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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2024

Fantastisch

A Tempest of Tea
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Von Hafsah Faizsal habe ich bereits die "We Hunt the Flame" Dilogie gelesen und sehr gemocht, weshalb ich ihr neuestes Werk freudig erwartet habe. Der Schreibstil ist wieder sehr ähnlich, das heißt ausgeschmückt ...

Von Hafsah Faizsal habe ich bereits die "We Hunt the Flame" Dilogie gelesen und sehr gemocht, weshalb ich ihr neuestes Werk freudig erwartet habe. Der Schreibstil ist wieder sehr ähnlich, das heißt ausgeschmückt und sehr bildhaft und stellenweise sogar etwas poetisch. Mir gefällt das, gerade bei einem High Fantasy Roman, sehr gut, aber wer eher einen locker- flockigen Schreibstil bevorzugt, könnte sich hier eventuell schwertun. Der Plot war recht interessant und hat tatsächlich gewisse Ähnlichkeiten mit Six of Crows, wobei er für mich in der Hinsicht nicht ganz an diese Bücher rankam. Trotzdem war er spannend und gut durchdacht und hat richtig coole Vibes vermittelt. Die Protagonisten waren ebenfalls toll ausgestaltet, wobei ich mir erhoffe, sie in der Fortsetzung noch etwas tiefergehend kennenzulernen.
Alles in allem habe ich das Buch also wirklich gerne gelesen, aber ich glaube man sollte schon Lust auf diese Art Geschichte haben. Es ist jetzt nicht so die ganz entspannte, seichte Romantasy Story zum Abschalten. Für mich war es dafür ein richtiges Highlight und ich glaube, wer ihre anderen Bücher mochte, wird das ebenso sehen!

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Toll

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Rebecca Yarros ist in Deutschland vermutlich in erster Linie durch ihre phantastische Reihe „Flammengeküsst" bekannt. Im englischsprachigen Raum liegen aber bereits etliche Buchreihen vor, die in ein anderes, ...

Rebecca Yarros ist in Deutschland vermutlich in erster Linie durch ihre phantastische Reihe „Flammengeküsst" bekannt. Im englischsprachigen Raum liegen aber bereits etliche Buchreihen vor, die in ein anderes, großes Genre einzuordnen sind. Mit dem jetzt vorliegenden Titel kommt nun auch der deutschsprachige Teil der Leser in dem Genuss von Rebecca Yarros' alles andere als oberflächlichen Romanzen/Romanen. Wobei ich schon mitten im Thema bin.
Wer hier ein Standard-Melodrama oder eine Standard-Romanze erwartet, liegt ziemlich daneben. Schön, die üblichen Elemente, die jeder kennt, sind größtenteils vorhanden, was ja auch Sinn macht. Aber die Story als solche ist, wenn auch nicht unbedingt völlig neu, so doch spannend und erfrischend unkompliziert geschildert, so dass die Spannungskurve sich langsam aber stetig immer weiter aufbaut und auch überraschende Twists bereithält. Dabei ist die Technik, beide Hauptprotagonisten aus ihrer eigenen Perspektive erzählen zu lassen, sehr hilfreich, da man so beide Seiten der Medaille besser verstehen kann. Die Charaktere sind gut beschrieben, man kann sich selbst gut hineinfühlen, die Handlungsweisen verstehen, und auch die Entwicklung der Charaktere ist gut nachvollziehbar.
Generell ist die Sprache der Story angepasst und sehr angenehm. Der Stil entspricht dem, was ich bisher von der Autorin kenne und schätze, da sowohl im englischen Original als auch in den Übersetzungen Humor und Ironie nicht zu kurz kommen. Was sicher auch der guten Übersetzung geschuldet ist. (Grundsatzfrage zur Übersetzung: Warum immer „Basecap"? Das ist schlicht falsch, taucht aber in sehr vielen deutschen Überzeugungen auf! )
Fazit: Eine überaus angenehme Leseerfahrung mit einer guten, tiefgründigen Geschichte, wunderbar zu lesen ohne zu überforden, mit einem guten Ende, was mir persönlich immer wichtig ist. Mehr davon, bitte!

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Highlight

Divine Rivals
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Schon im Vorfeld gab es einen großen Hype um "Divine Rivals" und ich war sehr neugierig, ob es diesem gerecht werden würde. Um es kurz zu machen: Das tut es!
Es verknüpft eine wunderbare Liebesgeschichte ...

