Toll für New-York-Fans
French Kissing in New YorkIch glaube, viele von uns haben das schon mal erlebt: eine einzigartige Begegnung, die sich so magisch, so richtig, gut und rundum überwältigend angefühlt hat, dass man bereit dazu ist, mehr denn je daran ...
Ich glaube, viele von uns haben das schon mal erlebt: eine einzigartige Begegnung, die sich so magisch, so richtig, gut und rundum überwältigend angefühlt hat, dass man bereit dazu ist, mehr denn je daran festzuhalten, wenn das Schicksal einem Steine in den Weg legt.
Margot und Zach erleben solch einen besonderen Moment, verbringen eine unvergessliche Nacht miteinander. Aber kann man einen Menschen nach so kurzer Zeit bereits realistisch einschätzen oder kommt hier die berühmt-berüchtigte rosarote Brille ins Spiel? Sind die Dinge wirklich so, wie sie scheinen? Mehr noch: Sollten Red Flags auftauchen - entscheiden wir uns dafür, sie auch als solche wahrzunehmen oder wollen wir sie vielleicht lieber gar nicht sehen … weil die Illusion viel schöner ist? Kurzum; Definitiv ein interessanter Ansatz, den die Autorin hier gewählt hat.
Cover: Passend zum Genre Young Adult, passend zum Inhalt, daher: Top.
Schreibstil: Again, passend zum Genre, da leicht verständlich und flott-modern.
Was mir weniger gut gefiel: Margot, aus deren Perspektive erzählt wird, erschien mir oft etwas arg ich-bezogen. Über die altersbedingte Naivität sehe ich bewusst hinweg, das wirkte sogar authentisch, doch dass ich im Laufe der Handlung mehr Mitgefühl für den rundum liebenswerten Ben als Sympathie für Margot hegte, ließ sich deutlich schwerer ausblenden.
Die Handlung verlief eher ruhig (abgesehen vom Einstieg und dem recht abrupten Ende) und der Romance-Aspekt konnte mich leider nicht vollkommen erreichen, aber dafür ließen mich die tollen Settingbeschreibungen herrlich träumen, da ich wundervolle Erinnerungen mit NYC verbinde und es der Autorin prima gelungen ist, die besondere, trubelige Atmosphäre der Stadt einzufangen.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Kurzweiliger Lesespaß für einen entspannten Sommernachmittag.