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Mima1829

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Was man nicht sieht....

Die Sehenden und die Toten
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"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der ...

"Die Sehenden und die Toten" ist der Auftakt einer Krimireihe von Sia Piontek.
Das düstere Cover mit dem Fachwerkhaus und den dunklen Vögeln vermittelt eine eigenartige Stimmung.
Da ich aus der Heide komme, hat mich die Gegend,in der die Mordermittlerin Carla Seidel arbeitet, sehr interessiert.
Handlung:
Die ehemalige Mordermittlerin Carla S. aus Hamburg hat sich in das ländliche Wendland versetzten lassen um Ihre Traumata und die Ihrer Tochter Lana zu verarbeiten und mehr Ruhe zu bekommen. Diese wird dann durch einen grausamen Mord an dem 18-jährigen Justus beendet. Dem Jungen wurden Spiegelscherben in die Augenhöhlen gesetzt und während der Ermittlungen stellt sich heraus, das die Eltern Ihren Sohn nicht wirklich kannten.
Die hochsensible Tochter Lana bringt sich in die Ermittlung ein, da Sie durch Ihre Mitschüler/innen viele Dinge in Erfahrung bringt die äußerst gefährlich werden können.
Das Miteinander von Mutter und Tochter ist nicht ganz einfach und doch werden Sie beide gut beschrieben. Die Landschaftsbilder gefallen mir ebenfalls gut.

Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel mehr.
Um den Fall zu lösen erleben die Ermittler/innen viele durchdachte Möglichkeiten und doch kommt es, kurz vor Schluss, ganz anders. Das Ende habe ich nicht vorhergesehen und das mochte ich an diesem Buch.
Die Personen sind mir sympathisch, auch die von den Kollegen, dem Pathologen(da geht es wohl auch weiter..), der Rechtsmedizinerin und den vermutlichen Tätern. Sie werden mit Ihren Ecken und Kanten dargestellt, so wie es wohl auch wirklich zugehen könnte.
Ein Punkt gefiel mir nicht so ganz gut, das evtl. Alkoholproblem von Carla, das wurde mir ein wenig zu viel.
Vielleicht ist das im 2. Band, wenn man mehr von Ihr und Ihrem Hintergrund erfährt, besser.

Fazit:
Ein Krimi den ich auf jeden Fall gut empfehlen kann. Er ist lebhaft, nicht zu blutig und durch die ländliche Gegend in Norddeutschland gefällt er mir sehr gut.


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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2024

Stürmische Ermittlung

Im Sturm
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"Im Sturm" ist der zweite Band der "Vier-Elemente" Reihe von Pernilla Ericson, erschienen im Scherz-Verlag.
Hier ermittelt Lilly Red zusammen mit ihrer befreundeten Kollegin Liv Kaspi im kleinen Dorf Skageby.
Ein ...

"Im Sturm" ist der zweite Band der "Vier-Elemente" Reihe von Pernilla Ericson, erschienen im Scherz-Verlag.
Hier ermittelt Lilly Red zusammen mit ihrer befreundeten Kollegin Liv Kaspi im kleinen Dorf Skageby.
Ein unaufgeklärter Mordfall an einem älteren Mann schockiert den Ort. Die beiden Ermittlerinnen aus Stockholm sollen der örtlichen Polizei helfen den Fall zu lösen, was zuerst nicht so gut ankam.
Mitten in die Ermittlungen zieht ein extremer Sturm auf, setzt Starkregen ein und zu allem Überfluss fällt der Strom aus.Das erschwert allen das Leben und als dann weitere Morde passieren spitzt sich Lage dramatisch zu, weil Spuren nicht zu sichern sind, die Toten nicht richtig aufbewahrt werden können.
Der Ort ist von der Aussenwelt abgeschnitten und die Nerven der Bewohner liegen blank.

Das Cover ist typisch schwedisch, ähnlich gezeichnet wie der 1. Band, nur diesmal mit dunkelblauem Hintergrund, passend zum Sturm. Es gefällt mir sehr gut.

Die Charaktere werden wieder sehr gut dargestellt und sind mir sympathisch. In diesem Band wird mehr von Liv und Ihrer Familiensituation erzählt.Sie hat mit Ihrem Mann Rickard eine 11jährige Pflegetochter aufgenommen. Was Rickard unternimmt um Felicia zu behalten, fand ich allerdings ziemlich fragwürdig.Ebenso fand ich die Hilfe, die ein Polizeibeamter, durch Jesper (Lillys Freund) erhielt und wie es dazu kam, komisch.
Die privaten Belange und die Nebenschauplätze, wie die Hausgeburt einer Nachbarin, haben mir zu viel Platz eingenommen. Dadurch kam der eigentliche Fall manchmal in den Hintergrund.
Trotzdem sind die Wendungen spannend und bis zum Schluss weiss man nicht so genau wer die Taten warum begangen hat.
Das Thema Klimawandel wird auch hier thematisiert und das gefällt mir sehr gut.

