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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein schönes Kinderbuch über die Vielfältigkeit eines Jeden.

Der Gemüseball
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Der Gemüseball steht an und Prinzessin Zwiebel hat ein unerwartetes Date mit dem Hofschneider Knoblauch. Dieses Date hat ihre Mutter arrangiert, da sie ihn für einen geeigneten Ehemann für ihre Tochter ...

Der Gemüseball steht an und Prinzessin Zwiebel hat ein unerwartetes Date mit dem Hofschneider Knoblauch. Dieses Date hat ihre Mutter arrangiert, da sie ihn für einen geeigneten Ehemann für ihre Tochter hält. Doch Prinzessin Zwiebel scheint wenig begeistert zu sein. Sie hat Vorurteile und lästert über den Geruch von Herrn Knoblauch, dabei rührt ihr Duft andere doch selber zu Tränen. Königin weißer Spargel ist es wichtig das ihre Tochter gute Manieren hat und nicht zu sehr verwöhnt wird. Sie versucht ihr Werte zu vermitteln.
Und genau das ist es, worum es in dem Buch geht. Zumindest habe ich dies so aufgefasst. In einer Familie ist jeder anders und doch hat jeder seinen Platz in dieser. Aber nicht nur in der Familie. Auch unser Umfeld ist anders als wir und trotzdem sollten wir jeden so akzeptieren, wie er ist und nicht immer sofort Vorurteile haben.
Der Gemüseball ist wirklich schön beschrieben. Es gab nur eine kleine Stelle, die etwas unlogisch wirkte (für mich). Bei dieser Stelle redet Prinzessin Zwiebel mit dem Kronprinzen Maiskolben, dann geht dieser in den Thronsaal. Sie bemerkt es und folgt ihm. Doch dann spricht sie sofort mit Prinz Zucchini und hält ihm vor den Kronprinzen vergrault zu haben. Sie hätte das ja mitbekommen müssen, da sie direkt folgte. Ansonsten ist die Geschichte wirklich süß gemacht. Die Ereignisse überschlagen sich etwas, weshalb ich die Geschichte für Kinder etwas einteilen würde, da dies vielleicht etwas zu viel werden könnte. Das aber jeder selber entscheiden, wie er dies macht.
Die Illustrationen von Jeanne Lohff in dem Buche sind gut gemacht und man kann die Gemüsesorten sehr gut erkennen, trotz Gesichtern.
Und jetzt habe ich definitiv Lust auf eine Gemüsesuppe bekommen.

Veröffentlicht am 11.10.2025

Ein Liebesthriller der genauso schön, wie spannend ist.

Dark Ember
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Ich lese Bücher von Ewa Aukett schon seit den Anfängen meines Blogs und ich möchte diese wundervolle Autorin gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Sie ist so talentiert und kann wirklich alles schreiben, ...

