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Veröffentlicht am 18.06.2025

Ein Fall für Tom Skagen und sein Team, bei dem es nicht nur um Korruption und kaltblütigem Mord geht, sondern auch noch um eine fanatische Glaubensgemeinschaft.

Kalter Sturm
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Tom Skagen befindet sich unfreiwillig auf der Flucht. Und diese treibt ihn direkt nach Island, denn dort ist der fünfjährige Jonas spurlos verschwunden und auch er findet dort für eine Weile sein Versteck.
Doch ...

Tom Skagen befindet sich unfreiwillig auf der Flucht. Und diese treibt ihn direkt nach Island, denn dort ist der fünfjährige Jonas spurlos verschwunden und auch er findet dort für eine Weile sein Versteck.
Doch dort angekommen muss er schnell feststellen das er auf sich und seine Kollegen gestellt ist, denn fast keiner kooperiert. Selbst die Eltern des kleinen Jonas helfen ihm nur widerwillig weiter. Sie leben in einer Gemeinschaft, die keinen Polizisten vertrauen, doch das Leben eines Kindes ist in Gefahr und keiner will helfen. Und auch die Kinder der Familien sind zum Schweigen verpflichtet. Ist denn allen egal, dass der Junge in großer Gefahr schwebt? Werden sie den Jungen rechtzeitig finden, bevor er in der Kälte der Nacht sterben wird?
Und dann überschattet ein Mord auch noch diese Glaubensgemeinschaft. Jetzt müsste man sagen „Diese arme Person, wer könnte ein Motiv gehabt haben?!“. Allerdings war diese Person ein grausamer Mensch und fast jeder hätte ein Motiv gehabt, sie verschwinden zu lassen, denn keiner scheint sie zu vermissen.
Und was haben Asgards Söhne mit alldem zu tun, weshalb Tom Skagen auf der Flucht zu sein scheint?

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, auch wenn nicht so viel Spannung vorhanden war bis zum Schluss. Ich habe es ja doch gerne, wenn es Schlag auf Schlag kommt. Hier kam die richtige Spannung erst kurz vor Schluss, wo sich alle Ereignisse etwas überschlugen. Dies war mir ein wenig zu viel. Hier handelt es sich nicht um einen Fall, sondern gleich um mehrere gesonderte und auch dort fehlte mir dann die Aufdeckung von Asgards Söhne im Detail. Sie wurde zwar erwähnt, allerdings habe ich es mir etwas spannender vorgestellt. Da hätte man eine Blende zu Jette (Toms Chefin) einfügen können. Denn bei Ihr war es ja zwischenzeitlich ziemlich spannend. Tatsächlich habe ich bis zur Aufklärung nicht gewusst, wer der Mörder ist.

Die Charaktere waren ziemlich gemischt. Von äußerst sympathisch bis hin zu grauenhaft, solche Menschen braucht keiner in seinem Leben.
Nils, der Kollege und Toms Chef vor Ort war zum Beispiel sehr unsympathisch mit seiner arroganten Art. Sein Machogehabe und Chefgetue war auch für die sehr freundliche und liebenswerte Halla, eine weitere Kollegin, sehr unangenehm. Und trotzdem hatte er irgendwo eine Art, an die man sich gewöhnen kann. Jule Wittmann und Wiebke Brandt aus der Glaubensgemeinschaft waren das glatte Gegenteil von sympathisch. Sie haben beide um einen Rang und vielleicht auch Mann gebuhlt und konnten sich nicht leiden. Sie waren ungeeignet für die Lebensaufgabe einer Mutter und Ehefrau und haben ihre Macht gerne demonstriert. Die Kinder wurden instrumentalisiert und konnten sich leider nicht dagegen wehren. Bis auf eine - Abigail Brandt. Sie war die Rebellin unter ihnen und durch sie kam auch erst alles ins Rollen. Am Ende war sie es, die ihre Familie auf eine sehr fragwürdige Art gerettet hat.

Veröffentlicht am 15.04.2025

Roman Klementovic schafft es jedes Mal, dass ich einen Unschuldigen verhaften würde.

Tränengrab
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Evelyn reist für ein Paar Tage zu Ihrer Tochter, um nach dem Tod Ihres Mannes ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch es kommt anders, als man denkt. Schon bei Ihrer Ankunft wird Ihr deutlich gezeigt, dass ...