Fazit: trotz einiger Schwächen, wie beschrieben, habe ich auch den 2. Band der Reihe in einem Rutsch
durchgelesen und ich freue mich auf den 3. Band im Sommer.
Ein leichter, spannender Krimi mit einem flüssigen Schreibstil den ich dennoch empfehlen
kann. Die Thematik mit dem Klimawandel gefällt mir sehr gut.




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Veröffentlicht am 30.05.2026

Urlaubslektüre von der Küste

Akte Nordsee - Die letzte Predigt
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"Die letzte Predigt" von Eva Almstädt ist der 4.Band aus der Reihe "Akte Nordsee", hat 396 Seiten und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Wieder ermitteln die Rechtsanwältin Fentje Jacobsen und ...

"Die letzte Predigt" von Eva Almstädt ist der 4.Band aus der Reihe "Akte Nordsee", hat 396 Seiten und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Wieder ermitteln die Rechtsanwältin Fentje Jacobsen und der Journalist Niklas John.
Der Pastor von Esterwiek, Tammo, wird, nach der Silbernen Konfirmation und einer geänderten Predigt, tot im Watt gefunden. Eine Konfirmandin, Lena, hatte zuvor ein Gespräch mit Ihm gehabt und ist spurlos verschwunden.Sie war nicht sehr willkommen in der Gruppe und es gab viele Streitigkeiten, wie auch schon vor 25 Jahren.Als dann Lena, per Zufall, von Paul, Niklas Freund,nahe dem Golfplatz, gefunden wurde, gerät Niklas in Verdacht.
Niklas und Fentje haben eine Beziehungskrise, aber da Niklas der letzte gewesen ist, der Lena, zufällig, gesehen hat und Ihr sogar Unterschlupf gegeben hatte, bittet er Fentja um Hilfe, die diese natürlich nicht ablehnt.Sie stellen, auch mit Hilfe seines Freundes, Nachforschungen an und finden, wie soll es sein, mehr heraus als die Polizei.
Meinung:
Der Roman beginnt ziemlich gemächlich und das nach dem spannenden Prolog.Erst nach 134 Seiten und unendlich viel Dorfklatsch gibt es den ersten Toten.Zuerst werden sehr viele Personen vorgestellt und von Ihrem Leben heute und früher erzählt.Natürlich ist es auch irgendwie schön von den Leuten und Ihrer Geschichte zu lesen, aber einiges war dann doch zu kontruiert und merkwürdig. Manchmal war mir der Zusammenhang einiger Personen so gar nicht logisch.
Der Schreibstil gefällt mir ansonsten gut, aber es war doch einife zu langatmig erzählt.
Es wurde viel auf private Konflikte, Dorftratsch und zwischenmenschlichem gegeben und die Ermittlungsarbeit kam mir zu sehr in den Hintergrund und außerdem gab es einige unlogische Handlungen.
Fazit:
Im Grunde mag ich diese Reihe sehr und habe mich gefreut hier meine, leider, letzte Leserunde mitzumachen.
Es ist ein leichter, unspektukalärer Krimi für den Sommerurlaub.Mir fehlte einfach die Spannung und das gewisse etwas eines Krimis. Er ist schwächer als die anderen Bücher und lässt sich trotzdem flüssig lesen, wenn man über einiges "hinwegliest".
So ganz hat mich dieser Roman nicht abgeholt, obwohl ich die Autorin sehr schätze.




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Veröffentlicht am 06.05.2026

Excesse mit tödlicher Gefahr

Der Fjord
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Der Fjord von Sarah Goodwin ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 381 Seiten.
Das Buch mit Farbschnitt, dem gelblichen Farbenspiel und den Bergen im Hintergrund ist mir sofort ins Auge gefallen und sieht ...