Ich lese Bücher von Ewa Aukett schon seit den Anfängen meines Blogs und ich möchte diese wundervolle Autorin gar nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Sie ist so talentiert und kann wirklich alles schreiben, was sie sich vornimmt.
Was ich wirklich toll finde ist, dass sie einen angenehmen Schreibstil hat. Dieser ist für mich total wichtig, für andere eher weniger. Und jeder empfindet es natürlich auch noch anders. Aber ich mag es gerne, wenn ich mich beim Lesen einfach auf die Geschichte konzentrieren kann und nicht erst alles nachschlagen muss. Ich mag auch, wenn Bücher in kleine Abschnitte unterteilt sind, da ich zwischendurch dann kurz Luft schnappen und verarbeiten kann.
Dark Ember ist ein Liebesthriller und genau so schön, wie spannend.
Laurens Schwester wurde ermordet und sie muss ihr Hab und Gut ausmisten. Dabei hat sie selbst mit sich und ihrem Leben schon genug um die Ohren.
Ihr Mann hat so viel Selbstzweifel in dieser Frau gesät, dass sie da erst wieder herausfinden muss. Sie arbeitet hart an sich und hat ihre wundervolle Tochter an Ihrer Seite.
Und dann gibt es da noch einen aufregenden, fremden Typen Namens Kyle, der ihr die Selbstzweifel zu nehmen scheint und sie in den Himmel schickt. Mehrmals hintereinander. Doch scheint er etwas zu verbergen oder zu planen? Hat er vielleicht mehr mit den Morden zu tun, als nur ein trauernder Hinterbliebener zu sein?!
Mir gefällt, wie Lauren sich in der ganzen Geschichte entwickelt. Von einer gedemütigten, schwachen Frau hin zu einer so starken Persönlichkeit.
Sie scheint ein richtig böses Mädchen zu werden und wirkt selber manchmal ganz schön rabiat und würde sehr gut zu dem unbekannten Fremden passen. Bei Kyle hingegen mag ich vieles. Er wirkt so furchtlos und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Ich würde bei ihm sicherlich auch schwach werden.
Wenn ich etwas Negatives finden müsste, wäre mir die Spannungspassage zum Ende hin ein wenig zu schnell vorbei. Ich glaube, wenn sie zeitlich etwas ausgedehnt gewesen wäre, hätte es mir noch besser gefallen.
Durch den schönen Schreibstil von Ewa lese ich immer weiter und weiter und will wissen, was als nächstes passiert und dann… bin ich plötzlich am Ende des Buches angelangt und traurig, dass es vorbei ist. Es ist jedes Mal, als wenn man mir etwas wegnehmen würde.

Veröffentlicht am 07.08.2025

Dieses Buch kann dir einige sehr wichtige Tipps mit auf den Weg geben, die dein Leben erleichtern werden. Aber bitte versucht nicht unbedingt die „ABC-Methode“ zu testen. Außer ihr wollt ein paar Freunde verlieren.

Die LET THEM Theorie
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Ich halte nichts von den Worten „lebensveränderndem Buch“ im Klappentext. Denn zu allererst ist jeder selber verantwortlich dafür, dass sein Leben sich ändert. Das kann kein Buch der Welt für einen erledigen. ...

Ich halte nichts von den Worten „lebensveränderndem Buch“ im Klappentext. Denn zu allererst ist jeder selber verantwortlich dafür, dass sein Leben sich ändert. Das kann kein Buch der Welt für einen erledigen. Was dieses Buch aber kann ist, dir einen Wegweiser in die Hand zu geben. Und die Worte „Lass sie“ können manchmal so befreiend sein. Du kannst die anderen nicht ändern. Aber du kannst ändern, wie du auf sie reagierst und was du an dich heranlässt. Damit arbeite ich schon lange. Es ist nicht immer leicht, aber sehr hilfreich. Auch radikale Akzeptanz ist im Grunde dasselbe.
Radikale Akzeptanz: Wenn du etwas nicht ändern kannst, akzeptiere es.
Lass sie: Wenn du andere nicht ändern kannst, lass sie (sein, wie sie sind).
Dieses Buch ist ein guter Start für jeden. Mit den Ausreden ist jetzt Schluss – Zeit für Eigenverantwortung. Du wirst deine Probleme nie anpacken, wenn du wartest, bis du Lust darauf hast.
Es wird nie einfach sein. Das Leben nimmt oft eine Wende. Freundschaften verlaufen sich manchmal im Sande. Lass sie. Jeder hat seine Sorgen, die ihn/sie vielleicht von dir entfernen. Lass sie. Aber lass mich nicht hilflos abwarten. Lass mich neue Menschen kennenlernen und Freundschaften knüpfen. In diesem Buch findet man einige Tipps mit dieser Lebenssituation umzugehen.