Evelyn reist für ein Paar Tage zu Ihrer Tochter, um nach dem Tod Ihres Mannes ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch es kommt anders, als man denkt. Schon bei Ihrer Ankunft wird Ihr deutlich gezeigt, dass sie unerwünscht ist. Niemand sagt es Ihr direkt, doch ein angenehmes Gefühl gibt Ihr niemand aus Ihrer Familie. Hendrik, ihr Schwiegersohn holt Sie zwar vom Bahnhof ab, aber eine wertvolle Unterhaltung wird Ihr nicht angeboten. Und als ihm auch noch eine fremde Frau droht, wird er noch abweisender. Doch nicht nur er verhält sich merkwürdig. Auch Ihre Tochter und Ihre Enkelin. Ihre Tochter Manuela wirkt abwesend und gleichgültig und entfremdet sich mehr und mehr von Ihrer Mutter. Anja, Ihre Enkelin hat in der Zwischenzeit auch einen extremen Wandel gemacht. Von dem lieben kleinen Mädchen ist nichts mehr übrig. Sie zieht sich nur zurück und will nicht mit Ihrer Oma reden. Doch sollten sie nicht zusammenhalten und miteinander reden? Gerade in dieser schwierigen Zeit? In dieser Stadt verschwinden junge Mädchen und eine Leiche wird gefunden. Evelyn würde gerne alle in Sicherheit wissen, doch es scheint, als würde Ihre Familie die Umstände ignorieren. Warum verhalten sich alle so komisch? Evelyns Neugierde ist geweckt und damit bringt sie sich in Gefahr...

Ich hatte dieses Buch in wenigen Tagen durchgelesen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die kurzen Abschnitte und der Schreibstil machen das Lesen sehr angenehm. Ich mag die Schreibweise von Roman Klementovic sehr gerne. Bei jedes seiner Bücher bin ich von Anfang an überzeugt den Täter längst herausgefunden zu haben und dann werde ich doch eines Besseren belehrt. Ich bin gespannt, ob ich jemals richtig liegen werde. Einzig und allein Evelyn empfand ich als sehr nervigen Charakter. Als Mörder hätte ich sie wohl als Erste gekillt. Sie weiß meistens mehr, als sie anderen mitteilt, obwohl dieses Wissen vielleicht Leben retten könnte. Einschließlich Ihr eigenes, denn sie hätte auch wahrnehmen sollen, dass sie selber in Gefahr ist. Sie handelt zwar immer aus Liebe und Sorge, doch nicht immer besonders intelligent.
Das Ende des Buches lässt noch viel Spielraum, was mich persönlich etwas wahnsinnig macht, aber das ist immer Geschmackssache und mal etwas anderes. Ich hätte mir da gerne einen anderen Ausgang gewünscht, mit dem ich dieses Buch abschließen kann. Ich wünsche mir nochmal einen solches Gefühl, wie bei „Wenn das Licht gefriert“.

Veröffentlicht am 17.11.2024

Ein sehr interessantes Buch, in dem ein Zielfahnder über einige seiner Fälle und Erfahrungen spricht und uns an seinem Leben teilhaben lässt.

Einer kriegt sie alle
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Zu allererst möchte ich mich bei allen Polizisten, Zielfahndern, Zollmitarbeitern und all den schlauen Köpfen bedanken, die dazu beitragen, die Straßen etwas sauberer und sicherer zu gestalten. Sie machen ...

Zu allererst möchte ich mich bei allen Polizisten, Zielfahndern, Zollmitarbeitern und all den schlauen Köpfen bedanken, die dazu beitragen, die Straßen etwas sauberer und sicherer zu gestalten. Sie machen sich die Hände schmutzig und sind Freund und Helfer. Meiner Meinung nach müssten Sie alle viel mehr gewürdigt werden, als sie es werden. Und all diejenigen, die diese Menschen bei ihrer Arbeit angreifen, sollten viel härter bestraft werden. Polizisten sollten mehr Möglichkeiten haben, sich zu wehren, als sie es dürfen. Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, von denen ich hier natürlich nicht rede. Aber an alle anderen…
DANKE!

