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Veröffentlicht am 22.05.2024

Künstliche Intelligenz – Schutz oder Bedrohung für die Menschheit!

Selbstkorrektur
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Der Schreibstil ist spannend und bildhaft, ohne zu reißerisch oder bewertend zu wirken. Man wird in eine Welt geschickt die auf den ersten Blick wie das Paradies erscheint – aber jedes Paradies hat seine ...

Der Schreibstil ist spannend und bildhaft, ohne zu reißerisch oder bewertend zu wirken. Man wird in eine Welt geschickt die auf den ersten Blick wie das Paradies erscheint – aber jedes Paradies hat seine Schlange, wie ich immer sage.

Das Cover ist in einem dunklen blau gehalten, man sieht wabenförmige Umrisse im Hintergrund davor DNA-Helix, Der Titel ist in Computerschrift gehalten und rundet das Gesamtbild stimmig ab. So passt das Cover gut zum Roman und der Handlung darin.

Fazit:
Die Autorin, die uns mit einem Debütroman überrascht der beim Lesen gar nicht so wirkt, eher schon wie jemand der schon einige Roman erfolgreich geschrieben hat.
Mit dem Thema ist sie super aktuell, wir überlassen immer mehr von unserem Leben den KIs, zum Teil offensichtlich, zum Teil vielleicht auch versteckt. Aber sind wir uns überhaupt im Klaren auf was wir uns einlassen? Auf Maschinen, die rationell denken können aber denen etwas fehlt Gefühl und damit auch einiges andere was damit zu tun hat.

Als erstes denkt man, was für eine wunderbare Welt: kein Hunger, keine Kriege, keine Gewalt – Gleichheit für alle! Und genau da liegt das Problem, was ist der Preis, denn die Menschen dafür zahlen oder bereit wären zu zahlen. Aufgabe der Freiheit, der Kreativität, dem Wachsen und neugierig sein auf Neues und Unbekanntes, Null Entwicklung auf allen Gebieten, speziell der Künste? Und gibt es nicht auch hier Verlierer, die außerhalb des Systems leben, keinen Nutzen haben, vielleicht sogar verfolgt und getötet werden?

Wir lernen als erstes Lys Deĵoro kennen, sie ist Wächterin der Gesundheits-KI Meneva und für deren Schutz zuständig. Sie kennt nur das System und das von frühster Jugend an. Warum sie dieser Arbeit nachgeht und die Hintergründe dazu erfährt man im Roman. Aber ihre friedvolle Welt gerät aus den Fugen als ihre Wächterkollegen ermordet werden und sie trotz des langen erhofften Urlaubs mit den Ermittlungen betraut wird. Und diese führen sie zu einem Hauptverdächtigen, Yu Kashida, von Beruf Schriftsteller. Er hat schon einige Roman die System Konform scheinen verfasst. Mit ihm zusammen beginnt eine Jagd, die nach der Wahrheit, die so anders zu sein scheint als die Realität widerspiegelt.
Denn wer entscheidet über den Wert der Wahrheit, wenn sie den Tod bringt und die Lüge das Leben?

Mir haben die beiden Hauptprotagonisten gefallen, die eigentlich nichts gemeinsam zu scheinen haben und gegensätzlicher nicht sein könnten. Lys in absolut Systemtreue herangewachsen – obwohl ihr Zweifel kommen und sie sich nicht wohlfühlt (etwas, was sie gar nicht haben sollte – Gefühle), versucht sie dies mit Pillen in den Griff bekommen zu können.
Yu dagegen nutzt seine Romane für versteckte Botschaften und rebelliert so gegen das System, was ihn zu einer Zielscheibe macht. Zusammen entdecken sie Hintergründe, Geheimnisse und mehr.

