anfassen und Fühlen einläd und die Wahrnehmung und den Tastsinn fördert. Zu jedem Bild gibt es einen kurzen und passenden Text zum Vorlesen.

Veröffentlicht am 06.02.2024

Dramatisch und mitreißend

Sturmmädchen
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Lilly Bernstein (ein Pseudonym der Autorin Lioba Werrelmann) erzählt diese dramatische Geschichte aus der Sicht von Elli.
Ellis rechtes Bein ist kürzer als das linke. Aus diesem Grund muss sie sich oft ...

Lilly Bernstein (ein Pseudonym der Autorin Lioba Werrelmann) erzählt diese dramatische Geschichte aus der Sicht von Elli.
Ellis rechtes Bein ist kürzer als das linke. Aus diesem Grund muss sie sich oft Hänseleien anhören und schämt sich für ihre Gehbehinderung. Doch sie hat ihr Herz am rechten Fleck und lässt sich nicht von den Ideologien und Gesetzen der Nationalsozialisten einschüchtern, sondern hält fest zu ihrer jüdischen Freundin Margot. Sie entwickelt sich immer mehr zu einer starken und mutigen jungen Frau. Ich mochte sie von Anfang an sehr gerne und konnte sie für ihre Hilfsbereitschaft, ihre Selbstlosigkeit und ihren großen Mut nur bewundern.
Der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin, sowie die spannende Handlung haben mich von Anfang an mitgerissen und ich habe das Buch nur ungern zur Seite gelegt.
Die Geschichte ist düster, dramatisch und teilweise auch sehr traurig, weshalb sie nicht immer leicht zu lesen ist. Und auch wenn die Handlung fiktiv ist, hätte es genauso passieren können.
Auch eine kleine Liebesgeschichte, die aber nicht zu viel Raum einnimmt, wird erzählt.
Das Ende ist zwar hoffnungsvoll, doch der Schrecken des Krieges ist noch nicht vorbei und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

Fazit: „Sturmmädchen ist eine bewegende und fesselnde Geschichte über eine junge Frau, die in der grausamen Zeit des Nationalsozialismus über sich hinauswächst.