Nun zum Buch.
Zuerst war ich etwas verwirrt, da ich nicht wusste, ob Tommy nun ein erfundener Charakter in dem Buch ist und Helge Timmenberg einige seiner fiktiven Fälle niederschreibt. Doch nach und nach verstand ich das Tommy ein echter Zielfahnder ist und Helge Timmenberg seine realen Fälle (etwas abgeändert natürlich) aufschrieb und veröffentlichte.
Mir haben die kurzen Erzählungen, wie ein Zielfahnder seine Zielpersonen ausfindig macht und festnimmt sehr gut gefallen. So kann man mal hinter die Kulissen blicken. Doch es wirkt natürlich auch relativ oberflächig, da vom wahren Fall nicht mehr viel da ist. Es wird nicht in die Tiefe gegangen und es ist auch nicht sehr spannend. Trotzdem macht es das ganze Buch sehr interessant.
Tommy kommt eben erst, wenn der Täter schon feststeht und das ist der Fall. Es müssen „nur“ noch die Handschellen klicken, was nicht immer so einfach ist, wie es erscheinen mag.

Mir hat sehr gut gefallen, dass Tommy auch einiges von seinem Leben preisgab und man nicht das Gefühl hatte, er sei eine Maschine, sondern ein Mensch mit einem Leben, der Gefühle und Mitgefühl hat. Er lässt und hier an seinen Erfahrungen teilhaben. Ich würde auch ein weiteres Buch mit solchen Kurzerzählungen von den beiden lesen. Es hat mich sehr entspannt zu wissen, dass da draußen Menschen wie Tommy da sind.

Veröffentlicht am 04.06.2024

Die Aromatherapie ist ein komplexes Thema und dieses Buch eine gute Grundlage um etwas über sie zu erfahren. Mit tollen Tipps zu verschiedenen Anwendungen.

Aromatherapie für Dummies
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Ich liebe Düfte und brauche (für mich) angenehme Gerüche zum wohlfühlen in meinem Leben. Sie bestimmen sogar teilweise mein Leben. Und euers auch. Kennt ihr den Spruch „Ich kann dich nicht riechen“? Manchmal ...

Ich liebe Düfte und brauche (für mich) angenehme Gerüche zum wohlfühlen in meinem Leben. Sie bestimmen sogar teilweise mein Leben. Und euers auch. Kennt ihr den Spruch „Ich kann dich nicht riechen“? Manchmal sollten wir unserer Nase trauen, sie will uns schließlich irgendetwas sagen. Oft bestimmt sie es, ob wir uns irgendwo oder mit irgendwem wohlfühlen, oder nicht.
Mein Parfüm entspannt mich, mit ihm fühle ich mich sicher. In meinen Aroma- Diffuser mache ich nur Düfte die mich ebenfalls entspannen oder mir und der Wohnung einen Frischekick geben. Ihr kennt dies vielleicht auch mit Duschbädern. Die Industrie weiß die Vorteile von Düften zu nutzen. Hier geht es jedoch um die Aromatherapie und ihre Grundlagen.

Für einen Laien, wie mich geht dieses Buch schon sehr weit in das Fachwissen hinein. Dies bedeutet, dass das Buch super für jemanden ist, der intensiv in diese Materie eintauchen mag. Hier kann man sich einiges an Wissen aneignen und hat viel zu lernen, wenn man es auswendig wissen möchte. Das muss man aber nicht, denn dafür ist das Buch ja auch euer Helfer.
Ich persönlich verstehe bei den biochemischen Verbindungen nur Bahnhof und trotzdem sind für mich viele Teile dieses Buches sehr interessant gewesen. Allein die Schummelseite ist schon wahnsinnig invormativ. Wer sollte vor Verwendung ätherischer Öle einen Arzt befragen, wer darf etwas nicht nutzen. Das sind alles Gegebenheiten, die ich nicht wusste. Am besten hat mir der Teil des Buches gefallen, indem man erfährt was man wozu am besten anwenden kann (und wie man es mischt, sollte man dies selber machen wollen) und was nicht in den Diffuser sollte. Ich selber besitze noch nicht so viele ätherische Öle, weil ich meistens nur die Zuhause habe, die ich bevorzuge, doch das Buch hat mir Lust darauf gemacht, auch mal andere ätherische Öle zu testen.