Für mich ein gelungener Roman Mix der sowohl mit dystopischen als auch Science-Fiction Elementen aufwartet. Spannend, schonungslos und realitätsnah führt er uns eine Welt vor Augen in den mächtige KIs (nur diese?) das Leben der Menschen in all seinen Facetten beherrscht. Sie legt sowohl positive Seiten offen (kein Krieg, Gewalt, Hunger) als auch die negativen Seiten (keine Freiheit, Kreativität, usw.). Willst du, in so einer Welt leben? Ohne Freiheit und ohne eine Wahl zu haben? Der Roman macht nachdenklich und fasziniert zu gleich. Eine mögliche Warnung vor Gefahren oder Realität die kommt?

Von mir 5 Sterne für diesen Auftaktband der Dilogie der in Band 2 Selbstzerstörung weitergeführt wird.

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Veröffentlicht am 18.05.2024

Hexenmagie, leckerer Kuchen und ein Wettstreit

Starlight Witch - Die Magie der Nachtinsel
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, einfach Lese Spaß und Entspannung pur.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Juna) am Strand, eine wichtige Rolle sowohl auf dem Cover als auf dem Buchschnitt ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, einfach Lese Spaß und Entspannung pur.

Das Cover zeigt eine junge Frau (Juna) am Strand, eine wichtige Rolle sowohl auf dem Cover als auf dem Buchschnitt nimmt der Mond in seinen Phasen ein. Auch die Schrift und sonstige Elemente fügen sich Harmonisch ins Gesamtbild ein. Das Softcover besitzt einen Farbschnitt, der das Mondthema wieder aufgreift.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die Sternenhexe Juna die das Café Strandhexe betreibt, ihre Magie besteht aus Kaffee und Kuchen.
Doch dann steht der magische Wettbewerb zwischen den dreizehn Hexenfamilien an, natürlich auf der Insel, auf der sie ihr Café und ihre Familie lebt. Eigentlich ist Juna vom Wettbewerb ausgeschlossen aufgrund ihrer zu schwachen Hexenkräfte.
Doch die Magie der Insel hat wohl andere Pläne und sie wird in den Wettbewerb mit hineingezogen. Damit wird eine alte Fehde zwischen den Hexenfamilien zu neuem Leben erweckt.
Und während sie sich gegen das Schicksal behaupten muss, lässt ausgerechnet der Mondhexer Koray, einer ihrer Rivalen, Junas Herz ungewollt höherschlagen.

Juna ist einfach sympathisch und liebenswert, sie hat ein großes Herz was auch drei Dämonen miteinschließt. Und wenn sonst nichts mehr hilft kämpft sie mutig für sich, ihre Familie und alles, was ihr wichtig ist. Kommt sie zu Anfang etwas unschuldig und verwirrt rüber gewinnt sie an Stärke und Macht im Laufe der Handlung. Vielleicht verfügt sie gar nicht so schwache Hexenkräfte?

Koray wirkt attraktiv und anziehend (speziell auf Juna) aber er steht sehr unter dem Einfluss seines Vaters. Von denen er sich aber im Laufe der Handlung löst und für sich selbst und was er liebt, einsteht. Sie sind Rivalen, einmal hilft er ihr und dann verrät er sie! Steckt da mehr dahinter?

Auch die Nebencharakter aus Junas und Korays Familie konnten punkten, sogar die drei Dämonen.

Das Setting mit der Insel und dem Strand Café haben mir wunderbar gefallen.

Ein Roman, der verzaubert und schöne Lesestunden bereitet. Von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Ein gelungener und spannender Auftaktband der Reihe!

Der Verlorene Sektor: Die Dimensionsspringer
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Der Schreibstil ist gut und bildhaft, sowohl die Charaktere als auch das Setting sind gut nachzuvollziehen.

Das Cover wirkt dunkel einzig das Abzeichen in der Mitte und die Schrift wirken hell. Es passt ...

Der Schreibstil ist gut und bildhaft, sowohl die Charaktere als auch das Setting sind gut nachzuvollziehen.

Das Cover wirkt dunkel einzig das Abzeichen in der Mitte und die Schrift wirken hell. Es passt aber gut zum Romaninhalt.

