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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2024

Lust auf Ostsee Urlaub garantiert

Blind Date mit Möwe
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Das Buch "Blind Date mit Möwe" von Yvonne Struck, erschienen im Lübbe Verlag, ist ein sommerlicher Liebesroman. Es behandelt eine Liebesgeschichte auf einem eher ungewöhnlichem Weg. Über die Plattform ...

Das Buch "Blind Date mit Möwe" von Yvonne Struck, erschienen im Lübbe Verlag, ist ein sommerlicher Liebesroman. Es behandelt eine Liebesgeschichte auf einem eher ungewöhnlichem Weg. Über die Plattform "The Voice of Love" müssen die Außerwählten erst einmal fünf online Blind Dates überstehen und sich nur mit Hilfe ihrer Stimmen kennenlernen. Dabei sind gewisse Themen wie beispielweise Geld und Job Tabu. Erst danach findet ein Treffen in der Realität statt, sofern es beide wollen.
Das Cover ist wirklich wunderschön illustriert und das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Es ist die perfekte Sommerlektüre (vielleicht sogar an einem Strandtag), denn die Handlungen spielen sich im Raum Lübeck und Travemünde ab.
Die Geschichte verbindet eine spannende und originelle Liebesgeschichte zwischen Lisa und Jonas gekonnt mit dem Thema Natur- und Umweltschutz. Während Lisa im Buch immer mehr Selbstbewusstein erlangt und für sich einsteht, wird bei Timo sein Nachhaltigkeitsbewusstein geschult. Die Naturstation wird ausführlich beschrieben und scheint wirklich ein toller Ort zu sein. Man hat direkt Lust, selbst mal dorthin zu fahren und die Natur zu erkunden. Der Spannungsbogen wurde bezüglich der Naturstation wirklich bis zum Schluss gehalten. Während die eigentliche Liebesgeschichte zum Ende des Buches dann eher in den Hintergrund rückte, wodurch man das Gefühl hatte, dass es ein bisschen abrupt abgehandelt wurde. Hier hätte ich mir gerne noch etwas mehr Kontext gewünscht.
Ich finde das Buch ist die perfekte leichte Sommer-/Strandlektüre. Und macht Lust auf einen Ostsee-Urlaub.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Leichtes Fae-Abenteuer für zwischendurch

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Der erste Band besticht durch einen angenehm leichten Schreibstil, der Leser*innen sofort ins Geschehen zieht. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Evies medizinischem Wissen und den alten magischen ...

Der erste Band besticht durch einen angenehm leichten Schreibstil, der Leser*innen sofort ins Geschehen zieht. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Evies medizinischem Wissen und den alten magischen Bräuchen, die ihre Heimat prägen. Dieser ständige Gegensatz zwischen Vernunft und Magie verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe.
Das 100-Jahre-Ernte-Ritual bildet den mysteriösen Kern der Handlung und schafft eine dichte Atmosphäre, in der Tradition, Aberglaube und Machtstrukturen ineinandergreifen. Auch die Charaktere zeigen sich vielschichtig: Menschen, von denen man glaubt, sie längst zu kennen, offenbaren plötzlich neue Facetten, was die Welt lebendig wirken lässt und für zusätzliche Spannung sorgt. Besonders Evies Entscheidung, sich ihrem Schicksal nicht zu entziehen, ist moralisch nachvollziehbar und macht sie zu einer greifbaren, authentischen Protagonistin.
Leider war recht schnell erkennbar, wer die gegnerische Rolle einnimmt, wodurch ein Teil des potenziellen Nervenkitzels verloren ging.
Die arrangierten Hochzeiten, die Rolle der Fae und das angekündigte Ritual werfen zahlreiche Fragen auf, die geschickt platziert werden, ohne zu überfordern. Der Abschluss des Bandes bleibt geheimnisvoll und weckt Neugier auf die kommenden Entwicklungen, ohne auf plumpe Cliffhanger zurückzugreifen.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Wessen Königreich?!

A thousand heartbeats - Der Ruf des Schicksals
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Das Buchcover mit seinem ansprechenden Farbschnitt ist wirklich ein echter Blickfang. Die Kapitel sind kurz und fördern den Lesefluss, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt.

Der Beginn der Geschichte ...

Das Buchcover mit seinem ansprechenden Farbschnitt ist wirklich ein echter Blickfang. Die Kapitel sind kurz und fördern den Lesefluss, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt.

Der Beginn der Geschichte ist äußerst gelungen, da die Charaktere Annika und Lennox spannend eingeführt werden. Die wechselnden Perspektiven bieten einen tiefen Einblick in die Handlung. Annika ist eine starke Protagonistin, die jedoch in ihrer Freiheit eingeschränkt ist, während Lennoxs geheimnisvolle Vergangenheit und innere Konflikte das Interesse wecken. Sie ist die Prinzessin des Landes, während er der Soldat eines vermeintlichen Königs ist, der „sein“ Land zurückerobern will. Als Lennox mit anderen Ausgestoßenen auf eine Mission geschickt wird, nimmt die Handlung zwischen den „Ländern“ und die ambivalente Beziehung der beiden Hauptfiguren richtig Fahrt auf.

Im weiteren Verlauf gibt es mehrere Wendungen, die die Geschichte vorantreiben, doch empfinde ich die Entwicklungen manchmal als hastig und überladen, obwohl einige emotionale Momente gut herausgearbeitet sind. Der Abschluss vereint viele Handlungsstränge, wirkt jedoch teils vorhersehbar. Dennoch endet die Geschichte mit einem Happy End, das die Erwartungen der Lesenden erfüllt.

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Veröffentlicht am 17.04.2024

Historik trifft Fantasy

Scarlet
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Der Roman Scarlet ist der Auftakt der neuen Triologie von Genevieve Cogman.
In diesem geht es um Eleanor, ein Dienstmädchen aus England im Jahr 1793. In dieser Welt leben neben Menschen und Vampire aus ...

Der Roman Scarlet ist der Auftakt der neuen Triologie von Genevieve Cogman.
In diesem geht es um Eleanor, ein Dienstmädchen aus England im Jahr 1793. In dieser Welt leben neben Menschen und Vampire aus adeligen Kreisen relativ friedlich zusammen. Eleanor wird schließlich zu einer geheimen Mission der Liga des Scarlet Pimpernel einberufen. Ihr Weg bringt sie nach Frankreich, um dort die Königsfamilie rund um Marie Antoinette vor der Guillotine zu bewahren. Denn zu dieser Zeit gibt es Tumulte aufgrund der französischen Revolution.
Ich finde es gut den Zwiespalt, die Gedankengänge und schließlich auch die Charakterentwicklung von Eleanor live mitzubekommen.
Die französische Revolution wird hier historisch gut verpackt und eingehüllt in eine Welt, in der Vampire nicht die einzigen magischen Wesen sind, die existieren. Zu Beginn werden recht viele Charaktere vorgestellt und ich war manchmal verwirrt, wer von der Liga nochmal wer war. Zudem wird viel von den Vorbereitungen auf die Mission gesprochen, welche sich doch recht langwierig gestalten. Aber spätestens ab Mitte des Buches mit dem Eintreffen in Frankreich nimmt das Buch an Fahrt und Spannung auf und man fiebert an der Mission und ihren Tücken mit.
Ich finde es im allgemeinen ein gelungenes Buch, welches das historische Frankreich beschreibt und ansprechend in eine Fantasy Welt verpackt.

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