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Veröffentlicht am 07.05.2024

Nette Unterhaltung

Was der See birgt
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Lenz Koppelstätters "Was der See birgt" ist der Auftakt einer neuen Serie rund um Polizeireporterin Gianna Pitti, die für eine kleine Lokalzeitung am Gardasee arbeitet.

Ich will nicht großartig den Inhalt ...

Lenz Koppelstätters "Was der See birgt" ist der Auftakt einer neuen Serie rund um Polizeireporterin Gianna Pitti, die für eine kleine Lokalzeitung am Gardasee arbeitet.

Ich will nicht großartig den Inhalt wiedergeben, sondern lieber gleich zur Sache kommen: Der Krimi ist das, was ich als Wegwerf-Krimi bezeichne. Das ist gar nicht mal negativ gemeint, vielmehr möchte ich damit zum Ausdruck bringen, dass nichts an diesem Krimi einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Man liest ihn - und er ist so geschrieben, dass er sich schnell lesen lässt - und man vergisst ihn wieder.

Bücher wie "Was der See birgt" haben natürlich ihre Berechtigung. Sie sind einigermaßen unterhaltsam, sie sind vorhersehbar und sie werfen keine allzu lästigen Fragen oder gar Emotionen auf.

"Was der See birgt" ist genau das Richtige nach einem anstrengenden Arbeitstag, wenn man nur noch berieselt werden möchte. Dafür gibt's dann auch verdiente zwei Sterne, die in meiner Bewertungsskala bedeuten, dass das Buch nicht grätig ist, sondern durchaus okay für zwischendurch, aber eben auch nicht mehr.

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Veröffentlicht am 26.12.2023

Ermüdende Fortsetzung

Das Kind in mir will achtsam morden
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"Achtsam morden" hat mich gut unterhalten, so dass ich mich gefreut habe, als ich die Fortsetzung entdeckte. Nachdem ich sie mir nun angetan habe, überwiegt die Enttäuschung. Der Humor entspricht dem, ...

"Achtsam morden" hat mich gut unterhalten, so dass ich mich gefreut habe, als ich die Fortsetzung entdeckte. Nachdem ich sie mir nun angetan habe, überwiegt die Enttäuschung. Der Humor entspricht dem, was wir bereits aus dem ersten Teil kennen, viel Neues gibt es nicht. Die Witze wiederholen sich; dieser Eindruck wird verstärkt, weil der Roman viel zu lang geraten ist (zumal schnell klar ist, worauf es am Ende hinauslaufen wird). Das Vergnügen hält sich in Grenzen, am Ende habe ich mich mehr durch den Roman gequält, als dass ich ihn genossen hätte.

Alles in allem handelt es sich bei "Das Kind in mir will achtsam morden" über eine uninspirierte und ermüdend vorhersehbare Fortsetzung, die - von wenigen Momenten abgesehen - auf Lebenszeitverschwendung bei den LeserInnen hinausläuft.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Tolle SprecherInnen, klischeebeladenes Drehbuch

Monster 1983: Tag 1-Tag 5
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Die Sprecher/Innen sind quasi das Who is Who der deutschen Synchronsprecher/Innen - und sie liefern entsprechend einen tollen Job ab.

Leider hat ich das Drehbuch nicht überzeugt: Die Story ist überfrachtet ...

Die Sprecher/Innen sind quasi das Who is Who der deutschen Synchronsprecher/Innen - und sie liefern entsprechend einen tollen Job ab.

Leider hat ich das Drehbuch nicht überzeugt: Die Story ist überfrachtet mit Klischees, die Dialoge haben mich irgendwann genervt und zu allem Überfluss ist mir alles zu zäh und zu vorhersehbar gewesen.

Staffel 2 werde ich mir ersparen, obwohl das Quasi-Cliffhanger-Ende geradezu schreit, dass man doch bitte weiter hören soll.

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Veröffentlicht am 21.02.2021

Viel zu lang geraten

Sleeping Beauties
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Die Prämisse des Romans finde ich wirklich super und es fängt auch alles sehr gut, wenn auch ziemlich brutal an. Aber leider passiert in dem Roman viel zu wenig (abgesehen davon, dass Milliarden Frauen ...

Die Prämisse des Romans finde ich wirklich super und es fängt auch alles sehr gut, wenn auch ziemlich brutal an. Aber leider passiert in dem Roman viel zu wenig (abgesehen davon, dass Milliarden Frauen einschlafen und nicht wieder aufwachen), um die Länge zu rechtfertigen.

Am Ende habe ich nur noch gegen die Langeweile angekämpft.

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