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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2024

Hexen, Hölle und Dämonen

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
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Die Grundidee ist grandios! Dämonen, Hölle, Hexen, Schwarze Magie! Was will ich mehr? Es ist zwar alles nichts neues, aber es wurde auf eine neue Weise kombiniert. Das Buch habe ich sehr schnell und auch ...

Die Grundidee ist grandios! Dämonen, Hölle, Hexen, Schwarze Magie! Was will ich mehr? Es ist zwar alles nichts neues, aber es wurde auf eine neue Weise kombiniert. Das Buch habe ich sehr schnell und auch recht flüssig lesen können. Ich fühlte mich richtig in das Italien der Vergangenen versetzt. Die Küche, Aromen und auch teilweise die Magie wurde sehr gut beschrieben. Jedoch hätte ich gerne etwas mehr von Palermo erfahren, seine Geschichte, die Landschaften, die Architektur, Das kam mir leider zu kurz, hätte aber mehr zu der Atmosphäre beigetragen.
Die Charaktere fand ich gut beschreiben. Besonders die Gefühle der Protagonistin Emelia, ihre Wut und Verzweiflung, waren gut dargestellt. Jedoch hat mich Emilia mit ihren wenig überlegten Handlungen oder Gedankengängen ein paar Mal ziemlich viele Nerven gekostet. Ich fand, dass Zorn, als Loveinterest, leider etwas zu kurz kommt und hätte mir gewünscht, mehr zwischen ihm und Emilia zu lesen und auch mehr über seine Kräfte und die der anderen Dämonen zu erfahren.
Leider hat für mich die Hinführung zum Ende wenig Sinn ergeben. Ich fand es etwas widersprüchlich, da auf einmal etwas möglich war das zu vor als unmöglich deklariert wurde und es dafür keinen ersichtlichen Grund gab.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Hübsch anzusehen

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Da ich den Klassiker liebe war ich neugierig auf den Graphic Novel und muss leider sagen, dass es mich nicht überzeugen konnte. Ich dacht mir schon, dass die Handlung sich hier nur auf das wesentliche ...

Da ich den Klassiker liebe war ich neugierig auf den Graphic Novel und muss leider sagen, dass es mich nicht überzeugen konnte. Ich dacht mir schon, dass die Handlung sich hier nur auf das wesentliche beschränken würde, jedoch bin ich richtig erschrocken wie viel weggekürzt wurde. Der Novel kann so nur noch als nette Ergänzung dienen. 
Die Illustrationen waren zwar nett anzusehen, aber die Abneigung zwischen Elisabeth Bennet und Mr. Darcy kam in den gezeichneten Gesichtern kein bisschen rüber. Die Charaktere wirkten alle ziemlich ähnlich und waren dadurch schwer auseinanderzuhalten. Besonders bei den Frauen gab es kaum Unterschiede (nicht mal wirklich Altersunterschiede waren zu erkennen) Sprachlich ist die Graphic Novel eher simpler gehalten, was wahrscheinlich besser für junge und einsteigende Leser ist.
Da mir durch die Kürzungen der Charm der Geschichte etwas verloren gegangen ist kann ich das Buch nur als eine Art Ergänzung Empfehlen. Ich denke es lohnt sich auf jeden Fall das unillustrierte Buch vorher zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.05.2024

Thron der Verwirrung

Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit
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Ich muss zugeben, dass mich hauptsächlich das Cover und die Karte im Einband überzeugt hat und der Klappentext, der innen im Buch ist (?!), mich dann mehr in meiner Meinung bestätigt hat als wirklich ausschlaggebend ...

Ich muss zugeben, dass mich hauptsächlich das Cover und die Karte im Einband überzeugt hat und der Klappentext, der innen im Buch ist (?!), mich dann mehr in meiner Meinung bestätigt hat als wirklich ausschlaggebend zu sein.
Die Grundidee der Welt gefällt mir. Das Magiesystems, verschiedenen Arten von Elfen und das gesamte drumherum hat mir sehr gut gefallen.
So richtig gecatcht hat mich die Handlung leider nicht. Erst das Ende wurde interessant. Der Erste Teil des Buches konnte mich leider nicht überzeugen. Es war mir alles zu wirr, zu viele Reisen wurden übersprungen, zu viel Perspektivwechsel in zu viel Perspektiven und zu viel Charakter mit ähnlichen Namen.
Durch die viele sich ständig abwechselnden Perspektiven konnte ich zudem zu keinem Charakter eine wirklich tiefe Bindung aufbauen und habe das Gefühl, dass bei allen nur an der Oberfläche gekratzt wurde.
Ein weiteres Problem waren die Beziehungen zwischen den Charakteren. Ich habe keine Ahnung wer was von wem wollte, auf mich haben alle alle fünf Sekunden den Eindruck gemacht als würden sie sich in jemanden anderen verlieben. Das hat mich etwas genervt, weil ich jetzt keine Ahnung hab wer mir wem was hat. Die Storyline fand ich was das angeht verwirrend und eher irritierend und widersprüchlich.
Außerdem fand ich es hätte ruhig mehr Seiten für die Szenerie geben können wenn es schon jede Seite einen Ortswechsel geben muss, kann man diese doch wenigstens etwas genauer beschreiben.
Der Band konnte mich also leider nicht wirklich überzeugen und ich werde die Reihe deswegen nicht weiter lesen.