Fazit:
Kay (eigentlich Kayleigh) dient als baldig fertig ausgebildete Guardian einer wichtigen und gerechten Sache. An der Seite ihres Lehrmeisters Darren beschützt sie das empfindliche Gleichgewicht, das finstere Mächte zu zerstören drohen. Als Darren plötzlich verschwindet, blickt Kay auf der Suche nach ihm dem Tod ins Auge. Aber das ist für den jungen Guardian erst der Anfang. Auf der Flucht vor einem schier übermächtigen Feind offenbart sich Kay ein Pfad, auf dem jeder Schritt in die falsche Richtung das Ende der Dimensionen bedeuten könnte. Nun steht sie vor der Wahl: Stellt sie sich den Gefahren allein oder schließt sie sich den „Protectors“ an, einer Gruppe, die Darren im Geheimen ins Leben gerufen hatte, um das zu tun, wozu die Guardians nicht in der Lage waren.

Der Einstieg fiel leicht und wirkt nachvollziehbar für Science-Fiction Leserinnen und Leser. Gerade bei den Charakteren hat sich die Autorin austoben können, Kay, Darren und die „Protectors“ sind gut durchdacht und meist auch sympathisch, sie kämpfen für ihre Familien und ihre Welt, um sie vor der Übernahme bzw. dem Untergang zu bewahren. Auch den Frieden zwischen den anderen Welten und ihren Bewohner zu bewahren, die bestehenden Allianzen nicht zu gefährden.

Das Setting befindet sich in der Zukunft und den Menschen sind mittlerweile mehr als eine Dimension bekannt – wobei die Erde Dimension-0 ist und damit auch die gefährdetste aller Dimensionen. Als Beschützer fungieren die Guardians nach dem Krieg gegen die Alten, sie können in andere Dimensionen springen.

Ein gelungener Science-Fiction Roman der stark auf die einzelnen Charaktere aufbaut und viel Military Elemente enthält. Natürlich gibt es neue Welten zu entdecken – Weltraum Abenteuer inklusive. Spannung und Kampf, aber auch zwischenmenschliches wie Freundschaft und Kameradschaft, Trauer und Tod sind zu finden. Von mir 5 Sterne für den Auftaktband der Reihe.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Kann das Rätsel gelöst und ein Herz zum Schicksal für ein ganzes Land werden!

Cataleya
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Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, einfach gut und nicht nur für die Zielgruppe Jugend ab 14 Jahren, sondern auch darüber hinaus.

Das Cover ist überwiegen in Rottönen gehalten, im oberen ...

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, einfach gut und nicht nur für die Zielgruppe Jugend ab 14 Jahren, sondern auch darüber hinaus.

Das Cover ist überwiegen in Rottönen gehalten, im oberen Bereich sieht man einen Drachenkopf mit leuchtenden Augen (Alastar). Im unteren sieht man eine hügelige Landschaft bei Vollmond. Auch die Schrift des Titels passt sehr gut zum übrigen Design und Farbe des Covers. Es fängt gut den Hintergrund und die Stimmung des Romaninhalts ein.

Fazit:
Eine Schlacht ist geschlagen und das Königreich Lichtstein vorerst gerettet Doch das Rätsel der Fee ist weiter ungelöst.

Gestochen an des Leides Dorn,
roter Tropfen auf schwarzem Stein.
Ein Herz gegeben in ewigem Zorn,
lasst es Blut seines Blutes sein.

Der Preis, der Leben fordert,
zu Beginn und seinem Ende.
Begierde in Flammen lodert,
zeigt auf die Lebenswende.

Von Dämonen weiter gejagt begibt sie sich auf die Reise zur Fee. Zusammen mit Marlo, dem Kampfmeister des Reiches und Fips, dem lebendig gewordenen Kuscheltier an ihrer Seite stellt sie sich den Gefahren in der ihr noch fremden Welt.
Leya wird aber feststellen müssen das der Preis für den Frieden hoch ist, wird sie ihn Bezahlen können und ihr Glück finden? Oder wird in einer anderen Form ein heller Streifen am Horizont Hoffnung bringen?