Der Fjord von Sarah Goodwin ist im Lübbe Verlag erschienen und hat 381 Seiten.
Das Buch mit Farbschnitt, dem gelblichen Farbenspiel und den Bergen im Hintergrund ist mir sofort ins Auge gefallen und sieht total toll aus.
Da es mein erstes Buch dieser Autorin ist und viele Leserinnen begeistert von Ihr geschrieben haben, war mein Interesse geweckt.
Handlung:
Amelia sucht Ihre Schwester Rose. Da die Polizei nicht weiter ermittelt macht Sie sich auf die Suche.
Sie findet eine Einladungskarte zu einer Party in Norwegen bei der reichen Familie Fowley die einmal im Jahr stattfindet und drei Tage dauert.Sie "befreundet" sich mit dem Cousin Ford, schlüpft in eine andere Rolle und gelangt so zu diesem Fest und will Nachforschungen über den Verbleib von Rose anstellen.
Die Party überschreitet das richtige Maß der Normalität, wie Drogen, Alkohol und natürlich passieren Unglücke,auch kommen Menschen in Gefahr und zu Tode,was niemanden zu stören scheint.
Amelia selber bringt sich durch Ihre Nachforschungen ebenfalls in gefährliche Situationen.
Wird Sie in nur drei Tagen Ihre Schwester finden?
Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig, die Spannung ist greifbar, das Tempo rasant, die Charaktere sind allesamt vielschichtig, geheimnisvoll und auch düster, wie der Wald auf diesem Anwesen. Jeder traut jedem alles zu, keiner zeigt sein wahres Gesicht.Lawrence, der Gastgeber und Besitzer, sein Bruder James, seine Halbschwester Sam und seine Verlobte sind, gewollt, undurchsichtig dagestellt und Amelia verdächtigt mal die eine, mal die andere Person.Wer spielt falsch, wer könnte etwas mit dem Verschwinden Ihrer Schwester und auch mit den tödlichen Vorfällen der letzten Jahre zu tun haben..?Manchmal übertreibt Amelia Ihre Suche und Ihr Verhalten ist nicht immer umsichtig, ja unklug.
Was mir nicht so gefiel, sind die exzessiven Partygäste,denn es ist mir nicht so klar welche Bedeutung die ausufernde "Feier" haben soll.
Die Party finde ich irgendwie unglaubwürdig, wenn sich niemand an einem Toten stört, keine Polizei eingeschaltet wird.Das Verhalten dieser Menschen ist abscheulich und bizarr.
Mich hat das Buch gefesselt hat, weil es immer wieder eine neue Wendung gibt und die Atmosphäre düster und spannend ist, auch wenn mir die "Party" nicht sonderlich gefiel.
Fazit:
Ein rasanter Thriller, temporeich, mit einem unerwartetem Ende.
Wer Psychothriller mit unglaubwürdigem Hintergrund mag, kommt hier auf seine Kosten.
Obwohl ich das Buch schwer aus der Hand legen konnte, gibt es im Bereich Psychothriller andere Autor
innen die mir besser gefallen, auch wenn viele meiner Mitleser*innen diese Art zu lieben scheinen.
Wer bis zum Schluss miträtseln möchte, wird begeistert sein und das Buch lieben.









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Veröffentlicht am 17.02.2026

Geld,Macht und Intrigen

Schattenmädchen
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"Schattenmädchen" ist der 3. Band von Frida Skybäck um das schwedische Ermittlerduo Frederika Storm und Henry Calment. Es ist im dtv Verlag erschienen und hat 430 Seiten.
Der Prolog und die Leseprobe ...

"Schattenmädchen" ist der 3. Band von Frida Skybäck um das schwedische Ermittlerduo Frederika Storm und Henry Calment. Es ist im dtv Verlag erschienen und hat 430 Seiten.
Der Prolog und die Leseprobe hatten mich in den Bann gezogen, aber so richtig hat mich dies Buch nicht ganz mitgenommen.
Der zweite Band war super , doch hier fehlt mit ein bisschen mehr der rote Faden.

Handlung:
Die Studentin Isabella Karlsson verschwindet im Sommer nach einer Party, die der Technologieunternehmer Martin Zenberg ausgerichtet hat.Niemand will Sie gesehen haben und die Mitarbeiter des Unternehmens sind nicht sehr kooperativ.
Während der Ermittlung stossen die Ermittler auf einen Mord, einer ebenfalls jungen Studentin.Sie versuchen Gemeinsamkeiten zu finden und kommen nur schwer voran.
Meinung:
Dieses Mal ist mir der private Bereich zu viel. Es wird lange von den Beziehungen der Ermittler erzählt und das nimmt mehr Platz ein als gut für den Krimi ist.
Die Geschichte mit dem Wolf auf dem Hof von Frederikas Vater ist ebenfalls merkwürdig.Das ewige Mittagessen und die Hitze hat genervt.
Da ich die ersten Bände kenne und mochte, bin ich hier etwas enttäuscht.
Fazit:
Eine solide Geschichte die irgendwie nicht so ganz auf den Punkt gekommen ist.
Das Ende war mir auch suspekt und eigenartig.
Obwohl ich einige Schwächen sehe, ist es trotzdem ein lesbarer Krimi mit 3,5 Sternen.

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