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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2025

Muss man nicht gelesen haben

Der Alchimist
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Der Alchimist gilt für viele als zeitloses Meisterwerk. Es geht um Selbstfindung, Träume und den Sinn des Lebens. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die es sehr geliebt hat. Doch ...

Der Alchimist gilt für viele als zeitloses Meisterwerk. Es geht um Selbstfindung, Träume und den Sinn des Lebens. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die es sehr geliebt hat. Doch so vielversprechend die Geschichte auch klingt, muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht so außergewöhnlich fand wie erwartet.

Die Handlung folgt einem jungen Hirten, der sich auf eine Reise begibt, um einen Schatz zu finden, von dem er träumt. Dabei begegnet er verschiedenen Menschen und Weisheiten, die ihn auf seinem Weg begleiten und prägen. Die Geschichte vereint viele tiefgründige Botschaften in einer einfach gehaltenen Erzählung. Leider kam mir all diese Weisheit oft zu gewollt vor. Viele der Lektionen waren zu offensichtlich, und die Geschichte selbst war oft vorhersehbar.

Trotzdem gab es einige Momente, die ich als inspirierend empfand. Besonders die Idee, dass man seinen „persönlichen Lebensweg“ finden muss, um wirklich Erfüllung zu erleben.

Jedoch fühlten sich viele der Botschaften an, als wären sie schon oft gehört worden. Die Charaktere blieben für meinen Geschmack zu flach, um echte emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Ich bin beim lesen oft abgedriftet weil ich die Handlung teilweise langatmig und langweilig fand,

Insgesamt würde ich sagen, Der Alchimist hatte seine inspirierenden Momente, aber konnte mich nicht wirklich packen. Es ist sicherlich eine leichte, philosophische Lektüre für zwischendurch, aber für mich fehlte der besondere Funke, der es zu etwas besonderem macht.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Hat mich leider nicht überzeugt

Tanz im Dunkel
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Max Annas’ Roman Tanz im Dunkel führt ins Köln des Jahres 1959 – eine Stadt zwischen Aufbruch, Verdrängung und den Schatten der Vergangenheit. Drei Jugendliche geraten nach dem Tod ihres Freundes in ein ...

Max Annas’ Roman Tanz im Dunkel führt ins Köln des Jahres 1959 – eine Stadt zwischen Aufbruch, Verdrängung und den Schatten der Vergangenheit. Drei Jugendliche geraten nach dem Tod ihres Freundes in ein Netz aus Gewalt, Neonazis und dem Schweigen der Behörden. Parallel dazu verfolgt ein Mann seine ganz eigene Mission der Rache, während ein abgeklärter Kriminalhauptkommissar einem Geflecht aus Zufällen und verdrängter Schuld nachspürt. So verwebt Annas Jugendkultur, politische Nachkriegsrealität und Krimispannung zu einem vielschichtigen Bild einer Gesellschaft im Umbruch.

Ich habe mich sehr drauf gefreut diesen Thriller zu lesen. Ich liebe Köln und das Setting der späten 50er Jahre. Daher war ich mir sicher, dass mir dieses Buch gefallen muss. Doch das war leider nicht der Fall.
Ich konnte mit dem Schreibstil nicht viel anfangen und die vielen Namen und der schnelle Wechsel zwischen den Charakteren war für mich sehr anstrengend beim lesen. Ich bin leider garnicht in den Lesefluss gekommen.

Nach ungefähr 60 Seiten habe ich mich dann leider dazu entschieden es zu beenden. Bis dahin ist es dem Buch gelungen mich neugierig zu machen aufs Ende. Vielleicht wäre das irgendwann noch passiert, aber der Anfang war mir einfach schon zu langsatmig.

Dennoch will ich einem anderen Krimi des Autors in Zukunft noch die Chance geben mich zu überzeugen :)

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht ganz meins

Als das Meer uns gehörte
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Nach dem Tod ihres Mannes sucht Tess gemeinsam mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie Zuflucht im Küstenort Montauk auf Long Island. Während sie verzweifelt versucht, ihrem Sohn durch seine Trauer zu helfen, ...

