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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2024

Familientrilogie

Meeresfriedhof
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Das Buch bildet den Auftakt einer Trilogie über die fiktive norwegische Falck-Dynastie. Die Geschichte spielt auf zwei oder eher sogar drei zeitlichen Ebenen: In der Gegenwart, in den 1970er Jahren und ...

Das Buch bildet den Auftakt einer Trilogie über die fiktive norwegische Falck-Dynastie. Die Geschichte spielt auf zwei oder eher sogar drei zeitlichen Ebenen: In der Gegenwart, in den 1970er Jahren und in den 1940er Jahren. Natürlich gibt es zwischen diesen Ebenen Zusammenhänge, die Geschehnisse der Vergangenheit spielen in die Gegenwart hinein.
Das Ganze weist zwar zwischendurch ein paar Längen auf, ist aber insgesamt sehr gut, flüssig und vor allem spannend erzählt. Ich bin der Geschichte von Vera, Sasha und ihrem Clan deswegen sehr gerne gefolgt. Und das Ende hielt dann tatsächlich für mich auch noch eine Überraschung bereit: Eine sehr gelungene Auflösung des Familiengeheimnisses. Und gleichzeitig ein kleiner Cliffhanger, der die Vorfreude auf den zweiten Band der Reihe weckt.
Also alles sehr gelungen, klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Kanarische Verwicklungen

Dunkle Verwicklungen auf La Palma (Calderón und Rodriguez ermitteln 1)
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Für ein Paperback / Taschenbuch macht das Buch sowohl optisch als auch haptisch einen tollen Eindruck: Sehr schönes Titelfoto, teilweise aufgeraute Oberfläche und farbiger Schnitt, klasse! Es macht wirklich ...

Für ein Paperback / Taschenbuch macht das Buch sowohl optisch als auch haptisch einen tollen Eindruck: Sehr schönes Titelfoto, teilweise aufgeraute Oberfläche und farbiger Schnitt, klasse! Es macht wirklich Freude, das Buch in den Händen zu halten.
Die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und authentisch, man folgt ihnen gerne, und auch über La Palma erfährt man einiges.
Die Kriminalstory selber fällt leider etwas ab, vor allem, da es die Autoren es dem Leser nicht immer leicht machen dem Plot zu folgen. Viele Perspektivwechsel, viele Personen und eine Nebenhandlung, auf die man auch hätte verzichten können. Da wäre etwas weniger sicher mehr gewesen.
Trotz dieser kleinen Abstriche hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, und ich freue mich schon auf den zweiten Band. Mal sehen, was Naira und Ben dann so alles auf Teneriffa erleben...

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Anstrengend

Flut aus schwarzem Stahl
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Das Buch besticht zunächst durch ein tolles Cover und eine auch sonst sehr gute Ausstattung, Einband und Papier sind ebenfalls aufwändig und liebevoll gestaltet, so dass man den Band sehr gerne in die ...

Das Buch besticht zunächst durch ein tolles Cover und eine auch sonst sehr gute Ausstattung, Einband und Papier sind ebenfalls aufwändig und liebevoll gestaltet, so dass man den Band sehr gerne in die Hand nimmt. Es folgt ein beeindruckendes erstes Kapitel spannendem Inhalt und einem interessanten Charakter.
Dann wird es aber leider ziemlich anstrengend: Jedes Kapitel ist einer anderen Hauptperson gewidmet und darüber hinaus tauchen immer wieder neue Charaktere auf, so dass es mir unheimlich schwergefallen ist, die Zusammenhänge zu erfassen und den roten Faden der Handlung zu finden und im Blick zu erhalten. Eigentlich müsste man vom Beginn des Lesens eine Mind Map erstellen, wo man alles auf einen Blick erfassen kann. So habe ich zwischendurch immer mal wieder überlegt, das Buch ganz zur Seite zu legen und bin immer noch nicht ganz damit fertig. Fazit: Schönes Buch für Hardcore Fantasy Fans, für „normale“ Leser eher weniger geeignet.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Irgendwie merkwürdig..

Ruf der Leere
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Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ...

Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ist noch spannend. Aber mit fortschreitender Handlung wird es zunehmend schwieriger, dem Ganzen zu folgen. Was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit oder ist es vielleicht sogar noch eine weitere Dimension?? Und je weiter es dem Ende der Geschichte zugeht, desto verworrener und unklarer wird es. Gerade wenn man glaubt, es verstanden zu haben, nimmt es wieder eine andere Wendung. Vollends verloren hat mich der Autor mit dem Schluss der Geschichte. Ich habe nicht verstanden, was nun wirklich passiert sein soll und um was es die ganze Zeit wirklich ging. Ein offenes Ende mag ja ganz nett sein, aber so offen? Irgendwie schade, die Idee zur Story fand ich gut und auch geschrieben ist es eigentlich nicht schlecht.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Ein bisschen viel..

Schwüre, die wir brechen
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Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende ...

Die Geschichte beginnt mit einem sehr lange zurückliegenden Vorfall. Dieser bleibt dann aber erstmal im Raum stehen und der Leser weiß nicht, was er damit anfangen soll. Das bleibt auch bis fast zum Ende des Buches so, erst dann erfolgt die Auflösung. Das ist so ein bisschen typisch für dieses Buch, die Autoren haben viele Ideen und basteln daraus jeweils einen Handlungsstrang. Das ist zwar alles durchaus spannend und vor allem die „Tierkopfmorde“ faszinieren, aber durch die vielen Zeit- und Gedankensprünge ist es für den Leser doch manchmal recht mühsam, den roten Faden zu erkennen. Ich musste des Öfteren zurückblättern, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Da wäre weniger sicher mehr gewesen. Auch das Ende finde ich nicht wirklich befriedigend, ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Fazit: Idee gut, Ausführung leider mit einigen Schwächen behaftet.

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