Ein sehr großer Minuspunkt in diesem Buch war die „ABC-Methode“. Von ihr bin ich persönlich überhaupt nicht überzeugt. Ich finde sie übergriffig und indirekt bevormundend.
Beispiel: Man findet ein dir wichtiger Mensch sollte gesünder Leben und du redest so mit ihm:
„Was denkst du im Moment über deine Gesundheit?“… „Ich meine, du sagst, dass du dich wohlfühlst. Mir kommt es eher ein bisschen nach Resignation vor.“… „Es klingt so, als hättest du dich daran gewöhnt.“.
Für mich hört sich der ganze Teil eher danach an, dass die Person, die andere verändern möchte viel mehr sich selber hinterfragen sollte. Wenn sie sich Sorgen um jemanden macht, kann sie das genau so sagen. Sie kann ein gesünderes Leben (in welcher Hinsicht auch immer) natürlich auch vorleben und dadurch animieren, aber diese Sätze empfinde ich nicht als sehr hilfreich. Für mich sind das weder „offene Fragen“ noch zeigen sie Mitgefühl. Auf S. 247 steht dann auch Diese Kommunikation „schafft Raum für eine echte Verbindung und ermöglicht Wandel.“ Und zwei Sätze später „Es geht hier nicht darum, sie dazu zu bringen, dir die Wahrheit zu sagen, sondern in Ihnen ein Gefühl des Unbehagens zu erzeugen…“
BITTE?! Natürlich. Ich verbringe sehr gerne Zeit mit Menschen, die Unbehagen in mir auslösen. Das ergibt total viel Sinn (Ironie aus).
Diese Spannung soll den anderen motivieren, sich zu ändern? Ich denke eher, dass diese Person sich in eine Trotzhaltung begibt oder sich von einem distanziert. Zu Recht. Ich finde es auch schwierig zu sagen „Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass du den Wandel vorlebst und ihn leicht und amüsant erscheinen lässt, …“.
Das ist falsch! Eine Veränderung ist immer Arbeit an sich selber und nie leicht. Ich liebe zum Beispiel meinen Sport, aber den Schweinehund zu überwinden ist nicht immer leicht. Gesunde Ernährung kann sehr lecker sein, aber die Umstellung ist nicht immer einfach. Wie also soll sich dein Gegenüber fühlen, wenn du so tust, als sei alles leicht und amüsant und er schafft es nicht direkt? Er wird sich schlecht fühlen, als Versager vielleicht. Und im schlimmsten Fall wird er daraufhin aufgeben.
Da dies natürlich nur meine eigenen Erfahrungen und Vermutungen sind, sei es durch die vielen psychologischen Ratgeber oder durch mein Leben, habe ich weiteren Personen diese Methode beschrieben. Schon während ich die Fragen stellte, zeigte man mir deutlich, wie schockiert man war. Also ging es nicht nur mir so.

Aber auch, wenn dieser Teil ein großer Minuspunkt dieses Buches ist, gibt es hier auch vieles das man mitnehmen kann. Es gibt sogar ein paar Beziehungs-/Dating -Tipps. Es verdeutlicht einige Fehler, die viele von uns immer wieder begehen. Aus Hoffnung, aus Einsamkeit oder als Muster. Wenn jemand zum Beispiel schwammig uns gegenüber ist, hat er nicht das gleiche Interesse an dir, wie du an ihm. Das ist nicht schön, aber akzeptiere es. Investiere keine Zeit in die falschen Menschen, damit du schneller dem Richtigen Menschen deine Zeit widmest. Man kann nicht jedem gefallen, oder man hat manchmal einfach nicht die gleichen Ziele oder Werte im Leben. Deshalb bist du nicht weniger wert. Auch dir gefällt nicht jeder. Nimm es nicht zu persönlich. Du bist somit einen Schritt näher am Richtigen. Gebe dich nicht mit weniger zufrieden nur, um nicht alleine zu sein, Manchmal dauert es, aber es wird leichter mit der Zeit.
Auch ich habe lange dafür gebraucht (und es klappt nicht immer), aber sobald ich nun merke, dass der Gegenüber kein oder wenig Interesse hat, distanziere ich mich gefühlsmäßig und ziehe mich auch physisch zurück.
Es ist nicht leicht, aber merke dir: Du musst dich für keinen Verändern, sondern nur die beste Version deiner Selbst sein – Für dich. Und wenn du dich selber genug liebst, dann bist du dir genug wert, nicht alles und jeden in deinem Leben zu akzeptieren.