Wenn man selber mischen möchte, sollte man sehr vorsichtig sein und vieles beachten. Die Aromatherapie ist ein komplexes Thema und man sollte nicht einfach drauf los mischen, wie es einem gefällt, sondern eine gewisse Grundkenntnis besitzen. Solltet ihr euch also nicht sicher sein oder Sorgen haben, selber etwas anzumischen, ist dies auch nicht schlimm. Dafür gibt es ja Menschen, die diesen Prozess verstehen und beherrschen. Ansonsten würde uns allen sicherlich etwas ganz wichtiges fehlen.

Veröffentlicht am 04.06.2024

Ein toller Roman zum Abschalten und mitfühlen.

Sommer ist meine Lieblingsfarbe
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Ich möchte hier mit einem Zitat von S. 53 beginnen, als Sam ihre beste Freundin Ava fragt „...Aber ist das, was du immer wolltest, immer noch das, was du willst?“
Eine tolle Frage, die sich jeder Mensch ...

Ich möchte hier mit einem Zitat von S. 53 beginnen, als Sam ihre beste Freundin Ava fragt „...Aber ist das, was du immer wolltest, immer noch das, was du willst?“
Eine tolle Frage, die sich jeder Mensch stellen kann, der unzufrieden in seinem Leben ist. Wir haben oft Pläne, Träume und Wünsche für unser Leben. Doch diese ändern sich vielleicht auch mit der Zeit. Eben, weil wir uns ständig verändern. Es geht nicht darum sprunghaft zu sein, oder abzuhauen, sobald es unbequem wird. Aber unsere Vorstellungen, was uns glücklich machen würde, machen uns nicht automatisch glücklich, wenn wir sie erreicht haben. Und was uns vor fünf Jahren glücklich gemacht hat, erfüllt uns heute vielleicht nicht mehr. Ob es der Job, der Partner oder andere Träume sind. Das ist vollkommen in Ordnung.
Auch Ava muss über die Worte ihrer Freundin nachdenken und sich selber wiederfinden. Wir durften sie auf dieser verzweifelten Reise zu sich selbst begleiten, was mir sehr gut gefallen hat. Als Mutter und Ehefrau verlieren sich sehr viele Frauen selbst. Sie geben ihre Hobbys auf, nehmen sich keine Zeit für sich und wollen immer perfekt sein, weil sie denken, sie müssten es. Sie fühlen sich irgendwann vielleicht nicht mal mehr begehrenswert. Und wenn dann ein Mann einer Frau zeigt das sie begehrt wird, das sie eine Frau ist, dann könnte es sein, dass sie mit dem Feuer spielen mag. Doch vorsicht vor Verbrennungen. Das kann man sehr gut bei Ava beobachten.

Liebe Frauen, ihr seid wundervoll und ihr leistet wundervolles. Ob Freundin, Ehefrau, Mutter, keine Mutter, Schwester, etc. Hört auf perfekt sein zu wollen. Die Wohnung darf auch mal aussehen, wie Sau. Wenn ein Partner darüber meckert, ist es vielleicht eher Zeit ihn sauber machen zu lassen, oder den Mann zu wechseln. Denn ein „echter“ Partner hat Verständnis dafür, wenn ihr mal am Ende seid. Wenn ihr mal ungewaschen oder durcheinander seid. Wenn ihr mal nicht schafft, die Wäsche zu waschen oder die Wohnung zu saugen. Ihm geht es sicher oft genug genau so. Dieser Partner wird dich so nehmen und dich im Idealfall unterstützen. Sei es mit dem Staubsaugen, dem Kochen, der Wäsche machen oder mit kuscheln. In einer Beziehung gibt es mit Sicherheit Höhen und Tiefen und meistens kann man eine Beziehung auch neu aufflammen lassen oder retten. Manchmal muss man aber auch getrennte Wege gehen, um glücklich zu werde. In Sommer ist meine Lieblingsfarbe können wir Ava`s Weg verfolgen und mit ihr fühlen.

Als ich dieses Buch anfing zu lesen, wollte ich eine leichte Lektüre. Ich wollte etwas ganz entspanntes lesen. Anfangs hatte ich Sorge, dass es zu entspannt war, da es eine sehr leichte Lektüre ist bei der eben auch erst mal nicht viel passiert. Doch je weiter dieses Buch voranschritt, desto besser wurde es. Was ziemlich ruhig beginnt, wird ab der Mitte des Buches viel lebendiger und hin und wieder kullerten ein paar Tränen bei mir.

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