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Shilo_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2024

Realistisch und nachvollziehbar

Bevor uns die Luft ausgeht
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Ich liebe die Bücher von Astrid Töpfner, denn ich mag die Art, wie sie ihre Geschichten erzählt, unglaublich gerne. Und so war meine Freude groß, auch dieses Buch vorablesen zu dürfen.
Die Autorin schreibt ...

Ich liebe die Bücher von Astrid Töpfner, denn ich mag die Art, wie sie ihre Geschichten erzählt, unglaublich gerne. Und so war meine Freude groß, auch dieses Buch vorablesen zu dürfen.
Die Autorin schreibt hier eine sehr fesselnde und gefühlvolle Geschichte, die so in jeder Familie geschehen könnte.
Nach zwanzig Ehejahren brauchte nur noch ein kleines Tröpfchen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Hals über Kopf bucht Elsa einen Flug nach Barcelona, um dem Wahnsinn in ihrer Familie und in ihrem Leben zu entfliehen. Doch hier, in der kosmopolitischen Hauptstadt Kataloniens, kommt sie auch nicht zur Ruhe. Sie erfährt ein Geheimnis ihrer Mutter, von dem sie nicht weiß, wie sie damit umgehen soll.
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Authentisch und nachvollziehbar werden die Ängste, Gedanken und Gefühle von Elsa wie auch die von ihrer Mutter in Szene gesetzt. Die Handlung ist realistisch und voll überraschender Wendungen. Flott führt der Schreibstil durch die fesselnde Geschichte.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Hochemotional und ergreifend

Sieben Sommer
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In diesem Buch entführt die Autorin den Leser in das Dorf St. Agnes in Cornwall und erzählt eine sehr bewegende Liebesgeschichte. Es geht um Freundschaft und Liebe. Die Handlung ist voller Dramatik, aufwühlend ...

In diesem Buch entführt die Autorin den Leser in das Dorf St. Agnes in Cornwall und erzählt eine sehr bewegende Liebesgeschichte. Es geht um Freundschaft und Liebe. Die Handlung ist voller Dramatik, aufwühlend und fesselnd. Eine totale Achterbahn der Gefühle. Die liebenswerten Protagonisten sind glaubwürdig und nachvollziehbar beschrieben. Der warmherzige Schreibstil ließ mich das Buch nicht aus der Hand legen und so las ich die Geschichte in einer Nacht ohne Unterbrechung. Denn schließlich musste ich unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Mich hat diese wunderschöne Geschichte sehr berührt und auch zu Tränen gerührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Unfassbar und erschütternd

Zeit zu verzeihen
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Was habe ich diesem Buch entgegengefiebert, denn ich liebe die Art, wie Hera Lind wahre Geschehen und Begebenheiten in Romane verpackt. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht, nein, ganz im Gegenteil.
Mit ...

Was habe ich diesem Buch entgegengefiebert, denn ich liebe die Art, wie Hera Lind wahre Geschehen und Begebenheiten in Romane verpackt. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht, nein, ganz im Gegenteil.
Mit einer gefühlvollen und sensiblen Schreibweise erzählt die Autorin eine spannende und dramatische Familiengeschichte, die schon auf den ersten Seiten bei mir eine Gänsehaut hervorrief. Sie handelt von dem Wunsch, aus dem totalitären Staat der DDR zu fliehen, einem furchtbaren Verrat und einer innigen Liebe. Und sie erzählt von dem jahrelangen unmenschlichen Überlebenskampf einer Mutter, der nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Kind Kraft zum Überleben gibt.
Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch erhielt ich eine breite Sichtweise. Vielschichtig sind die einzelnen Charaktere angelegt und ausgearbeitet worden. So war es mir möglich, in die Gedanken- und Gefühlswelt der verschiedenen Protagonisten eindringen zu können.
Dieser aufwühlende Roman hat mir mehr als nur einmal die Tränen in die Augen getrieben. Und immer wieder stellte ich mir die Frage, wieviel Leid ein Mensch ertragen kann.
5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Ein absolutes Meisterwerk

Im Tal
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Das Leben des kleinen Toni Rosser ist von Anfang an von der Lieblosig- und Gewalttätigkeit seines Vaters geprägt. Ich durfte Toni durch sein Leben begleiten, das von Einsamkeit und unerfüllter Sehnsucht ...

Das Leben des kleinen Toni Rosser ist von Anfang an von der Lieblosig- und Gewalttätigkeit seines Vaters geprägt. Ich durfte Toni durch sein Leben begleiten, das von Einsamkeit und unerfüllter Sehnsucht gezeichnet war. Er wollte immer fort von seinem abgelegenen Hof im Tal, zog deshalb zweimal in den Krieg und kehrte, da er keine andere Möglichkeit sah, immer wieder zurück. Die Chance auf ein bisschen Glück hatte er sein ganzes Leben lang nicht. Er blieb ein Einzelgänger, ein Eremit, von Dämonen verfolgt, der die Gesellschaft der Menschen scheute.
Mit einer ruhigen und unaufgeregten Schreibweise führt der Autor durch diese fesselnde und berührende Geschichte. Sie ist voller Dramatik und geht tief unter die Haut. Kurze Kapitel und Zeitsprünge sorgen für ein schnelles Voranschreiten der Handlung, und so war es mir unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Mir ist diese ungewöhnliche und faszinierende Lektüre sehr zu Herzen gegangen und hat mich teilweise zu Tränen gerührt. Vom mir gibt es 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Hoffnung auf ein neues Leben

Weiße Nächte, weites Land
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Katharina II. verspricht in ihrem Manifest vom 22.Juli 1763 allen Deutschen, die sich in Russland ansiedeln wollen, Land, Freiheit, Unabhängigkeit und Wohlstand. Und so beschließen die Weber-Schwestern ...

Katharina II. verspricht in ihrem Manifest vom 22.Juli 1763 allen Deutschen, die sich in Russland ansiedeln wollen, Land, Freiheit, Unabhängigkeit und Wohlstand. Und so beschließen die Weber-Schwestern Eleonora und Christina, zusammen mit ihrer kleinen Schwester Klara, nach dem Tod ihrer Mutter dem Ruf der Zarin zu folgen. Zusammen mit etlichen Einwohnern ihres kleinen Ortes Waidbach in Hessen machen sie sich auf den beschwerlichen Weg an die Wolga. Doch als sie endlich ihr Ziel erreichen, müssen sie feststellen, das die Wirklichkeit in keiner Weise ihren Erwartungen entspricht. Werden sie es trotzdem schaffen, sich ein neues Leben aufzubauen?
Martina Sahler erzählt in diesem fesselnden und faszinierenden ersten Teil der Familien-Saga die Geschichte von Auswanderern im 18. Jahrhundert, die den Versprechungen glaubten und sich an der Wolga niederliessen. Dabei hat sie fiktive und realhistorische Personen und Ereignisse gekonnt miteinander verwoben. Die Handlung ist fesselnd, dramatisch und reich an unvorhersehbaren Wendungen. Die Charaktere sind sehr vielschichtig angelegt und ausgearbeitet worden und so gelang es mir, in die Gefühls- und Gedankenwelt der verschiedenen Protagonisten eintauchen zu können.
Mir hat diese wunderschöne Geschichte spannende und kurzweilige Lesestunden bereitet. Jetzt fiebere ich ungeduldig der Fortsetzung entgegen, denn ich möchte ja unbedingt wissen, wie es weitergeht. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! 5 Sterne.

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