Oft wird es spannend, magisch und auch gruselig. Doch auch Leyas lebendig gewordener Kuschelhase Fips trägt mit seiner ganzen Art zu komischen Situationen bei. Gerade mit ihm gibt es herrliche Dialoge – ernste und zum Schmunzeln.

Ein Roman der nicht nur mit einem großartigen Cover daherkommt, sondern auch mit einer spannenden und abenteuerreichen Handlung. Die Protagonistin Leya hat Ecken und Kanten, genau wie einige andere Protagonisten auch und gewinnt damit die Herzen der Leser/innen im Sturm. Ganz besonders der Kuschelhase Fips! Marlo ist nicht nur ein Kämpfer, sondern hat ein großes Herz. Auch spricht der Roman nicht nur Jugendliche (Zielgruppe) an, auch darüber ist Lese Spaß garantiert.

Von mir 5 Sterne für den Fortsetzungs- und Finalband der Dilogie.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Rückkehr in die Heimat – aber überall Gefahren und getrennt von ihrer großen Liebe!

The Darkest Gold – Die Rebellin
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Sprache ist zum Teil sehr vulgär, was auch ein wenig dem Zeitabschnitt, in dem die Roman Reihe spielt, geschuldet ist.

Das Cover ist das dritte der Reihe ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Sprache ist zum Teil sehr vulgär, was auch ein wenig dem Zeitabschnitt, in dem die Roman Reihe spielt, geschuldet ist.

Das Cover ist das dritte der Reihe das heller wirkt, da der Hintergrund fast ganz weiß nicht dunkel gehalten wie die ersten ist. Beherrscht wird es von einem Strang Gold der am oberen Ende wirkt, als ob ein Vogel mit Federn entstehen würde. In großer goldener Farbe ist der Titel der Roman Reihe zu lesen. Sehr passend zum Roman gestaltet.

Fazit: Band 5 setzt direkt an die Geschehnisse von Band 4 an. Dort hat Slade einen Riss nach Annwyn geöffnet, die Flucht war die einzige Möglichkeit das Auren überleben konnte. Dort muss sie feststellen das Flüchten einen nicht in Sicherheit bringt sondern vielleicht an einen noch gefährlicheren Ort. Sie landet in ihrer alten Heimat Annwyn, ein Land voller Magie und Wunder – aber auch der Tod ist all gegen wertig. Denn ihre goldene Haut macht sie hier zu einem Symbol der Rebellion, zu einer Gefahr für den grausamen König der Fae. Sie muss eine Möglichkeit finden, zurück nach Orea zu kommen, zurück zu dem Mann, den sie liebt – ohne bei dem Versuch zu sterben …

Auren hat sich während der Reise weiterentwickelt, weg von der Gefangenen, hin zu einer Frau mit eigenen Wünschen und dem Willen diese auch durchzusetzen. Sie wird allmählich zur Rebellin und ihre Bänder sind wieder da nach ihrem Eintritt in ihre alte Heimat Annwyn. Das Reich der Fae, in dem sie mehr über ihre Vergangenheit und Herkunft erfährt.

Slade (alias König Faule), scheint nicht nur dominierend zu sein, sondern auch eine gewisse Attraktivität auszustrahlen – verführerisch – er ist ein Fae. Doch es scheint auch einfühlsame Seiten an ihm zu geben die er gegenüber Auren zeigt. Er steht an ihrer Seite und scheint sie immer mehr zu begehren und zu lieben. Das sie jetzt fern von ihm ist macht ihm schwer zu schaffen. Er kennt nur ein Ziel Auren zu finden!

Im großen Ganzen recht gelungen, aber genau wie die vorherigen Bände braucht es etwas, um in Schwung zu kommen und Spannung aufzubauen, noch dazu die Spannung über diese ganze Seitenanzahl (736) aufrecht zu erhalten schwierig – es gibt auch Längen. Wenn man sich nicht durch den etwas vulgären Grundton des Romans abschrecken lässt ein interessanter Folgeband.

Von mir 5 Sterne für Band 5 der Reihe, auf Band 6 und somit den Abschluss müssen wir uns noch etwas gedulden.

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