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Veröffentlicht am 26.05.2024

Miriam “versucht” aufzuräumen

Die kurze Stunde der Frauen
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Ich hatte gehofft aus diesem Buch mehr über den Mythos der Frauen in der Nachkriegszeit herauszufinden. Nachdem lesen sind bei mir nun jedoch nur ein paar fette Fragezeichen und auch ein paar Ausrufezeichen ...

Ich hatte gehofft aus diesem Buch mehr über den Mythos der Frauen in der Nachkriegszeit herauszufinden. Nachdem lesen sind bei mir nun jedoch nur ein paar fette Fragezeichen und auch ein paar Ausrufezeichen vorhanden.
Die von mir erhoffte tiefgehende, gut begründete und differenzierte Analyse der Lebensrealität der Frauen und auch die Folgen dieser Zeit blieb aus.
Mir wurde zwar die Illusion der Trümmerfrauen allerdings wurde analytisch nur an der Oberfläche gekratzt.
In diesem Buch habe ich zudem den roten Faden etwas vermisst. Es war teilweise ziemlich wirr und Formulierungen wurde teilweise wortwörtlich wiederholt.
Der Schuldfrage bzw. dem Unschuldsmythos der deutschen Frauen widmet sie leider nur ein kurzes Kapitel. Da hätte ich mir deutlich mehr erhofft, schließlich ist es ein sehr wichtiges Thema.

Das schlimmste war jedoch wie sie über die Frauen der Nachkriegszeit geschrieben hat. Sie war übertrieben herablassend und hat sie herabgestuft und ihre schwierigen Lebensverhältnisse und die Umstände nicht genug gewürdigt.

An ihrer Quellenarbeit sind bei mir während des Lesens auch einige Zweifel aufgekommen. Genervt hat mich, wenn sie die verwendeten Quellen bereits interpretiert und zusammenfasst wiedergibt anstatt sie zu zitieren damit man sich als Leser auch ein eigenes Bild machen kann anstatt einfach alles schlucken zu müssen was sie aufgeschrieben hat. Hin und wieder gab es auch Unstimmigkeiten in ihren Argumentationen die mich sehr gestört haben.
Insgesamt hat das Buch jedoch seine Höhen und Tiefen. Empfehlen kann ich es jedoch nicht wirklich.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

War nicht schlecht, aber auch nicht fantastisch

Once Upon a Broken Heart
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Auch wenn ich den Hype um das Buch nicht verstehe, denn das Buch ist nur so semi gut, so konnte es mich doch gegen Ende überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir den Einstieg in die Geschichte leider ...

Auch wenn ich den Hype um das Buch nicht verstehe, denn das Buch ist nur so semi gut, so konnte es mich doch gegen Ende überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir den Einstieg in die Geschichte leider ziemlich schwer gemacht. Ich habe nach den ersten Hundert Seiten eine Pause gemacht und eigentlich heißt das normalerweise das ich ein Buch abbreche, aber ich hab mich fast gezwungen es weiterzulesen und bereue es jetzt auch nicht.

Den Schreibstil finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, deswegen habe ich auch eine Weile gebraucht um in die Geschichte reinzukommen.

Die Charaktere waren recht interessant, aber irgendwie konnte ich Evangeline erst gegen Ende etwas abgewinnen, denn zu Anfang war sie mir zu Naiv und betont gutgläubig. Teilweise sind ihre Handlungen etwas verwirrend für mich aber sie macht eine starke Entwicklung durch und am Ende mag ich sie sogar. Ich fand auch Jacks als Charakter sehr interessant, bei ihm hatte ich keine wirklichen Probleme, was wahrscheinlich daran liegt, dass er das ganze Buch über sehr undurchsichtig geblieben ist.

Nach dem ich mich a den Schreibstil der Autorin gewöhnt hatte gefiel mir das Setting sehr gut. Besonders haben mir die Drachen gefallen und die große Rolle die Gossip einnimmt, das fand ich sehr unterhaltsam weil es mal was anderes ist. Trotzdem, dass die Autorin sehr bildlich schreibt, hatte ich manchmal Probleme, mir das beschriebene richtig vorstellen zu können.

Die Handlung ist Spannungstechnisch so dahingeplätschert, hat mich nie richtig weggespült, aber auch nicht austrocknen lassen. Teilweise war es etwas sehr Vorhersehbar und es hatte ein paar Längen. Das Ende ist zwar ein Cliffhanger, aber ich habe nicht dieses unstillbare Bedürfnis jetzt sofort den zweiten Band zu lesen. Ich denke jedoch das ich weiterlesen werde und vielleicht auch Caraval noch einmal eine Chance geben könnte.

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