Schon im Vorfeld gab es einen großen Hype um "Divine Rivals" und ich war sehr neugierig, ob es diesem gerecht werden würde. Um es kurz zu machen: Das tut es!
Es verknüpft eine wunderbare Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen und einem spannend Setting. Aber besonders hervor sticht es durch einen wundervollen, geradezu magischen Schreibstil, der Emotionen transportiert, die einzigartige Atmosphäre der Geschichte einfängt und vor allem die Magie der Worte rüberbringt, die in diesem Buch eine so wichtige Rolle spielen. Einen großen Raum nehmen dabei auch die Briefe ein, die die Protagonisten über ihre magischen Schreibmaschinen austauschen, und ich finde es toll, wie die Autorin diese ebenfalls dargestellt hat und wie man die sich entwickelnden Gefühle so ebenfalls nachvollziehen konnte.
Ebenfalls gefallen hat mir die Entwicklung der Handlung, die sehr abwechslungsreich war und von der dem Krieg noch recht fernen Stadt Oath, wo Iris und Roman rivalisierende Journalisten waren, zur Kriegsfront geführt hat, wo es ständige Gefahr und wundervolle wie schreckliche Momente gab.
Mich hat dieses Buch also völlig in seinen Bann gezogen und nachhaltig verzaubert. Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen und zu erfahren, wie es mit Iris und Roman ausgeht, aber auch mich einfach nochmal in dieser Welt und diesen Worten zu verlieren!

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Orientalisch

Gewürzstraße
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Ich bin ohne große Erwartungen in die Geschichte gestartet, wollte mich einfach nur vom Setting und ein wenig Magie ablenken lassen. Und das Buch konnte mich dann richtig mitreißen, alles um mich herum ...

Ich bin ohne große Erwartungen in die Geschichte gestartet, wollte mich einfach nur vom Setting und ein wenig Magie ablenken lassen. Und das Buch konnte mich dann richtig mitreißen, alles um mich herum vergessen lassen und den magischen Tee beinahe schmecken lassen. Prinzipiell ist ja das Konzept, dass eine junge, kämpferische Protagonistin versucht ein Geschwister zu retten, nicht neu. Aber die Umsetzung ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen, da noch viele andere Elemente dazu kommen und auch für den Plot wichtig sind. Davon abgesehen ist aber auch das Magiesystem sehr originell und hat mir richtig gut gefallen. Dass außerdem verschiedene Wesen wie Ghule und Dschinn ebenfalls eine Rolle spielen, rundet das Bild richtig ab. Auch gibt es eine konstante, hohe Spannungskurve, die einen immer weiterlesen lässt. Einzig negativ für mich ist, dass ich nicht immer eine Verbindung zu den Figuren herstellen konnte und manche für mich noch nicht ganz greifbar waren. Aber da ist auch definitiv noch Raum für eine Entwicklung da und das ist sicher auch Geschmackssache. Insgesamt hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 30.01.2024

Spannend

Thieves’ Gambit
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Ich habe noch nie wirklich eine Geschichte mir einer jugendlichen Diebin als Protagonistin gelesen, geschweige den eine Geschichte mit einer ganzen Gruppe von jugendlichen Langfingern. Die alle dann auch ...

Ich habe noch nie wirklich eine Geschichte mir einer jugendlichen Diebin als Protagonistin gelesen, geschweige den eine Geschichte mit einer ganzen Gruppe von jugendlichen Langfingern. Die alle dann auch noch in einem gefährlichen Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen, ist sowohl originell als auch sehr gewagt. Und vor allem wahnsinnig unterhaltsam und sehr spannend! In jedem Kapitel passiert etwas aufregendes, sei es der nächste Coup, ein neues Rätsel oder eine Szene mit den so unterschiedlichen und diversen Gambit TeilnehmerInnen. Die Autorin weiß wirklich, wie man die Spannungskurve hochhält und ich fand auch die einzelnen Phasen des Gambits und deren Lösungen wirklich kreativ und echt gut umgesetzt. Da juckt es mich glatt selbst in den Fingern, mal was zu probieren ;)
Wie gesagt sind auch Figuren alle sehr unterschiedlich und wie ich finde mit Liebe zum Detail beschrieben. Jeder war auf seine Art besonders und hat etwas zur Geschichte beigetragen.
Toll finde ich auch, wie stellenweise subtil etwas Gesellschaftskritik eingebracht wurde, da die Perspektive durch eine Protagonistin als PoC doch nochmal den Blick für Alltagsrassismus schärft.
Die Auflösung ganz am Ende hätte ruhig noch ein bisschen ausführlicher sein können und ein paar kleinere Fragen bleiben auch offen, aber an sich ist dieser Band in sich abgeschlossen. Dennoch schreit er geradezu nach einer Fortsetzung und in Anbetracht dieses hervorragenden Auftaktes lese ich diese dann auch mit Begeisterung!

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