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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2025

Nicht wie erwartet...

Something Old, Someone New
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Die Leseprobe dieses Buches und die dahinter stehende Story fand ich ursprünglich recht spannend... auch der Titel gefiel mir gut, obwohl der Originaltitel "Das Erbstück" viel treffender ist ...

Die Leseprobe dieses Buches und die dahinter stehende Story fand ich ursprünglich recht spannend... auch der Titel gefiel mir gut, obwohl der Originaltitel "Das Erbstück" viel treffender ist und der deutsche Titel doch sehr in die Irre führt. Das Cover finde ich eher mittelmäßig.
Nun gut - -mit viel Vorfreude ging ich an den Start und ertappte mich dabei, dass ich mich doch eher durch die Seiten quälte. Ich weiß nicht, ob es am Schreibstil liegt, an den zu kurz geratenen Charakteren der Figuren.... Nach einem fulminanten Einstieg (Leseprobe) dümpelte ich so durch die Geschichte und verlor die Lust. Glücklicherweise drehte sich das dann doch noch, so dass ich wieder mehr Spaß am Lesen hatte. Irgendwann kippte die Geschichte dann in Richtung Kindheitsaufarbeitung/Selbstfindung... und einige Twists später gab es einen kurzen Epilog. Tja... Von mir gibt es keine Leseempfehlung, denn mir fehlt irgendwas.... Ein Fokus auf die Personen oder auf die Orte oder auf die Entwicklung oder auf die Beziehung oder auf die Kindheit oder oder oder. so war es von allem etwas und nichts richtig. Schade!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Bin ratlos!

In einem Zug
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Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, da ich den besonderen Schreibstil von Daniel Glattauer als Bereicherung empfinde. Nun schwanke ich zwischen Enttäuschung ...

Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, da ich den besonderen Schreibstil von Daniel Glattauer als Bereicherung empfinde. Nun schwanke ich zwischen Enttäuschung und ... tja... Anteilnahme?
Der Titel drückt treffend aus - das Buch spielt in einem Zug... und ein bisschen auch außerhalb. Ein in die Jahre gekommener Bestseller-Autor mit Schreibblockade sitzt im Zug und trifft auf eine nicht mehr ganz junge Frau. Man gerät ins Gespräch, wie das eben in Zugabteilen oft so ist und außer Toilettengängen und Bistro-Besuch sowie "Beine vertreten" passiert verständlicherweise nicht viel an Bewegung und Ortswechseln.
Interessant beginnt das Gespräch mit einem gewissen "Schlagabtausch" und ausformulierten Gedankengängen. Das liest sich auch gut, nur leider wird es irgendwann irgendwie "klebrig". Ich habe mich stellenweise wirklich durch die Dialoge gequält. Der Twist ist für meine Begriffe ziemlich vorhersehbar und die Nachsätze machen es nicht besser, eher nehmen sie den Effekt wieder weg.
Der quantitativ ziemlich hoch dosierte Alkoholkonsum wird thematisiert, was sehr interessant und nach vollziehbar ist, die Menge aber nicht wettmacht.
Tja - es gibt wirklich schöne Passagen und Absätze, tolle Aussagen und nachdenkenswerte Sätze.... Leider fehlt mir die Lust, mich noch einmal heranzuwagen und diese Dinge auszukosten, weil der Gedanke an die "moosgrünen Augen" und die durchnummerierten Lächeln mir schon beim Daran-Denken auf den Wecker gehen. Schade!

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Nicht ganz so mein Geschmack...

Instagrammatik
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Ich kenne Herrn Schröder aus diversen Kleinkunst- und Kabarett- Veranstaltungen. Ich fand ihn stellenweise witzig, nicht immer auf den Punkt kommend aber prinzipiell interessant. Sein Buch habe ich gelesen, ...

Ich kenne Herrn Schröder aus diversen Kleinkunst- und Kabarett- Veranstaltungen. Ich fand ihn stellenweise witzig, nicht immer auf den Punkt kommend aber prinzipiell interessant. Sein Buch habe ich gelesen, da ich selbst - wenn auch nicht als Lehrer - mit Schule zu tun habe und es da - von Ferne betrachtet - definitiv ziemlich viel Material für Satire gibt.
Nun ist leider der Schreibstil des Herrn Schröders überhaupt nicht mein Geschmack. Die Teile in Romanstil haben mir recht gut gefallen, es gab ein paar pregnante Aussagen, die mich mehr als zum Schmunzeln brachten. Aber die whatsapp - und Dialog-Teile waren so gar nicht meins und brachten mich immer wieder raus. Außerdem ist die gesamte Story meines Erachtens dermaßen überspitzt gezeichnet, dass jeglicher Bezug zur Wirklichkeit fehlt. Das ist leider auch in der Darstellung der einzelnen Personen so und das fand ich sehr schade! Fazit: Leider kein Treffer für mich - Man sollte wohl schon Fan sein!

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Veröffentlicht am 30.05.2024

Tendenziell gut...

Blind Date mit Möwe
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"Die perfekte Sommerlektüre: gefühlvoll, witzig und authentisch"
"Die idyllische Lübecker Altstadt, das Seebad Travemünde und das Naturparadies auf dem Priwall bieten die Kulisse für diese warmherzige ...

"Die perfekte Sommerlektüre: gefühlvoll, witzig und authentisch"
"Die idyllische Lübecker Altstadt, das Seebad Travemünde und das Naturparadies auf dem Priwall bieten die Kulisse für diese warmherzige und humorvolle Liebesgeschichte."
So weit, so gut.... Die Idee der Liebesgeschichte, nämlich das Kennenlernen ohne sich zu sehen fand ich spannend. Den Start mit den Gummistiefeln zum kleid fand ich witzig Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von "Möwe" und "Brick" erzählt wurde.
irgendwann hatte ich leider das Gefühl, dass hier zu viel gewollt wurde. Aus einer Sommergeschichte wurde ein Umweltrettungsprojekt inklusive Schnelldurchlauf von Persönlichkeitsentwicklung.
Schade, das gab einen faden Beigeschmack zu der eigentlich süßen Story.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Interessanter plot - wenig Entwicklung!

Janes Roman
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"Jane Cook ist Professorin für französische Literatur an einer renommierten Universität an der amerikanischen Ostküste. Eines Tages wird ihr ein Päckchen ohne Absender zugestellt. Darin findet sie ein ...

"Jane Cook ist Professorin für französische Literatur an einer renommierten Universität an der amerikanischen Ostküste. Eines Tages wird ihr ein Päckchen ohne Absender zugestellt. Darin findet sie ein Manuskript vor, das – detailreich und mit größtem Wissen um ihr Innerstes – Janes gesamtes bisheriges Leben beschreibt...."
Zugegeben, das Buch ist spannend, denn natürlich fragt sich der Lesende, um wen es sich beim Verfasser dieses Manuskriptes handelt.
Und die Tatsache, dass es sich tatsächlich um ein "altes" Buch handelt, macht es nicht unbedingt einfacher, denn in den letzten Jahren hat sich das allgemeine Denken und die Ausdrucksweise doch erheblich verändert. Zudem ist es so typisch amerikanisch, dass es voraussetzt, dass man sich mit den Gegebenheiten an einer Uni auskennt. Am meisten hat mich aber tatsächlich die Figur der "Jane" geärgert, denn wenn es zwischenzeitlich eine vage Darstellung von Entwicklung der Persönlichkeit gab, so wurde das alles zum Schluss wieder kaputt gemacht.
Ich konnte mit dieser Frau ehrlich gesagt äußerst wenig anfangen.
Nichtsdestotrotz - interessanter Aufbau!

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