Veröffentlicht am 18.06.2025

Ein Fall für Tom Skagen und sein Team, bei dem es nicht nur um Korruption und kaltblütigem Mord geht, sondern auch noch um eine fanatische Glaubensgemeinschaft.

Kalter Sturm
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Tom Skagen befindet sich unfreiwillig auf der Flucht. Und diese treibt ihn direkt nach Island, denn dort ist der fünfjährige Jonas spurlos verschwunden und auch er findet dort für eine Weile sein Versteck.
Doch ...

Tom Skagen befindet sich unfreiwillig auf der Flucht. Und diese treibt ihn direkt nach Island, denn dort ist der fünfjährige Jonas spurlos verschwunden und auch er findet dort für eine Weile sein Versteck.
Doch dort angekommen muss er schnell feststellen das er auf sich und seine Kollegen gestellt ist, denn fast keiner kooperiert. Selbst die Eltern des kleinen Jonas helfen ihm nur widerwillig weiter. Sie leben in einer Gemeinschaft, die keinen Polizisten vertrauen, doch das Leben eines Kindes ist in Gefahr und keiner will helfen. Und auch die Kinder der Familien sind zum Schweigen verpflichtet. Ist denn allen egal, dass der Junge in großer Gefahr schwebt? Werden sie den Jungen rechtzeitig finden, bevor er in der Kälte der Nacht sterben wird?
Und dann überschattet ein Mord auch noch diese Glaubensgemeinschaft. Jetzt müsste man sagen „Diese arme Person, wer könnte ein Motiv gehabt haben?!“. Allerdings war diese Person ein grausamer Mensch und fast jeder hätte ein Motiv gehabt, sie verschwinden zu lassen, denn keiner scheint sie zu vermissen.
Und was haben Asgards Söhne mit alldem zu tun, weshalb Tom Skagen auf der Flucht zu sein scheint?

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen, auch wenn nicht so viel Spannung vorhanden war bis zum Schluss. Ich habe es ja doch gerne, wenn es Schlag auf Schlag kommt. Hier kam die richtige Spannung erst kurz vor Schluss, wo sich alle Ereignisse etwas überschlugen. Dies war mir ein wenig zu viel. Hier handelt es sich nicht um einen Fall, sondern gleich um mehrere gesonderte und auch dort fehlte mir dann die Aufdeckung von Asgards Söhne im Detail. Sie wurde zwar erwähnt, allerdings habe ich es mir etwas spannender vorgestellt. Da hätte man eine Blende zu Jette (Toms Chefin) einfügen können. Denn bei Ihr war es ja zwischenzeitlich ziemlich spannend. Tatsächlich habe ich bis zur Aufklärung nicht gewusst, wer der Mörder ist.

Die Charaktere waren ziemlich gemischt. Von äußerst sympathisch bis hin zu grauenhaft, solche Menschen braucht keiner in seinem Leben.
Nils, der Kollege und Toms Chef vor Ort war zum Beispiel sehr unsympathisch mit seiner arroganten Art. Sein Machogehabe und Chefgetue war auch für die sehr freundliche und liebenswerte Halla, eine weitere Kollegin, sehr unangenehm. Und trotzdem hatte er irgendwo eine Art, an die man sich gewöhnen kann. Jule Wittmann und Wiebke Brandt aus der Glaubensgemeinschaft waren das glatte Gegenteil von sympathisch. Sie haben beide um einen Rang und vielleicht auch Mann gebuhlt und konnten sich nicht leiden. Sie waren ungeeignet für die Lebensaufgabe einer Mutter und Ehefrau und haben ihre Macht gerne demonstriert. Die Kinder wurden instrumentalisiert und konnten sich leider nicht dagegen wehren. Bis auf eine - Abigail Brandt. Sie war die Rebellin unter ihnen und durch sie kam auch erst alles ins Rollen. Am Ende war sie es, die ihre Familie auf eine sehr fragwürdige Art gerettet hat.