Nach dem Tod ihres Mannes sucht Tess gemeinsam mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie Zuflucht im Küstenort Montauk auf Long Island. Während sie verzweifelt versucht, ihrem Sohn durch seine Trauer zu helfen, gibt Robbie ihr die Schuld am Verlust seines Vaters. In dieser angespannten Situation begegnen sie einem Meeresbiologen, der auf der Spur eines Blauwals mit einem ungewöhnlichen Gesang ist. Robbie ist tief beeindruckt von dem majestätischen Tier und entdeckt schließlich einen Weg, es im Meer aufzuspüren. Die Begegnung mit dem Wal wird für beide zu einem Wendepunkt: Für Robbie wird sie zum Schlüssel, um sein seelisches Trauma zu verarbeiten, und für Tess zum Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Ein Cover, das eigentlich eine leichte Sommergeschichte erwarten lässt, doch wer den Klappentext liest, merkt schnell, dass dies nicht der Fall ist.

Schon auf den ersten 50 Seiten passiert so viel schreckliches, dass man nur noch Mitleid mit der Protagonistin hat. Und leider hat es mir dann nach 100 Seiten auch gereicht. Das Buch und vor allem der Schreibstil hat in meinem Empfinden so eine Schwere. Ich hatte oft gar keine Lust das Buch zur Hand zu nehmen und habe es dann irgendwann auch liegenlassen und für abgebrochen erklärt.

Vielleicht hätte es mich irgendwann soch noch gecatched, aber als dann der Onkel noch aufgetaucht ist, sind er mir irgendwie zu viele unsympathische Charaktere geworden...

Wirklich schade, da es mir von einer Freundin geschenkt wurde als Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Enttäuschend

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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Naomi flieht aus ihrem alten Leben und landet dadurch im beschaulichen Knockemouth. Eigentlich ist sie dort hin gekommen um ihrer Zwillingsschwester zu helfen, doch die ist schon längst über alle Berge ...

Naomi flieht aus ihrem alten Leben und landet dadurch im beschaulichen Knockemouth. Eigentlich ist sie dort hin gekommen um ihrer Zwillingsschwester zu helfen, doch die ist schon längst über alle Berge und hat ihre elfjährige Tochter zurückgelassen. Als Naomi in Knockemouth ankommt läuft sie direkt dem übellaunigen Knox in die Arme, der jedoch einen Softspot für sie und ihre kleine Nichte zu haben scheint.

Eigentlich habe ich mich echt auf dieses Buch gefreut, da es ja ziemlich gehyped war/ist und viele Elemente vereint, die ich in Büchern liebe. Kleinstadt, Grumpy x Sunshine, he falls first, fakedating usw...
Aber das Buch hat mich echt nicht abgeholt und ich hab mich ständig aufgeregt beim lesen.

Wenn nicht irgendwann im Text gestanden hätte, dass Knox schon Mitte 40 ist, hätte ich es nicht bemerkt. Er benimmt sich nämlich wie ein 20-jähriges Arschloch und Naomis elfjährige Nichte scheint reifer zu sein als Knox.

Wie Knox über und mit Naomi redet würde ich im gerne eine reinhauen. Da fallen dann so aussagen wie: Sie gehört mir, weil "ich habe sie zuerst gesehen"...

Insgesamt ist Knox ein übergriffiges Arschloch, der die geistige Reife eines Teenagers hat. Das wird zwar im Verlaufe des Buches ein wenig besser, aber die Red Flags wehen auch am Ende noch im Wind.
Auf so jemanden kann ich in meinen Büchern gut verzichten, da gibt es genug toxische Männer im echten Leben über die ich mich schon aufregen muss.



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Veröffentlicht am 09.04.2025

Sehr schwach

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Eine Geschichte, die schon hunderte Male erzählt worden ist, vor allem in Weihnachtsfilmen... eine junge Frau kommt in eine Kleinstadt um ein neues Leben anzufangen. Dort trifft sie dann auf einen grumpy ...

Eine Geschichte, die schon hunderte Male erzählt worden ist, vor allem in Weihnachtsfilmen... eine junge Frau kommt in eine Kleinstadt um ein neues Leben anzufangen. Dort trifft sie dann auf einen grumpy Typen, der sich am Ende als die Liebe ihres Lebens herausstellen wird. Alles nichts neues, nur das es im Herbst spielt. Wobe ich davon garnicht sooo viel gemerkt habe, hat mich jetzt nicht gestört die Geschichte im Frühling zu lesen.
Zu Beginn der Geschichte fand ich es ein wenig langweilig und es hat sich gezogen und gegen Ende war es einfach nur noch unnötiger Spice. Ich habe nichts gegen Spice, aber dann sollte er schon irgendwie in der Geschichte verbaut sein und nicht einfach immer und überall sein.
Aber der Schreibstil hat mir immerhin ganz gut gefallen. Und natürlich das Cover

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