Veröffentlicht am 15.04.2025

Roman Klementovic schafft es jedes Mal, dass ich einen Unschuldigen verhaften würde.

Tränengrab
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Evelyn reist für ein Paar Tage zu Ihrer Tochter, um nach dem Tod Ihres Mannes ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch es kommt anders, als man denkt. Schon bei Ihrer Ankunft wird Ihr deutlich gezeigt, dass ...

Evelyn reist für ein Paar Tage zu Ihrer Tochter, um nach dem Tod Ihres Mannes ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch es kommt anders, als man denkt. Schon bei Ihrer Ankunft wird Ihr deutlich gezeigt, dass sie unerwünscht ist. Niemand sagt es Ihr direkt, doch ein angenehmes Gefühl gibt Ihr niemand aus Ihrer Familie. Hendrik, ihr Schwiegersohn holt Sie zwar vom Bahnhof ab, aber eine wertvolle Unterhaltung wird Ihr nicht angeboten. Und als ihm auch noch eine fremde Frau droht, wird er noch abweisender. Doch nicht nur er verhält sich merkwürdig. Auch Ihre Tochter und Ihre Enkelin. Ihre Tochter Manuela wirkt abwesend und gleichgültig und entfremdet sich mehr und mehr von Ihrer Mutter. Anja, Ihre Enkelin hat in der Zwischenzeit auch einen extremen Wandel gemacht. Von dem lieben kleinen Mädchen ist nichts mehr übrig. Sie zieht sich nur zurück und will nicht mit Ihrer Oma reden. Doch sollten sie nicht zusammenhalten und miteinander reden? Gerade in dieser schwierigen Zeit? In dieser Stadt verschwinden junge Mädchen und eine Leiche wird gefunden. Evelyn würde gerne alle in Sicherheit wissen, doch es scheint, als würde Ihre Familie die Umstände ignorieren. Warum verhalten sich alle so komisch? Evelyns Neugierde ist geweckt und damit bringt sie sich in Gefahr...

Ich hatte dieses Buch in wenigen Tagen durchgelesen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die kurzen Abschnitte und der Schreibstil machen das Lesen sehr angenehm. Ich mag die Schreibweise von Roman Klementovic sehr gerne. Bei jedes seiner Bücher bin ich von Anfang an überzeugt den Täter längst herausgefunden zu haben und dann werde ich doch eines Besseren belehrt. Ich bin gespannt, ob ich jemals richtig liegen werde. Einzig und allein Evelyn empfand ich als sehr nervigen Charakter. Als Mörder hätte ich sie wohl als Erste gekillt. Sie weiß meistens mehr, als sie anderen mitteilt, obwohl dieses Wissen vielleicht Leben retten könnte. Einschließlich Ihr eigenes, denn sie hätte auch wahrnehmen sollen, dass sie selber in Gefahr ist. Sie handelt zwar immer aus Liebe und Sorge, doch nicht immer besonders intelligent.
Das Ende des Buches lässt noch viel Spielraum, was mich persönlich etwas wahnsinnig macht, aber das ist immer Geschmackssache und mal etwas anderes. Ich hätte mir da gerne einen anderen Ausgang gewünscht, mit dem ich dieses Buch abschließen kann. Ich wünsche mir nochmal einen solches Gefühl, wie bei „Wenn das Licht gefriert“.